SEO- und Internet-News by TechDivision


Will Google mich nur ärgern?

Gepostet in Suchmaschinen, Google durch Markus Stockbauer am 15 April, 2008

Das frage ich mich im Moment gerade ganz ehrlich.

Kurz zur Vorgeschichte

In meinem Blogeintrag PHP Rapid Application Development erwähnte ich die Anzahl der Suchresultate für den Begriff php framework (zu der Zeit 83.200.000), um zu verdeutlichen, wie brisant das Thema ist. Anfänglich erschien mir das eine echt gute Idee. Natürlich war mir bewusst, dass eine Information wie diese nach kurzer Zeit schon nicht mehr exakt stimmen würde.

Doch mit einer Abweichung von über 75 Millionen Ergebnissen hätte ich nicht gerechnet. Denn heute wies mich ein aufmerksamer Kollege darauf hin, dass er bei einer Google-Suche lediglich etwas mehr als 7 Millionen Ergebnisse für php framework erhalten würde. Ungläubig wie immer prüfte ich das persönlich nach, und siehe da: es stimmt wirklich (zumindest jetzt gerade). Da müssen wohl ein paar Seiten aus dem Suchindex gefallen sein.

Mir ist nicht ganz klar wie es dazu gekommen ist, aber das Internet ist wohl nicht mehr so groß wie vor ein paar Tagen noch. Aus Interesse habe ich den Suchbegriff dann in zwei Varianten eingegeben.

Wenn man das Internet von der anderen Seite aus ansieht, wirkt es plötzlich viel großer!

…denkt sich zumindest Google. Denn sucht man nach php framework, gibt es wie schon erwähnt (im Moment!) ca. 7 Millionen Resultate. Eine Suche nach framework php hingegen, liefert ganze 51 Millionen. Da keine Anführungszeichen verwendet wurden, sollten beide Suchbegriffe eigentlich einzeln gewertet werden, höchstens die Reihenfolge könnte einen Einfluss auf die Rangfolge der Suchresultate haben. Aber auf einen Wegfall von 44 Millionen Ergebnissen? Ganz schön dreist, wie ich finde.

Google Suche: php framework

Google Suche: framework php


Was macht nun die beiden Suchen so unterschiedlich? Die Reihenfolge? Sie wird wie es scheint nicht wirklich beachtet, schließlich haben die drei ersten Suchergebnisse für framework php auch eine Überschrift, in der zuerst PHP und dann Framework auftaucht. Also eigentlich besser auf php framework passen müssten.

Tja, hier handelt es sich wohl wieder um eins der auf immer ungeklärten Rätsel der Menschheit…

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Google kann nun Formulare ausfüllen

Gepostet in Suchmaschinen, Google durch Marion Engel am 14 April, 2008

Es wurde ja immer gewarnt, wichtige Informationen, die man in den Suchergebnissen sehen will, hinter Formularen oder Anmeldemasken zu verbergen, da die Spider der Suchmaschinen keine Formulare ausfüllen können und die Indizierung somit vor dem Formular abbrechen. Diese Warnung scheint bald der Vergangenheit anzugehören, denn Google hat mitgeteilt, dass der Spider zukünftig auch Formulare ausfüllen kann.
Das ist bisher bereits in begrenztem Umfang bei qualitativ hochwertigen Web-Sites geschehen, um auf die Informationen zugreifen zu können.
Und was schreibt so ein Spider in die Formulare? Wenn er auf ein <Form>-Element stößt, schreibt er Begriffe, die auf der Seite vorkommen, in Textfelder. Bei Comboboxen, Radio-Buttons und Checkboxen wählt er einfach einen der in HTML möglichen Werte aus.
Die dann erhaltenen Ergebnisse wurden indiziert – auch wenn Google noch vor Jahresfrist vor Suchergebnissen gewarnt hat, die auf diese Weise zustande gekommen sind. Und nun stellen sie selber solche Ergebnisse zur Verfügung.
Und was ist, wenn Sie nicht möchten, dass Google auf ihrer Web-Site Formulare ausfüllt? Wenn Ihr Formular durch die robots.txt oder Meta-Anweisungen für die Spider ausgeschlossen ist, wird es nicht benutzt, sagt Google. Andere Formulare werden nach folgenden technischen Kriterien ausgeschlossen:
Es werden nur GET-Formulare ausgewertet und keine Formulare, die Benutzerdaten erfordern. Alle Formulare, in denen ein Passwort eingegeben werden muss oder die üblicherweise persönliche Informationen enthalten, wie z.B. Login, User-ID, Kontakt usw. werden ausgelassen.
Dieser Sinneswandel ist gut für die Suchergebnisse, denn nun werden auch Informationen zugänglich, die bisher als “unsichtbares Web” oder “tiefes Web” bezeichnet wurden. Die ersten Versuche in diesem Bereich wurden allerdings nicht von Google unternommen. Diesmal beteiligt sich mit Google allerdings einer der Großen in der Suche an der Zugänglichkeit des tiefen Webs. Google wird also zum Pionier.

