Suchmaschinen-Optimierung für kleine Unternehmen
Wer ein kleines Unternehmen erfolgreich führen will, muss hart arbeiten. Und wer in der Suchmaschinen-Optimierung schon mit kleinen als mit großen Unternehmen zusammengearbeitet hat, hat sicher einen Unterschied festgestellt.
Was ist das Schöne an einer Suchmaschinen-Optimierung für kleine Unternehmen?
1. Die Inhaber kleiner Unternehmen haben oft wenig Zeit, d.h. sie verschwenden auch unsere Zeit nicht. Wenn sie ein Projekt zur Suchmaschinen-Optimierung aufgesetzt haben, setzen sie ihre Energie und Konzentration wohlüberlegt ein.
2. In finanzieller Hinsicht wollen sie natürlich kein Geld zum Fenster rauswerfen. Was daran gut ist? Dass sie sich auf Werte und Ergebnisse konzentrieren. Wenn man aus einer Investition, egal, ob es nun 500 oder 5000 EUR sind, das 3-, 5- oder 10-fache herausholen kann, hat man einen Kunden für’s Leben gewonnen. Und das führt zu Punkt 3…
3. Kleine Unternehmen sind loyale Kunden. Wenn sie zufrieden sind und die Suchmaschinen-Optimierung erfolgreich ist, bleiben sie auch dann Kunde, wenn sie ihren Firmensitz ein paar 100 km weiter weg verlegen.
4. Inhaber kleiner Unternehmen sind schnell. In großen Unternehmen kann es manchmal Wochen dauern, bis ein einziger Link geändert wird. Kleine Unternehmen antworten und reagieren auf Empfehlungen schneller, so dass der Erfolg des Projekts einfacher messbar ist.
5. Mit kleinen Unternehmen lässt sich einfacher arbeiten, weil es nicht unendlich viele Hierarchie-Ebenen gibt. Wenn man dort mit dem Marketing-Leiter spricht, hat man gute Chancen, dass er direkt vom Firmen-Inhaber die Entscheidung bekommt. Es gibt keine Ausschüsse, keine Meetings und keine Wartezeiten.
6. Kleine Unternehmen können Chancen ergreifen. Wenn man keinen Aktionären Rechenschaft schuldig ist und die Presse nicht jeden einzelnen Schritt überwacht, genießt man mehr Freiheit. So kann die Suchmaschinenoptimierung viel Spaß machen, besonders wenn sie ins Social Media Marketing geht. Erfahrungsgemäß sind Inhaber kleiner Unternehmen eher bereit, etwas Neues auszuprobieren, wenn es um Linkbait und virales Marketing geht.
7. Kleine Unternehmen engagieren sich mehr für die Suchmaschinen-Optimierung. Wenn der Traffic um 25% oder die Konversion um 10% steigt, dann hat das eine stärkere Wirkung auf die Zielerreichung oder sogar das Überleben eines kleinen Unternehmens als auf einen großen Konzern. Möglicherweise muss das kleine Unternehmen einen Mitarbeiter nicht kündigen, vielleicht kann es auch einen neue einstellen und wachsen. Denn der Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung bedeutet für viele kleine Unternehmen große Veränderungen.
Quelle: Search Engine Land
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Abstrafungen - Wenn Google einen nicht mehr lieb hat!
Im Prinzip ist jeder Webmaster auf das Wohlwollen von Google angewiesen. Nur eine sauber indizierte Seite erscheint auch in den Suchergebnislisten. Wie weit vorne man dort dann landet, hängt von vielen Faktoren – den sog. Rankingfaktoren – ab. Mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung kann man nun versuchen, bestimmte für die Platzierung einer Webseite wichtige Faktoren so zu trimmen, dass Google der Webseite mehr Gewicht und damit eine höhere Platzierung verleiht.
Wie in vielen anderen Bereichen, führen auch bei der Suchmaschinenoptimierung viele Wege zum Ziel. Ganz grundlegend unterscheidet man zwischen sog. White-Hat-Methoden – darunter versteht man Maßnahmen, die von Google akzeptiert - ja sogar empfohlen werden. Primär geht es hier um die Verbesserung der Crawlability – also der Indizierbarkeit einer Seite. Mit White-Hat-SEO ist man langfristig auf der sicheren Seite. Fairerweise sollte aber erwähnt werden, dass man – je nach Themenumfeld – einiges an Geduld und Fleiß mitbringen muss um mit derart „legalen“ Methoden zum Erfolg zu kommen.
Einen ganz anderen Ansatz verspricht dagegen das sog. Black-Hat-SEO. Hierbei handelt es sich um manipulative Methoden, mit denen versucht wird, die Google-Algorithmen zu täuschen und so bessere Platzierungen zu erzwingen. Auf derartigen Möglichkeiten möchte ich im Detail nicht näher eingehen. Nur soviel dazu: Black-Hat kann sehr gute Ergebnisse erziele – auch kurzfristig. Da es sich hier aber um eine besondere Form des Betruges handelt, wird Google – sobald die Methoden entdeckt werden – nicht zimperlich vorgehen. Hierzu verfügt Big-G über unterschiedlichste Saktionsmaßnahmen, die zum Teil gravierende Folgen haben können. Insofern lohnt es sich vor Beginn der Optimierung genau zu überlegen, wie viel Risiko man bereit ist einzugehen.
Dass es sich bei den Sanktionen – auch Google-Penalties genannt – nicht nur um Worthülsen handelt, musste ein bekannter Münchner Autobauer vor einiger Zeit am eigenen Leib spüren. Hier wurde versucht, sich durch „nicht ganz saubere Methode“ einen Platzierungsvorsprung zu verschaffen. Natürlich würde der Manipulationsversuch entdeckt und die Strafe war nicht von Pappe. Google sperrte kurzerhand sämtliche Seite für mehrere Tage aus dem Index. Die Folge kann man sich an einer Hand abzählen. Natürlich wollte man dadurch auch ein Exempel statuieren. Ein riesiges Medienecho sorgte für den von Google gewünschten Effekt….
Soviel zur Einführung. In der Folge möchte ich die „Google Abstrafungen“ etwas näher beleuchten.
Die Hauptursache für Abstrafungen (Penalties)
Ein Großteil der Penalties resultiert aus einem falschen Linkaufbau. Gerade Anfänger begehen häufig den Fehler möglichst schnell möglichst viele Links zu generieren. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass man damit kurzfristig Erfolge verbuchen kann, sich nach kurzer Zeit das Blatt aber wendet und die Platzierungen abstürzen. Wenn man das Thema mit gesundem Menschenverstand betrachtet, leuchtet dies aber auch durchaus ein. Hinter Google stehen Algorithmen, die versuchen, das menschliche Verhalten möglichst genau nachzubilden. Wie würde ein Mensch also über eine Webseite denken, die urplötzlich und ohne erkennbaren Grund einen extremen Zuwachs an Links erfährt. Möglicherweise wird man hier auch etwas skeptisch und stellt sich die Frage, woher diese Zunahme kommt. Auch Google geht hier ähnlich vor, nur dass sie über viel mehr Möglichkeiten verfügen, um den Linkaufbau und die Linkstruktur auszuwerten:
- Eine Vielzahl an themenfremden Links von irgendwelchen Linklisten oder Verzeichnissen
- Gekaufte Links, die durch „Sponsored Links“ markiert sind und bei denen ein Reisebüro- neben einem Webdesign-Link steht
- Untereinander verlinkte Webseiten, die auf der selben Class C IP-Adresse liegen
- etc.
