Wie werden Silver Ager Online-Shopper?
Sie werden inzwischen liebevoll “Silver Ager” genannt, die Senioren im Altersbereich von 50+. Und sie graben den “Jungspunden” in der Werbung auch zunehmend etwas Wasser ab. Denn ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird immer größer. Nicht nur dieser Aspekt macht sie für den Handel interessant, sondern auch die Tatsache, dass viele Silver Ager auch finanziell sehr gut gestellt sind. Das ist ja auch irgendwo logisch. Falls sie Kinder haben, dann sind diese aus dem “Gröbsten raus” und verdienen sich ihre Brötchen selber. Die Silver Ager selber hatten ausreichend Zeit, auf der Karriereleiter nach oben zu klettern und an einigen Gehaltserhöhungen vorbeizukommen. Wenn sie zudem auch noch ein wenig sparsam gewirtschaftet haben, brauchen sie nicht mehr jeden Cent umzudrehen.
Das ist der eine interessante Aspekt an den Silver Agern. Der andere Aspekt ist ihr Wunsch, nicht in eine verstaubte Ecke abgeschoben zu werden. Und so stehen sie so modernen Dingen wie dem Internet aufgeschlossen gegenüber und nutzen die Angebote und Vorteile, die es anbietet. Aber sie haben in ihrem langen Leben auch schon einiges an Erfahrungen gesammelt, so dass sie nicht so unbefangen und unkritisch mit dem Internet umgehen, wie dies sicher einige Jugendliche tun - im positiven wie im negativen Sinn.
Wer also in einem Online-Shop Produkte anbieten will, die speziell für Senioren interessant sind, sollte sich in ihre Situation hineinversetzen und ihnen das Einkaufen so einfach wie möglich machen. Welche Faktoren können dies im einzelnen sein:
Sachlichkeit
Senioren fragen eher nach Fakten und sachlichen Argumenten. Wie sieht das Produkt aus? Welche Eigenschaften hat es? Welche Vorteile bietet es mir? Und wie teuer ist es?
Einfachheit
Überladene, quietschbunte Seiten mit blinkenden Bannern sind für die Augen von Senioren sicher eher verwirrend. Weniger ist mehr: klare Kontraste und gute Lesbarkeit durch eine größere Schrift werden das Wohlwollen des potenziellen Käufers hervorrufen.
Klarheit
Senioren sind nicht dumm, aber möglicherweise nicht mit allen Abkürzungen und Gebräuchen vertraut, die web-affine Jugendliche im Schlaf kennen. Kurze neutrale Erklärungen verbessern das Verständnis, ohne den Eindruck zu erwecken, dass der Benutzer für dumm erachtet wird.
Sicherheit
Je mehr man im Leben mitgemacht hat, desto höher wird das Sicherheitsbewusstsein. Das bedeutet, dass es die Senioren begrüßen, wenn erklärt wird, wie die Übertragung von Bankdaten gesichert wird, welche Rücktritts- und Rückgaberechte bestehe und was nach dem Absenden der Bestellung konkret passiert.
Ausprobieren lassen
Sollte das Team, das einen Online-Shop aufsetzt, eher jünger sein, so sollten zumindest einige echte Silver Ager als Berater hinzugezogen werden. Sie können durch einen Test wertvolle Hinweise geben, wo Erklärungen fehlen, wo sie im Ernstfall einen Kauf abbrechen würden, weil sie sich unwohl fühlen, und natürlich auch, welche Aspekte ihnen gut gefallen. Wird all dies gepaart mit guten Produkten und fairen Konditionen, dann steht dem silbrigen Online-Shopping-Vergnügen nichts mehr im Wege.
Und wer mit 50+ das Online-Shoppen lernt und schätzen lernt, ist vielleicht mit 80+ froh, wenn ihm der Internet-Handel so manchen, in dem Alter möglicherweise schon beschwerlichen Weg ins Einkaufszentrum abnimmt und stattdessen bequem ins Haus liefert. Und wer weiß, was nach Web 2.0 kommt. Vielleicht erwarten uns ja neue, heute noch unvorstellbare Möglichkeiten - natürlich für Jung und Älter.
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wanted: ausgefallene Schriftart
Klar, gibts im Netz haufenweise Seiten , auf denen man Schriftarten downloaden kann, wer jedoch keine 0815-Schriftart haben und auch nicht tief in die Tasche greifen will - für den gibts jetzt was Neues im Netz. Wer so seine eigene Vorstellung seiner Schrifart hat, der kann jetzt seine Schriftart-Kreativität auf Fontstruct austoben. Nach nur 3 Wochen schrieb Stephen Coles (FontShop USA) gestern im Fontstruct-Webblog Brick by Brick, dass sich nach nur einer Woche 1500 Nutzer angemeldet haben und die Zahl der ertstellten und angefangenen Schriften um einiges höher lag als die Zahl der Nutzer!
