Magento-Schnelleinführung
Mit der Open-Source Shop-Software Magento steht eines der vielversprechendsten eCommerce-Pakete am Start. Wer näher in das Thema einsteigen will kann dies ab sofort mit der ersten deutschsprachigen Schnelleinführung tun. Diese steht ab sofort als kostenloses Magento-eBook zum Download auf unserer Webseite zur Verfügung.
Mit unserer Magento-Schnelleinführung helfen wir Ihnen auf über 30 Seiten, bei den ersten Schritten. Jetzt kostenlos downloaden!
In nachvollziehbaren Schritten erläutern wir, wie sie Attribute anlegen, Produktgruppen definieren, Produkte einstellen und konfigurieren. Was sie bei der Onpage-Optimierung beachten müssen und wie sie Social-Commerce-Ansätze berücksichtigen.
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Suchmaschinen-Optimierung im Magento-Shop
Suchmaschinenoptimierung ist in aller Munde und wer in einem Online-Shop etwas verkaufen möchte, muss natürlich auch in den Suchmaschinen gefunden werden. Wer sich für einen Magento-Shop entschieden hat, wird bei der Suchmaschinenoptimierung auch sehr gut unterstützt. Aber wie bei vielen anderen Dingen zahlt es sich aus, wenn man sich vor der Befüllung des Shops wenigstens ein paar konzeptionelle Gedanken macht, wie denn die angebotenen Produkte am besten in den Suchmaschinen gefunden werden.
Denn je nach Art der verkauften Produkte gibt es unterschiedliche Strategien. Bei Markenartikeln sollten die Marke und die genaue Produktbezeichnung in die Suchmaschinenoptimierung einbezogen werden (z.B. Immergelb XT47S). Bei generischen Produkten ohne eigenen Namen eignet sich eine griffige Kurzbeschreibung für die Suchmaschinenoptimierung (z.B. Fleece-Kinderjacke rot). Je nach Zielgruppe und Erklärungsbedarf ist auch eine Kombination aus beiden Strategien angebracht (z.B. Campingdusche Immergelb XT47S).
Wenn man beim Einpflegen von Produkten in den Shop die Felder für die Suchmaschinenoptimierung nicht separat ausfüllt, verwendet Magento dafür Standardwerte. In vielen Fällen sind diese Standardwerte durchaus akzeptabel, in manchen Fällen ist jedoch eine individuelle Optimierung ratsam. Generell kann man für Magento-Shops sagen, dass sich Handarbeit bei der Pflege der Produkte in einer höheren Benutzerfreundlichkeit niederschlagen wird.
Was also tut Magento, was kann der Administrator tun? Schauen wir uns die Stellschrauben der Suchmaschinenoptimierung einmal im Detail an:
URL
Die URL kann bei den allgemeinen Informationen zum Produkt im Feld “URL key” eingetragen werden. Bleibt dieses Feld leer, so verwendet Magento den Namen des Produkts und die Navigationshierarchie für die URL. Besteht die Produktbezeichnung aus mehreren Wörtern, trennt Magento diese mit Bindestrichen. Enthält der Produktname einen Umlaut, so sollte auf jeden Fall eine individuelle URL angegeben werden, da Magento sonst nämlich einfach die Pünktchen des Umlauts weglässt.
Seitentitel
Auch der Seitentitel wird automatisch aus dem Produktnamen und der Navigationsstruktur übernommen. Hier werden mehrere Wörter des Produktnamens durch Leerzeichen und die Stufen der Navigation durch Bindestriche voneinander getrennt. Das Feld zur manuellen Eingabe des Seitentitels findet man unter dem Menüpunkt “Meta Informationen”.
Meta-Tag “Description”
Dieses Meta-Tag für das Snippet in den Suchergebnissen wird ebenfalls im Menüpunkt “Meta Information” gepflegt. Magento weist den Administrator freundlicherweise gleich auf die Längenbegrenzung von 255 Zeichen hin. Ist dieses Feld leer, so wird die Produktbeschreibung (Description) verwendet. Um den Suchenden aus den Suchergebnissen tatsächlich auf die Seite zu locken, ist die reine Produktbeschreibung sicher nicht so günstig. Ein Hinweis auf die Tatsache, dass der Link in einen Online-Shop führt, sollte zumindest enthalten sein.
