Gepostet in Tools durch Marion Engel am 2 November, 2009
Knapp eine Woche habe ich nun wieder einen Windows-Rechner - nachdem es mir nicht gelingen wollte, mit einem iMac Freundschaft zu schließen… Und vielleicht zur Strafe bin ich zum internen Versuchskaninchen für Windows 7 geworden. Bis jetzt lässt es sich in dieser Rolle aber ganz gut leben.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 12 Oktober, 2009
Es gibt jede Menge Tools, mit denen man prüfen kann, welches Ranking eine Seite aufweist, wieviel Links enthalten sind oder eingehen oder wer der Hoster ist. Viele Tools konzentrieren sich auf einen dieser Aspekte. Das Site Information Tool von Webmaster bietet eine große Menge dieser interessanten Informationen zu einer Webseite auf einen Blick.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 22 September, 2009
Suchen Sie Keywörter für eine AdWords-Kampagne oder für die Suchmaschinen-Optimierung Ihrer Webseiten? Dann können Sie dafür auf das neue kostenlose Keyword-Tool von WordStream zurückgreifen. Wir haben das Tool geprüft und zeigen seine Vor- und Nachteile.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 30 März, 2009
Oder: Gefangen in der Sackgasse IE6
Wie oft verfluchen wir Web-Entwickler den IE6, der die im Firefox wunderbaren Seiten oft noch mehr zerschießt als der IE 7. Nun könnte man ja in die Hoffnung verfallen, dass man im Zuge der offiziellen Freigabe des Internet Explorer 8 die Version 6 schön langsam vom Radarschirm verschwinden lassen könnte. Aber da spricht leider noch einiges dagegen - von beiden Seiten.
Gegen den Übergang zum IE8 spricht:
Die offizielle Freigabe bedeutet nicht, dass der Browser sofort und uneingeschränkt benutzt werden kann. Die Meinungen sind zwar geteilt, aber die positiven Bewertungen bilden die Minderheit. Und generell wird ja geraten, ein neues Release erstmal eine Weile zu beobachten, bis man es dann wirklich produktiv installiert.
Für uns Web-Entwickler besteht zudem das Problem, dass es keine Möglichkeit gibt, die IEs 6 bis 8 parallel auf einem Rechner zu installieren. Und da unser Lieblingstool “Multiple IEs” nicht weiter entwickelt wird, sieht es diesbezüglich auch für die Zukunft düster aus. Ignorieren können wir den IE8 in der Entwicklung natürlich auch nicht. Zumindest wird umfangreich zu testen sein, ob er sich wirklich regelkonform verhält und alle Seiten, die im Firefox gut laufen, dann auch automatisch im IE8 funktionieren.
Gegen die Aufgabe des IE 6 spricht:
Auf XP-Rechnern ist ja oder war ja von Haus aus der IE 6 installiert. Und wer den Übergang auf den IE7 ein wenig rausgezögert hat, steckt nun in einer Sackgasse. Und man muss ja bei “Otto-Normal-Surfer” eher davon ausgehen, dass er mit der Installation von Software nicht so vertraut ist und lieber die Finger davon lässt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Dazu kommt ja noch, dass sich der IE6 ganz ruhig verhält und nicht wie viele andere Programme ständig mit Pop-Ups darauf hinweist, dass nun endlich mal die neue Version zu installieren wäre oder dies im Hintergrund ganz einfach von selber tut.
Sackgasse also - wie und warum? Die Installation des IE7 läuft zunächst normal ab. Im Installationsfenster wird angezeigt, was gerade passiert und die Aktivitätsanzeige bewegt sich munter hin und her. Am Ende erscheint die Meldung, dass die Installation nicht abgeschlossen werden konnte. Gleichzeitig wird aber zum Neustart des Rechners aufgefordert. Beides hängt aber nicht zusammen, d.h. der Neustart hat die Installation nicht zur Vollendung gebracht. An Stelle des erhofften IE7-Icons befindet sich eine Verknüpfung zum Microsoft-Hilfecenter auf dem Desktop. Die damit verlinkte Seite bringt einen aber nicht wirklich weiter, zumal sie auf den ersten Blick leer erscheint. Und nirgends gibt es einen Hinweis, warum die Installation möglicherweise fehlgeschlagen sein könnte.
Auch der zweite Versuch der Installation mit ausgeschaltetem Virenscanner endet ebenso erfolglos. Und nun braucht es schon wirklich Spürsinn und Willen, den Fehler und die Lösung im Web zu suchen. Und wenn den der Durchschnitts-Surfer nicht aufbringt, kann man ihm wirklich nicht böse sein. Never change a running system….
Die Lösung - wenn man sie denn aus allen möglichen Vermutungen und Diskussionen herausgezogen hat - ist an sich ist wirklich banal:
Adobe Reader deinstallieren
IE 7 installieren
Adobe Reader 9 wieder installieren
Beide Programme beanspruchen offenbar gleiche Bereiche in der Registry. Wenn der Adobe Reader diese als Erster belegt hat, kann der IE7 nicht mehr darauf zugreifen und bricht die Installation ab. Umgekehrt geht es aber.
Und: Eine Deaktivierung des Virenschutzes ist nicht nötig. Mein Virenscanner fragt dann zwar vor jedem Zugriff auf die Registry, ob ich das zulassen will. Aber das ist auf jeden Fall besser als sich in eine ungewisse Situation ohne Schutz zu begeben.
Fazit
Der IE6 wird uns Web-Entwickler also sicher noch eine Weile weiter ärgern. Und gleichzeitig werden wir uns noch nach einer Möglichkeit umsehen müssen, unsere neu entwickelten Seiten auch mit dem IE8 betrachten zu können. Grrr……
Gepostet in Tools, Google durch Josef Willkommer am 26 Oktober, 2008
Google hat sein Analysetool “Google Analytics” mächtig überarbeitet und streckt die Arme jetzt in Richtung Enterprise-Lösungen.