Mit dieser Beta-Version eines Online-Font-Erstellungs-Toll von Rob Meek, FontShop USA und FSI FontShop International, lassen sich Schriftarten in schönster Web-2.0-Manier selbst erstellen, auf dem Rechner abspeichern und mit anderen teilen und als Flashanimation in externe Seiten einbetten. Und das alles kostenlos!

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Live-Shopping - Online-Shopping der Zukunft!
Mit dem Live-Shopping haben wir vor kurzem bereits einen DER kommenden Trends im Bereich E-Commerce vorgestellt. Inzwischen gibt es in Deutschland auch bereits einige Plattformen, die auf diesen Zug aufgesprungen sind und recht erfolgreich Geschäfte im Web machen. Exciting Commerce berichtet beispielsweise, dass die erfolgreichsten Live-Shopping-Anbieter in Deutschland zwischenzeitlich bis zu EUR 40.000.- Umsatz pro Tag (USA: bis zu 1,25 Mio. Dollar pro Tag) generieren, wobei nach deren Schätzungen das Marktvolumen im Bereich Live-Shopping dieses Jahr bei 15 - 20 Mio. Euro liegt. Weiter geht Exciting Commerce davon aus, dass das Potential dieser neuen Form des Shoppings im Web das Potential im TV (derzeit ca. 1,1 Mrd. Euro) übertreffen wird.
Nachfolgend eine Aufstellung der aktuellen Live-Shopping-Anbieter in Deutschland:
- www.guut.de
- www.schutzgeld.de
- www.topvision24.de
- www.alternate.de
- www.preisbock.de
- www.abedi.de
- www.ibood.com
- www.live-shopping-24.de
- www.dealirio.com
- www.urdeal.de
- www.niboki.com
- www.sportlet.de
- www.smileandbuy.de
- onedealoneday.de
- www.a-better-tomorrow.com
- www.weedoo.de
- www.schnellig.de
- www.today-only.de
Wie in obenstehender Grafik ersichtlich könnte sich der Markt bei ähnlich dynamischer Entwicklung wie in den letzten Monat bis Jahresende auf bis zu 50 Anbieter ausdehnen und damit zum amerikanischen Markt beinahe aufschließen, der aktuell über 61 Live-Shopping-Anbieter verfügt.
Quelle: Exciting Commerce
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Google Analytics Alternative
Wer Google Analytics verwendet, seine Daten zukünftig aber nicht mehr auf dem “Silbertablett” nach Mountain View übertragen möchte, für den gibt es möglicherweise eine intereassante Alternative.
Mit Piwik befindet sich ein neues Analysetool in den Startlöchern, das sich in ein paar Monaten zu einem richtigen heißen Kandidaten im Bereich Webanalyse entwickelt könnte. Für April wurde eine erste Beta-Version angekündigt. Piwik ist der Nachfolger von phpMyVisits und wird als Open-Source-Tool unter der GPL-Lizenz zur Verfügung stehen. Um das Tool, das mit einem Javascript-Snippet eingebunden wird, nutzen zu können, wird PHP 5.1 sowie MySQL benötigt.
Mit einer Online-Demo kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Ganz cool finde ich hier die übersichtliche AJAX-Oberfläche, mit der per Drag & Drop die einzelnen Fenster individuell angeordnet werden können.
Das Tool sollte man in jedem Fall im Auge behalten.
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Silvester und Fondue
Wer noch auf der Suche nach dem passenden Essen für den Silvesterabend ist, der sollte sich am allgemeinen Trend orientieren. Mit einem Fondue ist man hier definitiv auf der sicheren Seite. Dies bestätigt auch ein Blick auf Google-Trends.
Ich werde mich heute allerdings gegen den Trend entscheiden. Beim Italiener gibt es meines Wissens nach nur sehr selten Fondue, obwohl Pizza und Pasta aus dem Fondue-Kessel sicherlich ganz interessant wäre….
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008 - vor allem aber Gesundheit und keinen zu schweren Kopf am 01. Januar ;-).