Im allgemeinen lässt sich sagen, dass bei einem Verstoß gegen die Webmaster Guidelines die Gefahr eines Penalties besteht.
Warum wird eine Seite abgestraft?
Das Ganze ist sehr einfach zu erklären: Wenn Google das was Sie auf oder mit Ihrer Seite machen nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, in den „Genuss“ einer Abstrafung zu kommen. Man kann jetzt natürlich darüber diskutieren, ob Google damit nicht Herrscher über das gesamte Web ist. Fakt ist, dass Google immensen Einfluss ausüben kann und dies bei Bedarf auch macht, wie es Matt Cutts – der Oberspamwächter von Google – etwas verniedlicht ausdruckt:
“Webmasters are welcome to make their site however they like, but Google in turn reserves the right to protect the quality and relevance of our index.“ Bang!
Dies bedeutet nichts anderes, als das man das Google-Spiel gerne mitspielen und davon auch profitieren darf – allerdings nach deren Regeln.
Die häufigsten Gründe für Google-Sanktionen
Die Do´s und Dont´s im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung findet man in den Webmaster-Guidelines. Obwohl diese von Zeit zu Zeit immer wieder angepasst werden, bilden sie eine sehr gute Ausgangsbasis um Gründe für Google-Penalties zu finden:
- Falsches Linkbuilding:
Eines der wichtigsten Themenfelder im Rahmen von SEO ist der Aufbau von Links. Sofern man hier auf Seiten verlinkt, die ausgeschlossen oder abgestraft wurden, begibt man sich als Webmaster schnell in sog. „Bad Neighbourhood“ was zu negativen Auswirku ngen auf die eigenen Seite führen kann. Gleiches gilt für die Vielzahl an Linknetzwerken und Partnerprogrammen, über die man Links tauschen kann. Beobachten Sie Ihre Linkstruktur genau und achten Sie in besonderem Maße darauf auf wen Sie verlinken und wer auf Sie verlinkt.
- Automatische Anfragen:
Dass Google automatische Anfragen (z.B. durch Positionschecksoftware) hasst, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Ein häufiger Einsatz derartiger Tools kann dazu führen, dass Google Ihre IP-Adresse sperrt, was sich mitunter auch auf Ihre Webseiten auswirken kann. Vermeiden Sie es daher, derartige Tools permanent einzusetzen.
- Anfängerfehler:
Gerade Anfänger tendieren dazu – möglichst ungeduldig – durch aggressives Linkbuilding sowie übermäßigen Keyword-Einsatz (Keyword-Stuffing) gute Platzierung kurzfristig zu erzwingen. Hier ist es vernünftiger sich in Geduld zu üben, das Linkbuilding langsam und kontinuierlich zu betreiben um das Ganze möglichst natürlich wirken zu lassen. Übertreiben Sie die Optimierungen nicht, d.h. variieren Sie Ihre Keywords und verwenden Sie nicht immer die „optimalen“ Linktexte, denn dadurch wirkt eine Seite sehr schnell überoptimiert. Etwas weniger als die „perfekte und vollständige Optimierung“ ist häufig die bessere Variante.
- Mininets:
Sofern Sie über mehr als eine Webseite verfügen, die alle auf den gleichen Class-C IP-Adressen liegen, sollten Sie mit der gegenseitigen Verlinkung derartiger Seiten vorsichtig sein. Google erkennt mittlerweile recht gut derartige Mininetze, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen.
- Keyword-Stuffing:
Darunter versteht man den übermäßigen Einsatz von Keywords. Google hasst dies und bestraft Seiten, die diese „Technik“ anwenden immer wieder. Gerade im Aufspüren von „versteckten“ Keywords (damit meine ich nicht nur die Spamversuche anno 1999 mit weißer Schrift auf weißem Grund) ist Google mittlerweile recht gut, so dass man möglichst die Finger davon lassen sollte. Denken Sie immer zuerst an die User. Wenn Sie vernünftige Seitentitel, Überschriften und etwas passenden Text einsetzen benötigen Sie keine erzwungenen Keywords.
- Automatische Redirects:
Vermeiden Sie nach Möglichkeit Meta und JavaScript Redirects, da diese Art von Weiterleitungen Google häufig mit Doorway-Pages in Verbindung bringt. Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – eine Seiter weiterleiten, machen Sie es richtig mit einem 301 permanent redirect, der über die .htaccess Datei gesteuert wird.
Abstrafung (Penalty) vs. Ausschluss (Ban)
Google unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Strafen, die jedoch deutliche Unterschiede aufweisen:
• Abstrafung: Hierbei handelt es sich um die schwächere Form der Strafe bei der Google die ursprüngliche Platzierung der Seite negativ beeinflusst, wobei es verschiedene Stufen der Beeinflussung gibt. D.h. sofern ein Penalty angewendet wird, bedeutet dies für eine Seite die vorher auf Platz 1 war, dass sie dadurch auf einen hinteren Platz verschoben wird. Die Seite ist demnach weiter im Index vertreten, allerdings schlechter gerankt. Abstrafungen können häufig auch durch Unwissenheit hervorgerufen werden, indem z.B. ein „nicht sauberer“ Link auf die Seite gesetzt wird.
• Ausschluss: Beim Ausschluss handelt es sich um die Höchststrafe. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird hier die gesamte Webseite aus dem Index gestrichen und erscheint für keinerlei Suchanfragen mehr. Diese Art der Sanktion wird für Spam in größerem Stil angewendet.
Meist ist es so, dass man als Webseitenbetreiber nicht über eine derartige Sanktion informiert wird, wodurch die Gründe häufig erstmal unklar sind. Gerade wenn eine Seite plötzlich deutlich an Traffic verliert, sollte man seine Platzierungen und die Zahl der indizierten Seiten etwas genauer überprüfen.
Welche unterschiedlichen Google-Penalties gibt es?
- - 6 Ranking Penalty
Hierbei handelt es sich um die neueste Form der Google-Strafen. Erstmal wurde im Januar 2008 darüber berichtet. Ältere, etablierte Seiten die bislang für bestimmten Suchbegriffe auf der Pole Position zu finden waren, standen plötzlich auf Position 6. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Penalty bei Seiten angewendet wurde, die es mit der Optimierung „etwas zu gut“ gemeint hatten. Google hat dies dementiert und die Verschiebungen in den Suchergebnissen auf eine Panne während eines Updates zurückgeführt. Ob dies tatsächlich so war bleibt aber nach wie vor offen.
- - 30 Suppression Penalty
Dieser Penalty, bei dem die ursprüngliche Platzierung um 30 Positionen nach hinten verschoben wird, kommt häufig bei Seiten zum Einsatz, die verstärkt auf Adwords setzen aber nur über wenig Content verfügen. Auch Seiten, die Gästebuchspam, JavaScript Redirects oder Doorway Pages einsetzen sehen sich häufig damit konfrontiert. Aber auch Webpages, die über eine Vielzahl an identischen Linktexten verfügen können sich sehr schnell auf Position jenseits der dritten Seite wieder finden.
- - 50 Paid Links Penalty
Diese Art der Google-Abstrafung trifft in der Regel Seiten, die sich Ihre Positionen durch Links erkauft haben oder die auf der anderen Seite von Ihrer „starken Position“ durch Linkverkauf profitieren wollten. Gerade im vierten Quartal 2007 hat Google die Schrauben in diesem Bereich deutlich angezogen und hier einige Exempel statuiert. Auch durch die Teilnahme an Link-Netzwerken und ähnlichem kann man sehr schnell in den „Genuss“ eines derartigen Penalties kommen.