M eta-Tag “Keywords”
Da die Bedeutung dieses Meta-Tags nicht mehr so groß ist wie einst, kann man sich überlegen, ob man es Magento überlässt, den Titel des Produkts als Tag zu verwenden, oder ob man sich die Mühe macht, individuelle Begriffe durch Komma getrennt zu hinterlegen. Das Feld ist jedenfalls auch im Menü “Meta Informationen” enthalten.
Alt-Tag bei Bildern
Dies ist der einzige Fall, in dem Magento keine automatische Übernahme durchführt. Wenn das “Label” beim jeweiligen Bild nicht gefüllt ist, erhält das Bild auch kein Alt-Tag im Code.
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Magento-Stund’ hat Gold im Mund
Nachdem ja die Open-Source Ecommerce-Anwendung planmässig freigegeben wurde, streckt Varien die Hände nach Partnern aus. Wer also früh aufgestanden ist, also die Morgenstunde genutzt hat, kann als Magento-Partner sicher von einer gewissen Exklusivität profitieren - egal, ob er sich als Gold-Partner gemeldet hat, oder eine der drei anderen Varianten bevorzugt hat.
Vielleicht kurz ein paar Worte zum Hintergrund dieser Partnerschaft: Es gibt 4 Stufen: Associate, Silber, Gold und Platin. Für jede Stufe sind die Leistungen der beiden Seiten exakt definiert. Und so kann man das Engagement der Partner sicher auch an der Stufe festmachen. Wer eine hohe Stufe gewählt hat, wird sich intensiv mit Magento beschäftigen müssen und auch wollen. Entsprechend hoch ist auch die Gegenleistung von Varien, von der natürlich auch die Kunden der jeweiligen Partner profitieren. Silber-, Gold- und Platin-Partner erhalten deutlich mehr Informationen und Schulungsmöglichkeiten als der “Rest der Welt”. Und je höher der Partnerschaftsgrad, desto besser auch die Supportangebote von Varien für den Partner und natürlich dessen Kunden.
Und wie schaut es nun in der Praxis aus? 39 Unternehmen haben die Morgenstund’ genutzt und können sich als Pioniere unter den Magento-Partnern bezeichnen. 8 davon haben das mit dem Gold der Morgenstund’ wörtlich genommen, also fast ein exquisiter Kreis, zusammen mit den 7 Platin-Partnern. Für Silber hat sich die Mehrheit entschieden, nämlich 14 Unternehmen, und weitere 10 werden als Associates geführt.
Betrachtet man die regionale Verteilung, so liegen die USA mit 11 Partner erwartungsgemäß an der Spitze. Aber auf Platz 2 rangiert bereits schwarz-rot-gold mit derzeit 8 Magento-Anhängern. Platz 3 teilen sich Frankreich und Großbritannien mit je 7 Partnern. 2 niederländische Unternehmen werden auch verstärkt mit Magento arbeiten. Je eine Anlaufstelle gibt es derzeit in Polen, Australien, Italien und Neuseeland.
Zoomen wir zum Abschluss noch mit der Lupe auf Deutschland. Was die Stufe der Partnerschaft angeht, ist Silber mit 3 Partnern an der Spitze, gefolgt von Gold und Associate mit je 2 Unternehmen und einem Platin-Partner. Diese 8 Partner lassen sich dann noch in verschiedene Fachgebiete unterteilen, und so finden wir 6 Magento-Partner, die sich mit der System Integration befassen, 2 Partner, die sich besonders gut mit Hosting-Fragen auskennen und einen kreativen Partner.
Und wie schaut es mit der regionalen Verteilung aus? Der Süden führt! Es gibt nämlich je 2 Partner in Bayern und Baden-Württemberg. Wer in Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen einen Online-Shop mit Magento erstellen möchte, kann auf einen lokalen Partner zurückgreifen - sofern das Fachgebiet passt. Aber im Online-Business zählen ja keine Ländergrenzen oder Entfernungen, so dass jeder deutsche Unternehmer unter den deutschen Magento-Partnern die freie Wahl hat.
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Magento Performance
Immer wieder macht das Gerücht die Runde, die Performance, also die Seitenladedauer, die Zugriffszeiten und der Datendurchsatz, der nagelneuen Shoplösung Magento Commerce sei grottenlangsam, ja von Schneckentempo ist sogar die Rede.
