Gehört die IP-Adresse zur Privatsphäre?
Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz und die Informationsfreiheit und Vorsitzender eines EU-Ausschusses, der sich um das Thema Privatsphäre im Internet kümmert, hat gestern verlauten lassen, dass IP-Adressen von Rechnern über die eine Person identifiziert wird, zur Privatsphäre gehört.
Schaar vertritt damit eine andere Meinung als Google, für die die IP-Adresse nur den Ort eines Computers angibt, und nicht den einzelnen Nutzer identifiziert. Das ist zwar richtig, lässt aber die Tatsache außer Acht, dass viele Menschen regelmäßig den gleichen Rechner und die gleiche IP-Adresse verwenden.
Schaar gab zwar einschränkend an, dass die IP-Adresse eines Rechners tatsächlich nicht immer persönlich oder mit einer Person verbunden ist, da manche Rechner in Internet-Cafés oder Büros von mehreren Personen genutzt werden. Aber trotz dieser Ausnahmen sind etliche „whois“-Internetseiten entstanden, die nach der Eingabe einer IP-Adresse den Namen einer Person oder eines Unternehmens liefern.
Streng genommen zeigt eine IP-Adresse nur an, dass ein spezieller Computer (oder genauer gesagt ein spezielles Gerät wie z.B. ein Router) mit dem Web verbunden ist. Und IP-Adressen werden tatsächlich von verschiedenen Rechnern benutzt. Aber „whois“-Abfragen können auch wirklich dazu verwendet werden, von einer IP-Adresse auf eine Firma zu schließen. In seltenen Fällen kann eine Firma die IP-Adresse sogar auflösen, um den Namen eines Mitarbeiters zu ermitteln.
Wenn IP-Adressen der Privatsphäre zugerechnet werden, könnte es für die Suchmaschinen und andere Anbieter strengere Regeln darüber geben, wie diese innerhalb der EU ausgelesen oder gespeichert werden dürfen.
Auch Microsoft protokolliert die IP-Adressen des Rechners, von dem eine Suchanfrage abgegeben wurde, auch wenn die gegenteilige Aussage durch die Presse gegangen ist. Microsoft wird die IP-Adressen jedoch nach 18 Monaten vollständig löschen, während Google plant, nur den letzten Teil der Adresse zu löschen.
Abonnieren Sie jetzt unseren RSS-Feed und bleiben Sie so immer auf dem Laufenden!
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Ubuntu und MS Office: die Wege trennen sich
- Suchmaschine für Personensuche
- Windows Vista oder Ubuntu, wenn XP nicht mag?
- Haben Sie eine globale Strategie zur Suchmaschinenoptimierung?
- Die richtige Nische finden
Ein Web-Wochenrückblick
Passend zum Wochenende möchte ich auf einen recht gelungenen Blogbeitrag auf Selbständig im Netz hinweisen. Peer beleuchtet in seinem Wochenrückblick die Links der Woche.
Einige interessante Themen der vergangenen Woche hier nochmals als Stichpunkte:
- Beginnt 2008 das große Blogsterben?
- 115 Social Media Websites
- Google antwortet auf Fragen
- Google erkennt jetzt Text in Bildern
- Kostenlose Newsletter-Vorlagen
- Wie viele Besucher bringen Social News Websites?
- Neue Ausgabe der PHP-Solutions
- AdAware SE eingestellt
Wie bereits erwähnt: Mehr dazu findet ihr bei Selbständig im Netz!