Quelle: SearchEngineLand


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Abstrafungen - Wenn Google einen nicht mehr lieb hat!

Gepostet in SEO, Google durch Josef Willkommer am 21 March, 2008

Im Prinzip ist jeder Webmaster auf das Wohlwollen von Google angewiesen. Nur eine sauber indizierte Seite erscheint auch in den Suchergebnislisten. Wie weit vorne man dort dann landet, hängt von vielen Faktoren – den sog. Rankingfaktoren – ab. Mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung kann man nun versuchen, bestimmte für die Platzierung einer Webseite wichtige Faktoren so zu trimmen, dass Google der Webseite mehr Gewicht und damit eine höhere Platzierung verleiht.

Wie in vielen anderen Bereichen, führen auch bei der Suchmaschinenoptimierung viele Wege zum Ziel. Ganz grundlegend unterscheidet man zwischen sog. White-Hat-Methoden – darunter versteht man Maßnahmen, die von Google akzeptiert  - ja sogar empfohlen werden. Primär geht es hier um die Verbesserung der Crawlability – also der Indizierbarkeit einer Seite. Mit White-Hat-SEO ist man langfristig auf der sicheren Seite. Fairerweise sollte aber erwähnt werden, dass man – je nach Themenumfeld – einiges an Geduld und Fleiß mitbringen muss um mit derart „legalen“ Methoden zum Erfolg zu kommen.

Einen ganz anderen Ansatz verspricht dagegen das sog. Black-Hat-SEO. Hierbei handelt es sich um manipulative Methoden, mit denen versucht wird, die Google-Algorithmen zu täuschen und so bessere Platzierungen zu erzwingen. Auf derartigen Möglichkeiten möchte ich im Detail nicht näher eingehen. Nur soviel dazu: Black-Hat kann sehr gute Ergebnisse erziele – auch kurzfristig. Da es sich hier aber um eine besondere Form des Betruges handelt, wird Google – sobald die Methoden entdeckt werden – nicht zimperlich vorgehen. Hierzu verfügt Big-G über unterschiedlichste Saktionsmaßnahmen, die zum Teil gravierende Folgen haben können. Insofern lohnt es sich vor Beginn der Optimierung genau zu überlegen, wie viel Risiko man bereit ist einzugehen.

Dass es sich bei den Sanktionen – auch Google-Penalties genannt – nicht nur um Worthülsen handelt, musste ein bekannter Münchner Autobauer vor einiger Zeit am eigenen Leib spüren. Hier wurde versucht, sich durch „nicht ganz saubere Methode“ einen Platzierungsvorsprung zu verschaffen. Natürlich würde der Manipulationsversuch entdeckt und die Strafe war nicht von Pappe. Google sperrte kurzerhand sämtliche Seite für mehrere Tage aus dem Index. Die Folge kann man sich an einer Hand abzählen. Natürlich wollte man dadurch auch ein Exempel statuieren. Ein riesiges Medienecho sorgte für den von Google gewünschten Effekt….

Soviel zur Einführung. In der Folge möchte ich die „Google Abstrafungen“ etwas näher beleuchten.