In diversen, amerikanischen Blogs ist von einer neuen Google Analytics Version die Rede, die es in sich haben wird. Dabei handelt es sich allem Anschein nach nicht nur um ein paar neue Features – Google hat hier mächtig nachgelegt und scheint mit Analytics jetzt ernst machen zu wollen… Willkommen Google Analytics 3.0?
Hier noch eines vorweg: Die neue Version ist derzeit (leider) nur für den amerikanischen Markt verfügbar.
Was ist Neu?
• Motion Charts
• Neues Segmentierungstool (sehr geil!!!)
• Custom Reports
• Adsense Integration
• API
• Neue Admin-Oberfläche
Wobei die API und die Adsense Reports noch im Private Beta Stadium sind – d.h. man muss sich hierfür anmelden.
Das coolste Feature ist allerdings die User-Segmentierung. Das Thema war in der Vergangenheit zwar machbar, allerdings nur mit erhöhtem Aufwand. Mit dem neuen Segmentierungstool wird das Ganze zum Kinderspiel.
Dabei ist das Thema enorm „heiß“ – geht es doch darum, herauszufinden bzw. zu filtern, welche Kundenströme erfolgsversprechend sind und bei welchen Verbesserungspotential besteht. Und das Beste daran: Es stehen historische Daten zur Verfügung. D.h. man kann mit diesem Tool mit wenigen Mausklicks sofort Daten aus der Vergangenheit auswerten. Bingo!
Wie funktioniert das Ganze? Google hat hierzu ein neues Admin-Werkzeug implementiert mit dem per Drag & Drop die gewünschten Kennzahlen einfach ausgewählt werden. Dabei stehen einem alle relevanten Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Keywords, Besuchsdauer usw. zur Verfügung.
Google-Typisch funktioniert das Ganze recht simpel. Man wählt zuerst die auszuwertende Kennzahl aus (z.B. Besuchsdauer) und verknüpft diese dann mit einem Wert. In diesem Fall wollen wir Besucher auswerten, die mindestens 10 Sekunden auf unserer Seite waren. Wir wählen hierzu die Kennzahl „Besuchsdauer“, als Condition vergeben wir „Greater than“ und als Wert „10“. Das wars!
Für alle lesefaulen gibt´s das Ganze nachfolgend auch nochmals im Video:
Wem solche „eindimensionalen“ Segmentierungen nicht reichen, kann über Und- bzw. Oder-Verknüpfungen diese auch beliebig verschachteln und so selbst komplexeste Abfrage im Handumdrehen durchführen.
Nachdem die neue Segmentierung erstellt wurde, kann diese einem Profil zugewiesen werden. Hier stehen dann auch sämtliche, historischen Daten für diese Segmentierung zur Verfügung.
Google stellt bereits einige voreingestellte Segmentierungen bereit, die dann um die eigenen Segmentierungen ergänzt werden können.
Ich bin begeistert und hoffe, dass wir in auch Deutschland sehr bald von diesem neuen Feature profitieren können.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 24 Oktober, 2008
Jeder fängt mal klein an, so auch Einsteiger in das Content Management System TYPO3. Da nicht jede Website von Anfang an ein CMS braucht, kann es also durchaus sein, dass Web-Entwickler den ersten Kontakt mit TYPO3 in der derzeitigen Version 4.2 haben. Für diese Zielgruppe hier ein paar Grundlagen:
Datenbank
Kernstück von TYPO3 ist die Datenbank. Der Benutzer im Web sieht natürlich Webseiten, und die sind auch für den Redakteur im Back-End im Seitenbaum sichtbar. Alle Texte sind allerdings in der Datenbank gespeichert. So sind alle Seiten in der Tabelle pages abgelegt. Die Inhalte befinden sich in der Tabelle tt_content und sind über den Fremdschlüssel aus der Tabelle pages mit einer Seite verknüpft.
Die einzelnen Webseiten werden also durch Datenbankabfragen zusammengesetzt. Da diese Abfragen mitunter kompliziert sind und die Lieferung eines Ergebnisses länger dauern kann, als der Websurfer warten möchte, werden die Seiten sozusagen auf Vorrat gebaut und im Cache abgelegt. Von dort können sie dann schnell angezeigt werden. Für den Entwickler bedeutet das, dass er nach Änderungen den Cache in TYPO3 löschen muss, um diese Änderungen auch tatsächlich auf der Seite zu sehen. Und wer beim Aufruf einer Seite schon mal auf eine leere Seite mit einer TYPO3-Meldung mit dem Tenor “Seite wird aufgebaut” gestoßen ist, kann sich nun vorstellen, woran das liegt.
Standard-Funktionalitäten
Nach der Basis-Installation bietet TYPO3 bereits eine Fülle von Funktionalitäten, mit denen einfache Webseiten erstellt werden können. Hierfür sind allerdings durchaus grundlegende Programmierkenntnisse erforderlich, denn bevor ein Redakteur die Seiteninhalte in einer grafischen Benutzeroberfläche anlegen kann, müssen die Grundlagen der Seiten konfiguriert werden. TYPO3 ist nämlich ein Content Management System, zu deutsch ein System zur Verwaltung von Inhalten. Die Inhalte können natürlich aus Texten und Bildern bestehen. Wie eine Seite strukturiert ist, z.B. mit Kopfzeile, 2 Hauptspalten und einer Fußzeile, kann leider nicht per Drag-and-Drop zusammengestellt werden.
Mit den Standard-Funktionalitäten lassen sich aber bereits einige interessante Features relativ einfach realisieren, z.B. die Suche in den Seiteninhalten, die Einrichtung eines geschützten Bereichs und die Anlage einer Sitemap. Man muss zwar wissen, wie es geht und auch einige Handgriffe durchführen, kommt aber doch ziemlich einfach zum gewünschten Ergebnis.