- PageRank Penalty
Hierbei handelt es sich um eine „Sonderform“ der Google-Strafen, die im Rahmen der PageRank-Säuberungsaktion im vierten Quartal 2007 eingesetzt wurde. Bei PR-starken Seiten, die sich durch den Linkverkauf ein Zusatzeinkommen gesichert hatten, wurde der (sichtbare) PageRank nach unten korrigiert, wodurch die Attraktivität für Linkkäufer deutlich zurückging. Nachdem betroffene Seite Ihre Sponsored-Links mit nofollow maskiert oder ganz entfernt hatten, wurde der ursprüngliche PageRank größtenteils wieder aktiviert. Die Rankings der meisten, betroffenen Seiten wurden dadurch nicht beeinflusst.
- - 950 Penalty
Hierbei handelt es sich um die stärkste Penalty-Form, bei der eine Webpage auf die letzte Seite in den Suchergebnissen „verbannt“ wird. Über diesen Penalty gibt es relativ wenige Infos. Es scheint so zu sein, dass in diesem Fall nicht ein kompletter Webauftritt betroffen ist, sondern nur einzelnen Seiten herausgepickt werden. Über die Gründe wird spekuliert. Man kann aber davon ausgehen, dass es mit exzessivem Linkbuilding, übertriebenen Affiliate-Links und einer übermäßigen Onpage-Optimierung zusammenhängt.
Wie kann man prüfen, ob man abgestraft oder ausgeschlossen wurde?
Eine Abstrafung wird sich am schnellsten in den Seitenzugriffen abzeichnen. D.h. wenn die Anzahl der Seitenbesucher – ohne nachvollziehbaren Grund - plötzlich merklich nachlässt sollte man seine Platzierungen etwas genauer prüfen.
Hierzu sollte man als erstes die Indizierung der Seite prüfen, indem man in Google nach „site:domain.de“ sucht. Eine weitere Möglichkeit um festzustellen, ob eine oder mehrere Seiten nach wie vor im Google-Index vertreten sind, stellt die Abfrage „cache:domain.de“ dar. Taucht Ihre Seiten bei diesen Abfragen nicht mehr bei Google auf, wurden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Index entfernt. In diesem Fall hilft dann nur noch eines: Die Gründe für den Ausschluss beheben (z.B. Doorway-Pages entfernen) und danach einen Reinclusion Request bei Google starten.
Wenn Ihre Seite über die Kommandos “site” oder “cache” angezeigt werden, Ihre Platzierung aber nicht mehr der ursprünglichen entspricht, sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach in den „Genuss“ eines Penalties gekommen. Überprüfen Sie in dem Fall die betroffenen Seiten genau, versuchen Sie zu analysieren ob sie gegen die Google-Guidelines verstoßen haben und berichtigen Sie Ihre Fehler.
Danach hilft nur noch warten und hoffen – und für das nächste Mal die Google Guidelines noch besser zu studieren…
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Google Analytics Alternative
Wer Google Analytics verwendet, seine Daten zukünftig aber nicht mehr auf dem “Silbertablett” nach Mountain View übertragen möchte, für den gibt es möglicherweise eine intereassante Alternative.
Mit Piwik befindet sich ein neues Analysetool in den Startlöchern, das sich in ein paar Monaten zu einem richtigen heißen Kandidaten im Bereich Webanalyse entwickelt könnte. Für April wurde eine erste Beta-Version angekündigt. Piwik ist der Nachfolger von phpMyVisits und wird als Open-Source-Tool unter der GPL-Lizenz zur Verfügung stehen. Um das Tool, das mit einem Javascript-Snippet eingebunden wird, nutzen zu können, wird PHP 5.1 sowie MySQL benötigt.
Mit einer Online-Demo kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Ganz cool finde ich hier die übersichtliche AJAX-Oberfläche, mit der per Drag & Drop die einzelnen Fenster individuell angeordnet werden können.
Das Tool sollte man in jedem Fall im Auge behalten.
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Nofollow, Noindex und robots.txt
Nofollow, noindex und robots.txt – die meisten haben schon davon gehört. Wie man damit jedoch auch sein Ranking verbessern kann, möchten wir in nachfolgendem Artikel kurz erläutern.
- Das nofollow Link-Attribut (häufig auch nofollow tag genannt) – funktioniert auf Link-Ebene, indem es bei einzelnen Links eingefügt wird.
- Das nofollow meta tag – arbeitet auf Seiten-Ebene, indem das Tag im <head> Tag einer Webseite integriert wird und so für alle Links einer Seite gilt.
- Das noindex meta tag – hier gilt das selbe, wie für das nofollow meta tag
- Die robots.txt – funktioniert auf Seiten-Ebene und kontrolliert die Indizierung der gesamten Webseite inkl. Verzeichnisse, da die Datei im Root-Verzeichnis abgelegt wird.
Jede dieser Anweisungen eignet sich für bestimmte Einsatzgebiete und bestimmte Zwecke. Insofern ist es sehr wichtig, die unterschiedlichen Funktionsweisen zu verstehen, bevor man versucht durch deren Einsatz die Indizierung von Webseiten und das Ranking damit zu optimieren.
Zum Einstieg nochmals kurz ein paar Worte zu den Begriffen Crawling, Indizierung und Ranking:
Unter Crawling versteht man das Downloaden einer Webseite und das anschließende verfolgen der vorhandenen Links um weitere Webseiten zu finden. Halten Sie sich immer vor Augen, dass Suchmaschinen, obwohl sie Webseiten crawlen um Links zu finden, diese nicht zwingend auf Ihren Servern zwischenspeichern und damit auch nicht automatisch in den Suchergebnissen anzeigen. Technisch gesehen, bedeutet das Crawling lediglich, dass die Suchmaschine die Seite kennt.
Die Indizierung einer Webseite geschieht nachdem die Seite gecrawlt, der Inhalt analysiert und die Keywords identifiziert wurden, mit denen das Thema das Seite definiert wird. Diese Daten werden dann gespeichert und später in den Suchergebnissen ausgewertet. Jede indizierte Webseite muss daher zuerst gecrawlt werden, wobei jedoch nicht jede gecrawlte Seite auch indiziert wird.
Das Ranking ist das Ergebnis der Algorithmen, die von den Suchmaschinen bei Suchanfragen auf die indizierten Seiten angewendet werden. Hierzu werden sowohl Faktoren auf der Seite (z.B. Seitentitel, Überschriften, Content) sowie externe Faktoren – also eingehende Links – berücksichtigt, die dafür sorgen, dass die Seite bei relevanten Begriffen möglichst weit vorn in den Suchergebnissen erscheint.
Das Nofollow Link-Attribut
Hauptaufgabe dieses nofollow tags, das in einen Link integriert wird, besteht darin, der Suchmaschine mitzuteilen, dass der Link keinen PageRank (man spricht in diesem Zusammenhang auch von sog. Link Juice) auf die verlinkte Webseite weitergibt. Nachfolgend ein Beispiel eines derartigen Links:
Wenn das nofollow-Attribut bei einem Link angewendet wird, bedeutet dies, dass der Link keinen Einfluss auf das Ranking hat. Die verlinkte Seite wird aber durchaus gecrawlt und auch indiziert und kann in der Folge auch in den Suchergebnissen auftauchen (obwohl Google mittlerweile anderes behauptet).