Die Hauptursache für Abstrafungen (Penalties)
Ein Großteil der Penalties resultiert aus einem falschen Linkaufbau. Gerade Anfänger begehen häufig den Fehler möglichst schnell möglichst viele Links zu generieren. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass man damit kurzfristig Erfolge verbuchen kann, sich nach kurzer Zeit das Blatt aber wendet und die Platzierungen abstürzen. Wenn man das Thema mit gesundem Menschenverstand betrachtet, leuchtet dies aber auch durchaus ein. Hinter Google stehen Algorithmen, die versuchen, das menschliche Verhalten möglichst genau nachzubilden. Wie würde ein Mensch also über eine Webseite denken, die urplötzlich und ohne erkennbaren Grund einen extremen Zuwachs an Links erfährt. Möglicherweise wird man hier auch etwas skeptisch und stellt sich die Frage, woher diese Zunahme kommt. Auch Google geht hier ähnlich vor, nur dass sie über viel mehr Möglichkeiten verfügen, um den Linkaufbau und die Linkstruktur auszuwerten:

  • Eine Vielzahl an themenfremden Links von irgendwelchen Linklisten oder Verzeichnissen
  • Gekaufte Links, die durch „Sponsored Links“ markiert sind und bei denen ein Reisebüro- neben einem Webdesign-Link steht
  • Untereinander verlinkte Webseiten, die auf der selben Class C IP-Adresse liegen
  • etc.

Im allgemeinen lässt sich sagen, dass bei einem Verstoß gegen die Webmaster Guidelines die Gefahr eines Penalties besteht.

Warum wird eine Seite abgestraft?
Das Ganze ist sehr einfach zu erklären: Wenn Google das was Sie auf oder mit Ihrer Seite machen nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, in den „Genuss“ einer Abstrafung zu kommen. Man kann jetzt natürlich darüber diskutieren, ob Google damit nicht Herrscher über das gesamte Web ist. Fakt ist, dass Google immensen Einfluss ausüben kann und dies bei Bedarf auch macht, wie es Matt Cutts – der Oberspamwächter von Google – etwas verniedlicht ausdruckt:

“Webmasters are welcome to make their site however they like, but Google in turn reserves the right to protect the quality and relevance of our index.“ Bang!

Dies bedeutet nichts anderes, als das man das Google-Spiel gerne mitspielen und davon auch profitieren darf – allerdings nach deren Regeln.

Die häufigsten Gründe für Google-Sanktionen
Die Do´s und Dont´s im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung findet man in den Webmaster-Guidelines. Obwohl diese von Zeit zu Zeit immer wieder angepasst werden, bilden sie eine sehr gute Ausgangsbasis um Gründe für Google-Penalties zu finden:

  • Falsches Linkbuilding:
    Eines der wichtigsten Themenfelder im Rahmen von SEO ist der Aufbau von Links. Sofern man hier auf Seiten verlinkt, die ausgeschlossen oder abgestraft wurden, begibt man sich als Webmaster schnell in sog. „Bad Neighbourhood“ was zu negativen Auswirku ngen auf die eigenen Seite führen kann. Gleiches gilt für die Vielzahl an Linknetzwerken und Partnerprogrammen, über die man Links tauschen kann. Beobachten Sie Ihre Linkstruktur genau und achten Sie in besonderem Maße darauf auf wen Sie verlinken und wer auf Sie verlinkt.
  • Automatische Anfragen:
    Dass Google automatische Anfragen (z.B. durch Positionschecksoftware) hasst, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Ein häufiger Einsatz derartiger Tools kann dazu führen, dass Google Ihre IP-Adresse sperrt, was sich mitunter auch auf Ihre Webseiten auswirken kann. Vermeiden Sie es daher, derartige Tools permanent einzusetzen.
  • Anfängerfehler:
    Gerade Anfänger tendieren dazu – möglichst ungeduldig – durch aggressives Linkbuilding sowie übermäßigen Keyword-Einsatz (Keyword-Stuffing) gute Platzierung kurzfristig zu erzwingen. Hier ist es vernünftiger sich in Geduld zu üben, das Linkbuilding langsam und kontinuierlich zu betreiben um das Ganze möglichst natürlich wirken zu lassen. Übertreiben Sie die Optimierungen nicht, d.h. variieren Sie Ihre Keywords und verwenden Sie nicht immer die „optimalen“ Linktexte, denn dadurch wirkt eine Seite sehr schnell überoptimiert. Etwas weniger als die „perfekte und vollständige Optimierung“ ist häufig die bessere Variante.
  • Mininets:
    Sofern Sie über mehr als eine Webseite verfügen, die alle auf den gleichen Class-C IP-Adressen liegen, sollten Sie mit der gegenseitigen Verlinkung derartiger Seiten vorsichtig sein. Google erkennt mittlerweile recht gut derartige Mininetze, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen.
  • Keyword-Stuffing:
    Darunter versteht man den übermäßigen Einsatz von Keywords. Google hasst dies und bestraft Seiten, die diese „Technik“ anwenden immer wieder. Gerade im Aufspüren von „versteckten“ Keywords (damit meine ich nicht nur die Spamversuche anno 1999 mit weißer Schrift auf weißem Grund) ist Google mittlerweile recht gut, so dass man möglichst die Finger davon lassen sollte. Denken Sie immer zuerst an die User. Wenn Sie vernünftige Seitentitel, Überschriften und etwas passenden Text einsetzen benötigen Sie keine erzwungenen Keywords.
  • Automatische Redirects:
    Vermeiden Sie nach Möglichkeit Meta und JavaScript Redirects, da diese Art von Weiterleitungen Google häufig mit Doorway-Pages in Verbindung bringt. Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – eine Seiter weiterleiten, machen Sie es richtig mit einem 301 permanent redirect, der über die .htaccess Datei gesteuert wird.