Extensions
In den meisten Fällen werden die Standard-Funktionalitäten aber doch nicht ausreichen, um die Anforderungen einer modernen Web-Site zu erfüllen. Möglicherweise soll es auf den Seiten einen Newsticker geben, wahrscheinlich sollen nicht nur die Seiteninhalte, sondern auch die Inhalte von Download-Elementen durchsucht werden, und eine Zugriffsstatistik ist sicher auch nicht uninteressant. Für diese und andere Anforderungen gibt es die sogenannten Extensions. Derer gibt es viele, so dass man unterscheiden muss. Für die oben genannten Fälle gibt es etablierte, oft verwendete Extensions, die ohne Bedenken eingebaut werden können.
Wer individuellere Anforderungen abdecken möchte, kann im großen Pool der Extensions suchen, ob sich bereits ein anderer Entwickler des Themas angenommen und seine Ergebnisse zur Verfügung gestellt hat. Wird man fündig, so sollte die Extension zunächst auf einer Testumgebung installiert und geprüft werden. Denn die Stati (Alpha, Beta, Stable), die die Entwickler ihren Extensions geben, stellen lediglich ihre persönliche Meinung dar. Erfahrene Entwickler sagen zwar, dass Beta-Versionen ihr Licht oft unter den Scheffel stellen. Trotzdem wird in Büchern aber auch gleich die Anleitung gegeben, wie man Extensions, die das ganze System lahmlegen, wieder entfernen kann.
Die berühmte “Make or buy”-Entscheidung stellt sich letztendlich auch bei ausgefalleneren Wünschen - wobei “buy” bei TYPO3 nicht wörtlich zu nehmen ist, da es sich ja um eine Open Source-Anwendung handelt. Findet man eine Extension, die die Anforderungen zum Teil abdeckt, kann man sich überlegen, ob man diese nimmt und verändert, oder ob man gleich seine eigene Extension baut. Denn auch das ist möglich und durchaus nicht ungewöhnlich. Denn wenn es keine eifrigen und freigiebigen TYPO3-Entwickler gäbe, wäre der “Zoo” an Extensions auch nicht so groß.
Programmiersprachen
Wer eine Website mit TYPO3 aufbauen möchte, sollte 4 “Programmier”-Sprachen kennen. Über die Bezeichnung der Sprachen lässt sich streiten. So richtige Programmiersprachen sind es nicht, eher Skriptsprachen - auf jeden Fall Sprachen, in denen Sachverhalte nach bestimmten Konventionen beschrieben werden, dass Computer in der Lage sind, die Anweisungen zu verstehen und umzusetzen.
Egal wie man sie nun nennt, ohne Kenntnisse in html, css und TypoScript sollte man nicht an den Start gehen. PHP braucht man streng genommen nur, wenn man eigene Extensions bauen möchte. Aber dieser Tag wird eher früher als später kommen, und wenn die Website schon TYPO3 verträgt, sollte der Entwickler eher ein Profi sein, der auch andere Programmieraufgaben bewältigen kann und somit keine Probleme mit PHP hat.
Vorgehen
Wie geht man nun vor, um eine Website in TYPO3 aufzubauen? Wenn TYPO3 installiert ist und das Seitenlayout festliegt, geht es mit folgenden Schritten weiter:
Umsetzung des Layouts in einen Rahmen aus html und css
Die html-Datei enthält nur die div-Container mit Platzhaltern für die Inhalte, während die css-Datei die Positionierung der div-Container auf der Seite festlegt.
Import dieser Dateien in TYPO3
Import von Grafiken und Schriften in TYPO3
Aufbau des Seitenbaums
Ausgestaltung der Platzhalter für die Inhalte in TypoScript
Konfiguration der Standard-Funktionen
Installation von Extensions und deren Integration in die Seiten
Zu diesen grundlegenden Schritte kommen natürlich noch etliche weitere Aufgaben. Sollen die Seiten suchmaschinenfreundlich gestaltet werden, sind weitere Maßnahmen erforderlich. Und bis die Redakteure eine übersichtliche und ihren Rechten angemessene Arbeitsumgebung vorfinden, dauert es auch noch ein Weilchen.
Für geschriebene Werke wird ja oft gesagt: “Einer muss sich plagen, entweder der Autor oder der Leser.” Und so ähnlich ist es auch bei TYPO3: Der Administrator muss etliche Vorarbeiten erledigen, damit der Redakteur die Inhalte der Webseiten ohne Programmierkenntnisse pflegen kann.
Wer TYPO3 lernen möchte, sollte sich aber dadurch nicht abschrecken lassen und unterstützt durch ein gutes Buch die ersten Schritte wagen. Auch wenn vieles am Anfang ungewohnt scheint: Übung macht den Meister…und gute TYPO3-Entwickler sind durchaus begehrt.
Gepostet in Hardware, Tools durch Marion Engel am 23 Juli, 2008
Wer heutzutage Windows XP auf seinem Rechner hat, kann sich ja bekanntlicherweise glücklich schätzen, verglichen mit denen, die auf Vista umgestiegen sind oder wurden. Aber auch XP hat unter Umständen so seine Macken. Denn damit kann der Rechner im Laufe der Zeit ziemlich langsam werden. Gerade wenn man immer mal wieder neue Software installiert, wird die Geduld irgendwann ganz schön auf die Probe gestellt. Bis der Rechner mal hochgefahren ist, dauert es schon einige Minuten. Wenn man dann vom Desktop ein Programm startet, kann man erst noch dies und das erledigen, bis das Programm dann auch tatsächlich geöffnet ist. Denn wenn man zu ungeduldig ist und in Ermangelung einer direkten Reaktion des Rechners nochmal auf das Icon klickt, hat man nachher für jeden Klick eine Ausgabe des Programms geöffnet. Computer sind eben doof…
Da das auch auf privaten Rechnern passieren kann, und da nicht jeder PC-Benutzer auch gleich ein “Software-Freak” ist, hier ein paar Tipps für die Neuinstallation. Ich habe diese Prozedur nämlich gerade selber durchgeführt. Erst wollte ich zwar Hochrechnungen anstellen, wie lange die Installation alles in allem dauert und wie lange ich dann mit dem neu gemachten Rechner arbeiten muss, bis ich diese Zeit wieder raus habe. Aber als dann auch noch die Internet-Verbindung sehr unzuverlässig wurde, wandelte sich mein Motto dann schlagartig zum “jetzt reicht’s.” Und nach den ersten Tagen mit dem runderneuerten Rechner kann ich nur jedem empfehlen, mit diesem Schritt nicht allzulange zu warten. Mit folgenden Tipps sollte es auch um einiges leichter gehen:
Vorbereitung
Für Home-Versionen reicht die Recovery-CD, die mit dem Rechner geliefert wurde, völlig aus. Sie ist nämlich nicht nur für den Notfall gedacht, wenn gar nichts mehr geht, sondern liefert auch eine Neuinstallation von XP. Die Seriennummer für die Version klebt meist am Rechner. Bei einem Notebook schaut man am besten vor dem Einschalten nach diesem Aufkleber und schreibt sich die Nummer ab - wenn sie wie bei mir auf der Unterseite klebt.