In diesem Sinne ein schönes Wochenende! Wen´s interessiert: Ich werde mich mal auf die Skipiste begeben und hoffe dass das Wetter einigermaßen passt…
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Linkbuilding 2008
- Das Wichtigste zum Social Media Marketing
- Logoänderung // Unity Media
- Social Media Marketing (SMM) und Social Media Optimisation (SMO)
- 59 Tipps um Ihre Webseite zu promoten
Kostenlos Telefonieren mit Google
Telefonieren so oft und so lang man will und das alles kostenlos. Wer träumt nicht davon! Google könnten diesen Traum mit dem misteriösen Google Phone wahr machen. In der Blogosphäre wird hierzu bereits heftig diskutiert. Einen interessanten Beitrag hierzu habe ich im GoogleWatchBlog entdeckt. Hier werden nochmals einige Punkte aufgegriffen, die das kostenlose Telefonieren mit Google nicht mehr so abwegig erscheinen lassen:
- Fast alle Google-Services werden kostenlos angeboten
- Google plant eine eigene Mobilfunklizenz zu erwerben
- Der Suchmaschinengigant finanziert sich primär über Werbung
- Google CEO Eric Schmidt äußerte bereits dass Mobiltelefone und deren Nutzung kostenlos sein sollten
Hört sich irgendwie plausibel an, vor allem wenn man bedenkt über welche Userdaten Google mittlerweile verfügt, wie sich der mobile Bereich zukünftig noch entwickeln wird und welche Einnahmemöglichkeiten sich durch gezielte Mobile-Ads für die Truppe aus Mountain View ergeben könnten. Im Festnetz- bzw. VoIP-Bereich gibt es hierzu ja bereits Angebote, die sich komplett über Werbung finanzieren (z.B. Peterzahlt.de).
Ein mögliches Szenario könnte dann vielleicht wie folgt aussehen:
Der User hat einen Google-Account, weil es ja so praktisch und cool ist hat er sich seinen persönlichen Desktop mit iGoogle zusammengestellt und nutzt neben der klassischen Suche noch Gmail. Für Google und jeden Werbetreibenden ein Traum. Da man auf seinem Desktop nur Informationen anzeigt, die einen interessieren, weiß Google schon mal sehr viel über grunlegende Interessen. Durch die Suchfunktion wird dieses Profil noch geschärft. In den Emails kann man erkennen, wo der User einkauft bzw. welche Newsletter er abboniert hat etc.. Eine perfekte Datenbasis für One to One Marketing. Wenn die Telefonate nun mitgeschnitten und textlich analysiert werden, werden während des Telefonates einfach Werbespots eingeblendet, userspezifisch und direkt - voila!
Warten wir´s ab, ob Google diesen Schritt geht. Die Anzeichen dafür stehen nicht schlecht….
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Google Ad Manager - Kostenloser Adserver
- Wikipedia-Suchmaschine wird konkreter
- Google Magazine
- Google meets Digg
- Google macht ernst
Viren und Emoticons: seit 25 Jahren mit dabei
Zwei runde Geburtstage könnten derzeit gefeiert werden – vorausgesetzt, man möchte „schlechte Erfindungen“ feiern und hat sich in diesem Fall geeinigt, ob die 25 denn nun wirklich stimmt. Es geht um die “guten” Emoticons und die “bösen” Viren.
Fangen wir mit dem Schlechten an: 1982 trat der „Elk Cloner“-Virus erstmals auf dem Apple II auf. Er wurde damals von Diskette zu Diskette übertragen und infizierte den Bootsektor des Rechners. Außer einer Meldung auf dem Bildschirm richtete der Virus aber keinen weitergehenden Schaden an. Da aber Viren zu dieser Zeit noch eher unbekannt waren, wurden die Nutzer einfach überrascht und konnten nicht ahnen, dass sie mit dem Austausch von Disketten die Weiterverbreitung des Elk Cloner nur noch verstärkten.
Die wirklich ersten Viren hat es aber schon Anfang der 70er Jahre gegeben. „Creeper“ verbreitete sich im ARPANET der US-Armee und zeigte sich durch eine Nachricht auf dem Bildschirm. Ihm folgte der gute „Reaper“, der den Creeper ausforschte und dann vernichtete. Ob es sich dabei um das erste Antivirenprogramm oder einfach einen neuen Virus handelt, ist umstritten.
Wer neugierig geworden ist, kann sich ein umfassendes, grafisch ideenreiches „Who is Who“ der Viren herunterladen.
