Magento installieren
Wir haben inzwischen viel von Magento gehört, gelesen und gesehen. Nur verständnlich, dass wir es jetzt auch selbst ausprobieren wollen, und zwar mehr als nur im Demoshop. Wir wollen selbst Administrator sein, ohne Einschränkungen Kategorien und Produkte anlegen, Rechte verwalten, Daten nach Lust und Laune im- und exportieren und auf diese Weise einfach ein Gefühl für Magento bekommen.
Doch bevor es mit alledem losgehen kann, steht die Installation des Shopsystems. Bereits hier zeigt sich, dass mit Magento dem Benutzer alle Freiheiten gelassen werden - wir können aus zwei verschiedenen Installationsmethoden wählen. Die “klassische” Variante, bei der das komplette System als gepacktes Archiv (zur Wahl stehen unterschiedlichste Formate) heruntergeladen und auf dem Server entpackt wird, sowie die Alternative: hier wird nur ein sehr kleines Archiv heruntergeladen, welche einen vollautomatischen Installer enthält.
Die weiteren Vorgänge unterscheiden sich nur marginal bei den beiden Installationsmethoden - beim Installer werden die Systemdateien erst “on demand” nachgeladen. Dadurch kann, wenn gewünscht, auch eine zwar aktuellere, aber möglicher Weise auch Fehleranfälligere Alphaversion von Magento installiert werden.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch Magento - wie jede andere Webapplikation auch, gewisse Anforderungen an den Webserver stellt, auf dem es betrieben wird. PHP in der Version 5.X, MySQL in der Version 4.x, besser noch 5.x, sowie ein Apache-Webserver (oder vergleichbar) sind angesagt. Vorab sollten die Dateisystemberechtigungen überprüft und Datenbank und Datenbankbenutzer angelegt werden. All das ist sehr gut in der Magento Knowledge Base beschrieben. Sobald dieses Vorgeplänkel abgeschlossen ist, kann der eigentliche Installationsvorgang durch Aufrufen der Magento-URL gestartet werden.
Einige Impressionen der Installation
Die nächsten Schritte sind schon zu erahnen. Zunächst gilt es, die Sprache zu wählen, in der der weitere Installationsvorgang von Statten gehen wird. Darauf sind die Datenbankeinstellungen vorzunehmen, das kennen wir schon von den meisten anderen Webapplikationen.
Sobald wir dann abschließend noch den Admin-Account angelegt, und den sog. Encryption-Key festgelegt haben, kann es auch schon losgehen. Mit dem aufmunternden Slogan “You’re all set!” werden wir in die spannende und auf hochglanz polierte Welt von Magento Commerce entlassen.
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am 13 March, 2008 um 12:08
Nur blöd, dass dieses System in vielen lokalen WAMP- und LAMP-Paketen ganz einfach nicht funktioniert und wo es funktioniert, läuft es so langsam, dass man sich noch in Ruhe nen Kaffee holen kann. Nein danke, da gibt es bessere Lösungen.
am 13 March, 2008 um 14:51
Also ich hab’ Magento bisher noch auf jedem Server (ich betone: echte Server, nicht lokale Umgebungen) zum laufen gebracht. Ein professionelles Programm, welches Magento nunmal zweifelsohne ist, verlangt eben auch nach einer professionen Systemumgebung, aber - mit Verlaub - eine lokale WAMP Umgebung ist das bei weitem nicht. Und eine vernünftig konfigurierte LAMP Umgebung wird Magento unter Garantie problemlos ans laufen bekommen - ob lokal oder als Server. Die Performance kommt serverseitig auf das gleiche Niveau wie etwa osCommerce und vergleichbare Produkte.
Welche besseren Lösungen meinst du? Ich wäre höchst interessiert daran, eine auch nur ansatzweise konkurrenzfähige Software zu gesicht zu bekommen - bin schließlich stets für Anregungen und Vorschläge offen.
am 25 March, 2008 um 21:42
*hust* Performance *hust* In der letzen Version hat Magento einen guten Schritt in Richtung Performance gemacht doch es ist noch langsamer als vergleichbare Shopsysteme. Denke das wird sich mit der Zeit auch ändert aber momentan ist es bei 1600 Kategorien und 85.000 Produkten und 100 Attributen eher träge. Wenn Sie sich für einen Erfahrungsaustausch interessieren können Sie mich gerne ansprechen.