Der Hersteller sollte eine weitere CDs mit Treibern beigelegt haben. Bei mir hieß sie “Drivers and Utilities”. Zur Not bekommt man diese Helferlein aber auch aus dem Internet.
Datensicherung vorher nicht vergessen! Dazu gehören
alle Arbeits-Dateien, die man noch braucht
Bookmarks bzw. Favoriten aus dem Browser
Mails und Adressen aus dem Postfach, sofern ein lokales Mailprogramm benutzt wird
Podcasts
Zugangsdaten, z.B. für ftp-Verbindungen
Am besten macht man sich auch eine kleine Liste aller installierten Programme, damit man bei der Neuinstallation einfach abhaken kann.
Natürlich kann es nicht schaden, bei dieser Gelegenheit auch mal aufzuräumen, denn erfahrungsgemäß sammeln sich ja auch auf Festplatten im Laufe der Zeit einige Dinge an, die man eigentlich nicht mehr braucht.
XP-Neuinstallation
Wenn man alles richtig macht, braucht man dafür ungefähr 1 Stunde. Einfach CD einlegen und auf den Startbildschirm warten. Dort kann man - noch auf einer grafischen Oberfläche - auswählen, dass man XP neu installieren möchte. Danach ist erstmal Schluß mit den gewöhnlichen Oberflächen, aber die Benutzerführung ist trotzdem ganz passabel. Der Rechner “erzählt” immer, was er gerade tut und fragt nur ab und zu mal nach, was er als nächstes tun soll.
Am besten lässt man ihn im ersten Schritt alle Daten löschen und im zweiten dann XP neu installieren. Zwischendurch fährt sich der Rechner mal runter und wieder hoch. Dabei sollte man ihm alleine lassen, denn dann kehrt er nach der eigentlichen Installation wieder zur grafischen Oberfläche zurück und schließt diese ab. Drückt man nach dem Hochfahren voreilig die Return-Taste, kommt man nämlich wieder in die Installationsrunde…
Keine Sorge, wenn die Bildschirmauflösung nach Abschluss der Installation noch etwas wirr ist. Wenn die Treiber installiert sind, kommt das alles von selber wieder ins Lot.
weitere Installationen
Als nächstes empfiehlt sich die Neuinstallation des Virenscanners, denn Windows nervt schon die ganze Zeit mit der Warnung, dass der Rechner eventuell gefährdet sein könnte. In diesem Punkt hatte ich zunächst ein wenig Sorgen, dass das Programm oder der Server, mit dem ich ja zwecks Updates kommunizieren muss, meine redlichen Absichten nicht verstehen und mir den Zugriff verweigern könnte. Aber ich musste nur die Frage bejahen, ob die Rechte nun für diesen Rechner gelten sollen. So jedenfalls geht es mit G-Data, aber ich nehme an, auch die anderen Programme verhalten sich ähnlich.
Als nächstes steht dann die Installation von Druckern und anderen Zusatzgeräten auf dem Programm. Danach kann man sich eigentlich beliebig durch die Liste der benötigten Programme hangeln. Wer Freeware aus dem Internet herunterladen muss, kann dies sofort tun, da ja mit XP auch ein Internet Explorer kommt. Wer das nicht möchte, kann sich natürlich vorher noch die Firefox-Installationsdatei herunterladen und diese dann von CD oder USB-Stick übertragen. Wenn alle Programme installiert und alle Dateien vom Sicherungsmedium wieder übertragen sind, sollte man zum Abschluss den Virenscanner über alle Dateien laufen lassen. Komischerweise hat meiner in seinem eigenen Firewall-Ordner eine infizierte Datei gefunden….
Alles in allem war ich an 3 Tagen mit der Neu-Installation beschäftigt. Natürlich nicht drei ganze Tage, und während im Hintergrund ein Download lief, konnte ich im Vordergrund schon wieder etwas arbeiten. Und nun habe ich auch von den Freeware-Programmen die neuesten Versionen, so dass es sich fast so anfühlt, als hätte ich einen neuen Rechner. Und es scheint wirklich so, als hätte sich XP auch auf die Internet-Verbindung ausgewirkt, denn seit der Neuinstallation gab es dort keinerlei Ausfälle, während es in den Wochen zuvor immer wieder zu Komplett- oder Teilausfällen beim Zugriff auf’s Internet gekommen war. Aber verschreien wir es nicht und klopfen wir lieber auf Holz, dass es so bleibt.
Wie gesagt, ich kann die Neu-Installation nur empfehlen und wünsche allen viel Erfolg dabei.
Gepostet in Tools durch Josef Willkommer am 24 Mai, 2008
E-Commerce wird immer bedeutender. Bei einigen großen Versandhäusern haben die Web-Umsätze Größenordnungen erreicht, die vor nicht allzulanger Zeit noch undenkbar waren. Otto und Neckermann generieren bereits den größeren Teil der Umsätze übers Web.
