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Magento-Shop - News im Interview

Gepostet in Magento durch Josef Willkommer am 8 June, 2008

Die Shopsoftware Magento ist derzeit ja ein häufiges Gesprächsthema. Gut zwei Monate nach dem offiziellen Release von Magento 1.0 haben wir mit den Entwicklern bei Varien - der Agentur hinter Magento - gesprochen um ein paar allgeine Infos, einige News und erste Feedbacks zu bekommen:
TD: Wie lange gibt es Varien bereits und wie lange beschäftigen ihr euch mit dem Thema eCommerce?

Varien: Varien wurde 2001 als klassische Online-Agentur gegründet. Ab 2004 begann man, sich auf Open Source eCommerce Lösungen zu fokusieren und wurde in der Folge eines der größten Beratungsunternehmen in den USA auf diesem Gebiet.

TD: Was war der Grund für die Entwicklung von Magento und warum entschloss man sich zu einem Open Source Ansatz?

Varien: Die verfügbaren Lösungen am Markt waren beschränkt. Es schien auch so, dass die Weiterentwicklung der bestehenden Systeme ins Stocken geriet. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung waren wir überzeugt, eine Software schaffen zu können, die hier neue Maßstäbe setzt. Da wir bereits in der Vergangenheit im Open Source Umfeld tätig waren kam für uns nur dieser Schritt in Frage. Wir wollten der Community etwas zurückgeben und von ihr auch weiter profitieren. Über diese Entscheidung sind wir sehr glücklich und glauben fest an das von uns eingeschlagene kommerzielle Open Source Model.

TD: Wann wurde mit der Konzeption und Entwicklung von Magento begonnen?

Varien: Die Konzeptphase für Magento begann im März 2007. Im Mai 2007 stand dann unser Kern-Entwicklerteam und die eigentliche Arbeit konnte beginnen. Eine erste Beta-Version war bereits Ende August 2007 verfügbar.

TD: Was waren die Benchmarks für Magento?

Varien: Wir haben uns im Vorfeld intensiv mit einer Vielzahl an Applikationen beschäftigt und hunderte von eCommerce Webseiten analysiert. Man kann hier nicht sagen, dass ein Tool oder eine Anwendung als Benchmark vorgegeben wurde. Wir haben vielmehr eine Menge aus unterschiedlichsten Applikationen gelernt und uns Ideen geholt. Dabei kam uns natürlich auch die langjährige Erfahrung bei der Arbeit mit Kunden zugute.

TD: Warum hat man sich bei der Entwicklung für das Zend-Framework entschieden?

Varien: Wir wollten ein Framework verwenden, das unserer Ansicht nach das Zeug zum Industrie-Standard hat. Ein Framework das einen professionellen Background hat und über aktive Entwicklungsprozesse verfügt.

TD: Wie viele Leute arbeiten an Magento und wie sind diese organisiert?

Varien: Das Team begann mit ca. 15 Personen – einschließlich Produktmanagement, Software-Architekten, Entwicklern, UI-Designern und Qualitätssicherung. Die Teamgröße hat sich in den vergangenen Monaten aufgrund der Prioritäten, die wir gesetzt haben, mittlerweile auf ca. 30 Personen erweitert.

TD: Was war die größte Herausforderung während des Entwicklungsprozesses?

Varien: Magento war keine leichte Aufgabe und es gab einige Herausforderung während der Entwicklung. Die größten Schwierigkeiten lagen jedoch eher im strategischen Umfeld – im Bezug auf Features. Wir haben eine Menge Zeit damit verbracht, den Mulit-Store-Support zu realisieren, was sich rückblickend als richtige Entscheidung erwiesen hat.

TD: Welche Länder sind für Magento besonders wichtig?

Varien: Bislang sehen wir enormes Interesse in den europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, Frankreich und England. Nordamerika ist für uns natürlich auch ein sehr wichtiger Markt. Insgesamt betrachtet sehen wir Magento als ein globales Produkt und werden zukünftig auch versuchen diesen Ansatz weiter zu verfolgen und Magento auch für weitere Länder interessant zu machen.

TD: Wie sehen die Pläne für die nahe Zukunft – also bis Ende des Jahres – aus?

Varien: Bis Jahresende planen wir weitere Produkte und Services. Mehr dazu können wir derzeit aber noch nicht verraten.

TD: Was würdet ihr antworten, wenn euch jemand erzählt, dass Magento insgesamt zwar recht interessant ist, aufgrund mangelnder Performance für den Produktivbetrieb derzeit aber noch nicht geeignet ist?