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Laure Manaudou Nacktfotos
Laure Manaudou sagt Ihnen nichts? Bis vor wenigen Tagen ging es mir genauso. Bei Madame Manaudou handelt es sich um eine recht erfolgreiche französische Schwimmerin, die 2004 über 400 m Freistil olympisches Gold, die Silbermedaille über 800 m Freistil sowie die Bronzemedaille über 100 m Rücken gewann. Damals war der Wirbel um Laure Manaudou vermutlich aber nicht größer als in den letzten Tagen. Der Grund: Die französische Schwimmerin hat sich von Ihrem (Ex-) Freund nackt ablichten lassen. Die so entstandenen Nacktbilder sind – wie es der Teufel haben will - jetzt irgendwie im Web gelandet, worauf ein regelrechter Run auf diese Nacktbilder von Laure Manaudou eingesetzt hat.
Ich hab mir den Spaß erlaubt und die Suchhäufigkeit über Google-Trends ermittelt. In nachfolgender Grafik sieht man das Ergebnis recht deutlich.
Und was sagt uns das jetzt? Nacktbilder von Promis verhelfen in der Regel zu deutlich mehr Publicity als irgendwelche anderen Leistungen. Oder anders ausgedrückt: Frau Manaudou kann gar nicht so schnell schwimmen, wie sie Aufmerksamkeit durch einen verrutschten Badeanzug oder ein intimes Privatbild erzeugen kann. Wenn es teilweise nicht schon gemacht werden würde, könnte man das Ganze glatt als Patentrezept eines Turbos für so manche Karriere betrachten.
Es wäre natürlich jetzt interessant zu erfahren, ob Laure Manaudou tatsächlich so schusselig war und derartige Fotos „aus versehen“ im Web gelandet sind oder ob da jemand „beratend“ nachgeholfen hat und Frau Manaudou´s Nacktbilder Ihrer Karriere weitere (Schwimm-)Flügel verleihen sollten.
Natürlich haben sich auch andere im Web darüber bereits Gedanken gemacht. So hat Gordo beispielsweise eine Liste mit Topkeywords für die Nacktbilder von Frau Manaudou erstellt:
- laure manaudou nackt
- Laure Manaudou nackt
- manaudou nackt
- Laure Manaudou
- manaudou
- Laure Manaudou Nackt
- Laure manaudou sex
Dem würde ich eigentlich nur noch folgende Begriffe hinzufügen:
- Nacktbilder Manaudou
- Manaudou Nacktfotos
- Laure Manaudou Nude
Gemäß eigenen Aussagen konnte Gordo über den Nacktbilder-Artikel von Laure Manaudou einen Besucheranstieg von 500% verzeichnen, wobei dieser eine Artikel öfter aufgerufen wurde als der gesamte restliche Blog.
Ach ja, für diejenigen, die jetzt auch tatsächlich auf der Suche nach entsprechenden Bilder sind. Die Laure Manaudou Nacktfotos findet man beispielsweise unter http://idontlikeyouinthatway.com
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Frohe Weihnachten
Passen zur Weihnachtszeit ein recht interessanter Screen aus Google-Trends, der mich dann doch etwas überrascht hat. Ich habe hierzu einfach mal die beiden Begriffe “Christkind” und “Weihnachtsmann” eingegeben. Anscheinend ist es mittlerweile tatsächlich so, dass der “moderne Weihnachtsmann” dem traditionellen Christkind - zumindest im Web - den Rang abgelaufen hat. Er kommt dann wahrscheinlich auch nicht mehr mit Engeln geflogen, sondern wird gebeamt…
Noch interessanter finde ich aber fast, dass der Weihnachtsmann im traditionsbewussten Österreich beinahe noch stärker “eingeschlagen” hat als bei uns in Deutschland - zumindest möchte uns Google-Trends das vermitteln.
Wie dem auch sei: Wir wünschen unseren Lesern in diesem Sinne ein ganz tradionelles, frohes und besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns schon auf ein spannendes Jahr 2008.
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Blog oder Newsletter
Wer seine Kunden oder Interessenten regelmäßig informieren will, kann dies über einen Blog oder mit Newslettern tun. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich die beiden Möglichkeiten unterscheiden und wann man mit welchem Weg besser bedient ist.
Herstellung
Blogbeiträge lassen sich schneller und einfacher erstellen und publizieren als Newsletter. Der Blogbeitrag wird geschrieben, geprüft und veröffentlicht und fertig. Das Layout der Seite ist eingerichtet und gilt für alle Beiträge. Beim Newsletter ist ein ansprechendes Layout und Format sehr vorteilhaft. Zwar kann ein einmal erstelltes Template für mehrere Newsletter verwendet werden, aber bis es einmal so weit ist, ist unter Umständen eine ganze Menge Arbeit erforderlich, denn wie die Web-Browser verhalten sich auch manche Mail-Clients unterschiedlich. Betrachtet man Newsletter in Mailboxen von Free-Mailern, erlebt man manchmal sein blaues Wunder.