Was ist denn nun dran an diesen Einschätzungen? Sind es nur rein subjektive Beobachtungen oder lassen sie sich durch Fakten untermauern? Stimmt es am Ende wirklich, dass Magento Commerce sogar von einer Schildkröte überholt wird?

Die Antwort ist ein ganz klares jein. Auf der einen Seite ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Seitenladezeiten von Magento hinter der von z.B. osCommerce hinterherhinken. Andererseits ist meines Erachtens ein zu direkter Vergleich der beiden Systeme nicht angebracht.
PHP-Äpfel und Java-Birnen
Warum kann man Magento Commerce nicht mit all den anderen vergleichen? Das ist recht einfach erklärt: während xt:Commerce, xoom, und wie sie nicht alle heißen, die leicht aufgebohrten aber im Kern immer noch unveränderten Abkömmlinge des inzwischen bereits 8 Jahre alten osCommerce sind, stellt Magento eine absolute Neuentwicklung dar. Auch Shops wie z.b. der FWP Shop und andere kleine PHP-Shops sind für einen direkten Vergleich ungeeignet. Es ist wie mit den Äpfeln und Birnen - ein Vergleich klappt nicht so richtig.
Auf Grund nur einer einzigen Tatsache drängt sich der direkte Vergleich zwischen Magento und den bisherigen OpenSource-Shops überhaupt erst auf: beide sind in PHP programmiert. Doch da hören die Gemeinsamkeiten eigentlich auch schon wieder auf.
Wäre Magento Commerce in Java geschrieben, wie es lange Zeit für Software auf Enterprise-Niveau üblich war – würde niemand wagen, schlechtere Performance als bei einem „billigen“ PHP-Shop anzuprangern. Und von Enterprise-Software kann bei Magento allemal die Rede sein. Wer käme schon auf die Idee, eine J2EE oder JBoss Anwendung auf einem Webspace für 6,50€ pro Monat laufen zu lassen (angenommen es wäre überhaupt möglich)? Für eine solche Software ist mindestens ein großes Shared-Hosting Paket, besser noch ein eigener Server zu betreiben. Dann stimmt’s auch mit der Geschwindigkeit.
Ist das alles denn überhaupt gerechtfertigt?
Hier bietet sich ein Vergleich zu anderen Softwareprodukten an. Wer ein neues Betriebssystem auf seinem Computer haben will, mit vielen tollen neuen Funktionen, wundert sich auch nicht darüber dass es entweder langsamer läuft als das alte, oder dass er einen schnelleren Rechner kaufen muss. Genauso läuft es doch mit Computerspielen: schönere Grafik, größere Spielgebiete - aber dafür muss ein richtig dicker Computer her, oder es erinnert eher an eine interaktive Diashow als an ein Spiel.
Nichts anderes als eie Software ist auch Magento Commerce. Läuft sie auch nicht auf dem heimischen PC, sondern einem Server in einem Rechenzentrum, so bleiben die Regeln gleich: Mehr Funktionen bedeuten mehr Leistungsbedarf.
Tröstlich sind hier die Folgen, die sich daraus ergeben. Während man beim einpflegen von Produktdaten im osCommerce (und seinen Abkömmlingen) regelmäßig Magenschmerzen bekommt, so ist es unter Magento die reinste Freude. Zeitgesteuert unterschiedliche Layouts? Kein Problem. Umfangreiche Umsatz- und Besucherstatistiken? Bereits integriert. Flexible Im- und Exportmöglichkeiten? Magento bietet auch das.
Doch das ist nur die eine Seite. Die andere- für ein langes Shop-Leben noch wichtigere, ist die Möglichkeit, auf einfache und vor allem saubere Weise neue Module und Erweiterungen zu programmieren, die sich wie ein Legostein perfekt in das restliche System einfügen, und bei Bedarf einfach auch wieder entfernt werden können.
Ob es einem die etwas höheren Hostingkosten wert sind, muss jeder selbst wissen.
Darfs auch eine ganze Serverfarm sein?
Wenn von abstrakten Begriffen wie “mehr Leistungsbedarf” die Rede ist, fällt es natürlich schwer, sich etwas darunter vorzustellen. Grob geschätzt tut es für einen mittelgroßen Shop ein Managed- oder Rootserver der unteren bis mittleren Preiskategorie, die sich alle um etwa 100€/mon. einpendeln. Eine Serverfarm wird nur für die allergrößten Shops vonnöten sein - so groß, dass sie es sich auch locker leisten können.
