Suchmaschinen für Kinder, Teil 2
Helles Köpfchen

Die Zielgruppe des hellen Köpfchens, einer wandelbaren Glühbirne ist 8 bis 16 Jahre alt. Die Betreiber sind in Mainz ansässig, womit der thematische Schwerpunkt logischerweise in Deutschland liegt. Ob es den Kinder und Jugendlichen, die über helles-koepfchen.at oder helles-koepfchen.ch einsteigen, wohl so gut gefällt, dass wie selbstverständlich nur von einer Fußball Bundesliga gesprochen wird?
Sehr gut gefällt mir das Farbleitsystem, das den Weg durch die verschiedenen Rubriken mit Nachrichten, Spielen, Wissen und mehr weist.
Die Suchfunktion ist allerdings zeitweise enttäuschend. Es dauert sehr lange, bis sich etwas tut, und sei es nur das Einblenden einer Fehlermeldung, die es nicht nur bei der ersten Suche, sondern auch während der Navigation in den Suchergebnissen geben kann.
Die Test-Suche nach „Doping“ liefert hier 47 Treffer. Einige davon sind eigene Artikel von helles-koepfchen. Überraschend ist, dass es aus der Ergebnisliste keinen sofort erkennbaren Hinweis auf eine Verlinkung gibt, und sich auch der Mauszeiger sich beim Überfahren des Artikels nicht verwandelt, sondern der ganze Trefferbereich als Link fungiert. Manche Treffer sind sehr mager beschrieben. Die Anzeige der gefundenen Suchwörter ist allerdings nicht uninteressant.
Was liefert Google sonst noch auf den Suchbegriff „Suchmaschine für Kinder“? Die nächsten Treffer nach den bereits beschriebenen Seiten lauten:
Sie können aber alle nicht wirklich begeistern. Denn für die Begriffe „Doping“, „Diesel“, „Biogas“ und „Radsport“ werden bis auf eine Ausnahme keine Treffer gefunden. Und bei etlichen der verlinkten Seiten stellt sich die Frage, was daran kindgerecht sein soll. Da jeder Seiten vorschlagen kann, liegt die Vermutung nahe, dass hier auch einige Seiten einfach Links generieren wollen.
Fazit: Ein bisschen helles Köpfchen, ein bisschen blinde Kuh, und für die „echten Fragen“ der größeren Kinder dann doch Google oder eine der Alternativ-Suchmaschinen wie KoolTorch, KartOO oder Mahalo, würde ich sagen. Die Mischung macht’s, und die Kinder einfach an die Suchmaschine „abgeben“, damit die Eltern ihre Ruhe haben, scheint nicht wirklich empfehlenswert.
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am 15 November, 2007 um 18:00
Hallo und danke für die überwiegend positive Bewertung unserer Webseite www.helles-koepfchen.de! Allerdings möchte ich noch einiges richtig stellen:
Sie schreiben pauschal, dass die Suchmaschine sehr langsam sei und und es auch zu Fehlermeldungen käme. Richtig ist hingegen, dass die Suchmaschine in den letzten Monaten nur gelegentlich etwas langsam war - vor allem zu “Stoßzeiten” konnte dies vorkommen. Deshalb kann man aber nicht verallgemeinernd davon sprechen, dass unsere Suchmaschine immer langsam ist oder es oft zu Fehlermeldungen kommt. Bevor Sie das schreiben, hätten Sie die Seite zumindest mehr als einmal besuchen müssen - was Sie offensichtlich nicht getan haben! Was Sie beschreiben, ist also nur eine Momentaufnahme und Sie hätten bei erneuten Besuchen festgestellt, dass die Suchmaschine normalerweise sehr schnell und zuverlässig arbeitet.
Was ich in Ihrer Bewertung über Suchmaschinen für Kinder außerdem vermisse ist Folgendes: Helles-Koepfchen.de ist die einzige Kindersuchmaschine mit einer Rechtschreib-Korrektur. Wenn man einen Begriff falsch eingibt - was bei Kindern nun mal recht häufig vorkommt - werden automatisch Korrekturvorschläge angezeigt. “Doping” wird ingesamt übrigens eher selten von Kindern gesucht, aber versuchen Sie es doch z.B. mal mit den Worten: “Balak” oder Hellowien” - die oft falsch geschrieben werden.
Auch dies sollte in die Bewertung mit einfließen. Und natürlich auch die Qualität der Treffer und nicht nur die Quantität, wie Sie es gemacht haben. Es ist meines Erachtens besser, eher wenige richtig gute Treffer zu haben, als viele mittelmäßige bis schlechte. Vor allem sollten die besten Treffer zuerst kommen und nicht erst auf der zweiten oder dritten Seite. Auch das haben Sie m.E. viel zu wenig berücksichtigt.
Viele Grüße
Andreas Fischer
am 16 November, 2007 um 11:57
In der Tat, bei meinem Re-Test war die Antwortzeit gut und fehlerlos. Ich habe die Seite durchaus mehrfach besucht, genau um festzustellen, ob die Fehler einmalig sind. Aber leider waren sie in meinem Fall reproduzierbar, auch wenn hier vielleicht unglückliche Umstände zusammengespielt haben. Aber wenn diese inzwischen nicht mehr auftreten können, haben ja sicher die Benutzer, die durch meinen Artikel auf helles Köpfchen gestoßen sind, ein ungetrübtes Suchvergnügen gehabt.
Die Rechtschreibkorrektur und die Qualität der Treffer wären doch sicher gute Argumente, die in einer Info-Box auf der Startseite dargestellt werden könnten, damit jeder Besucher auch gleich die Vorteile gerade dieser Suchmaschine erkennt.