Aber nicht nur bei den großen ist das Web kaum mehr wegzudenken. Auch für kleinere und mittlere Unternehmen gehört ein Online-Shop mittlerweile schon fast zum guten Ton. Dabei buhlen eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Systemen um die Gunst der Shopbetreiber. Gerade in den letzten 12 Monate hat sich hier nochmals einiges getan, so dass wir die Gelegenheit nutzen möchten und nachfolgend einige Open Source Shopsysteme vorstellen möchten. Die Aufstellung erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Beginnen möchte wir mit dem “Urvater” aller Open Source Shopsysteme:
OsCommerce bietet seit vielen Jahren eine vernünftige, relativ leicht einzurichtenden Basis und somit kostengünstige Möglichkeite für einen Online-Shop. Nachfolgend ein Auszug aus den Features:
Unbegrenzte Anzahl an Produkten und Kategorien
Unterstützung von unterschiedlichen Währungen
OsCommerce eignet sich sowohl für echte (greifbare), als auch für virtuelle Produkte (z.B. Software oder eBooks)
Objektorientiertes Backend
Anpassbare Zahlungs- und Versandoptionen
Vielfältige Schnittstellen zu Bezahldiensten (unter anderem Paypal)
Das “Problem” bei OsCommerce liegt darin, dass sich das Layout der Software nicht wirklich gut anpassen lässt, da hier noch auf Tabellen gesetzt wird. CSS und OsCommerce sind demnach erstmal zwei absolute Gegensätze.
Der Vorteil von OsCommerce besteht in einer soliden und recht einfachen Programmstruktur mit allen notwendigen Features, die man für einen vernünftigen Webshop benötigt. Mit der Software ist somit ein recht schneller und kostengünstiger Einstieg in den eCommerce möglich.
ZenCart ist zwar bei weitem nicht so verbreitet wie OsCommerce, was jedoch grundsätzlich nichts Negatives bedeuten muss. Leider gibt die Webseite nicht wirklich viel Informationen her. Bei der weiteren Recherche zeigt sich jedoch schnell, dass es ZenCart durchaus in sich hat.
Der Funktionsumfang kann problemlos mit OsCommerce mithalten, das Tool bietet – abgesehen von den einschlägigen Standard-Funktionalitäten zum Teil noch weitere, nützliche Features.
Unbegrenzte Anzahl an Produkten und Kategorien
Umfangreiche Zahlungsvarianten und –schnittstellen
Unterschiedliche Layouts pro Kategorie
Umfangreiche Rabatt- und Aktionsmöglichkeiten
Newsletter und Artikelerinnerung
Änderungen am PHP-Code können bei Updates geschützt werden
Statistikfunktionen
und vieles mehr…
Im Gegensatz zu OsCommerce kommen bei ZenCart moderne CSS-Templates zum Einsatz, die eine umfangreiche und problemlose Anpassung des Layouts ermöglichen.
ZenCart ist sicherlich eine etwas „exotischere“ Shop-Variante, die sich jedoch durch umfangreiche Features, ein modernes Template-System und zahlreiche Module auch für umfangreichere Shop-Lösungen geeignet ist. Eine deutsche Sprachversion ist natürlich auch verfügbar.
Bei xt:Commerce handelt es sich um eine Weiterentwicklung des altbekannten OsCommerce, bei dem man jedoch deutlich mehr Layoutmöglichkeiten hat, da Layout und Funktionalitäten getrennt wurden. Hier muss beachten werden, dass die Software als Open Source Tool kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann, was auf der Webseite so möglicherweise nicht rüberkommt.
Der Funktionsumfang von xt:Commerce lässt kaum Wünsche offen und kann durchaus mit teuren eCommerce-Lösungen mithalten:
Unterschiedliche Kundengruppen
Umfangreiches, anpassbares Versand- und Zahlungsmodul
Integriertes Content Management System für statische Seiten
Bannermanager
Staffelpreise und Sonderangebote
Verkauf von digitalen Downloadprodukten
Rechtesystem für Produkte und Kategorien
Import-/Export-Funktionalitäten
Darüber hinaus besticht xt:Commerce durch eine Vielzahl an verfügbaren Schnittstellen zu Online-Shopping-Portalen und Preissuchmaschinen (z.B. Google Base, Milando, Geizhals, billiger.de).
Unterschiedliche Zahlungsmodule gewährleisten einen reibungslosen und problemlosen Einsatz bzw. die notwendigen Zahlungsabwicklung (z.B. Paypal, iPayment, Worldpay, Click & Buy).
Grundsätzlich kann der Shop vollständig individuell angepasst werden. Hier muss jedoch erwähnt werden, dass dies aufgrund der Programmstruktur von xt:Commerce negative Auswirkungen auf die Updatefähigkeit des Tools haben kann.
Zusammen mit OsCommerce gehört xt:Commerce zumindest im deutschsprachigen Raum zu der am häufigsten eingesetzten Open Source Shopsoftware. Folglich gibt es zahlreiche Dienstleister die xt:Commerce Support anbieten.
Um Magento wird in den letzten Monaten einiges an Wirbel veranstaltet. Bereits während der Beta-Phase wurde das Tool mehr als 200.000 mal heruntergeladen. Das erste offizielle Release von Magento ist seit 31.03.08 verfügbar. Hinter Magento steht das eCommerce-Unternehmen Varien aus Los Angeles.
Daher gerhört Magento auch zweifelsohne zum modernsten was an eCommerce-Lösungen derzeit verfügbar ist. Die Software ist „vollgestopft“ mit interessanten Features und baut auf dem ZEND-Framework auf. Damit ist eine saubere Programmarchitektur sowie problemlose Erweiterbarkeit bei gleichzeitiger Updatefähigkeit gegeben.