Links, die mit diesem Tag versehen sind, werden auch als Links bei den unterschiedlichen Link-Analyse-Tools wie zum Beispiel Yahoo Site Explorer und Google Webmaster Central angezeigt, obwohl man von derartigen Links möglicherweise gar keine Linkpower erhält.
Insofern ist die Benennung mit nofollow eigentlich falsch, da diese Links in den meisten Fällen schon verfolgt werden. Es wird hier nur kein Link Juice weitergegeben. Insofern wäre es möglicherweise besser, das Ganze in „nojuice“ umzubenennen.
Hier sollte beachtet werden, dass Google gemäß offiziellen Aussagen derartige nofollow Links nicht weiterverfolgt. Tests haben jedoch gezeigt, dass dies tatsächlich nicht immer der Fall ist. Manchmal folgen Sie derartigen Links und manchmal eben nicht. Ungeachtet davon verfolgen Yahoo, Microsoft und Ask diese Links schon.
Wenn Sie Suchmaschinen vom Spidern und Indizieren einer Seite aussperren möchten, sollten Sie dieses nofollow Attribut demnach eher nicht verwenden. Das Tag kann aber sehr gut dafür verwendet werden, den PageRank-Fluss auf Ihrer Seite zu beeinflussen. Insbesondere um weniger wichtige Seiten zu entkräften um so den PR auf die wichtigsten Inhaltsseiten zu konzentrieren. Paradebeispiele für Seiten, die mit einem nofollow-Link maskiert werden können sind beispielsweise AGBs, Kontaktformulare, Impressum oder Datenschutzhinweise, die häufig von der Startseite bzw. aus rechtlichen Gründen zum Teil von jeder Seite aus verlinkt werden. Damit können Sie dafür sorgen, dass die wichtigen Seiten auch den entsprechenden PageRank mitbekommen und dieser nicht wieder auf weniger wichtige Seite abfließt.
Ein Beispiel soll das Ganze etwas verdeutlichen:
In diesem Beispiel gehen wir von einer PR5-Seite aus, die auf fünf weitere Seiten verlinkt. Alle davon haben einen PR von 3. Zwei davon sind wichtige Produktinfoseiten, bei den restlichen drei Seiten handelt es sich um weniger wichtige Seite (Datenschutzhinweise, Impressum, Kontaktformular)

Durch Integration des Tag bei Links, die zu weniger wichtigen Seiten führen, ist es durchaus möglich, die wichtigen Produktseiten zu pushen und diese damit zu einem PR4 zu machen, da sich die Linkpower der Landingpower auf weniger Seiten verteilt. Dies hat mitunter positive Auswirkungen auf die Indizierungshäufigkeit und Intensität der jeweiligen Seite, was wiederum indirekten Einfluss auf das Ranking haben kann. In diesem Zusammenhang ist möglicherweise aber wichtiger, dass man durch diese Vorgehensweise und den damit verbundenen Boost von Produkt-seiten, die Seite auch aus dem Supplemental-Index in den Hauptindex pushen kann.
Setzen Sie das nofollow Attribut aber mit Vorsicht ein. Wenn das Tag bei zu vielen Links zum Einsatz kommt, können die Auswirkung nur sehr schwer vorhergesagt werden. Man konnte in der Vergangenheit durchaus beobachten, dass Webmaster durch falschen und somit „manipulativen“ Einsatz dieses Tags die eigenen Rankings negativ beeinflusst haben.
Ein gängiger Fehler besteht darin, das Tag auf eine Vielzahl von weniger wichtigen Seiten anzuwenden in der Hoffnung, dass die übrigen Seiten mehr PR erhalten. Das Problem hierbei liegt jedoch darin, dass die weniger wichtigen Seiten häufig auch auf die wichtigen Seiten verlinken. Da diese Seite aufgrund des nofollow keine Linkpower mehr besitzen, haben die Links auf die Produktseiten auch kein Gewicht mehr. Dies kann sich in einem Rankingverlust der gesamten Seite auswirken.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass damit die gesamte Linkstruktur beeinflusst werden kann, da damit das Verhältnis der ausgehenden Links zu den gesamten Links verschoben werden kann. Es kann also sein, dass durch die „Sperrung“ von internen Links am Ende mehr externe als interne Links vorhanden sind, was dazu führen kann, dass die Power einer Seite nach außen abfließt anstatt sich auf die eigene Seite zu verteilen.
Setzen Sie das nofollow Tag daher langsam um mit Bedacht ein.
Das nofollow meta tag
Dieses meta tag unterscheidet sich grundlegend vom nofollow Link Attribut, obwohl beide den selben Namen haben. Das nofollow meta Tag bedeutet, dass keiner der Links auf einer Webseite verfolgt wird und keinerlei PageRank von dieser Seite weitergegeben wird. Das Tag wird im <head> Bereich einer Webseite implementiert und sieht wie folgt aus:
<meta name=“robots“ content=“nofollow“>
Dennoch können Seiten, die über dieses Tag verfügen, indiziert und gerankt werden und diese Seiten können wiederum durch andere Links gefunden indiziert und gerankt werden.
Der Einsatz dieses meta tags ist – sofern man nicht genau weiß, was man tut - durchaus als problematisch anzusehen, da es einer Seite durchaus mehr schaden kann als es nützt. Zum Beispiel dann, wenn das Tag bei verschiedenen Produktseiten implementiert wird und dadurch der Fluss des PR maßgeblich beeinflusst wird. Insofern sollte man sich den Einsatz sehr gut überlegen.
Das noindex tag
Beim noindex tag sieht das Ganze etwas anders aus. Das Tag bedeutet, dass die Seite gecrawlt wird, die Links auf der Seite verfolgt werden, auch der PageRank vererbt wird, die Seite selbst aber nicht indiziert wird und damit auch nicht in den Suchergebnissen auftaucht.
Wenn Sie verhindern möchten, dass eine Seite gelistet wird, der PageRank aber weitergegeben werden darf, können Sie das noindex tag im <head> Bereich der Seite einsetzen. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus:
<meta name=“robots“ content=“noindex“>
Der Einsatz dieses tags wird vermutlich nur sehr selten nötig sein. Wenn Sie jedoch über eine Seite verfügen, deren Inhalte nicht indiziert werden müssen, wohl aber die Links auf der Seite verfolgt werden sollen, dann können Sie dies über das noindex tag steuern.
Die robots.txt
Diese Datei wird verwendet um Suchmaschinen von der Indizierung einzelner Seite oder sogar ganzer Verzeichnisse auszuschließen. Diese Datei wird von allen Suchmaschinen als erstes überprüft, bevor irgendetwas anderes passiert.
Obwohl es keine allgemeine Verpflichtung von Suchmaschinen gibt, diese Datei zu berücksichtigen werden die Vorgaben der robots.txt in der Regel von allen gängigen Search Engines beachtet.
Wenn der Spider Verzeichnisse verfolgt, werden Seiten, die durch die robots.txt blockiert werden, nicht gecrawlt. Dennoch können diese Seiten PageRank weitergeben. Insofern eignet sich die robots.txt nicht sehr gut, um den PR-Fluss auf Ihrer Seite zu steuern. Es ist auch durchaus möglich, dass Seiten, die durch diese Datei für Suchmaschinen gesperrt werden, dennoch in den Suchergebnissen erscheinen – obwohl die Seiten eigentlich nicht gespidert werden. Dies geschieht dann zum Beispiel durch Links, die auf die jeweilige Seite verweisen. In diesem Fall wird den Suchergebnissen dann zwar kein Seitentitel und keine Beschreibung ausgewiesen, die Seiten kann über die Google-Suche aber trotzdem gefunden werden.