Varien: Wir würden empfehlen, einen vernünftigen Benchmarkvergleich in einer geeigneten Hosting-Umgebung zu machen. Die Ergebnisse werden mehr als zufrieden stellend ausfallen. Wir sind mit der Performance überaus zufrieden und haben bereits einige große Magento-Shops – die auf Enterprise-Level liegen – realisiert und deren Performance keinerlei Anlass zur Kritik gibt. Wir wissen, dass es bei Shared-Hosting-Paketen und ganz einfachen Hosting-Umgebungen Verbesserungspotential gibt. Hier arbeiten wir auch noch mit Hochdruck daran. Bereits mit Version 1.1, die Ende Juni/Anfang Juli verfügbar sein wird, erwarten wir Performancesteigerungen von ca. 40%.

TD: Gibt es beim Einsatz von Magento irgendwelche Empfehlungen hinsichtlich Hard- und Software?

Varien: Allgemeine Aussagen können hier nicht getroffen werden. Vielmehr sollte hier individuell vorgegangen werden.

TD: Könnt ihr uns etwas über das bisherige Feedback sagen. Gibt es irgendwelche Wünsche oder Probleme, die ihr so nicht erwartet habt?

Varien: Das Feedback ist bislang sehr positiv. Wir überwachen die Foren sehr genau und lesen jeden Beitrag, den wir dann ggf. an die entsprechend Stellen weiterleiten (bislang waren das an die 44.000 Einträge!). Die Sache mit der Performance auf Shared-Hosting-Paketen ist etwas, das uns dann doch etwas überrascht hat, aber wir sind dieses Thema offensiv angegangen und werden hier bereits mit dem nächsten Release nachlegen.
Bislang haben wir hunderte von Feature-Wünschen erhalten. Hier sind wir gerade dabei diese zu priorisieren.

TD: Derzeit sind verwandte Produkte nur für sog. configurable products sichtbar. Für den User wäre es doch nützlich, bei einer eine rote Mütze auf ein rotes T-Shirt zu verweisen und bei einer blauen Mütze auf ein blaues T-Shirt. Wird es zukünftig möglich sein, ein verwandtes Produkt für ein einzelnes simple product das in einem configurable product zusammengefasst wird, auszuwählen.

Varien: Sehr interessante Idee! Wir sehen das allerdings nicht als Teil des Standardinterface. Es wäre aber wünschenswert, dass diese Extension durch die Community zur Verfügung gestellt wird.

TD: Warum ist es derzeit nicht möglich, configurable products zu vergleichen. Natürlich sind hier die Attribute für einen Vergleich nicht geeignet, aber es könnten ja andere Attribute verwendet werden, die für alle simple products gleich sind und ein configurable product ergeben.

Varien: Wir gehen davon aus, dass dieses Feature in einem nächsten Release verfügbar sein wird.

TD: Wird es zukünftig ein „echtes“ CMS oder eine Schnittstelle bzw. Integration in ein bestehendes Content Mangement System (z.B: TYPO3) geben?

Varien: Bislang gibt es keine konkreten Pläne für die Integration eines vollständigen Content Management Systems. Eine Integration von TYPO3 oder ähnlichen Systemen würden wir aber sehr begrüßen…

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Configurable und Simple Products im Magento-Shop

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 23 May, 2008

Das Produktkonzept, das sich Varien für die Magento-Shops überlegt hat, könnte man fast als genial bezeichnen. Voraussetzung ist allerdings, dass man es verstanden hat. Deshalb hier nochmal ein paar Erklärungen an einem anschaulichen Beispiel.

Stellen wir uns mal gedanklich in das Lager eines Online-Shops. Dort gibt es Regale mit Waren. Betrachten wir einmal das Regal mit den T-Shirts “Wunderbar”. Diese T-Shirts gibt es in S, M und L und in rot, blau und grün. Insgesamt hat das Regal also 9 Fächer. Jedes Fach ist mit einer eigenen Artikelnummer beschriftet und die Stapel in den unterschiedlichen Fächern sind verschieden hoch.

Nehmen wir weiter an, es geht eine Bestellung für diese wunderbaren T-Shirts ein, die laute: 2x T-Shirt “Wunderbar” rot in S und 1 x grün in L. Dann geht der Lagerverwalter an das Regal, entnimmt die gewünschten Artikel und macht sie versandfertig. Dabei hat er die beiden letzten T-Shirts in rot und S erwischt, und es muss eine Nachbestellung roter T-Shirts in S beim Lieferanten erfolgen. Rote T-Shirts in M und L werden hingegen nicht benötigt, weil hier die Fächer noch ausreichend gefüllt sind.

Schauen wir im Lager schnell noch einen Gang weiter. Dort warten Matratzen auf Kunden. Vom Modell “Schlafgut” gibt es drei verschiedene Varianten: die kleine Matratze für das Kinderbett, die “normale” für ein Einzelbett und die große für ein französisches Bett. Und die zeichnen sich durch zwei weitere Unterschiede aus: Die Kindermatratze ist natürlich billiger als die normale, und die große ist am teuersten. Und die drei Modell sind unterschiedlich schwer und groß, d.h. die Transportkosten unterscheiden sich. Diese beiden Attribute Preis und Gewicht sind also an den jeweiligen Artikel geknüpft.