Ein Auszug aus der Featureliste:
Google-Analytics Integration
RSS-Feeds für neue Bestellungen sowie für knappe Lagerbestände
Umfangreiche, anpassbare Reports
Layered Navigation
Produktvergleich
Produkt Reviews
Schnittstellen zu zahlreichen Payment-Anbietern
Single Page Checkout
Umfangreiche und anpassbare Import- und Exportfunktionen
Saubere URLs und individuelle Metatags, sowie XML-Sitemap
uvm.
Obwohl Magento erst seit kurzem auf dem Markt ist, macht die Software bereits einen sehr soliden Eindruck. Die Geschwindigkeit während der Entwicklung wird bislang auch beim Bugfixing und der Weiterentwicklung beibehalten, so dass sich Magento mit ziemlicher Sicherheit sehr gut weiterentwickeln wird.
Zwei Dinge sollte man bei Magento jedoch beachten und für sich abwägen. Zum einen ist es so, dass der Framework-Ansatz höchstmögliche Flexibilität und Skalierbarkeit ermöglicht. Die „erkauft“ man sich jedoch mit einem erhöhten Hardwarebedarf. Wer also nur einen kleinen Hobby-Shop plant oder erstmal ins eBusiness reinschnuppern möchte, der ist bei Magento höchstwahrscheinlich falsch aufgehoben. Die Software erfordert iedealerweise einen eigenen Server und auch die Anpassungen erfordert etwas mehr Aufwand als dies z.B. bei OsCommerce der Fall ist.
Ein anderer Gesichtspunkt, den es beachten gilt, liegt in der Tatsache dass bei Magento für den deutschen Markt noch nicht die Schnittstellen (insbesondere Payment) vorhanden, wie dies zum Teil bei der Konkurrenz der Fall ist. Hier wird Varien sowie die Magento-Partner aber sicherlich sehr bald nachlegen.
Für die kommenden Erweiterung steht u.a. die Unterstützung von virtuellen Produkten (eBooks, Software etc.), eine Web Services API, Bundles, sowie eine Geschenkfunktionalität in der Roadmap.
Bei FWP Shop handelt es sich um eine recht neue Open Source Shoplösung aus Deutschland. Demzufolge kann das Tool auch ohne großen Anpassungs- oder Änderungsaufwand für deutsche Online-Shops eingesetzt werden und sollte auch die hierfür rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten.
FWP Shop ist templatebasiert, wodurch auch der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt sind. Gerade der Support wird bei FWP Shop groß geschrieben. Für die Software gibt es ein deutschsprachiges Forum sowie eine entsprechende Dokumentation, so dass der Einstieg hier relativ problemlos erfolgen sollte. In dringenden Fällen steht zusätzlich eine kostenpflichtige Hotline zur Verfügung. Für größere Shops bietet sich darüber hinaus ein sog. Premium-Support an, bei dem dann eine normale Telefonnummer, ein Rückrufservice, sowie unbegrenzter Email-Support mit kürzeren Reaktionszeiten zur Verfügung steht.
Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit anderen Shopsystemen wobei hier zum Teil noch einige interessante Zusatz-Features angeboten werden:
Geschenkverpackungen
Anbindung an Preisvergleichsportale
Inventur
Umfangreiche CRM-Funktionalitäten
Zahlungsabgleich mit Bankkonto
Verwaltung von Rücksendungen
Statistikfunktionen
Produktbewertungen
Saubere URLs und anpassbare Metatags
uvm.
Die Software wird laufend weiterentwickelt, wobei für die Zukunft eine eBay-Schnittstelle, die Verwaltung von digitalen Produkten sowie eine Anbindung an Warenwirtschaftssysteme geplant ist.
Prestashop
Mit Prestashop steht ein weiterer brandneuer Open Source Shop aus Frankreich am Start. Die Software macht auf den ersten Blick einen recht aufgeräumten und frischen Eindruck, so dass gerade Einsteiger und Neulinge sich relativ schnell zurecht finden werden. Bislang ist die Software jedoch nur in Englisch und Französisch erhältlich, wobei die Sprache jedoch über Language-Packs individuell angepasst werden kann.
Der Shops lässt sich ohne größere Aufwände praktisch vollständig anpassen, so dass auch der Einsatz im „etwas“ komplexeren deutschen Rechtsraum möglich sein sollte. Über Module soll eine problemlose Erweiterbarkeit ermöglicht werden.
Neben den altbekannten Standardfunktionen einer modernen Shopsoftware hier noch ein paar Features:
Meldungen per SMS/Text-Messages
Bar Codes
Kontextsensitive Hilfe
Suchmaschinenfreundliche URLs
Zoombare Produktbilder
Saubere URLs und individuelle Metatags
RSS-Feed
uvm.
Tendenziell eignet sich Prestashop eher für kleinere bis mittlere Shops. Hier besticht die Software aber durch interessante Features, gute Anpassbarkeit und eine einfache Bedienung. Auch eine Anbindung an Payment-Anbieter ist vorhanden, wobei Paypal vorkonfiguriert ist.
Bei DashCommerce handelt es sich um einen Exoten in unserer Shopliste. Während die anderen Softwaretools auf PHP basieren, vertraut DashCommerce aus ASP.NET. Microsoft und Open Source? Gibt es anscheinend doch – es handelt sich hier um den Nachfolger des Microsoft Commerce Start Kit.
Einige Features in der Übersicht:
Konfigurierbares Content Management System
Drop-In Content Widgets
Anpassbare Versandoptionen
Single Page Checkout
Bestellbestätigungssystem per Email
uvm.
Durch den ASP-Ansatz fällt die Community doch deutlich übersichtlicher aus, als die bei den anderen Systemen der Fall ist. Insofern wird auch der Support etwas schwieriger vonstatten gehen.
Als Payment-Anbieter ist derzeit nur Paypal verfügbar. Sollten andere Schnittstellen benötigt werden, muss sich der Shopbetreiber selbst darum kümmern.