Und nun die gute Nachricht: Die Emoticons sind unbestritten im September 1982 erstmals an der Carnegy Mellon University vorgeschlagen worden. Damals standen nur die ASCII-Zeichen zur Verfügung, um Emotionen auszudrücken. Von Berufskrankheiten durch das dadurch erforderliche Drehen des Kopfes ist allerdings nichts bekannt geworden ;-). Dabei wäre es auch anders gegangen, wie die Japaner mit ihren Emoticons bewiesen haben, die ganz normal von links nach rechts gelesen werden können, z.B. (^_~). Aber inzwischen gibt es ja auch bei uns in vielen Programmen die „echten“ Smileys und jede Menge anderer Symbole, ohne Kopfverdrehen und in Farbe.
Zum Jubiläum hat Yahoo in einer Befragung von 4000 Usern einige interessante Fakten ermittelt. Dass 82% der Benutzer täglich Emoticons in ihrer Korrespondenz verwenden, ist nicht überraschend. Erstaunlich war aber die hohe Zahl der Befragten, die ihren Heiratsantrag elektronisch und nicht persönlich überbracht haben. Scheinbar fehlt es öfter am Mut für ein Gespräch unter vier Augen, denn auch schlechte Nachrichten wie z.B. eine Kündigung werden in gut 10 % der Fälle elektronisch übermittelt.
Trotzdem führt der fröhliche Smiley die Beliebtheitsskala mit 83 % an. Auf den Fersen ist ihm… der Flirt-Smiley.
Emoticons gehören zur jungen Generation und werden von den 19-25-jährigen täglich verwendet. Bei den über 50-jährigen zählen sich aber immerhin noch 48% zu den Emoticon-Verwendern.
Quelle: internetnews.com
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Sportler fragen, Sportler antworten
- Über die Kontakt-Seite ins Gespräch kommen
- Ubuntu und MS Office: die Wege trennen sich
- Microsoft gibt im Web gas
- Web-Entwicklung und Software-Engineering
Sportler fragen, Sportler antworten
Mit sportlerfrage.net ist kürzlich eine neue Plattform für aktive Sportler an den Start gegangen.

Die neue Community versteht sich als Ratgeber und möchte sportlich aktiven Menschen viele gute Fragen und hilfreiche Antworten zur Verfügung stellen. Diese Fragen und Antworten kommen aus dem Alltag der Sportler und können durchaus individuell sein. So sind Fragen zur Trainingsgestaltung, zur richtigen Ausrüstung, zur Technik einer Sportart, zur Ernährung des Sportlers oder auch zu Sportverletzungen erwünscht und teilweise schon vorhanden.
Um die Suche zu erleichtern, können die Fragen mit Tags versehen werden. Die beliebtesten Tags werden in der rechten Spalte hervorgehoben.
Diskussionen unter Sportfans oder die Abfrage von Sportergebnissen sollen nicht der Gegenstand der Sportlerfrage sein. Auch für den persönlichen Gedankenaustausch und für Unterhaltungen zwischen den Usern ist die Plattform nicht gedacht. Das heißt aber nicht, dass die User völlig isoliert nebeneinander stehen. Antworten dürfen durchaus kommentiert werden, und wenn der Ratsuchende mit der ersten Antwort noch nicht zufrieden ist, kann er um eine weitere Antwort bitten.
Wer mag, kann eine Umfrage mit bis zu 7 Antwortmöglichkeiten einstellen.
Und ein bisschen sportlicher Wettbewerb ist ebenfalls dabei. Die User können sich Punkte verdienen und Kopf an Kopf um die besten Positionen in der Rangliste kämpfen. Wer gute Fragen und gute Antworten entdeckt, kann diese auszeichnen und belohnt dadurch nicht nur den Autor mit Punkten, sondern auch sich selber.
Die Teilnahme an der Sportlerfrage ist kostenlos. Das Lesen von Fragen und Antworten ist für alle Internet-Besucher möglich. Wer aktiv fragen oder antworten möchte, muss sich anmelden. Einzige Voraussetzung dafür ist eine Mailadresse, an die die Anmeldebestätigung geschickt werden kann. Sofort nach Bestätigung dieser Mail darf der neue Nutzer aktiv werden.
Wer sich in einer Sportart besonders gut auskennt, kann sich hierfür als Experte eintragen.