Bitte beachten Sie: Sensible Daten sollten in keinem Fall nur über die robots.txt vor der Indizierung geschützt werden, da dies keinen ausreichenden und zuverlässigen Schutz für derartige Fälle darstellt. Hier muss in jedem Fall ein zusätzlicher Passwortschutz implementiert werden, um auf Nummer sicher gehen zu können.
Mehr zur robots.txt finden Sie unter http://www.robotstxt.org
Übersicht Nofollow, Noindex und robots.txt
Wie Sie sehen können, erfolgt ein Großteil der Kontrolle eines Suchmaschinenspiders über das nofollow Link Attribut und die robots.txt. Dennoch ist es in diesem Zusammenhang wichtig, auch die anderen beiden Optionen und deren Funktionen zu kennen um die Tools bestmöglich einsetzen zu können.
Zum Einstieg in dieses Thema empfiehlt es sich, sich auf eine administrative Seiten (z.B. das Impressum) zu beschränken. Diese Seite kann in einem ersten Schritt über die robots.txt von der Indizierung ausgeschlossen werden. Im zweiten Schritt sollten dann alle internen Links auf das Impressum mit nofollow maskiert werden. Dies hat dann zur Folge, dass Seitenbesucher, das Impressum nach wie vor finden und anklicken können. Die Suchmaschinen indizieren diese Seite aber nicht und vergeuden damit auch keine Zeit mit der Indizierung von „sinnlosen“ Seiten. Der PageRank wird darüber hinaus auf die wichtigen Seiten verteilt und fließt nicht solchen administrativen Seiten zu.
Als eine allgemeine Regel kann festgehalten werden, dass alle Seite, die über keine nützlichen und für den User relevanten Inhalte verfügen, von der Indizierung ausgeschlossen werden sollten. Damit entlasten Sie die Spider der Suchmaschinen und stärken Ihre wesentlichen Seiten.
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Alles was Sie über Online-Marketing mit Pressemeldungen wissen sollten
Eine unüberschaubare Flut von Pressemeldungen macht es für Unternehmen immer schwieriger Ihre Pressemeldung erfolgreich zu platzieren. Dennoch sind Online-Pressemeldungen ein sehr interessante Mittel um Unternehmensnachrichten zu verbreiten, da immer mehr Journalisten im Netz auf der Jagd nach interessanten News und Beiträge sind.
Erfolg versprechen hier jedoch nur Mitteilungen, die einen wirklichen Mehrwert und interessante Inhalte bieten – also primär für Menschen gemacht und darüber hinaus aber auch für Suchmaschinen optimiert sind.
Warum sich optimierte Online-Pressmeldungen lohnen:
- Eine vernünftig optimierte und klar fokussierte Pressemeldung kann von bekannten Nachrichtenquellen (z.B. Google News) veröffentlicht werden.
- Optimierte Online-Pressemeldungen können für eine Vielzahl an (langlebigen) Backlinks sorgen, indem die Pressemeldungen von unterschiedlichen Portalen, Blogs und anderen Nachrichtenquellen veröffentlicht werden.
- Pressemeldungen können für einen signifikanten Besucheranstieg sorgen. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Inhalte der PR-Meldungen interessant ist und für den User Vorteile bietet. Eigene Test bestätigen jedoch, dass hier Steigerungsraten von 200% und mehr durchaus möglich sind.
- Mit Online-PR-Meldungen können auch Branding-Effekte erzielt und so das eigene Unternehmen promotet, sowie das Image positiv beeinflusst werden.
- Derartige PR-Meldungen sind sehr kostengünstig. Sofern man die Pressemeldung selbst erstellt können diese häufig kostenlos über verschiedenste Plattformen (z.b. www.openpr.de) veröffentlicht werden.
- Mit Pressemeldungen können Sie Ihr Online-Profil positiv beeinflussen, indem Sie für die notwendige Präsenz im Web sorgen.
- Durch gezielte Online-PR können zielgerichtet Besucher generiert werden. Dadurch können Einsparpotentiale bei Pay-per-Click-Kampagnen realisiert werden.
Was sie bei Ihrer Pressemeldunge beachten sollten:
- Weniger ist häufig mehr. Der Umfang der Pressemeldung sollten nach Möglichkeit 500 Wörter nicht übersteigen. Versuchen Sie, das Ganze kurz und knackig zu halten – Romane liest in diesem Umfeld heute niemand mehr!
- Schreiben Sie in der dritten Person.
- Verwenden Sie besonderes Augenmerk auf den Titel Ihrer Pressemeldung, der ansprechend und knackig formuliert sein soll. Nach Möglichkeit sollte die Länge 80 Zeichen nicht übersteigen.
- Der Titel sollte durch einen Untertitel gestützt werden, indem in ein bis zwei Sätzen die wesentlichen Punkte Ihrer Pressemeldung angeteasert werden.
- Der erste Absatz sollte eine Art Roadmap für Ihre Pressemeldung enthalten: Wer tut was, wann, wo, warum und wie (die 6 Ws)?
- Im Hauptteil stehen alle wesentlichen Informationen, inklusive Zitate und weiterführende Infos.
- Der letzte Absatz ist für wichtige und grundlegende Informationen über Ihr Unternehmen reserviert.
- Am Ende der Pressemeldung sollte die vollständigen Kontaktdaten veröffentlicht werden. Zusätzlich sollte noch der Umfang der Pressemeldungen in Zeichen angegeben werden.
Wie Sie Ihre Pressemeldungen optimieren um maximalen Effekt zu erzielen:
Primär sollten Pressemeldungen natürlich von Menschen für Menschen verfasst werden. Gerade bei Online-PR-Meldungen sollte Suchmaschinen jedoch zusätzlich vermehrte Aufmerksam geschenkt werden, denn nur eine erfolgreich indizierte Pressemeldung wird auch den gewünschten Effekt erzielen.
- Keyword-Recherche: Die besten Pressemeldungen werden für zwei bis drei Keyword-Phrases optimiert. Die Keywords sollten dabei einen möglichst direkten Bezug zum Inhalt Ihrer Pressemeldung und zu dem haben, was der durchschnittliche Leser der Meldung erwartet. Dabei ist extrem wichtig, dass die richtigen und auch frequentierten Keywords verwendet werden. Tools für die Keyword-Recherche finden Sie hier.
- Keyword-Platzierung: Sofern sie zwei bis drei Keywords gefunden haben, die als Basis für die Pressemeldung dienen, sollten diese auch möglichst zielgenau in der Überschrift, im Untertitel und im Text platziert werden. Allgemein gültige Aussage über die Häufigkeiten von Keywords können hier kaum abgegeben werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass bei einer Länge von 400 – 500 Wörtern das bzw. die Keywörter 8 -10 Mal vorkommen sollten. Beachten Sie hier jedoch auch unterschiedliche Schreibweisen (z.B. Einzahl und Mehrzahl).
- Linktexte: Dies ist einer der wichtigste Teile einer Pressemeldung. Verlinken Sie mit den zwei wichtigsten Keywords aus der Pressemeldung auf eine Unterseite Ihrer Webseite, auf der ebenfalls entsprechend passender Content verfügbar ist. Wenn Sie z.B. eine Pressemeldung über TYPO3-Consulting veröffentlichen, sollten Sie auch mit dem Keyword „TYPO3-Consulting“ auf eine für dieses Keyword optimierte Seite verlinken.
