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Mobil ins Internet – Teil 3

Gepostet in Hardware, Trends durch Marion Engel am 8 August, 2007

Im dritten und letzten Teil der Abhandlung über den mobilen Internet-Zugang geht es um weitere Rahmenbedingungen, die das Surfen angenehm machen oder erschweren.

Verwirrung besteht bei den mobilen Surfern oft hinsichtlich der Kosten. Üblicherweise wird der mobile Traffic nach Volumen bezahlt, aber viele Nutzer sind der Meinung, dass die Dauer der Verbindung oder die Anzahl der geladenen Seiten über die Kosten entscheiden. Und so wird oftmals die Verbindung schnell beendet, sobald die Seite auf dem Handy geladen ist.
Wer zu Hause eine WLAN-Verbindung mit Flatrate besitzt, kann diese auch für den mobilen Internetzugriff nutzen. Auch einige WLAN-Hotspots sind kostenlos, während andere bis zu 7 EUR für eine Stunde in Rechnung stellen, auch wenn der Benutzer nur schnell eine Information benötigt.

Normales Surfen erfordert keine besondere Sicherheit. Sobald jedoch persönliche Daten wie Kreditkartendaten übertragen werden, ist Vorsicht geboten. Gerade beim WLAN machen sich die Nutzer aber oft keine Gedanken über diesen Aspekt und glauben, dass die Anmeldung bei einem passwortgeschützten WLAN bereits ausreichend Sicherheit gibt.

Browser für den mobilen Internetzugang formatieren den Seiteninhalt speziell für das Endgerät und zeigen hohe, schmale Spalten an. Der Wiedererkennungswert vom PC ist damit nicht immer gegeben, und auch weiße Flächen auf dem Handy lassen sich manchmal nicht vollständig vermeiden. Eine Webseite, die für ein spezielles Gerät optimiert ist, erreicht natürlich die höchste Nutzerfreundlichkeit. Da dies nicht immer möglich ist, sollten interaktive Seiten aber auf jeden Fall relativ kurz sein. Seiten mit statischen Informationen können etwas länger sein.
Leichter hat es der Nutzer, wenn er die Webseite kennt und weiß, wo sich der benötigte Link oder die wichtigsten Inhalte befinden. Denn Befragungen haben ergeben, dass er am PC die gleiche Strategie wie am Mobiltelefon nutzen möchte.

Ausblick

Bei über 50 Milliarden Web-Seiten greifen die Nutzer trotz Bookmarks und Auto-Vervollständigung bei der Eingabe von URLs immer häufiger auf Suchmaschinen zurück, selbst wenn sie bekannte Seiten finden wollen. Mit der richtigen Kombination an Suchbegriffen lassen sich Unterseiten direkt finden und aufrufen. Das ist im mobilen Bereich besonders dann interessant, wenn die Startseite groß ist und eine lange Ladezeit hat.

Mit zunehmender Verbreitung des mobilen Surfens wird auch mobile Werbung immer mehr zum Thema. Auch hier gilt wie bei den Inhalten, dass Texte besser ankommen als Videos und Banner. Es gibt jedoch Unterschiede hinsichtlich des Alters der Nutzer. Auch Google experimentiert bereits mit AdSense für Mobiltelefone. Die 2-zeiligen Anzeigen enthalten einen Link und die Möglichkeit, den Werbenden aus der Anzeige heraus anzurufen.

Und einige Unternehmen bieten bereits spezielle Seiten für mobile Geräte an, was ja nicht zuletzt durch die .mobi-Domains unterstützt wird. Zu diesem Thema wird also sicher in Zukunft noch einiges zu berichten sein.

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