Abstrafung (Penalty) vs. Ausschluss (Ban)

Google unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Strafen, die jedoch deutliche Unterschiede aufweisen:

•    Abstrafung: Hierbei handelt es sich um die schwächere Form der Strafe bei der Google die ursprüngliche Platzierung der Seite negativ beeinflusst, wobei es verschiedene Stufen der Beeinflussung gibt. D.h. sofern ein Penalty angewendet wird, bedeutet dies für eine Seite die vorher auf Platz 1 war, dass sie dadurch auf einen hinteren Platz verschoben wird. Die Seite ist demnach weiter im Index vertreten, allerdings schlechter gerankt. Abstrafungen können häufig auch durch Unwissenheit hervorgerufen werden, indem z.B. ein „nicht sauberer“ Link auf die Seite gesetzt wird.

•    Ausschluss: Beim Ausschluss handelt es sich um die Höchststrafe. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird hier die gesamte Webseite aus dem Index gestrichen und erscheint für keinerlei Suchanfragen mehr. Diese Art der Sanktion wird für Spam in größerem Stil angewendet.

Meist ist es so, dass man als Webseitenbetreiber nicht über eine derartige Sanktion informiert wird, wodurch die Gründe häufig erstmal unklar sind. Gerade wenn eine Seite plötzlich deutlich an Traffic verliert, sollte man seine Platzierungen und die Zahl der indizierten Seiten etwas genauer überprüfen.

Welche unterschiedlichen Google-Penalties gibt es?