Wie bilden wir nun unserer Beispielwelt im Magento-Shop ab? Nun, jeder genannte Artikel wird zunächst als Simple Product angelegt. Das ergibt folgende Produkte:

  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe L
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe L
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe L
  • Matratze “Schlafgut” für Kinderbett
  • Matratze “Schlafgut” für Einzelbett
  • Matratze “Schlafgut” für französisches Bett

Damit hat unser Shop schon 12 Artikel. Bei 5 verschiedenen T-Shirt-Modellen, ähnlich viel Pullis, Jacken und Hosen, bei Lattenrosten und Federbetten kommt da schnell eine schier unüberschaubare Menge an Artikeln zusammen, in der sich kaum ein Kunde zurechtfinden wird. Und genau da setzt Magentos “Trick” mit dem configurable product an: Man bietet nämlich dem Kunden das T-Shirt “Wunderbar” nur einmal an und lässt ihn bestimmen, wie er es denn gerne hätte. Er kann also entscheiden, welche Farbe und welche Größe er wünscht. Das ist wie beim Autokauf, wo man ja auch das Modell ausgesucht hat und dann bestimmt, welche Farbe und welchen Motor man wünscht. Unser Shopangebot schrumpft also auf die übersichtliche Menge von zwei Produkten:

  • T-Shirt “Wunderbar”
  • Matratze “Schlafgut”

Für den Händler wird die Konfiguration des Kunden dann von Magento auf ein Simple Product heruntergebrochen, da nur auf dieser Ebene entscheidbar ist, ob der Artikel verfügbar ist, unter welcher Artikelnummer er aus dem Lager geholt werden muss und was er und sein Versand kosten. Das Konzept der konfigurierbaren Produkte dient also der Kundenfreundlichkeit und soll dafür sorgen, dass der Shop übersichtlicher wird und die gewünschten Produkte schneller gefunden werden. Der Nutzen, der primär für den Kunden gedacht ist, wird sicher nach einiger Zeit auch für den Anbieter spürbar sein.

Und dafür muss er die Simple Products im Backend des Shops einem Configurable Product zuweisen. Dies ist ein virtuelles Produkt, eines, das nicht gekauft werden kann, sondern die Klammer um die Simple Products bildet. Es hat folglich keinen Preis, kein Gewicht und keinen Lagerbestand, weil diese Werte nur an den Simple Products hängen.

Alles klar? Ja dann, auf ins Backend und Configurable Products “bauen”!


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Der riesige Funktionsumfang von Magento

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 19 May, 2008

Magento ist der Wahnsinn! So kann ich meine ersten Eindrücke kurz und prägnant zusammenfassen, nachdem ich mich seit einigen Wochen intensiv mit Magento 1.0 beschäftige. Dabei möchte ich heute auf die konzeptionelle Seite eingehen, denn dieser riesige Funktionsumfang muss ja zunächst einmal von klugen Köpfen erdacht werden. Die Konzept-Spezialisten von Varien mussten sich also in die Rolle der Betreiber und Kunden diverser Magento-Shops hineinversetzen und die Funktionalitäten zusammentragen, die von beiden Seiten benötigt werden. Dabei gibt es Grundfunktionen, die ein Online-Shop einfach haben muss. Und es gibt Zusatzfunktionen, die das Einkaufen angenehm machen und Nutzen stiften.

Nutzen stiften, das ist eigentlich das zentrale Thema im ganzen Geschäft. Niemand betreibt einen Online-Shop aus Langeweile. Jeder Anbieter möchte natürlich seine Produkte verkaufen - nicht nur eins, sondern möglichst viele davon. Und er möchte zufriedene Kunden, die erneut bei ihm kaufen und seinen Shop weiterempfehlen. Also muss er seinen Kunden einen hohen Nutzen bieten. Was den Kunden in seinem speziellen Fall einen Nutzen bringt, muss er individuell ermitteln, da ja Shop nicht gleich Shop ist. So gelten für einen B2C-Shop andere Regeln als für eine B2B-Shop, so muss sich ein Shop mit Markenartikeln anders verhalten als ein Shop mit generischen Produkten, um nur einige Beispiele zu nennen. Das heisst also, dass für jeden einzelnen Shop zunächst eine Fachkonzeptphase erforderlich ist, in der man sich fernab der Technik zunächst die Zielgruppe des Shops definiert und überlegt, wie diese am liebsten einkaufen möchte. Außerdem gilt es die angebotenen Produkte zu betrachten und hierfür eine geeignete Kategorisierung und Systematik zur Beschreibung zu finden. Erst danach sollte geprüft werden, welche der gewünschten Eigenschaften standardmäßig in Magento enthalten sind und welche man selber dazu programmieren muss.