Wer auf eine Microsoft-Umgebung bzw. ASP.NET zurückgreifen möchte (muss), sollte sich DashCommerce einfach mal ansehen.
LiteCommerce
http://www.litecommerce.com
Bei LiteCommerce handelt es sich um eine leicht abgespeckte Version der Shopsoftware X-Cart. LiteCommerce kostet einmalig $ 109.-. Dafür bekommt man ein solides Softwareprodukt, bei dem 97% des Quellcodes offen ist. Das Tool bringt alles mit, was einen Onlineshop ausmacht und ist recht schnell angepasst. Es sind auch einige Schnittstellen zu Payment-Anbietern verfügbar (u. a. Paypal, Google Checkout).
Auch die Bedienung erscheint recht intuitiv und übersichtlich. LiteCommerce eignet sich tendenziell aber eher für kleinere Shops.
X-Cart (www.x-cart.com) hingegen kostet einmalig ab $ 209.-. Dafür ist dann der komplette Quellcode verfügbar. Das Tool eignet sich sowohl für kleinere als auch umfangreicher Shops und bringt einiges an Funktionalität mit.
Nachfolgend einige Features:
Zahlreiche Schnittstellen zu Payment-Anbietern
Integrierter Template Editor
Bulk-Upload-Funktion
Control Panel für Windows (inkl. Backup-Funktion)
Modulbasierte Architektur
uvm.
Bei LiteCommerce handelt es sich um ein Softwareprodukt, das primär für den amerikanischen Markt gedacht ist. Dies bedeutet, dass beim Einsatz in Deutschland – gerade was die Kaufabwicklung und rechtliche Dinge anbelangt – einige Anpassungen vorgenommen werden müssen. Der Vollständigkeithalber sollte auf dieses Tool aber dennoch hingewiesen werden, da es bereits seit längerem am Markt besteht.
VirtueMart
http://www.virtuemart.com
Bei VirtueMart handelt es sich um eine Open Source E-Commerce Software, die für den Einsatz mit dem Content Mangement System Joomla! entwickelt wurde und in einer klassischen PHP/MySQL Umgebung zum Einsatz kommt. Auch VirtueMart bringt neben den Standard-Features bereits alles mit, was einen vernünftigen Shop ausmacht:
Flexible Attribute je Produkt (Farbe, Größe etc.)
Order-Management mit Bestellhistorie, Kundenbestätigung und Editierfunktion
Leistungsfähige Suchfunktionen
Performante Produktübersicht, die einen schnellen Kaufvorgang unterstütz
Anzeige der Produktverfügbarkeit
Unterstützung unterschiedlicher Währungen mit Echtzeit-Umrechnung
Auch dieses Tool unterstützt bereits unterschiedlichste Zahlungsvariante: authorize.net®, PayPal, 2Checkout, eWay, Worldpay, PayMate und NoChex
Sofern sie Joomla bereits einsetzen ist die Installation von VirtueMart in wenigen Minuten erledigt. Die Administration Ihres Shops erfolgt dann über das Joomla-Backend. Joomla-User werden sich daher sehr schnell zurecht finden.
VirtueMart ist daher prädestiniert für Seitenbetreiber, die Joomla bereits im Einsatz haben und Ihren bestehenden Webauftritt um einen Webshop ergänzen möchten.
Fazit:
Während in den letzten Jahren nur wenige Alternativen im Open Source Shopbereich verfügbar waren, ist besonders in den vergangenen 12 Monaten durch neue Tools wieder frischer Schwung in diesem Bereich zu verzeichnen. Mittlerweile gibt es echte Alternativen zu den „Veteranen“ OsCommerce und xt:Commerce, wobei jeder Shopbetreiber vorab seine Wünsche, Ziele und auch Budgets abstecken muss anhand dessen man dann das geeignete System auswählen kann.
Durch den Start der neuen Systeme wie Magento oder FWP Shop werden unserer Meinung nach die bestehenden Tools nicht vollständig abgelöst. Es wird vielmehr zu Parallelwelten kommen, bei der OsCommerce und xt:Commerce tendenziell eher für einfachere Shoplösungen zum Einsatz kommen (einfach heißt hier aber nicht unbedingt klein!) und Magento den Part einer Enterprise-Lösung übernehmen wird, die mehr Hardware und mehr Entwicklungsaufwand verlangt. Dafür erhält man dann aber höchstmögliche Skalierbarkeit und Modularität gepaart mit einer intelligenten Programmlogik und interessanten Features. FWP Shop könnte sich in diesem Szenario als lachender Dritter erweisen, der gerade für den Einsatz im deutschen Markt eine recht ansprechende Basis bildet.
Es bleibt bzw. wird in naher Zukunft recht spannend im Bereich der Open Source Shoplösungen.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 7 Mai, 2008
Richtig gute Bildbearbeitungsprogramme sind richtig teuer. Aber oft braucht man gar nicht die ganze Palette an professionellen Werkzeugen, sondern nur die grundlegendsten Funktionen. Und manchmal braucht man diese Funktionen auch unterwegs auf einem anderen Rechner, auf dem kein Bildbearbeitungsprogramm installiert ist. Was tut man in solchen Situationen? Klar, man geht ins Web. Denn dort gibt es die Möglichkeit, kostenlos Bilder hochzuladen, zu bearbeiten und danach wieder runterzuladen. Hier die Vorstellung von zwei Anbietern:
Phixr Phixr lässt sich jeweils 2 Stunden ohne Registrierung testen. Nach Ablauf dieser Zeit werden alle Daten gelöscht. Wer öfter und länger mit phixr arbeiten möchte, registriert sich ganz einfach unter Angabe eines Benutzernamens und eines Passworts - allerdings nur, wenn er die Anwendung ausschließlich für private Zwecke nutzen möchte. Aber selbst innerhalb der Testzeit bekommt man schon einen guten Eindruck von den Funktionalitäten, die zur Verfügung stehen.