- Textformatierungen: Wörter Ihrer Pressemeldung können durchaus fett, kursiv oder unterstrichen hervorgehoben werden. Betrachten Sie die PR-Meldungen wie eine kleine Webseite, die möglichst klar und ansprechend sein sollt. Das heißt aber auch, dass Sie die Hervorhebungen nicht übertreiben sollten!
- Branding: Wenn möglich sollten Sie in der Pressemeldung Ihr Logo sowie Ihren Claim integrieren.
Einige der wichtigsten deutschen PR-Portale:
www.openpr.de
Mit ca. 12 Mio. Seitenzugriffen und ca. 800.00 unique Visits gehört openpr zu den reichweitenstärksten PR-Portalen im deutschsprachigen Raum. Pressemeldungen können kostenlos veröffentlicht werden. Zusätzlich gibt es auch kostenpflichtige Services. Die Meldungen werden von wichtigen Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst.
www.firmenpresse.de
Das Portal verzeichnet im Monat ca. 780.000 Seitenzugriffe bei ca. 150.000 unique Visits. Pressemeldungen können kostenlos eingestellt werden. Ergänzt wird das Ganze durch einige kostenpflichtige Dienstleistungen. Auch diese Meldungen werden von Google-News indiziert. Firmenpresse ermöglicht auch die Anlage eines individuellen Pressefaches, wodurch das Handling der eigenen Pressemeldungen erleichtert wird.
www.pressrelations.de
Über den Dienst können schnell und kostengünstig Pressemeldungen an einen umfangreichen Presseverteiler mit bis zu 5000 Nachrichtenagenturen, Redaktionen sowie freiberuflichen Journalisten geschickt werden. Die Meldungen werden von den wichtigsten Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst. Pressrelations bietet unterschiedlichste Dienstleistungen, Leistungspakete und Zusatzleistungen an. Der Versand einer Pressemeldung ist z.B. für EUR 25.- zu haben. Über einen sog. Presseraum können Sie für Journalisten wichtige Informationen zu ihrem Unternehmen bereitstellen, außerdem haben Sie die Möglichkeit über eine Zugriffs-Analyse auszuwerten, an wie viele Journalisten und Medienvertreter Ihre Meldung versendet wurde und wie viele sie auch tatsächlich gelesen haben.
www.pressnetwork.de
Ein weiterer Pressedienst bei dem PR-Meldungen kostenlos eingestellt werden können und der von verschiedenen Nachrichten-Suchmaschinen indiziert wird. Gemäß eigenen Aussagen werden aktuell an die 160.000 Redaktionen/Leser mit Pressemeldungen versorgt.
www.pressemitteilung.ws
Auch auf diesem Portal können Pressemeldungen kostenlos veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist die Anlage eines kostenlosen Nutzeraccounts. Auch dieser Dienst wird von unterschiedlichsten Nachrichten-Suchmaschinen indiziert, wodurch Ihre Pressemeldung im Web verteilt werden kann.
Ich empfehle Ihnen eine Pressemeldung als Marketing-Instrument einfach mal zu testen. Sofern Ihre PR-Meldung richtig angewendet wird und einen Mehrwert bietet, wird sich der Erfolg in kürzester Zeit einstellen. Vermeiden Sie aber, PR-Spam, der überhaupt nichts bringt, sondern im Gegenteil eher negative Auswirkungen auf Sie und Ihr Unternehmen haben kann.
Viel Erfolg bei Ihrer (Online-) PR-Arbeit! ![]()
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Marktforschung mit Google Checkout Trends
Mit Checkout Trends erweitert Google das mittlerweile doch recht etablierte Tool „Google Trends“, mit dem Suchvolumina über die Laufzeit angezeigt und verglichen werden können, um so interessante Daten wie Verkaufszahlen.
Checkout Trends zeigt die Nachfrage nach Produkte in übersichtlichen Charts an, die sich – wie bei Google Trends – individuell einschränken und anpassen lassen. Die Daten hierfür stammen vom Google-Bezahldienst Checkout – es handelt sich daher um tatsächlich getätigte Umsätze, die seit der Einführung von Google-Checkout im April 2006 verfügbar sind. Die Daten werden laufend aktualisiert um möglichst passende Zahlen zu liefern.
Bei der Suche nach möglichen Nischen oder neuen Produkttrends könnte Checkout Trends sicherlich den einen oder anderen nützlichen Hinweis liefern. Darüberhinaus lohnt es sich in jedem Fall, mit dem Tool etwas zu spielen…
Interessant wäre es aber sicherlich auch, einen Datenschützer auf dieses Thema anzusetzen und sein Feedback einzuholen!
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Inhalte bleiben das A und O
Jeder will heutzutage im Internet vertreten sein, vom Verein über den Selbständigen bis zum großen Unternehmen. Wenn es dann aber um die Seitengestaltung, die Optik und die Inhalte geht, zeigt sich immer wieder in erschreckender Weise, wie viel falsche Annahmen hierzu noch immer in den Köpfen verwurzelt sind.
Auch das Search Engine Land hat wohl diese Erfahrung gemacht und dem Thema einen Beitrag gewidmet, den ich hier wiedergeben möchte:
Es gab Zeiten, da hat man sich bei den Social Media Diensten und in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) voll auf die Startseite konzentriert. Was mit dem Besucher passiert, der auf der Startseite angekommen ist, war egal. Inzwischen haben sich die Social Media Dienste aber weiterentwickelt und sind zu einem wichtigen Instrument im Online-Marketing und für den Aufbau von Links geworden. Die Communities haben aber inzwischen die Tricks durchschaut und in ihren Algorithmen berücksichtigt, so dass es schwieriger geworden ist, seine Inhalte auf die erste Seite der bekanntesten Communities zu bringen.
Wer sich mehr Abonnenten für seinen RSS-Feed, mehr Besucher, mehr Traffic oder mehr eingehende Links haben möchte, muss die Social Media Dienste genau beobachten und bewerten und eine gute Strategie entwickeln, um seine Ziele zu erreichen.
Ein Aspekt ist für die Suchmaschinenoptimierung, Bekanntheit in den Social Media Diensten und Erfolg im Online-Geschäft gleichermaßen wichtig: qualitativ hochwertige Inhalte. Diese Aussage hat zwar schon einen langen Bart, aber sie ist nach wie vor wahr und Inhalte sind nach wie vor sehr wichtig.
Für gute Inhalte kehren die Besucher auf eine Site zurück oder abonnieren den RSS-Feed. Blogger oder Webmaster verlinken gerne auf nützliche Inhalte – was im Endeffekt zu einer besseren Position bei den Suchmaschinen führt.
Hier nun ein paar Tipps, wie Sie Inhalte erstellen, die in den Social Media Diensten gut ankommen und die Chancen auf Konversion erhöhen - egal in welcher Einheit Sie diese messen.
Recherche
Am Anfang steht die Recherche, denn Ideen für gute Inhalte kommen selten von selbst. Überlegen Sie zunächst, welches Thema Sie aufgreifen wollen, d.h. den Absatz welcher Produkte oder Dienstleistungen Sie unterstützen wollen. Stellen Sie dann alle Begriffe zusammen, die zu dem Thema gehören und suchen Sie dann in den Suchmaschinen und Social Media Diensten nach guten Inhalten, z.B. auch mit Suchbegriffen wie „Top 10“, „nützlich“, „beste“. Aus diesen Ergebnissen lassen sich verschiedene Ideen entwickeln. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, bis Sie über eine gute Ideensammlung verfügen.