Denn eines sollte klar sein: Magento ist “nur” das Mittel zum Zweck. Magento ist ein riesiger Bau- und Werkzeugkasten, aus dem man sich die geeigneten Teile herausholen und zusammenfügen muss. Und ähnlich wie bei der Suchmaschinen-Optimierung hat der Magento-Shop die Nase vorn, dessen Betreiber einiges an Handarbeit - um nicht zu sagen Herzblut - in seinen Shop investiert. Denn Magento hat (noch?) keine künstliche Intelligenz, die entscheiden kann, welche Produkte sinnvollerweise zu einem konfigurierbaren Produkt oder als Site-, Up- oder Cross-Sells zusammengestellt werden sollten. Aber auch ein Schaufenster in einem Ladengeschäft dekoriert sich nicht von selber und die Artikel werden nicht von den Heinzelmännchen in die Regale und Ständer gebracht. Während die Kundenberatung allerdings in einem Laden regelmäßig durchgeführt werden muss, reicht in einem Magento-Shop die einmalige Anlage des Produkts mit allen Angaben. Sie kann dann von beliebig vielen Kunden abgerufen und genutzt werden.

Nun aber ein paar ausgewählte Features, die ein Shop-Betreiber seinen Kunden in einem Magento-Shop anbieten kann:

Geschenke
Weihnachtsgeschenke = langer Parkplatzsuche, überfüllte Läden, genervte Verkäuferinnen, Suche nach passenden Kartons, Schlange stehen in der Post? Oft! Nicht so in einem Magento-Shop. Hier können die Kunden in Ruhe von zu Hause die gewünschten Geschenke auswählen und an die Kasse gehen. Dort können Sie dann für jeden einzelnen Artikel eine eigene Versandadresse und eine Grußbotschaft angeben. Und der Shopbetreiber spielt für seine Kunden Weihnachtsmann. Genausogut kann er natürlich Osterhase spielen oder zu jeden anderen Zeitpunkt im Jahr Geschenke an einen oder mehrere Verwandte und Bekannte versenden.

Weiterempfehlen
Dass man in einem Shop Produkte oder eine Webseite an sich weiterempfehlen kann, ist nichts besonderes. Bemerkenswert finde ich jedoch, dass Varien Spammern Steine in den Weg legen will. So kann der Administrator festlegen, wieviele Produktempfehlungen pro Stunde und insgesamt von einem Benutzer versendet werden können und ob diese Funktion auf eingeloggte Benutzer beschränkt werden soll. Wer ein Produkt in einem Magento-Shop sagen wir drei Freunden empfehlen möchte, kann dies in einem gemeinsamen Schritt tun, was die Bereitschaft zur nützlichen Mundpropaganda sicher fördern wird.

Synonyme für Suchbegriffe
Wir hatten in der frühen Konzeptphase eines Magento-Shops das Problem erkannt, dass ein und derselbe Artikel in verschiedenen Regionen und bei verschiedenen Personen unter unterschiedlichen Begriffen bekannt ist. So spricht der eine von der Geldbörse, der nächste vom Portemonnaie und noch eine anderer vom Geldtascherl. Auch wenn in der Produktbeschreibung nur einer der Begriffe verwendet wird, sollten doch die Suche nach allen drei Begriffen gleichermaßen erfolgreich sein. Und so haben auch die Konzeptionierer von Magento gedacht und die Möglichkeit vorgesehen, solche Synonyme für die Suche einzupflegen. Auch hier gilt natürlich: Je mehr Arbeit sich der Shopbetreiber macht, desto weniger Arbeit haben die Käufer - und desto leichter werden sie kaufen.

Preisregeln
Der Shop kann noch so schön sein, der Preis wird in den meisten Fällen eine wichtige Rolle spielen. Und so bietet Magento die Möglichkeit, Preise sowohl auf Katalog- als auch auf Warenkorbebene zu verändern. Es können beliebige Regeln definiert werden, die in einem festgelegten Zeitraum automatisch auf einzelne Produkte aus dem Sortiment angewendet werden. Und nach gleichem Muster können Regeln definiert werden, die sich auf den Inhalt des Warenkorbs beziehen. Bekanntes Beispiel sind Mengenrabatte, die sich entweder auf den gesamten Einkaufswert oder auf einzelne Produkte beziehen können. Auch die versandkostenfreie Lieferung ab einem bestimmten Einkaufswert lässt sich hier natürlich abbilden.

Fazit: Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem Funktionsumfang von Magento. Wichtig ist, diese gezielt einzusetzen und die Kunden im Shop dort abzuholen, wo sie üblicherweise stehen. Denn so, wie der Internet-Surfer ein “Gewohnheitstier” ist, dass beispielsweise die Navigation oben oder links erwartet, ist auch der Online-Käufer nur bedingt bereit, von seinen bisherigen Einkaufsgewohnheiten abzuweichen. Denn wenn ihm der Online-Shop nicht das bringt, was er erwartet, kann er ja noch immer in die Stadt oder ins Einkaufszentrum fahren, und Offline kaufen.