Die Möglichkeit, neue Fragen, Antworten oder Kommentare als Mail oder RSS-Feed zu abonnieren, rundet das sportliche Angebot ab.
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Proximic: Konkurrenz für Google aus München?
- Lingubots und Chatbot – Freunde und Helfer im Web
- Surftipp: Abkürzungen, geflügelte Ausdrücke…mit Erklärung
- Hosting und Suchmaschinenoptimierung
- Neues Forum für Profis im Web
Digg-Spam - So kann´s gehen
Digg-Spam scheint ein größeres Problem zu werden (sein). Auf seoblitz hab ich gerade einen interessanten Beitrag darüber gelesen. Für den durchaus nicht unattraktiven Suchbegriff “buy viagra” stammen die ersten beiden Einträge von Digg. Dabei lässt der Title ja bereits auf einiges schließen!

Den Link musste ich natürlich “testen”. Überraschung! Er funktioniert (derzeit) nicht (mehr). Statt dessen kommt eine Fehlermeldung von Digg, dass die Seite nicht erreichtbar ist.
Aber keine Panik! Der zweite Link “steht”
noch… Beim Durchlesen der Kommentare konnte ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen. Man möchte gar nicht glauben, wie viele Leute mit Errektionsproblemen es gibt, die gleich das passende Mittelchen in den Kommentaren hinterlassen… ![]()

Spam findet man mittlerweile überall, bleibt nur zu hoffen, dass derartige Positionen die Ausnahme bleiben…
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Google meets Digg
- Idealo Spam-Emails
- Anti Social-Networks
- Social Media Marketing (SMM) und Social Media Optimisation (SMO)
- Links sammeln, und zwar wirkungsvoll
Idealo Spam-Emails
Nach den Google-Spam-Emails ist jetzt Idealo betroffen. Soeben ist mir eine interessante Email hereingeflatert. Im Betreff steht “Vielen Dank für den Kauf”. Als Absenderadresse wurde folgendes angegeben: online-shopping@idealo.de.
Bei dieser Email handelt es sich um eine Spam-Mail, die nicht von Idealo stammt. Auch diese Email stammt mal wieder aus Osteuropa. Der integrierte Link führt auch nicht auf die Idealo-Webseite. Am besten Sie ignorieren oder löschen die Email.
Der vollständigkeithalber noch der Text der Email:
Betreff: Vielen Dank für den Kauf
Am 29 Juni 2007 haben Sie 2 Videokameras Sony Cyber-shot DSC-T10 zum Preise von EUR 671 je Stück gekauft. Sollten Sie diese Kameras nicht gekauft haben, so käme es angeblich ein Fehler vor. Wir bitten Sie daher den folgenden Link anzuklicken, um dieses Problem gleich zu erledigen - http://idealo.de/order-online/
Beim genauen Durchlesen der Email wird man vermutlich eh stutzig. “… so käme es angeblich ein Fehler.” Ich nehme mal an, dass Idealo Ihre Emails in sauberem Deutsch verschickt.
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Uni-Backlink
- Page Rank-Verlust: Matt Cutts äußert sich
- Digg-Spam - So kann´s gehen
- Google Bomben
- Gebet des Web-Entwicklers
iPhone - Es ist soweit
Das iPhone ist in Amerika seit heute auf dem Markt. Damit geht der Mythos eines neuen Apple-Produktes weiter und während andere über sinkende Verkaufszahlen und schwindende Margen klagen geht Steve Jobs mal wieder in die Offensive. Das iPhone wird exklusiv über den Netzbetreiber AT&T zu haben sein. Voraussetzung ist allerdings der Abschluss eines Zweijahresvertrages sowie eine Zuzahlung zwischen USD 500 (4GB Version) und USD 600 (8GB Version). Rechnet man dann noch die Netzgebühren für zwei Jahre von mind. USD 60 pro Monat dazu, kostet das schicke Teil mal schnell schlappe 2000.- Euro. Nicht schlecht!

