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Mobil ins Internet – Teil 2

Gepostet in Hardware, Trends durch Marion Engel am 7 August, 2007

Im zweiten Teil des Beitrags zum mobilen Internetzugang geht es um die Eigenschaften der mobilen Geräte, die natürlich einen großen Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit haben.

Die Bildschirmgröße ist der wichtigste Aspekt, der den PC von einem mobilen Gerät unterscheidet. Die Bildschirmgröße eines PDAs/Communicators wird als ausreichend betrachtet, auch wenn sich dort teilweise das Schlüsselloch-Problem ergibt, wenn man nicht weiß, wie groß die Seite tatsächlich ist und wo sich die wichtigen Inhalte befinden. Kleinere Bildschirme sind für das mobile Surfen ungeeignet, selbst wenn die Auflösung des Bildschirms die Lesbarkeit auch kleiner Buchstaben erhöht.

Auf einem Mobiltelefon stehen nur begrenzt viele Tasten zur Verfügung, und die Maus fehlt komplett. Wer allerdings das Surfen mit der Handy-Tastatur gelernt hat, wird eine PC-Tastatur möglicherweise kompliziert finden. Die Eingabe einer URL ist am Handy aber schwierig und sollte durch eine Auto-Vervollständigung erleichtert werden, denn auch Bookmarks lassen sich mit der eingeschränkten Tastatur nicht so einfach finden.
Und schließlich kann der mobile Surfer die diversen Effekte, die erscheinen, wenn man am PC mit der Maus über Seitenelemente fährt, nur eingeschränkt nutzen.

Im Innenleben des Rechners bestimmt die Speicherkapazität die Größe des Cache und damit die Anzahl der Seiten, die ohne erneutes Laden angesehen werden können. In Standard-Handys reicht der Cache nicht einmal für eine ganze Seite aus.

Ungetrübtes mobiles Surfen erfordert Batterien mit hoher Kapazität, damit die Aktivitäten auch wirklich mobil, also unabhängig von einer stationären Stromquelle durchgeführt werden können.

Das Gerät bestimmt auch die Geschwindigkeit, mit der man sich im Netz bewegen kann. Untersuchungen haben ergeben, dass ein PC im gleichen WLAN noch immer schneller ist als das mobile Gerät. Die Datenübertragungsrate im WLAN liegt bei 54 Mbps. Im Vergleich dazu kommt UMTS nur auf schlappe 2 Mbps, was allerdings schon wieder ein riesiger Fortschritt im Vergleich zu den sonst üblichen Übertragungsraten von 9,6 bis 236,8 kbps ist. Mobile Verbindungen sind also wesentlich langsamer als Festnetzverbindungen, und ein ausreichend gutes Netz ist zudem auch nicht immer und überall vorhanden.

Es gibt keine verlässlichen Werte für die höchste akzeptable Ladezeit, da dies auch von den Erwartungen der Nutzer abhängt. Texte werden relativ schnell geladen, während Bilder wesentlich länger brauchen. Besonders die Navigationselemente müssen aber schnell zur Verfügung stehen, noch bevor die Bilder vollständig geladen sind.

Forsetzung folgt…

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