Also, liebe Online-Shopbetreiber: Es gibt viel zu tun, aber es gibt auch viel zu gewinnen.


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Magento-Schnelleinführung

Gepostet in Magento durch Josef Willkommer am 6 May, 2008

Mit der Open-Source Shop-Software Magento steht eines der vielversprechendsten eCommerce-Pakete am Start. Wer näher in das Thema einsteigen will kann dies ab sofort mit der ersten deutschsprachigen Schnelleinführung tun. Diese steht ab sofort als kostenloses Magento-eBook zum Download auf unserer Webseite zur Verfügung.

Magento-Schnelleinführung

Mit unserer Magento-Schnelleinführung helfen wir Ihnen auf über 30 Seiten, bei den ersten Schritten. Jetzt kostenlos downloaden!

In nachvollziehbaren Schritten erläutern wir, wie sie Attribute anlegen, Produktgruppen definieren, Produkte einstellen und konfigurieren. Was sie bei der Onpage-Optimierung beachten müssen und wie sie Social-Commerce-Ansätze berücksichtigen.


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Suchmaschinen-Optimierung im Magento-Shop

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 5 May, 2008

Suchmaschinenoptimierung ist in aller Munde und wer in einem Online-Shop etwas verkaufen möchte, muss natürlich auch in den Suchmaschinen gefunden werden. Wer sich für einen Magento-Shop entschieden hat, wird bei der Suchmaschinenoptimierung auch sehr gut unterstützt. Aber wie bei vielen anderen Dingen zahlt es sich aus, wenn man sich vor der Befüllung des Shops wenigstens ein paar konzeptionelle Gedanken macht, wie denn die angebotenen Produkte am besten in den Suchmaschinen gefunden werden.

Denn je nach Art der verkauften Produkte gibt es unterschiedliche Strategien. Bei Markenartikeln sollten die Marke und die genaue Produktbezeichnung in die Suchmaschinenoptimierung einbezogen werden (z.B. Immergelb XT47S). Bei generischen Produkten ohne eigenen Namen eignet sich eine griffige Kurzbeschreibung für die Suchmaschinenoptimierung (z.B. Fleece-Kinderjacke rot). Je nach Zielgruppe und Erklärungsbedarf ist auch eine Kombination aus beiden Strategien angebracht (z.B. Campingdusche Immergelb XT47S).

Wenn man beim Einpflegen von Produkten in den Shop die Felder für die Suchmaschinenoptimierung nicht separat ausfüllt, verwendet Magento dafür Standardwerte. In vielen Fällen sind diese Standardwerte durchaus akzeptabel, in manchen Fällen ist jedoch eine individuelle Optimierung ratsam. Generell kann man für Magento-Shops sagen, dass sich Handarbeit bei der Pflege der Produkte in einer höheren Benutzerfreundlichkeit niederschlagen wird.

Was also tut Magento, was kann der Administrator tun? Schauen wir uns die Stellschrauben der Suchmaschinenoptimierung einmal im Detail an:

URL
Die URL kann bei den allgemeinen Informationen zum Produkt im Feld “URL key” eingetragen werden. Bleibt dieses Feld leer, so verwendet Magento den Namen des Produkts und die Navigationshierarchie für die URL. Besteht die Produktbezeichnung aus mehreren Wörtern, trennt Magento diese mit Bindestrichen. Enthält der Produktname einen Umlaut, so sollte auf jeden Fall eine individuelle URL angegeben werden, da Magento sonst nämlich einfach die Pünktchen des Umlauts weglässt.

Seitentitel
Auch der Seitentitel wird automatisch aus dem Produktnamen und der Navigationsstruktur übernommen. Hier werden mehrere Wörter des Produktnamens durch Leerzeichen und die Stufen der Navigation durch Bindestriche voneinander getrennt. Das Feld zur manuellen Eingabe des Seitentitels findet man unter dem Menüpunkt “Meta Informationen”.

Meta-Tag “Description”
Dieses Meta-Tag für das Snippet in den Suchergebnissen wird ebenfalls im Menüpunkt “Meta Information” gepflegt. Magento weist den Administrator freundlicherweise gleich auf die Längenbegrenzung von 255 Zeichen hin. Ist dieses Feld leer, so wird die Produktbeschreibung (Description) verwendet. Um den Suchenden aus den Suchergebnissen tatsächlich auf die Seite zu locken, ist die reine Produktbeschreibung sicher nicht so günstig. Ein Hinweis auf die Tatsache, dass der Link in einen Online-Shop führt, sollte zumindest enthalten sein.