Winfuture hat die aktuelle Handytarife für den iPhone-Spass veröffentlicht. Das dafür erhältliche kleinste Tarifpaket enthält 450 Gesprächsminuten ins Festnetz während der Hauptzeit - in der Nebenzeit stehen 5000 Minuten zur Verfügung. Innerhalb der US-Mobilfunknetze telefoniert man kostenlos. Im Preis sind außerdem 200 SMS-Nachrichten enthalten sowie ein unbegrenzter Zugang zum Internet. Für den unbegrenzen Zugang zu Datendiensten schlägt AT&T gut 20 US-Dollar im Vergleich zu seinen normalen Tarifen auf.
Die anderen beiden Tarife unterscheiden sich lediglich im Umfang der Gesprächsminuten. So erhält man für 80 US-Dollar 900 Freiminuten in das Festnetz während der Hauptzeit, in der Nebenzeit gibt es kein Limit mehr. Die anderen Pakete kosten 100 US-Dollar (1350 Minuten), 120 US-Dollar (2000 Minuten), 170 US-Dollar (4000 Minuten) und 220 US-Dollar (6000 Minuten).
Wann das iPhone in Deutschland lieferbar sein wird und vor allem zu welchen Konditionen, steht noch nicht fest. Eines ist aber jetzt bereits so gut wie sicher. Obwohl das iPhone technologisch keinen Quantensprung darstellt hat es Apple mit der Fokusierung auf das Design sowie einen intelligent gesteuerten Kult im Vorfeld wieder mal geschafft…
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Google Android - iPhone von Google
- iPhone vs. T-Mobile
- VoIP mit Skype und Co
- Die Tour. iPhone.
- Ist die Cash-Cow Google wieder schwanger?
Yigg Datencenter
Bei einem Routine-Streifzug durch diverse Socia-Media-Plattformen bin ich gerade bei Yigg hängengeblieben. Dort wird anscheinend derzeit an den Servern gebastelt. Die Meldung und insbesondere das Bild möchte ich der Nachwelt nicht vorenthalten. Zitat Yigg: “Wir installieren einen neuen Datenbankserver… wenn wir ihn finden
”

Da bleibt mir eigentlich nur zu sagen: Viel Spaß beim suchen… ![]()
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Anti Social-Networks
- Social Shopping oder Shopping 2.0
- Links sammeln, und zwar wirkungsvoll
- Google Stromquelle
- NAS - Network Attached Storage System für KMU’s
Sicherer Arbeitsplatzwechsel?
Wer hat nicht schon einmal seinen vermeintlichen Traumjob gefunden, nur um kurz darauf festzustellen, dass ein Albtraum begonnen hat?
Während Arbeitgeber vor der Einstellung eines neuen Mitarbeiters über vielfältige Prüfmöglichkeiten verfügen, muss sich der Arbeitnehmer meist auf sein Bauchgefühl verlassen. Genau dieses Missverhältnis will Kununu ausgleichen, denn auf der ersten deutschsprachigen Arbeitnehmerplattform können Arbeitgeber bewertet werden.

An Hand von Durchschnittsnoten werden die Unternehmen in Top- oder Floplisten gruppiert. Darüber hinaus gibt es Einzelbewertungen in 11 Kategorien, die sich wiederum aus den Antworten zu mehreren Detailfragen ergeben. Angaben zu den Leistungen der Firma und ein Freitextkommentar runden die Bewertung ab.
Kununu legt großen Wert auf Anonymität und Seriosität und überprüft alle Bewertungen auf die Einhaltung der Regeln. Nicht zuletzt deshalb ist wohl der Start von Kununu sowohl von den Medien als auch von den Unternehmen positiv aufgenommen worden.
Alles in allem eine interessante Sache für Arbeitnehmer. Möge Kununus Vision wahr werden und die Flop-Unternehmen zu einem Umdenken veranlassen.
Diese Artikel dürften Sie auch interessieren
- Google arbeitet an künstlicher Intelligenz (AI)
- neues CD für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
- Abschied von Netscape
- Suchmaschinen-Optimierung bei der Web-Seiten-Entwicklung
- Belohnung für soziales Suchen
Next Page »