Visualisieren
Fotos, Grafiken und Videos können sehr nützlich sein, um die Inhalte zum Leben zu erwecken. Visuelle Reize kommen gut an und werten die Inhalte auf. Die Zeit der meisten Internet-User ist begrenzt, die Zahl der zu lesenden Seiten aber hoch. Wer in dieser Situation reine Textinhalte liefert, erscheint weniger attraktiv für den Besucher.
Bilder oder Videos lockern die Inhalte auf, vermitteln ein schnelles Verständnis des Beitrags und verhelfen ihm zum Erfolg.
Es gibt einen großen Unterschied zwischen Texten für die Online-Medien und für ein gedrucktes Dokument oder Buch. Für Online-Texte sollten Sie lange Textpassagen in mehrere Absätze aufteilen und mit Leerzeilen auflockern, so dass die Inhalte einladend und leicht verdaulich aussehen.
Geben Sie alles
Verlangen Sie nie von Ihren Lesern, dass sie das Ende der Story suchen müssen. Stellen Sie sich die Fragen, die die Leser voraussichtlich fragen wird und beantworten Sie diese auch gleich. Prüfen Sie, ob es Hintergrundinformationen gibt, die für den Leser einen Mehrwert darstellen könnten. Wenn nötig, verlinken Sie auf andere Quellen, die weiterführende oder andere Informationen zum Thema enthalten.
Treten Sie in den Dialog
Beziehen Sie das Publikum ein und erweitern Sie Ihre Inhalte, indem Sie Fragen stellen oder die Leser zu Kommentaren anregen. Durch diese Rückmeldungen kann Ihr Artikel um einiges wertvoller werden.
Vergessen Sie die Suchmaschinenoptimierung nicht
Überlegen Sie sich die Begriffe, unter denen Sie gerne gefunden werden. Verwenden Sie diese im Titel und auch im Text. Überlegen Sie sich die Überschriften sorgfältig, damit diese für die Verlinkung verwendet werden.
Machen Sie es einfach, auf Ihre Seiten zu verlinken
Bieten Sie eine nette Zusammenfassung als Einleitung an und ergänzen Sie diese um ein paar gute Sätze oder Zitate, die verwendet werden können, wenn jemand auf Ihre Seiten verlinken will oder über Ihren Beitrag schreiben möchte. Stellen Sie sicher, dass Ihr Titel die Inhalte gut darstellt, damit er als Ankertext für Links verwendet wird.
Wenn es einfach ist, auf Sie zu verlinken, wird es auch häufiger getan. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, sich gute Inhalte auszudenken und diese dann so darstellen, dass die hohe Qualität und die gute Quelle erkennbar sind, werden sich die Ergebnisse verbessern. Denn die Tatsache, dass etwas auf der ersten Seite einer Community steht, bedeutet noch lange nicht, dass die Konversionsrate hoch ist oder viele Links eingerichtet werden.
Sie sollten die Social Media Dienste als ein Plattform verwenden, um Ihre qualitativ hochwertigen Inhalte einem breiten Publikum nahe zu bringen. Ist das erfolgt, müssen die Inhalte alleine bestehen. Je besser die Qualität der Inhalte ist, desto höher sind die Chancen, dass Sie in den Social Media Diensten dafür die Früchte ernten können.
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Neues Forum für Profis im Web
Website Guru, so nennt sich ein neues Diskussionsforum für Profis im Web und alle, die es werden sollen. Das Forum ist seit Anfang Februar online und versucht, mit Geldpreisen Besucher und Experten anzulocken. Also habe ich mich auch mal angemeldet und ein wenig umgesehen. Hier meine ersten Eindrücke:
Anmeldung
Die Anmeldung geht schnell und einfach, erfordert lediglich einen Benutzernamen, Passwort und eine Mailadresse. Die Mail zur Bestätigung der Anmeldung liegt umgehend im Briefkasten und man erhält sofort Zugang zum Forum. Der Registrierungsdialog enthält noch eine ganze Menge anderer Felder zur persönlichen Darstellung, die allerdings bei der Anmeldung noch nicht ausgefüllt werden müssen. Was mir gefehlt hat, war allerdings ein Hinweis auf die Mussfelder für die Anmeldung. Aber mit dem Versuch des Minimums bin ich ja “durch die Tür” gekommen.
Statistik
Das Forum zeigt ganz offen seine statistischen Daten her. Demnach gibt es derzeit 275 Mitglieder, die zu 326 Themen 3064 Beiträge geliefert haben. Die Zahl der “Zaungäste” liegt allerdings deutlich über der Zahl der Mitglieder, da bereits 1486 Benutzer gezählt wurden. Dann bietet die Statistik noch einige Ranglisten für Mitglieder und zeigt, wer die meisten Beiträge geliefert und Themen gestartet hat oder am längsten online war. Auch die Themen werden in eine Rangfolge gebracht. Und wer wirklich ganz viel Statistik will, kann sich auch die Geschlechterverteilung im Forum zu Gemüte führen…
Validierung
In der Fusszeile der Anwendung findet man die W3C-Logos. Komischerweise sind sie grau und werden erst farbig, wenn man mit der Maus drüber fährt. Beim Klick auf das Logo wird dann die Validierung für die Seite aufgerufen. Und was ergibt diese? 60 Fehler für die Startseite und 17 Fehler für eine exemplarisch ausgewählte Unterseite. Das ist schon verwunderlich, denn eigentlich ist es ja so, dass die Logos erst dann zur Verfügung gestellt werden, wenn man die Validierung bestanden hat. Wenigstens ist die CSS-Validierung erfolgreich. Dennoch kann ich mich zunächst mal nicht des Eindrucks erwehren, dass bei der Programmierung nicht gerade Gurus am Werk waren.
Inhalte
“Answers from Gurus” werden in der Titelzeile versprochen. Vielleicht sollte man dazu erstmal definieren, was ein Guru ist. Wenn ich mir das Forum so anschaue, ist es jedenfalls nicht so, dass die Antworten von Experten kommen und wirkliche Antworten sind. Es wird - wie in Foren üblich - hin- und herdiskutiert, es wird flüchtig gelesen und oberflächlich geantwortet, vermutet und gestaunt. Zwischendurch ist sicher auch mal eine gute Information enthalten, aber bis man diese findet…
Möglicherweise bin ich enttäuscht, weil ich mit meinen Erwartungen falsch lag und die Messlatte viel zu hoch angelegt habe. Möglicherweise ist es einfach noch zu früh, um ein endgültiges Urteil zu fällen, denn jedes Forum muss erstmal bekannt werden und wachsen. Vielleicht kommen ja im Laufe der Zeit noch mehr Experten dazu, die sinnvolle Beiträge liefern und die Qualität des Forums aufwerten.
Also stelle ich Website Guru erstmal auf meine Beobachtungsliste und schaue bei Gelegenheit nochmal drauf, liefere vielleicht sogar selber den ein oder anderen Beitrag und beobachte die Entwicklung.
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Verlinkungsstrategie ohne Google
Das Search Engine Journal hat kürzlich zu einem Gedankenspiel eingeladen: Wir sollen uns vorstellen, in der Web-Welt gäbe es weder Google noch den Page Rank und auch keine Links und Ankertexte, die Einfluss auf das Ranking haben.
Würde man in einer solchen Welt trotzdem Links aufbauen? Und warum würde man verlinken, wenn es dafür kein gutes Ranking bei Google gibt? Für relevanten Traffic natürlich!