  • - 6 Ranking Penalty
    Hierbei handelt es sich um die neueste Form der Google-Strafen. Erstmal wurde im Januar 2008 darüber berichtet. Ältere, etablierte Seiten die bislang für bestimmten Suchbegriffe auf der Pole Position zu finden waren, standen plötzlich auf Position 6. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Penalty bei Seiten angewendet wurde, die es mit der Optimierung „etwas zu gut“ gemeint hatten. Google hat dies dementiert und die Verschiebungen in den Suchergebnissen auf eine Panne während eines Updates zurückgeführt. Ob dies tatsächlich so war bleibt aber nach wie vor offen.
  • - 30 Suppression Penalty
    Dieser Penalty, bei dem die ursprüngliche Platzierung um 30 Positionen nach hinten verschoben wird, kommt häufig bei Seiten zum Einsatz, die verstärkt auf Adwords setzen aber nur über wenig Content verfügen. Auch Seiten, die Gästebuchspam, JavaScript Redirects oder Doorway Pages einsetzen sehen sich häufig damit konfrontiert. Aber auch Webpages, die über eine Vielzahl an identischen Linktexten verfügen können sich sehr schnell auf Position jenseits der dritten Seite wieder finden.
  • - 50 Paid Links Penalty
    Diese Art der Google-Abstrafung trifft in der Regel Seiten, die sich Ihre Positionen durch Links erkauft haben oder die auf der anderen Seite von Ihrer „starken Position“ durch Linkverkauf profitieren wollten. Gerade im vierten Quartal 2007 hat Google die Schrauben in diesem Bereich deutlich angezogen und hier einige Exempel statuiert. Auch durch die Teilnahme an Link-Netzwerken und ähnlichem kann man sehr schnell in den „Genuss“ eines derartigen Penalties kommen.
  • PageRank Penalty
    Hierbei handelt es sich um eine „Sonderform“ der Google-Strafen, die im Rahmen der PageRank-Säuberungsaktion im vierten Quartal 2007 eingesetzt wurde. Bei PR-starken Seiten, die sich durch den Linkverkauf ein Zusatzeinkommen gesichert hatten, wurde der (sichtbare) PageRank nach unten korrigiert, wodurch die Attraktivität für Linkkäufer deutlich zurückging. Nachdem betroffene Seite Ihre Sponsored-Links mit nofollow maskiert oder ganz entfernt hatten, wurde der ursprüngliche PageRank größtenteils wieder aktiviert. Die Rankings der meisten, betroffenen Seiten wurden dadurch nicht beeinflusst.
  • - 950 Penalty
    Hierbei handelt es sich um die stärkste Penalty-Form, bei der eine Webpage auf die letzte Seite in den Suchergebnissen „verbannt“ wird. Über diesen Penalty gibt es relativ wenige Infos. Es scheint so zu sein, dass in diesem Fall nicht ein kompletter Webauftritt betroffen ist, sondern nur einzelnen Seiten herausgepickt werden. Über die Gründe wird spekuliert. Man kann aber davon ausgehen, dass es mit exzessivem Linkbuilding, übertriebenen Affiliate-Links und einer übermäßigen Onpage-Optimierung zusammenhängt.

Wie kann man prüfen, ob man abgestraft oder ausgeschlossen wurde?

Eine Abstrafung wird sich am schnellsten in den Seitenzugriffen abzeichnen. D.h. wenn die Anzahl der Seitenbesucher – ohne nachvollziehbaren Grund - plötzlich merklich nachlässt sollte man seine Platzierungen etwas genauer prüfen.

Hierzu sollte man als erstes die Indizierung der Seite prüfen, indem man in Google nach „site:domain.de“ sucht. Eine weitere Möglichkeit um festzustellen, ob eine oder mehrere Seiten nach wie vor im Google-Index vertreten sind, stellt die Abfrage „cache:domain.de“ dar. Taucht Ihre Seiten bei diesen Abfragen nicht mehr bei Google auf, wurden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Index entfernt. In diesem Fall hilft dann nur noch eines: Die Gründe für den Ausschluss beheben (z.B. Doorway-Pages entfernen) und danach einen Reinclusion Request bei Google starten.

Wenn Ihre Seite über die Kommandos “site” oder “cache” angezeigt werden, Ihre Platzierung aber nicht mehr der ursprünglichen entspricht, sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach in den „Genuss“ eines Penalties gekommen. Überprüfen Sie in dem Fall die betroffenen Seiten genau, versuchen Sie zu analysieren ob sie gegen die Google-Guidelines verstoßen haben und berichtigen Sie Ihre Fehler.

Danach hilft nur noch warten und hoffen – und für das nächste Mal die Google Guidelines noch besser zu studieren…


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Google Ad Manager - Kostenloser Adserver

Gepostet in Marketing, Google durch Josef Willkommer am 15 March, 2008

Mit dem Google Ad Manager ist man in Mountain View mal wieder auf dem Wohlfahrtstrip und wird zukünftig ein weiteres, interessantes Tool Seitenbetreibern kostenlos zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich um eine professionellen Adserver-Lösung, die es in sich hat.

Betreiber von mittleren und größeren Portalen kennen das ja bereits zur genüge. Die gebuchten Werbeplätze – also Banner in unterschiedlichsten Formaten – müssen zielgerichtet und vom Seitenbetreiber gesteuert ausgeliefert d.h. eingeblendet und getrackt werden können. Diesen Dienst übernehmen sog. Adserver. Auf einer Webseite werden sog. Adtags eingeblendet, die vom Adserver angesprochen werden und über die dann die Werbebanner gesteuert werden.

Neben zahlreichen kommerziellen Adserver-Produkten konnte man dies in der Vergangenheit z.B. über das Open-Source-Tool OpenX (vormals OpenAds) steuern.