Mit reinem Shared-Hosting kann es auch klappen - aber Wunder darf man nicht erwarten. So wie eben auch ein Windows Vista auf einem 500MHz Rechner kaum Freude bereitet.
Nur so kann ein Shop mit den Ansprüchen des Betreibers mitwachsen, und wird nicht nach einiger Zeit zum sprichwörtlichen Klotz am Bein.
Fazit
Magento Commerce bietet eine Unzahl an neuen Funktionen und Möglichkeiten auf Enterprise-Ebene. Doch diese Fortschritte bekommt man nicht geschenkt – man erkauft sie sich durch höheren Hardwarebedarf. Da jedoch die Server von Hostern immer leistungsfähiger werden, und Hardware generell immer billiger, entscheide zumindest ich mich für die schier grenzenlosen Möglichkeiten von Magento, die andere OpenSource-Shops wie angestaubte Überbleibsel einer vergangenen Epoche erscheinen lassen.
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Magento 1.0 ist da
Das ist sicher kein Aprilscherz, sondern ein Zeichen einer ausgezeichneten Arbeitseinstellung und Projektplanung: Varien hat wenige Minuten vor Mitternacht mitgeteilt, dass Magento 1.0 zum Download zur Verfügung steht.
Damit haben sie Ihr Wort gehalten, diese vielversprechende, lange erwartete Online-Shop-Software im 1. Quartal 2008 auf den Markt zu bringen. Wobei das mit dem Markt ja gar nicht so ganz stimmt, da es sich ja um Open Source-Software handelt.
Wir werden nun mit Hochdruck an der Fertigstellung der ersten Online-Shops mit Magento arbeiten und natürlich in Kürze hier über die Erfahrungen berichten.
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Magento-Starttermin erstmal offiziell bestätigt
Dass der Magento-Starttermin gehalten wird und die Software bis 31.03. in einem ersten finalen Release verfügbar sein wird, hat Roy Rubin - CEO von Magento - auf der Konferenz “Under the Radar” am 21.03.08 in Mountain View (kein schlechtes Omen!!!) bestätigt. Somit wurde der bereits vor Monaten angekündigte Zeitplan jetzt erstmal offiziell bestätigt. Im Rahmen seiner Präsentation wurde eine Folie gezeigt, auf der man lesen konnte:
“Today, here, now, we´re announcing the pending launch (in the next 10 days) of Magento 1.0″
Wen´s interessiert: Die vollständige Präsentation kann man sich im offiziellen Magento-Blog ansehen.
Und weil´s so schon war, wurde Magento auch gleich mit dem ersten Award in der Kategorie “Manage Up” (was auch immer das genau war…) ausgezeichnet.
Dann warten wir mal gespannt bis Montag nächster Woche. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das warten lohnen wird. Das Interesse an der neue Open-Source-Shopsoftware ist mittlerweile ja doch enorm…
Quelle: magentocommerce
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Magento installieren
Wir haben inzwischen viel von Magento gehört, gelesen und gesehen. Nur verständnlich, dass wir es jetzt auch selbst ausprobieren wollen, und zwar mehr als nur im Demoshop. Wir wollen selbst Administrator sein, ohne Einschränkungen Kategorien und Produkte anlegen, Rechte verwalten, Daten nach Lust und Laune im- und exportieren und auf diese Weise einfach ein Gefühl für Magento bekommen.
Doch bevor es mit alledem losgehen kann, steht die Installation des Shopsystems. Bereits hier zeigt sich, dass mit Magento dem Benutzer alle Freiheiten gelassen werden - wir können aus zwei verschiedenen Installationsmethoden wählen. Die “klassische” Variante, bei der das komplette System als gepacktes Archiv (zur Wahl stehen unterschiedlichste Formate) heruntergeladen und auf dem Server entpackt wird, sowie die Alternative: hier wird nur ein sehr kleines Archiv heruntergeladen, welche einen vollautomatischen Installer enthält.