M eta-Tag “Keywords”
Da die Bedeutung dieses Meta-Tags nicht mehr so groß ist wie einst, kann man sich überlegen, ob man es Magento überlässt, den Titel des Produkts als Tag zu verwenden, oder ob man sich die Mühe macht, individuelle Begriffe durch Komma getrennt zu hinterlegen. Das Feld ist jedenfalls auch im Menü “Meta Informationen” enthalten.

Alt-Tag bei Bildern
Dies ist der einzige Fall, in dem Magento keine automatische Übernahme durchführt. Wenn das “Label” beim jeweiligen Bild nicht gefüllt ist, erhält das Bild auch kein Alt-Tag im Code.


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Magento-Stund’ hat Gold im Mund

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 23 April, 2008

Nachdem ja die Open-Source Ecommerce-Anwendung planmässig freigegeben wurde, streckt Varien die Hände nach Partnern aus. Wer also früh aufgestanden ist, also die Morgenstunde genutzt hat, kann als Magento-Partner sicher von einer gewissen Exklusivität profitieren - egal, ob er sich als Gold-Partner gemeldet hat, oder eine der drei anderen Varianten bevorzugt hat.

Vielleicht kurz ein paar Worte zum Hintergrund dieser Partnerschaft: Es gibt 4 Stufen: Associate, Silber, Gold und Platin. Für jede Stufe sind die Leistungen der beiden Seiten exakt definiert. Und so kann man das Engagement der Partner sicher auch an der Stufe festmachen. Wer eine hohe Stufe gewählt hat, wird sich intensiv mit Magento beschäftigen müssen und auch wollen. Entsprechend hoch ist auch die Gegenleistung von Varien, von der natürlich auch die Kunden der jeweiligen Partner profitieren. Silber-, Gold- und Platin-Partner erhalten deutlich mehr Informationen und Schulungsmöglichkeiten als der “Rest der Welt”. Und je höher der Partnerschaftsgrad, desto besser auch die Supportangebote von Varien für den Partner und natürlich dessen Kunden.

Und wie schaut es nun in der Praxis aus? 39 Unternehmen haben die Morgenstund’ genutzt und können sich als Pioniere unter den Magento-Partnern bezeichnen. 8 davon haben das mit dem Gold der Morgenstund’ wörtlich genommen, also fast ein exquisiter Kreis, zusammen mit den 7 Platin-Partnern. Für Silber hat sich die Mehrheit entschieden, nämlich 14 Unternehmen, und weitere 10 werden als Associates geführt.

Betrachtet man die regionale Verteilung, so liegen die USA mit 11 Partner erwartungsgemäß an der Spitze. Aber auf Platz 2 rangiert bereits schwarz-rot-gold mit derzeit 8 Magento-Anhängern. Platz 3 teilen sich Frankreich und Großbritannien mit je 7 Partnern. 2 niederländische Unternehmen werden auch verstärkt mit Magento arbeiten. Je eine Anlaufstelle gibt es derzeit in Polen, Australien, Italien und Neuseeland.

Zoomen wir zum Abschluss noch mit der Lupe auf Deutschland. Was die Stufe der Partnerschaft angeht, ist Silber mit 3 Partnern an der Spitze, gefolgt von Gold und Associate mit je 2 Unternehmen und einem Platin-Partner. Diese 8 Partner lassen sich dann noch in verschiedene Fachgebiete unterteilen, und so finden wir 6 Magento-Partner, die sich mit der System Integration befassen, 2 Partner, die sich besonders gut mit Hosting-Fragen auskennen und einen kreativen Partner.

Und wie schaut es mit der regionalen Verteilung aus? Der Süden führt! Es gibt nämlich je 2 Partner in Bayern und Baden-Württemberg. Wer in Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen einen Online-Shop mit Magento erstellen möchte, kann auf einen lokalen Partner zurückgreifen - sofern das Fachgebiet passt. Aber im Online-Business zählen ja keine Ländergrenzen oder Entfernungen, so dass jeder deutsche Unternehmer unter den deutschen Magento-Partnern die freie Wahl hat.


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Magento Performance

Gepostet in Magento durch Markus Stockbauer am 8 April, 2008

Immer wieder macht das Gerücht die Runde, die Performance, also die Seitenladedauer, die Zugriffszeiten und der Datendurchsatz, der nagelneuen Shoplösung Magento Commerce sei grottenlangsam, ja von Schneckentempo ist sogar die Rede.

Was ist denn nun dran an diesen Einschätzungen? Sind es nur rein subjektive Beobachtungen oder lassen sie sich durch Fakten untermauern? Stimmt es am Ende wirklich, dass Magento Commerce sogar von einer Schildkröte überholt wird?

Magentokröte

Die Antwort ist ein ganz klares jein. Auf der einen Seite ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Seitenladezeiten von Magento hinter der von z.B. osCommerce hinterherhinken. Andererseits ist meines Erachtens ein zu direkter Vergleich der beiden Systeme nicht angebracht.

