Verzichten Sie auf eine Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung!
Manchmal muss man die Dinge ja etwas pointiert darstellen, damit sie verstanden werden. Genau das hat das Search Engine Journal im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit einer Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) getan. Der Artikel hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier übersetzt wiedergebe:
Es ist zwar schon etwas merkwürdig, wenn eine SEO-Agentur einen derartigen Artikel schreibt. Aber es gibt einfach Fälle, in denen ein Unternehmen schlicht und einfach keine SEO-Agentur braucht. Aus Sicht der Agentur mag es zwar schwer fallen, einen Auftrag abzulehnen. Manchmal ist das aber besser, als sich damit eine Menge Ärger für die Zukunft einzuhandeln. Es gibt ganz einfach Websites und Menschen, die besser ohne eine Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung auskommen. Und auf die meisten von ihnen treffen folgende Merkmale zu:
Sie wollen alles sofort
Menschen und Unternehmen aus dieser Kategorie wissen, wer sie sind. Die Suchmaschinen-Optimierung nach White-Hat-Methoden erfordert aber Zeit, Handarbeit und Geduld. Das muss man einfach verstehen. Und wer das nicht tut, braucht keine SEO-Agentur zu beauftragen. Sicher gibt es viele Vertriebler, die sofort Ergebnisse versprechen, um den Auftrag zu bekommen. Aber bei der Suchmaschinen-Optimierung gibt es keine Hexerei. Und seriöse Agenturen verzichten lieber auf Kunden mit unrealistischen Erwartungen.
Ich kann das selber machen
Es ist vergebene Liebensmühe, jemanden davon überzeugen zu wollen, dass er das gewünschte Ergebnis nicht selbst erreichen kann, ohne ihn damit vor den Kopf zu stoßen. Und wo es doch möglich sein sollte, lohnt es sich nicht. Diejenigen, die ihre Website seit Jahren selbst betreuen, werden das auch noch Jahre so tun wollen. Für manche geht es auch gar nicht um Suchergebnisse. Manchen Leuten macht es Spaß, ganz alleine gegen die Konkurrenz zu kämpfen. Es gibt auch Leute, denen es Spaß macht, wenn auf ihrem Ego rumgetrampelt wird.
Ich kann mich nicht entscheiden
Wenn man eine SEO-Agentur verpflichtet, geht man ein gewisses Risiko ein und muss der Agentur vertrauen. Dabei muss man manchmal sogar seine Website einer Firma anvertrauen, deren Mitarbeiter man noch nicht einmal persönlich kennen gelernt hat. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss. Wenn ein Unternehmen zu einer SEO-Agentur kommt und so etwas sagt wie: “Wir sind seit Jahren auf der Suche nach einer passenden Agentur“, dann sollte die angesprochene Agentur das als Warnung betrachten. Sicher besteht ein gewisses Interesse, denn sonst hätte das Unternehmen ja keinen Kontakt mit der Agentur aufgenommen, aber letztere sollte sich selbst nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Wenn ein Unternehmen nach Jahren der Suche noch keine SEO-Agentur gefunden hat, wird sie sich auch jetzt nicht plötzlich anders entscheiden.
Die Liste ist natürlich nicht vollständig. Da sich immer mehr Anbieter auf dem Markt der Suchmaschinen-Optimierung tummeln, kann man sich als Agentur eine Menge Zeit sparen, wenn man sich mit Interessenten, von denen eher kein Auftrag erteilt wird, nicht lange abgibt. Andersherum betrachtet: Die Personen oder Firmen, auf die die genannten Kriterien zutreffen, können sich ebenfalls Zeit sparen, indem sie sich eingestehen, dass sie gar keine SEO-Agentur verpflichten wollen.
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am 25 January, 2008 um 19:05
Ich sehe das ganze ien wenig anders. Wenn ich einen Kunden in eine deiner hier genannten Kategorien einstufen kann, versuche ich direkt einen Konkurrenten zu werben. Ich übernehme dann die SEO Arbeit für den Konkurrenten für ein Jahr fix. Presche an dem ursprünglichen Kunden vorbei und verabrede mich mit dem Kunden ca. 1,5 Jahre später.
Dann lass Ich den Kunden in die Partnerliste gucken und schwubb : Auftrag erteilt. So knackt ma auch den härtesten Kunden. Nihct agnz fair, aber effektiv.
am 25 January, 2008 um 19:18
Wer in die genannten Kategorien fällt, ist einfach grundsätzlich nicht interessant als Kunde. Wenn man an seiner Stelle einen anderen Kunden gewinnen kann, ist das doch in Ordnung. Wenn ersterer dann irgendwann seine Meinung ändert und in keine der Kategorien fällt, darf er ja gerne nochmal anklopfen und dann zum Kunden werden.
Aber insgesamt ist der Beitrag natürlich mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen.
am 29 June, 2008 um 18:25
Ich höre immer nur Kunde, Kunde, Kunde… Wie wäre es damit, nur noch für sich selbst zu arbeiten, und die Wertschöpfungskette möglichst weit vorn bis möglichst weith hinten abzuschöpfen
?