Die weiteren Vorgänge unterscheiden sich nur marginal bei den beiden Installationsmethoden - beim Installer werden die Systemdateien erst “on demand” nachgeladen. Dadurch kann, wenn gewünscht, auch eine zwar aktuellere, aber möglicher Weise auch Fehleranfälligere Alphaversion von Magento installiert werden.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch Magento - wie jede andere Webapplikation auch, gewisse Anforderungen an den Webserver stellt, auf dem es betrieben wird. PHP in der Version 5.X, MySQL in der Version 4.x, besser noch 5.x, sowie ein Apache-Webserver (oder vergleichbar) sind angesagt. Vorab sollten die Dateisystemberechtigungen überprüft und Datenbank und Datenbankbenutzer angelegt werden. All das ist sehr gut in der Magento Knowledge Base beschrieben. Sobald dieses Vorgeplänkel abgeschlossen ist, kann der eigentliche Installationsvorgang durch Aufrufen der Magento-URL gestartet werden.
Einige Impressionen der Installation
Die nächsten Schritte sind schon zu erahnen. Zunächst gilt es, die Sprache zu wählen, in der der weitere Installationsvorgang von Statten gehen wird. Darauf sind die Datenbankeinstellungen vorzunehmen, das kennen wir schon von den meisten anderen Webapplikationen.
Sobald wir dann abschließend noch den Admin-Account angelegt, und den sog. Encryption-Key festgelegt haben, kann es auch schon losgehen. Mit dem aufmunternden Slogan “You’re all set!” werden wir in die spannende und auf hochglanz polierte Welt von Magento Commerce entlassen.
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neue Features in Magento-Commerce
Wir schreiben die Magento-Version 0.8.17240 und befinden uns auf einer langgezogenen Zielgerade auf dem Weg zur Version 1.0. Vermutlich wird es dann irgendwo einen großen Sprung in der Version geben, damit man von 0.8.1 auf 1.0 kommt. Denn lange kann es nicht mehr dauern: Wenn die letzten Ostereier gefunden sind, sollte auch die Suche nach einem passablen Online-Shop-System ein erfreuliches Ende genommen haben. 12 offene Punkte sind dem Entwicklerteam noch bekannt. Damit ist die Liste fast verschwindend kurz im Vergleich zur Aufstellung der neuen Features und behobenen Fehler. Wie beim letzten Release werfe ich auch diesmal wieder einen Blick auf einige der neuen Eigenschaften.
Übersetzungen
In-line translations heißen sie im Original. Und dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, in der Benutzeroberfläche einer lokalen Installation Texte zu übersetzen. Feldbeschriftungen, Listenelemente, Bildertitel, Links und Texte in Fehlermeldungen können übersetzt werden, ohne dass man in den Code “hinabsteigen” muss. Die Änderungen sind auch sofort sichtbar, sozusagen WYSIWYG…
Bilder
Dass Bilder in einem Online-Shop eine wichtige Rolle spielen, ist ja klar. Die vielen Möglichkeiten, die Magento mit kleinen und großen Bildern ermöglicht, sind nun auch für den Administrator einfach zu verarbeiten. Mehrere Bilder können in einem Arbeitsgang in den Magento-Shop geladen werden. Dazu müssen zunächst die gewünschten Bilder im Quellverzeichnis zur temporären Übertragung in den Shop markiert werden. Aus einem Ordner können gleichzeitig mehrere Bilder übertragen werden. Liegen sie in unterschiedlichen Ordnern, sind mehrere einzelne Übertragungen erforderlich.

Ist die temporäre Liste (siehe Bild) vollständig, werden alle Bilder mit dem “Upload File”-Button dauerhaft in den Magento-Shop übernommen. Dort angekommen, müssen sie nur noch zugeordnet werden. Dazu dienen folgende Kategorien:
- Label: Hier wird das für Suchmaschinen und die Barrierefreiheit wichtige Alt-Tag des Bildes eingetragen.
- Sort Order: Hier wird die Reihenfolge festgelegt, in der die Bilder in der Diashow gezeigt werden.
- Small: Kleine Bilder werden in der Kategorienliste und in der Wunschliste gezeigt.
- Main: Das große Bild ist das Hauptbild, in das man hineinzoomen kann, um Ausschnitte zu sehen.
- Thumbnail: Das Vorschaubild wird beim Einkaufswagen und den Side-Sales verwendet.
- Custom Image: Das kundenspezifische Bild kann in individuellen Schnittstellen verwendet werden.
- Exclude: Hier kann mit einem Haken festgelegt werden, dass das Bild nicht in der Diashow gezeigt wird.