Der Werkzeugkasten steht in einer kleineren und größeren Fassung zur Verfügung. Die Funktionen sind:
Drehen und Spiegeln
Zuschneiden und Skalieren
Farben ändern
Text einfügen
rote Augen entfernen
diverse Effekte anwenden
Rahmen einfügen
Jede Änderung kann vor dem Speichern in einem kleinen Vorschaufenster angesehen werden. Zusätzlich gibt es eine kurze Beschreibung des Fotoeffekts:
Das bearbeitete Foto kann in verschiedenen Formaten gespeichert und per Mail versendet werden. Insgesamt schein mir Phixr eine nützliche Anwendung zu sein, die von der Optik und der Funktionalität durchaus an “echte” Bildbearbeitungsprogramme angelehnt ist.
Picnik Picnik findet tatsächlich auf der grünen Wiese statt, und es ist auch so unkompliziert wie das Essen unterwegs. Zum Ausprobieren kann man auch ohne Registrierung ein Foto hochladen oder an einem der vorhandenen Bilder etwas experimentieren.
Die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten werden über 8 Buttons in der Kopfzeile angeboten. Hat man sich für eine Option entschieden, erhält man in der gleichen Kopfzeile die Buttons oder Schieberegler zur Veränderung der aktuellen Werte. Die Änderungen werden sofort am Originalbild durchgeführt, sind also deutlich sichtbar. Mit dem Button “zurücksetzen” kann man jederzeit wieder zum Ausgangswert zurückkehren. Der Funktionsumfang von Picnik umfasst allerdings nur die wirklich grundlegenden Schritte der Bildbearbeitung wie:
Drehen und Spiegeln
Zuschneiden und Skalieren
rote Augen korrigieren
Farbe und Kontrast verändern
Alle Bearbeitungsmöglichkeiten werden erklärt, so dass sich Picnik auch für mit der Bildbearbeitung unerfahrene Nutzer eignet. In einem anderen Bereich von Picnik besteht die Möglichkeit, diverse Effekte sowohl auf ein Foto anzuwenden als auch ein eigenes Bild zu erstellen. Manche Optionen stehen allerdings nur für Premium-Nutzer zur Verfügung, die 24,95 USD pro Jahr bezahlt haben. Für die Registrierung ist hier neben Benutzername und Passwort auch noch eine Mailadresse erforderlich, über die man auf Wunsch über neue Versionen informiert wird.
Wenn man mit seinen Fotos ansonsten in Facebook, Flickr oder Picasa zu Hause ist, findet man in den beiden Tools eine gute Ergänzung für die Bildbearbeitung. Picnik liefert die reinen “Basics”, während Phixr auch fortgeschrittene Möglichkeiten bietet. Ein Versuch ist es allemal wert.
Gepostet in Tools durch Marion Engel am 28 Januar, 2008
Heute will ich ein sehr nützliches Tool vorstellen, das bei der Programmierung und Suchmaschinen-Optimierung von Web-Seiten verwendet werden kann. Den SEO-Browser gibt es kostenlos im Internet.
Der simple analysis mode zeigt die Webseite so, wie sie die Suchmaschinen sehen:
Auch wenn es auf diesem Screenshot schlecht erkennbar ist: Suchmaschinen können nur Text lesen und weder Bilder noch Farben erkennen oder gar beurteilen, ob das Layout hübsch ist. Alle Informationen, die in Bildern versteckt sind, also z.B. Texte, die als Grafik angezeigt werden, um einen besonderen Schrifttyp darstellen zu können, sind nur dann für die Suchmaschinen sichtbar, wenn Alternativtexte eingegeben wurden.
Der advanced analysis mode zeigt zunächst eine statistische Übersicht über die Seite an. Sie beginnt mit den Meta-Informationen, der Ladezeit, der Anzahl an Wörtern, Bildern und Links, und zeigt an, ob es eine robots.txt, Java Script oder Flash-Objekte gibt und mit welchem Tool bzw. CMS die Seite erstellt wurde. Und der Page Rank - was immer man inzwischen von ihm hält - wird auch angezeigt. Was in der Statistik in rot geschrieben ist, sollte genauer unter die Lupe genommen werden. Gegen interne Links, die auch rot dargestellt werden, ist zwar sicher nichts einzuwenden, aber zu viele Keywörter, Frames oder das Fehlen einer Robots.txt-Datei sind durchaus gute Hinweise auf ein Verbesserungspotenzial.
Oberhalb der Statistik verbergen sich hinter mehreren Links weitere nützliche Tools. So kann man direkt aus dem SEO-Browser die Prüfung der Seite und des Style Sheets nach W3C aufrufen.
Ein Link-Checker prüft alle internen und externen Links auf ihre Funktionsfähigkeit und Link Stats zeigt an, wieviele Seiten bei Google, Yahoo und MSN indiziert und wieviele Backlinks jeweils gesetzt sind. Per Klick gelangt man dann auch auf die detaillierte Liste der Suchmaschinen, was hilfreich ist, da für Yahoo und MSN leider keine Werte angezeigt werden.
Für die Suchmaschinen-Optimierung ist sicher die Möglichkeit hilfreich, das Vorkommen der Keywörter im Text zu sehen. Das Meta-Tag “Keyword” hat zwar viel an Bedeutung verloren, aber hier ist es durchaus nützlich. Es gibt auch einen Index, der für jedes gefundene Wort angibt, wie oft es auf der Seite vorkommt und welchem Anteil dies entspricht - sicher auch mal eine sinnvolle Betrachtungsweise.
Der SEO-Browser erlaubt auch Einblicke in den Source-Code, den man beispielsweise auf Kommentare filtern kann. Und verschiedene Funktionen zum Hosting werden auch angezeigt.
Alles in allem ein nützliches Tool, das viele hilfreiche Funktionen unter einem Dach anbietet. Ich habe mir auf jeden Fall schon mal ein Bookmark gesetzt.
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