PHP-Äpfel und Java-Birnen

Warum kann man Magento Commerce nicht mit all den anderen vergleichen? Das ist recht einfach erklärt: während xt:Commerce, xoom, und wie sie nicht alle heißen, die leicht aufgebohrten aber im Kern immer noch unveränderten Abkömmlinge des inzwischen bereits 8 Jahre alten osCommerce sind, stellt Magento eine absolute Neuentwicklung dar. Auch Shops wie z.b. der FWP Shop und andere kleine PHP-Shops sind für einen direkten Vergleich ungeeignet. Es ist wie mit den Äpfeln und Birnen - ein Vergleich klappt nicht so richtig.

Auf Grund nur einer einzigen Tatsache drängt sich der direkte Vergleich zwischen Magento und den bisherigen OpenSource-Shops überhaupt erst auf: beide sind in PHP programmiert. Doch da hören die Gemeinsamkeiten eigentlich auch schon wieder auf.

Wäre Magento Commerce in Java geschrieben, wie es lange Zeit für Software auf Enterprise-Niveau üblich war – würde niemand wagen, schlechtere Performance als bei einem „billigen“ PHP-Shop anzuprangern. Und von Enterprise-Software kann bei Magento allemal die Rede sein. Wer käme schon auf die Idee, eine J2EE oder JBoss Anwendung auf einem Webspace für 6,50€ pro Monat laufen zu lassen (angenommen es wäre überhaupt möglich)? Für eine solche Software ist mindestens ein großes Shared-Hosting Paket, besser noch ein eigener Server zu betreiben. Dann stimmt’s auch mit der Geschwindigkeit.

Ist das alles denn überhaupt gerechtfertigt?

Hier bietet sich ein Vergleich zu anderen Softwareprodukten an. Wer ein neues Betriebssystem auf seinem Computer haben will, mit vielen tollen neuen Funktionen, wundert sich auch nicht darüber dass es entweder langsamer läuft als das alte, oder dass er einen schnelleren Rechner kaufen muss. Genauso läuft es doch mit Computerspielen: schönere Grafik, größere Spielgebiete - aber dafür muss ein richtig dicker Computer her, oder es erinnert eher an eine interaktive Diashow als an ein Spiel.

Nichts anderes als eie Software ist auch Magento Commerce. Läuft sie auch nicht auf dem heimischen PC, sondern einem Server in einem Rechenzentrum, so bleiben die Regeln gleich: Mehr Funktionen bedeuten mehr Leistungsbedarf.

Tröstlich sind hier die Folgen, die sich daraus ergeben. Während man beim einpflegen von Produktdaten im osCommerce (und seinen Abkömmlingen) regelmäßig Magenschmerzen bekommt, so ist es unter Magento die reinste Freude. Zeitgesteuert unterschiedliche Layouts? Kein Problem. Umfangreiche Umsatz- und Besucherstatistiken? Bereits integriert. Flexible Im- und Exportmöglichkeiten? Magento bietet auch das.

Doch das ist nur die eine Seite. Die andere- für ein langes Shop-Leben noch wichtigere, ist die Möglichkeit, auf einfache und vor allem saubere Weise neue Module und Erweiterungen zu programmieren, die sich wie ein Legostein perfekt in das restliche System einfügen, und bei Bedarf einfach auch wieder entfernt werden können.

Ob es einem die etwas höheren Hostingkosten wert sind, muss jeder selbst wissen.

Darfs auch eine ganze Serverfarm sein?

Wenn von abstrakten Begriffen wie “mehr Leistungsbedarf” die Rede ist, fällt es natürlich schwer, sich etwas darunter vorzustellen. Grob geschätzt tut es für einen mittelgroßen Shop ein Managed- oder Rootserver der unteren bis mittleren Preiskategorie, die sich alle um etwa 100€/mon. einpendeln. Eine Serverfarm wird nur für die allergrößten Shops vonnöten sein - so groß, dass sie es sich auch locker leisten können.

Mit reinem Shared-Hosting kann es auch klappen - aber Wunder darf man nicht erwarten. So wie eben auch ein Windows Vista auf einem 500MHz Rechner kaum Freude bereitet.

Nur so kann ein Shop mit den Ansprüchen des Betreibers mitwachsen, und wird nicht nach einiger Zeit zum sprichwörtlichen Klotz am Bein.

Fazit

Magento Commerce bietet eine Unzahl an neuen Funktionen und Möglichkeiten auf Enterprise-Ebene. Doch diese Fortschritte bekommt man nicht geschenkt – man erkauft sie sich durch höheren Hardwarebedarf. Da jedoch die Server von Hostern immer leistungsfähiger werden, und Hardware generell immer billiger, entscheide zumindest ich mich für die schier grenzenlosen Möglichkeiten von Magento, die andere OpenSource-Shops wie angestaubte Überbleibsel einer vergangenen Epoche erscheinen lassen.