- Remove: Hier kann ein Bild aus der Bildersammlung entfernt werden.
Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass die Größe der Bilder automatisch angepasst wird.
pdf-Dokumente
Sowohl der Packzettel als auch die Rechnung steht mit dem aktuellen Release als pdf-Datei zur Verfügung. Damit können die Adresse und Logos kontrolliert werden. Sicher besteht auch die Möglichkeit, diese Dateien an Transaktionsmails anzuhängen, damit der Kunde per Vorauskasse zahlen kann.
und sonst?
Es hat sich natürlich noch einiges mehr getan. Gerade für den Administrator wurde die Pflege und Anlage neuer Produkte um einiges vereinfacht. Auch in Richtung lokale Versionen wurde weiter gearbeitet, so dass nun auch lokale Versionen der Transaktionsmails möglich sind.
Und aufgeräumt wurde im Code auch wieder. Gerade diese Aussage und die detaillierte Darstellung einiger Änderungen beeindrucken mich immer wieder und sind für mich Zeugnis einer wirklich sauberen Programmierung, die sich auch nach außen sehen lassen kann.
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Pflege der Produkte im Online-Shop mit Magento
Wer einen Online-Shop mit Magento aufsetzen muss, profitiert sicher von den fast unbegrenzten Möglichkeiten, die der Shop bietet. Man kann wirklich einen optimalen, kundenfreundlichen Shop aufbauen, in dem das Einkaufen Spaß macht. Aber dazu muss man 1.) die Möglichkeiten kennen und 2.) sie auch nutzen. Ersteres lässt sich hier abhandeln, denn ich werde heute zeigen, wie man Produkte mit zusätzlichen Informationen einstellen kann. Zweiteres kann ich leider niemandem abnehmen. Aber wer die Möglichkeiten kennt und die Vorteile zu schätzen weiß, wird die Arbeit sicher nicht scheuen.
Produktvergleiche

Der Shopbesucher kann die Produkte, die für ihn zum Kauf in Frage kommen, zur Aufnahme in den Produktvergleich markieren. Per Mausklick erhält er dann eine Tabelle mit allen selektierten Produkten.
Der Betreiber des Magento-Shops muss dafür festlegen, welche Produkte für einen Produktvergleich zur Verfügung stehen und welche Attribute dafür verwendet werden. Die Attribute muss er ja sowieso für die Darstellung des Artikels im Shop anlegen und mit Inhalten füllen. Für den Vergleich hat er nun nochmal die Möglichkeit, die wichtigsten Kriterien zu wählen, die im Vergleich wirklich eine Aussage über die Produkte machen.
So richtig sinnvoll ist ein Produktvergleich eigentlich nur bei Produkten der gleichen Kategorie, denn bei einem Mobiltelefon hat andere Attribute als ein Schuh. Möchte ein Kunde dennoch übergreifende Vergleiche durchführen, kann es sein, dass letzendlich der Preis das einzige Attribut ist, das bei allen Produkten gefüllt ist.
Related Products
Unter diesen Produkten versteht Magento Produkte, die ein anderes Produkt ergänzen. Dies können z.B. Mienen für einen Kugelschreiber, Batterien für ein Radio, Taschen für einen Fotoapparat oder ein Gürtel zur Hose sein. Für jeden im Magento-Shop angebotenen Artikel können bzw. müssen diese zugehörigen Produkte einzeln ausgewählt werden. Man kann sogar die Reihenfolge festlegen, in der die Produkte angezeigt werden.
Hier geht es darum, dem Kunden die Benutzung des Hauptproduktes zu erleichtern, indem man ihm gleich zeigt, was er dazu entweder definitiv noch braucht, wie z.B. die Batterien, oder was zur Schonung des Produkts beiträgt, wie z.B. die Tasche. Es geht nicht darum, den Kunden mit sinnlosen Produkten “zuzumüllen”, so dass dieser vielleicht am Ende so genervt ist, dass er den ursprünglich geplanten Kauf abbricht und in einem anderen Shop oder Laden tätig. Es geht darum, ihm einen zweiten Einkauf zu ersparen, weil der nette Verkäufer nichts davon gesagt hat, dass die Digitalkamera keine Speicherkarte oder Ersatz-Batterien enthält.