Mir gefällt diese Anregung sehr gut und ich habe aus den hypothetischen Überlegungen des Search Engine Journal eine Liste mit konkreten Maßnahmen gemacht. Wenn man auf diese Welle einsteigt, dann lassen einen auch die Debatten um Rankings und Abstrafung wegen gekaufter Links kalt.
Verzeichnisse
Man sollte sich in wertvolle, bekannte Verzeichnisse wie z.B. das DMOZ oder branchenspezifische Portale eintragen, die als Einstiegsseiten in das Web verwendet werden. Wer von hier nach Informationen zu einem bestimmten Thema sucht, wird die eingetragenen Seiten finden. Wichtig ist eine redaktionelle Prüfung der eingetragenen Seiten, um die Qualität auf einem guten Niveau zu halten. Kostenlose Verzeichnisse, die eine wilde Mischung vieler nicht zusammengehöriger Kategorien bieten, die durch Werbung und die Masse der eingetragenen Seite so unübersichtlich sind, dass dort sowieso niemand drin stöbert, weil sie gar nicht bekannt sind und auch Links zu minderwertigen Seiten enthalten, kann man dagegen getrost vergessen.
Kommentare in Blogs
Inhaltlich wertvolle Kommentare in Blogs bringen sowohl etwas für den Blog und seine Leser als auch einen Link für den Kommentator. Egal ob der Link mit einen NoFollow belegt ist oder nicht, wird er von den Benutzern gesehen und kann angeklickt werden. Wenn diese auf der verlinkten Site interessante Inhalte finden, bookmarken Sie diese vielleicht und kehren wieder dorthin zurück. Es geht ja auch darum, Kompetenz zu zeigen und sein Wissen mit anderen zu teilen. Wer das tut, hat durchaus ein Stein(chen) im Brett verdient, weil er sich von den inhaltsleere Kommentare wie „guter Beitrag“ abhebt.
Redaktionelle Beiträge
Wer als Gastautor inhaltlich hochwertige Inhalte in Online-Zeitungen, Presse-Portalen und anderen Portalen platzieren kann, zeigt ebenfalls seine Kompetenz und kann einen Link auf seine Website unterbringen. Je bekannter das Portal ist, desto mehr ist der Link natürlich wert, allerdings nicht vorrangig in Bezug auf einen vererbten Page Rank, sondern in Bezug auf Besucher und deren Wertschätzung: Eine bekannte Seite hat viele Besucher, und selbst wenn nur ein Teil davon den Link anklickt, sind es trotzdem noch viele. Und wenn die verlinkende Seite als kompetent und seriös eingeschätzt wird, werden auch die Links als vertrauenswürdig eingestuft. Versendet ein solches Portal die besten Beiträge auch noch regelmäßig in Form eines Newsletters, wie es z.B. der Contentmanager tut, erschließt sich ein weiteres Potenzial zur Steigerung des Bekanntheitsgrades.
Das sind nur ein paar Beispiele, wie man Links aufbauen kann. Man sollte an Stelle von Google mehr den menschlichen Besucher im Auge haben. Denn er ist ja derjenige, der die Seiten besucht und am Ende online bestellt, bucht oder in den Laden kommt, um dort aufgrund seiner Vor-Informationen aus dem Internet zum Kunden wird.
Wenn sich dieses Vorgehen durchsetzt, könnte das gesamte Internet an Wert gewinnen, indem nämlich wertlose Spam-Seiten verdrängt werden. Einer Suchmaschine kann man – in Grenzen – noch ein X für ein U vormachen, aber das menschliche Auge und der Verstand können doch zwischen gut und schlecht unterscheiden.
Wäre das eine schöne Vision? Vielleicht so schön wie die Vorstellung, es gäbe Google nicht? Da darf natürlich jeder seine eigene Meinung haben.
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Warum das Suchmaschinen-Ranking den Erfolg nur unzureichend misst
Messen Sie den Erfolg Ihrer Suchmaschinen-Optimierung immer noch an Hand des Rankings? Wenn ja, dann sollten Sie sofort damit aufhören.
Hier kommt die Begründung:
Das Ranking ändert sich ständig
Sie können das Ranking jetzt und in 5 Minuten prüfen und erhalten unterschiedliche Ergebnisse.
Suchergebnisse enthalten manchmal eine geographische Komponente
Die Suchmaschinen kennen den Standort des Suchenden über seine IP-Adresse. Wenn sie wollen (und das ist wahrscheinlich), bevorzugen sie Seiten aus der Umgebung, weil sie diese für besser geeignet halten.
Personalisierte Suche
Wenn man bei Google oder Yahoo eingeloggt ist, erhält man oft Suchergebnisse, die den persönlichen Präferenzen entsprechen. Die personalisierte Suche ist also zur Realität geworden. Durch die Verwendung von Gmail, Google Analytics, Google AdWords und andere freie Google-Tools lernt Google einiges über den Anwender und kann aufgrund dieser Erfahrungen Empfehlungen aussprechen. Von Amazon kennt man ja auch die persönlichen Empfehlungen, und es wäre nicht verwunderlich, wenn sich Google und Yahoo mit ihren Empfehlungen in Zukunft mehr an Amazon orientieren würden. Im Endeffekt werden zwei Personen nicht die gleichen Suchergebnisse sehen, so dass das Ranking noch mehr an Wert verliert.
Ranking hat nichts mit zielgruppenspezifischem Traffic zu tun
Dummerweise entspricht das Ranking teilweise nicht mal dem nicht-zielgruppenspezifischen Traffic. Wenn Ihr Suchmaschinen-Optimierer Ihre Seiten für Schlüsselwörter optimiert hat, nach denen niemand sucht, sind diese Anstrengungen vergeblich. Und wenn Sie den Erfolg daran messen, wie sie bei diesen nutzlosen Schlüsselwörtern gerankt sind, halten Sie sich möglicherweise für erfolgreich, obwohl Sie es gar nicht sind. Das ist in der Tat einer der ältesten Tricks aus dem Buch für skrupellose (oder inkompetente) SEO-Agenturen. Sie schließen das Geschäft ab – verschaffen Ihnen ein gutes Ranking – und Sie wundern sich, warum Ihre Web-Site immer noch eine Geisterstadt bleibt.
Ranking hat nichts mit Konversion oder Verkäufen zu tun
So wie im vorherigen Absatz gesagt, nützt das beste Ranking der Welt nichts, wenn nichts dabei rumkommt. Wenn Sie viele Besucher haben, die aber nicht aus ihrer Zielgruppe stammen, oder gar keine Besucher bekommen, werden die Verkaufszahlen unverändert bleiben. Was sollte man aber stattdessen messen?
Wichtig sind auf jeden Fall Besucher aus der Zielgruppe. Aber noch wichtiger sind Konversion und Verkaufszahlen. Wie war es früher schön, als es ausreichend war, monatlich das Ranking zu messen und dem Kunden zu zeigen, wie schön es bergauf geht. Aber das funktioniert heute nicht mehr. Heute müssen wir unseren Kunden einen positiven Return on Investment bezogen auf seine SEO-Investitionen geben, wenn wir den Job ordentlich machen wollen.
Fangen Sie also mit dem Programm an und messen Sie die wirklich wichtigen Dinge.
Klären Sie Ihre Kunden und den CEO so gut wie möglich auf. Sie verstehen es vielleicht nicht so leicht, da das Ranking so fest in den Köpfen verankert ist. Aber sobald man sie davon überzeugt hat, dass das Ranking wenig Aussagekraft hat, kann man den Ranking-Checker deinstallieren und befindet sich auf den Weg zum echten Suchmaschinen-Erfolg.
Quelle: Search Engine Land
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