Der Google Ad Manager übernimmt künftig diese Funktion, wobei nicht nur Google-Werbung (Adsense), sondern auch „externe“, eigenen Werbung über das Tool ausgeliefert werden kann. Naja, und wie bei vielen anderen Google-Tools steht auch dieser Google Adserver kostenlos zur Verfügung – im Moment allerdings noch in einer geschlossenen Betaversion. Bei Seoroundtable kann man sich das Ganze schon mal „live“ ansehen. In der Randspalte wird Werbung eingeblendet, wobei die unteren beiden Banner über den Ad Manager von Google gesteuert werden. Dies wird auch durch ein kleines Icon im Werbemittel verdeutlicht. Die vier oberen Werbemittel werden durch OpenX ausgeliefert.

Google-Ad-manager
Der Workflow bei der der Arbeit mit dem Ad Manager sieht dabei die nachfolgenden fünf Schritte vor:

  1. Definition der Werbeplätze auf der jeweiligen Seite (z.B. Skyscraper rechts neben dem Content, Fullbanner im Header etc.)
  2. Generierung der benötigten Adtags im Ad Manager, die dann im Quelltext der jeweiligen Seite eingebunden werden
  3. Prüfung der Verfügbarkeit von Werbeplätzen (verfügbare Seitenaufrufe vs. Gebuchte Werbeeinblendungen)
  4. Upload der Werbemittel und Aktivierung der Kampagne

Admanager1

  1. Auswertung der Kampagne über umfangreiche Reports

admanager2
Der DoubleClick-Deal trägt also bereits erste Früchte, wobei abzuwarten ist, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. Hier lohnt es sich sicherlich, die weitere Entwicklung zu verfolgen…


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Zuula: Meta-Suchmaschine für Web, Bilder, Blogs und mehr

Gepostet in Suchmaschinen, Google durch Marion Engel am 23 January, 2008

Hinter dem Namen Zuula verbirgt sich eine weitere Meta-Suchmaschine, die aber nicht nur wie SearchBoth die Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen in einem Suchvorgang zur Verfügung stellt. Zuula kann einiges mehr.

Meta-Suchmaschine Zuula

Neben der Suche im Web kann auch separat nach Bildern, Videos, News, Blogs und Jobs gesucht werden. Für jede Kategorie stehen mehrere Anbieter zur Verfügung. Bei den Suchmaschinen sind es beispielsweise

  • Google
  • Yahoo
  • MSN
  • Gigablast
  • Exalead
  • Alexa
  • Accoona
  • Mojeek

Bei der Suche in Blogs kann man zwischen

  • Google
  • Technorati
  • IceRocket
  • Blogpulse
  • Sphere
  • Bloglines
  • Blogdigger
  • BlogDimension
  • Topix

wählen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Jeder eingegebene Suchbegriff wird automatisch in allen Bereichen gesucht, so dass man sich nur durch die Navigation klicken muss, um von den Web-Ergebnissen zu den Bildern oder Blogs zu gelangen. Von der Bedienung ist das ziemlich praktisch.
Wie aber steht es mit der Qualität der Suchergebnisse? Dazu habe ich mal ein wenig gesucht, geklickt und geschaut und dies und das festgestellt.

Mit meiner Vermutung, Zuula würde die Original-Suchergebnisse der Suchmaschinen anzeigen, habe ich mich gleich einmal getäuscht. Denn die Zuula-Suchergebnisse von Google haben ziemlich wenig mit den Original-Google-Ergebnissen gemeinsam. Ich habe wieder eine Test-Suche mit den Begriffen “Online Marketing Rosenheim” durchgeführt und bei Zuula folgende Google-Ergebnisse bekommen:

Online Marketing Rosenheim bei Zuula gesucht

In diesem Suchergebnis sind nur die Plätze 1 bis 5 des Google-Suchergebnisses enthalten. Die anderen Ergebnisse, die Zuula anbietet, haben nichts mit meiner Suchanfrage und stehen inhaltlich auch nicht auf der gleichen Ebene mit den 5 anderen Ergebnissen zu tun.

