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Warum das Suchmaschinen-Ranking den Erfolg nur unzureichend misst

Gepostet in SEO durch Marion Engel am 11 February, 2008

Messen Sie den Erfolg Ihrer Suchmaschinen-Optimierung immer noch an Hand des Rankings? Wenn ja, dann sollten Sie sofort damit aufhören.
Hier kommt die Begründung:

Das Ranking ändert sich ständig
Sie können das Ranking jetzt und in 5 Minuten prüfen und erhalten unterschiedliche Ergebnisse.

Suchergebnisse enthalten manchmal eine geographische Komponente
Die Suchmaschinen kennen den Standort des Suchenden über seine IP-Adresse. Wenn sie wollen (und das ist wahrscheinlich), bevorzugen sie Seiten aus der Umgebung, weil sie diese für besser geeignet halten.

Personalisierte Suche
Wenn man bei Google oder Yahoo eingeloggt ist, erhält man oft Suchergebnisse, die den persönlichen Präferenzen entsprechen. Die personalisierte Suche ist also zur Realität geworden. Durch die Verwendung von Gmail, Google Analytics, Google AdWords und andere freie Google-Tools lernt Google einiges über den Anwender und kann aufgrund dieser Erfahrungen Empfehlungen aussprechen. Von Amazon kennt man ja auch die persönlichen Empfehlungen, und es wäre nicht verwunderlich, wenn sich Google und Yahoo mit ihren Empfehlungen in Zukunft mehr an Amazon orientieren würden. Im Endeffekt werden zwei Personen nicht die gleichen Suchergebnisse sehen, so dass das Ranking noch mehr an Wert verliert.

Ranking hat nichts mit zielgruppenspezifischem Traffic zu tun
Dummerweise entspricht das Ranking teilweise nicht mal dem nicht-zielgruppenspezifischen Traffic. Wenn Ihr Suchmaschinen-Optimierer Ihre Seiten für Schlüsselwörter optimiert hat, nach denen niemand sucht, sind diese Anstrengungen vergeblich. Und wenn Sie den Erfolg daran messen, wie sie bei diesen nutzlosen Schlüsselwörtern gerankt sind, halten Sie sich möglicherweise für erfolgreich, obwohl Sie es gar nicht sind. Das ist in der Tat einer der ältesten Tricks aus dem Buch für skrupellose (oder inkompetente) SEO-Agenturen. Sie schließen das Geschäft ab – verschaffen Ihnen ein gutes Ranking – und Sie wundern sich, warum Ihre Web-Site immer noch eine Geisterstadt bleibt.

Ranking hat nichts mit Konversion oder Verkäufen zu tun
So wie im vorherigen Absatz gesagt, nützt das beste Ranking der Welt nichts, wenn nichts dabei rumkommt. Wenn Sie viele Besucher haben, die aber nicht aus ihrer Zielgruppe stammen, oder gar keine Besucher bekommen, werden die Verkaufszahlen unverändert bleiben. Was sollte man aber stattdessen messen?

Wichtig sind auf jeden Fall Besucher aus der Zielgruppe. Aber noch wichtiger sind Konversion und Verkaufszahlen. Wie war es früher schön, als es ausreichend war, monatlich das Ranking zu messen und dem Kunden zu zeigen, wie schön es bergauf geht. Aber das funktioniert heute nicht mehr. Heute müssen wir unseren Kunden einen positiven Return on Investment bezogen auf seine SEO-Investitionen geben, wenn wir den Job ordentlich machen wollen.
Fangen Sie also mit dem Programm an und messen Sie die wirklich wichtigen Dinge.
Klären Sie Ihre Kunden und den CEO so gut wie möglich auf. Sie verstehen es vielleicht nicht so leicht, da das Ranking so fest in den Köpfen verankert ist. Aber sobald man sie davon überzeugt hat, dass das Ranking wenig Aussagekraft hat, kann man den Ranking-Checker deinstallieren und befindet sich auf den Weg zum echten Suchmaschinen-Erfolg.

Quelle: Search Engine Land

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2 Antworten zu 'Warum das Suchmaschinen-Ranking den Erfolg nur unzureichend misst'

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  1. Jürgen Liechtenecker (8 comments) kommentiert

    am 11 February, 2008 um 8:42

    Hier spricht man dann vom “Behavorial Targeting” oder? Das heisst ich habe eigentlich wenig Kontrollmechanismen in Zukunft wie SEO’s ihre Arbeit leisten?

  2. ema (44 comments) kommentiert

    am 18 February, 2008 um 9:21

    Also wenn die “Kasse klingelt”, hat der SEO seine Arbeit gut gemacht. Das ist schon mal klar. Ansonsten kann man an die SEO-Arbeit sicher nicht so leicht ein Maßband anlegen und sie bewerten. Deshalb ist es ja auch wichtig, dass man sich als Auftraggeber gut mit seinem SEO-Dienstleister versteht und sich immer wieder abspricht, um die erzielten Ergebnisse zu analysieren und die nächsten Schritte abzusprechen. Automatismen gibt es da leider keine.

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