Dieses Problem versuchen einige Newsletter-Anbieter wohl dadurch zu umgehen, dass sie nur einen einfachen Text-Newsletter versenden, der einen kurzen Teaser-Text mit Link auf eine Web-Seite enthält. Das spartanische Layout und diesen zusätzlichen Klick werden die Empfänger allerdings nur dann machen, wenn der Inhalt erfahrungsgemäß wertvoll ist und die Teasertext so ansprechend sind, dass man den ganzen Artikel einfach lesen muss.
Häufigkeit
Wer ernsthaft einen Blog betreiben will, sollte ungefähr 3 mal pro Woche einen neuen Beitrag liefern. An dieser Grenze jedenfalls orientieren sich Profi-Blogger. Bei einem Newsletter ist eine Frequenz von einem pro Monat angemessen. Es gibt allerdings auch Newsletter die täglich oder wöchentlich erscheinen, was entsprechend viele tagesaktuelle Inhalte voraussetzt.
Länge
Blogbeiträge können durchaus mal kürzer ausfallen, während das für Newsletter nicht angebracht ist. Allerdings ist hier ein Spagat erforderlich, denn ist ein Newsletter zu lang, sinken die Chancen, dass er gelesen wird ebenso, wie wenn er zu kurz und damit inhaltsleer ist. Bei den häufiger erscheinenden Blogbeiträgen kann man dann variieren, mal kürzer und mal länger schreiben, je nachdem, wieviel ein Thema “hergibt”.
Kosten
Hier haben Blogs deutlich die Nase vorn, denn die bekanntesten Tools für Blogs stehen kostenlos zur Verfügung. Dagegen sind Newsletter-Tools an sich schon kostenpflichtig. Dazu kommen bei verschiedenen Anbietern noch Kosten pro versendetem Newsletter.
Leserschaft
Newsletter erreichen nur die Abonnenten und haben selbst bei diesen eine begrenzte Lebensdauer. Blogbeiträge stehen ab der Veröffentlichung permanent und für jeden Benutzer zugänglich im Internet. Sie haben auch gute Chancen, in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt zu werden und so eine breite Leserschaft zu erreichen. Treue Leser abonnieren sich die Beiträge per RSS-Feed, um keinen Beitrag zu verpassen.
Auch rechtlich verhält es sich mit der Leserschaft von Blogbeiträgen einfacher als bei Newslettern. Denn es gibt durchaus findige Rechtsanwälte, die mit Abmahnung drohen können, wenn der Versender nicht nachweisen kann, dass sich der Abonnent selber in den Verteiler eingetragen hat und die Anmeldung per Double-Opt-In bestätigt hat. Wer sich per RSS-Feed einen Blog abonniert, tut das eigenständig, ohne dass der Blogbetreiber irgendeine Verantwortung dafür hätte.
Bei Newslettern besteht leider auch immer die Gefahr, dass sie von Spam-Filtern aufgehalten werden und erst gar nicht zum Empfänger gelangen.
Statistik
Zur Ermittlung des Erfolgs eines Blogs kann man die Zugriffszahlen auf den Blog, die dabei verwendeten Suchbegriffe, die Herkunft der Nutzer und die Zahl an Abonnenten per RSS heranziehen. Darüberhinaus gibt auch die Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen einen guten Anhaltspunkt zur Bedeutung des Beitrags. Beim Newsletter gibt es als Pendant zum letzteren die Zahl an Abonnenten abzüglich der Bounces, also der unzustellbaren Newsletter. Wenn man den Newsletter entsprechend einrichtet und mit einem Statistik-Tool verknüpft, kann man hier weitere interessante Aussagen über die Zugriffszahlen und Öffnungsraten der einzelnen Beträge, Links und Bilder gewinnen.
Kommentare
Kommentare sind nur in Blogs möglich. Sie sind ein interessantes Instrument, um als Autor Rückmeldungen über den Artikel oder das jeweilige Thema zu bekommen. Unternehmen können auf diese Weise durchaus interessante Hinweise für Weiterentwicklungen von Produkten erhalten. Auch kann über die Kommentare zusätzliches Wissen der anderen Nutzer für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt oder eine Diskussion über ein Thema angeregt werden.