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Magento 1.0 ist da

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 1 April, 2008

Das ist sicher kein Aprilscherz, sondern ein Zeichen einer ausgezeichneten Arbeitseinstellung und Projektplanung: Varien hat wenige Minuten vor Mitternacht mitgeteilt, dass Magento 1.0 zum Download zur Verfügung steht.

Damit haben sie Ihr Wort gehalten, diese vielversprechende, lange erwartete Online-Shop-Software im 1. Quartal 2008 auf den Markt zu bringen. Wobei das mit dem Markt ja gar nicht so ganz stimmt, da es sich ja um Open Source-Software handelt.

Wir werden nun mit Hochdruck an der Fertigstellung der ersten Online-Shops mit Magento arbeiten und natürlich in Kürze hier über die Erfahrungen berichten.


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Magento-Starttermin erstmal offiziell bestätigt

Gepostet in Magento durch Josef Willkommer am 25 March, 2008

Dass der Magento-Starttermin gehalten wird und die Software bis 31.03. in einem ersten finalen Release verfügbar sein wird, hat Roy Rubin - CEO von Magento - auf der Konferenz “Under the Radar” am 21.03.08 in Mountain View (kein schlechtes Omen!!!) bestätigt. Somit wurde der bereits vor Monaten angekündigte Zeitplan jetzt erstmal offiziell bestätigt. Im Rahmen seiner Präsentation wurde eine Folie gezeigt, auf der man lesen konnte:

“Today, here, now, we´re announcing the pending launch (in the next 10 days) of Magento 1.0″

Wen´s interessiert: Die vollständige Präsentation kann man sich im offiziellen Magento-Blog ansehen.

Und weil´s so schon war, wurde Magento auch gleich mit dem ersten Award in der Kategorie “Manage Up” (was auch immer das genau war…) ausgezeichnet.

Dann warten wir mal gespannt bis Montag nächster Woche. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das warten lohnen wird. Das Interesse an der neue Open-Source-Shopsoftware ist mittlerweile ja doch enorm…

Quelle: magentocommerce


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Magento installieren

Gepostet in Magento durch Markus Stockbauer am 13 March, 2008

Wir haben inzwischen viel von Magento gehört, gelesen und gesehen. Nur verständnlich, dass wir es jetzt auch selbst ausprobieren wollen, und zwar mehr als nur im Demoshop. Wir wollen selbst Administrator sein, ohne Einschränkungen Kategorien und Produkte anlegen, Rechte verwalten, Daten nach Lust und Laune im- und exportieren und auf diese Weise einfach ein Gefühl für Magento bekommen.

Doch bevor es mit alledem losgehen kann, steht die Installation des Shopsystems. Bereits hier zeigt sich, dass mit Magento dem Benutzer alle Freiheiten gelassen werden - wir können aus zwei verschiedenen Installationsmethoden wählen. Die “klassische” Variante, bei der das komplette System als gepacktes Archiv (zur Wahl stehen unterschiedlichste Formate) heruntergeladen und auf dem Server entpackt wird, sowie die Alternative: hier wird nur ein sehr kleines Archiv heruntergeladen, welche einen vollautomatischen Installer enthält.

Die weiteren Vorgänge unterscheiden sich nur marginal bei den beiden Installationsmethoden - beim Installer werden die Systemdateien erst “on demand” nachgeladen. Dadurch kann, wenn gewünscht, auch eine zwar aktuellere, aber möglicher Weise auch Fehleranfälligere Alphaversion von Magento installiert werden.

Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch Magento - wie jede andere Webapplikation auch, gewisse Anforderungen an den Webserver stellt, auf dem es betrieben wird. PHP in der Version 5.X, MySQL in der Version 4.x, besser noch 5.x, sowie ein Apache-Webserver (oder vergleichbar) sind angesagt. Vorab sollten die Dateisystemberechtigungen überprüft und Datenbank und Datenbankbenutzer angelegt werden. All das ist sehr gut in der Magento Knowledge Base beschrieben. Sobald dieses Vorgeplänkel abgeschlossen ist, kann der eigentliche Installationsvorgang durch Aufrufen der Magento-URL gestartet werden.

Einige Impressionen der Installation

Magento Installation Magento Installation Magento Installation

Die nächsten Schritte sind schon zu erahnen. Zunächst gilt es, die Sprache zu wählen, in der der weitere Installationsvorgang von Statten gehen wird. Darauf sind die Datenbankeinstellungen vorzunehmen, das kennen wir schon von den meisten anderen Webapplikationen.

Sobald wir dann abschließend noch den Admin-Account angelegt, und den sog. Encryption-Key festgelegt haben, kann es auch schon losgehen. Mit dem aufmunternden Slogan “You’re all set!” werden wir in die spannende und auf hochglanz polierte Welt von Magento Commerce entlassen.


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