Online Marketing Rosenheim bei Google gesucht

Ein kurzer Blick auf die Ergebnisse der anderen Suchmaschinen, die mir Zuula anbietet, kann mich auch wenig begeistern. Ich erinnere mich an meinen Vergleich von SearchBoth, bei dem ich ja festgestellt hatte, dass die anderen Suchmaschinen neben Google die Suchbegriffe isoliert betrachten und es nicht höher schätzen, wenn die Begriffe nahe beieinander stehen.

Auch bei meinem nächsten Test mit dem Suchbegriff “Magento”, dem kommenden Open-Source Online-Shop, sind die Suchergebnisse von Zuula-Google und Original-Google wieder unterschiedlich. Immerhin steht in beiden Fällen die Seite des Anbieters Varien an erster Stelle. In Google folgen dann relevante deutsche Blog-Beiträge, während es bei Zuula-Google englischsprachige Beiträge sind.

Offensichtlich kann ich als Suchender vor Google meine Herkunft nicht verheimlichen - was allerdings für die Suchergebnisse durchaus von Vorteil ist. Egal ob ich bei Google im gesamten Web suche oder sogar auf google.com gehe: die Suchergebnisse sind deutsch. Und da Zuula aus New Jersey, USA, kommt, sind die Ergebnisse aus seiner Sicht national gefärbt. Und so erklärt sich auch, dass bei der ersten Suche der “Chairman Andrew Rosenheim” wichtiger ist als die Ortsangabe aus unserer Sicht.

Das war zwar nur ein knapper Test, aber meine Meinung habe ich mir gebildet: Ich bleibe beim Google im Original, weil mich die Ergebnisse da noch immer am meisten überzeugen. Momentan und bis auf Widerruf.


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5 Initiativen, mit denen Google die Welt verändern will

Gepostet in Google durch Marion Engel am 21 January, 2008

Googles philantrophischer Arm, Google.org, hat seine 5 Initiativen vorgestellt, die im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zur sozialen Verantwortung stehen. Unter Zuhilfenahme seiner starken Infrastruktur hinsichtlich Informationen und Technologie, wird sich Google.org mit bekannten Experten in den Bereichen der 5 Initiativen zusammentun. Diese 5 Initiativen werden Google.org in den kommenden 5 bis 10 Jahren leiten. Hier eine kurze Zusammenfassung der Inhalte dieser Initiativen:

Voraussagen und Verhindern: Google.org wird mit verschiedenen internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um Naturkatastrophen, Unglücke und gesundheitliche Gefahren vorauszusagen und Möglichkeiten vorstellen, wie verhindert werden kann, dass solche Ereignisse zur nächsten weltweiten Pandemie werden.

Informieren und Stärken: Google.org wird mit erfahrenen Partnern zusammenarbeiten, um die Weitergabe wichtiger Informationen zu verbessern, um die grundlegende Versorgung der Armen in Indien, in Ostafrika und in den anderen Entwicklungsländern, wo diese grundlegende Versorgung den Ärmsten der Gesellschaft noch nicht zur Verfügung steht, zu verbessern.

Unterstützung der KMU-Entwicklung: Google.org wird die institutionelle Unterstützung für kleine und mittelgroße Unternehmen stärken, damit diese Zugang zu größeren Finanzmärkten und mehr Möglichkeiten für Investitionen bekommen.

Verwendung erneuerbarer Energien: Das im November 2007 gestartete RE<C-Programm will den Verbrauch von Kohle senken und den Energieverbrauch auf billigere und umweltfreundlichere erneuerbare Energien lenken.

Wiederaufladen: Mit dem Ziel, die CO2-Emissionen und den Ölverbrauch zu senken und das Stromnetz durch Elektro-Hybrid-Fahrzeuge zu stabilisieren, will Google.org 500.000 bis 2 Mio. Dollar in Form von Spenden zusammenbringen, um Elektro-Fahrzeuge verschiedener Art zu fördern.

Quelle: SearchEngineJournal


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Magento meets Google Text & Tabellen

Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 9 January, 2008

Google hat zwischenzeitlich bei Google Text & Tabellen (Google Presentations) nachgebessert. Ab sofort können deratige Präsentationen über einen Link auch auf beliebigen Webseiten eingebettet werden. Ich finde dieses Feature durchaus recht interessant und habe das Ganze gleich mal anhand einer kurzen Präsentation über den Funktionsumfang der Shopsoftware Magento getestet. Die Präsentation wurde in Powerpoint erstellt, dann auf den Google-Server hochgeladen und als eingegebettetes Objekt veröffentlicht.