Fazit
Bei einigen Punkten zeigen sich klare Vorteile für Blogs. Aber das reicht nicht aus, um zu sagen, dass Blogs grundsätzlich besser sind als Newsletter. Welcher Weg der bessere ist, muss von Fall zu Fall geklärt werden - wobei auch noch klar gesagt werden muss, dass Blog und Newsletter keine Konkurrenten sind, die sich gegenseitig ausschließen. Manche Newsletter enthalten nämlich ausschließlich oder überwiegend Links auf Blogartikel. Für Unternehmen wäre es z.B. denkbar, dass sie einen Blog über fachliche Themen führen und in einem Newsletter eher unternehmensinterne Informationen an ihre Kunden senden - vorausgesetzt, sie haben die notwendigen Ressourcen, einen Blog regelmäßig mit Beiträgen zu “füttern”. Denn andernfalls könnte sogar eher der gegenteilige Effekt erreicht werden.
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Marketingtrends 2008
Eine neue Studie über Marketingtrends 2008 bringt ein doch recht deutliches Ergebnis ans Licht: Demnach sehen 78 Prozent der befragten Marketing-Experten Onlinemarketing an der Spitze, gefolgt von integrierten Dialogmarketingprogrammen und mobile Marketing.
Für diese Studie befragte das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH Topmanager aus der Marketing-Branche. Für Insider ist diese Ergebnis nicht wirklich überraschend, da sich diese Entwicklung ja bereits seit geraumer Zeit abzeichnet.
84 Prozent der Marketing-Manager sprechen sich dabei für eine Zunahme bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus, 76 Prozent rechnen mit Steigerungen bei der Bedeutung der Usability von Webseiten gefolgt von E-Mail-Marketing mit 74 Prozent. Zwei Drittel der Befragten zählen darüber hinaus Web2.0-Technologien, Affiliate-Marketing und Online-Werbung/-Sponsoring zu den wichtigsten Instrumentarien im Online-Marketingmix 2008.
Auf die Frage mit welchen Bereichen Online-Marketing im nächsten Jahr noch stärker verzahnt werden soll, nannten 70 Prozent den Vertrieb sowie 68 Prozent Branding und Markenführung. Dieses Ergebnis überrascht nun auch nicht wirklich. Primär geht es doch darum, über das Web Umsatz zu generieren und/oder den Bekanntheitsgrad einer Marke zu vergrößern bzw. ein gewisses Image aufzubauen. Insofern bleiben da ja nicht so viele Bereiche übrig…
Hier die Aufstellung der 7 wichtigsten Marketingtrends 2008:
- Online-Marketing (78%)
- Integrierte Dialogmarketing-Programme (68%)
- Mobiles Marketing (64%)
- Integriertes Direktmarketing (40%)
- Fernsehwerbung (28%)
- Radiowerbung (26%)
- Klassische Werbung 26%)
Interessant in dem Zusammenhang ist ein Blick auf Google Trends. Demnach ist beim Suchvolumen für Suchmaschinenoptimierung (SEO) seit Anfang des Jahres ein kontinuierlicher Aufwärtstrend zu beobachten, wohingegen beim Suchmaschinenmarketing (SEM) der Aufwärtstrend erst im vierten Quartal so richtig begonnen hat und sich langsam an das Volumen von SEO annähert.
Abb.: Google Trends
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iPhone vs. T-Mobile
Da in Deutschland im Moment ja das iPhone-Fieber ausgebrochen ist, habe ich mir mal den Spass erlaubt und mit Google Trends die Suchhäufigkeiten gegenübergestellt. Erwartungsgemäß schlägt sich dieser Hype auch in der Kurve nieder, während die Telekom - gemächlich “dahindümpelt”. Interessant finde ich allerdings den leichten Ausschlag am Ende. Ich führe dies - vor allem in Anbetracht der vorliegenden Grafik - auf den iPhone-Hype zurück. Wäre ja auch nicht so schlecht, wenn unser Rosa-Riese etwas von dem Lifestyle-Schick der “Jobs-Schmiede” mitbekommt.

Folgt man Google Trends, ist das High-Tech-Land Bayern und hier allen voran München in Deutschland führend, was die Anfrage nach dem Begriff “iPhone” betrifft (unseren ehemaligen Landesvater wird dies möglicherweise freuen). Vielleicht sollten wir einen bekannten Spruch ja zukünftig in “iPhone und Lederhose” umbenennen :-). An der vorliegenden Verteilung ist mir noch etwas interessantes aufgefallen - die neuen Bundesländer fehlen unter den Top10 komplett. Es kann sich ja jetzt jeder selbst seine Ableitungen daraus bilden…
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