Google Android - iPhone von Google
Das Google Phone kommt, allerdings anders als sich mancher vorgestellt hat. Unter dem Namen Google Android hat der Suchmaschinengigant jetzt sein mobiles Open-Source Betriebssystem vorgestellt. Neben Google verbirgt sich hinter Android die sog. Open Handset Alliance. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von über 30 Partnern aus der Mobilfunkbranche. Neben Netzbetreibern wie Sprint, T-Mobile oder Telefonica sind natürlich auch Handy- und diverse Softwarehersteller mit an Bord.
Im Zuge der Veröffentlichung von Android hat Google mit der Android Developer Challenge auch gleich eine Art “Kopfgeld” in Höhe von insgesamt 10 Mio. Dollar für die besten Android-Applikationen ausgesetzt. Der Betrag wird zu gleichen Teilen in zwei Phasen ausgeschüttet, wobei Teil 1 der Challenge vom 02. Januar bis 03. März stattfindet. Eine Fachjury wählt dabei die 50 erfolgsversprechendsten Vorschläge aus, die mit jeweils 25.000 Dollar für die Weiterentwicklung dotiert sind. Bis 01. Mai müssen die Projekten dann fertig gestellt und eingereicht werden. Die besten zehn Anwendungen erhalten dann jeweils 275.000 Dollar, zehn weitere Projekte nochmals 100.000 Dollar. Die zweite Phase beginnt dann nach Erscheinen der ersten Android-Mobiltelefone in der zweiten Jahreshälfte 2008.
Einen ersten Eindruck des Tools sollte das Google Android Video vermitteln, das bei Youtube veröffentlicht wurde.
Damit verdeutlicht Google einmal mehr, dass auch im mobilen Markt mit Ihnen schwer zu rechnen sein wird. Der Google-Mobile-Chef Andy Rubin äußerte sich hierzu wie folgt: “Wir glauben, dass die Android-Plattform Entwicklern eine einzigartige Möglichkeit bietet, wirklich innovative mobile Software zu entwickeln.”
Möglicherweise hat der Erfolg des iPhones auch dazu beigetragen, dass bei der Funktionsweise von Android mit Sicherheit nicht durch Zufall sehr starke Parallelen zum iPhone erkennbar sind - ein berührungsempfindliches Display, ein übersichtlicher Browser, eine blätterbare Alben-Ansicht sowie diverse Google-Dienste wie Google-Maps, Google Street View oder GMail.
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