Upsells
Unter Upsells verstehen die Macher von Magento höherwertigere, teurere Produkte der gleichen Kategorie. Betrachtet sich ein Kunde beispielsweise ein preiswertes Radiogerät, kann man ihm in den Upsells etwas teurere Geräte anbieten, die letztendlich die bessere Wahl sein könnten. Hier gilt allerdings auch wie gerade gesagt, dass die Upsells passen sollten. Schaut sich der Kunde ein Radio für 49.- EUR an, hat er sicher eine Preisvorstellung im Bereich von 50.- EUR. Möglicherweise lässt er sich überzeugen, das Gerät für 69.- EUR zu kaufen, aber das für 299.- EUR wird ihn vermutlich nicht ansprechen und eher als plumper Versuch betrachtet werden, ihm mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Fazit: Ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fleiss sind erforderlich. Aber ich bin sicher, dass es sich auszahlen wird.
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Benutzer und Rechte in Magento
Benutzerrechte im Online-Shop Magento sind ein Thema der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Betreiber des Online-Shops hat die Qual der Wahl, denn es ist wirklich alles möglich. Ob alles auch sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage. Aber fangen wir mal klein an, zunächst mit zwei Begriffsdefinitionen:
Rolle
Eine Rolle beschreibt ein bestimmtes Aufgabengebiet. Daran geknüpft sind verschiedene Aufgaben. Und für diese Aufgaben werden Berechtigungen in Magento vergeben. Der Administrator beispielsweise muss das gesamte System überwachen und pflegen können. Deshalb hat er üblicherweise alle Rechte. Die PR-Abteilung ist nur für die Außendarstellung des Shops zuständig und braucht nur Zugriff auf den Newsletter und das CMS zur Pflege der statischen Seiten. Die Auftragsabwicklung bearbeitet die Bestellungen und muss dafür auf die Bestell- und Kundendaten zugreifen. Daraus ergeben sich also die drei Rollen
- Administrator
- PR
- Auftragsbearbeitung
Benutzer
Benutzer sind die Mitarbeiter des Shops. Diese Personen werden als solche vom Administrator in Magento angelegt. Dann wird ihnen eine Benutzerrolle zugewiesen. So erhalten dann beispielsweise Max Mustermann und Petra Musterfrau die Rolle PR, während Susi Sorglos und Fred Fleissig die Rolle Auftragsbearbeitung bekommen.
Wie stellt man nun passende Rollen zusammen?
Rollen nach Menüs
Wenn man die Rollen eher grob zuschneidet, kann man sie an den Elementen der Magento-Menüleiste orientieren. Der Baum der Berechtigungen ist zusammengeklappt handlich und übersichtlich, und mit einem Klick auf den Name des Menüs werden alle Unterpunkte aktiviert.
So würden wir für die Rolle “PR” lediglich einen Haken bei Newsletter und CMS setzen und wären fertig. Die Rollen sind klar abgetrennt und die Benutzer mit der Rolle “PR” sehen dann auch nur die Menüpunkte Newsletter und CMS.
Rollen nach Menüpunkten

Es geht aber auch feiner. Wenn innerhalb der PR-Abteilung nicht alle Mitarbeiter das Recht haben sollen, die Newsletter-Templates zu ändern, dann ist auch dieses in Magento möglich. Die Rechteverwaltung geht also bis auf die Ebene der Menüeinträge herunter.
Rollen nach Aktionen

Und für die Auftragsbearbeitung geht es sogar noch feiner. Hier können einzelne Aufgaben erlaubt oder ausgeschlossen werden. Und natürlich sind beliebige Kombinationen zwischen den 3 vorgestellten Wegen der Rollendefinition möglich.
Da in Magento technisch alles machbar ist, sollte man fachlich überlegen, welche Rollen wirklich benötigt werden und wie diese so zugeschnitten werden, dass jeder Benutzer vernünftig arbeiten kann. Eine Einschränkung der Möglichkeiten ist sicher sinnvoll, um die Komplexität zu reduzieren und teilweise auch, um eher vertrauliche Informationen vor manchen Augen zu schützen - wenn das im Unternehmen für notwendig erachtet wird. Allerdings sollten die Zuständigkeiten nicht zu stark unterteilt werden, um zu verhindern, dass Mitarbeiter ständig an die Grenzen ihrer Rollen stoßen und Kollegen suchen müssen, die ihre nächste Aktion ausführen dürfen.
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