An der Präsentation wurde nichts verändert. Zum Teil gibt es hier beim Import in Google-Text & Tabellen zwar noch einige Formatierungsprobleme, insgesamt aber ein durchaus nützliches Features. Warten wir´s mal ab, was da noch nachkommt…


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Google erkennt jetzt Text in Bildern

Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 6 January, 2008

Wie ich gerade auf Marketingpilgrim lese, ist mittlerweile ein vor etlichen Monaten eingereichtes Patent verfügbar, dessen Technologie es Google ermöglicht, Buchstaben in digitalen Bilder zu erkennen. Dabei soll diese Technologie zur Texterkennung sowohl statische Bilder als auch Videos abdecken. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wird sich dies merklich auf bestehende Google-Services auswirken und natürlich auch Einfluss auf das Internet-Marketing haben.

Gerade Bilder und Videos waren in der Vergangenheit der große Schwachpunkt aller Suchmaschinen. Mit einer derartigen Technologie ergeben sich natürlich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die sich über kurz oder lang auch in den Suchergebnislisten widerspiegeln werden. Natürlich verfügt nicht jedes Bild oder Video über indizierbaren Text, Duncan Riley von TechCrunch hat das Ganze aber recht kurz und interessant zusammengefasst:

“This will make every book in the Google Books database really searchable, with the next step being YouTube, Flickr (or Picasa Web) and more. The search capabilities of the future just became seriously advanced.”

Für diejenigen, die sich mit dem Thema Google-Texterkennung in Bildern und Videos genauer beschäftigen möchten, finden Sie hier das entsprechende Patent.


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Google Chart-API

Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 7 December, 2007

Gestern wurde von Google die neue Chart-API veröffentlicht. Damit wird es möglich, sich seine eigenen Charts generieren und als PNG-Grafik ausgeben zu lassen. Wie so etwas dann aussehen kann, sieht man hier.

Die nachfolgende Übersicht gibt einen ersten Überblick über die Darstellungsmöglichkeiten der Google Chart-API:

google-chart-api.jpg

Die generierten Charts sehen richtig proper aus. Denjenigen, denen Google Trends bekannt ist, dürfte die Darstellung nicht neu erscheinen. Hier noch ein paar Beispiele:

google-chart.jpg

Mehr Infos über die Möglichkeit des Tools und deren Einsatz findet man unter auf der Webseite der Google-Chart-API.

Sicherlich ist das mal wieder ein nettes Tool, man sollte jedoch immer bedenken, dass Google soetwas kaum aus Langeweile anbietet. Ich bin ja mal gespannt, wie unsere Freunde das Ganze refinanzieren werden.

Quelle: ZDNet


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Google meets Digg

Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 30 November, 2007

Soeben bin ich auf ein neues Features der Google-Suche gestoßen, das in Google-Experimental veröffentlicht wurde. Mit diesem Gimmick möchte Google - im Stile von Digg & Co. - versuchen, die Suchergebnislisten durch Voting-Buttons noch relevanter zu gestalten. Das Feature sollte nur eingeloggten User zugänglich gemacht werden. Durch einen Like- bzw. Don´t Like-Button kann der User dann die gelieferten Ergebnisse bewerten und sich so “seine” Suchergebnislisten beeinflussen.
Wenn der User auf den Like-Button klickt, wird das entsprechende Ergebnis bei der nächsten Suche an oberster Stelle der Liste platziert, beim Don´t-Like-Button wird das Ergebnis aus der Liste entfernt und erscheint bei der nächsten Suche nicht mehr.  Am Ende der Seite gibt es schließlich noch einen Empfehlungsbutton, mit dem man Seiten empfehlen kann, die bislang nicht erscheinen, für den Suchenden aber relevant erscheinen.

Natürlich ist das Ganze nur für den eingeloggten User relevant und es ist völlig undenkbar, dass derartige Votings bei den “echten” Suchergebnislisten berücksichtigt werden ;-)

google-goes-digg.jpg

Das, was immer wieder gepredigt wird - nämlich guter, einzigartiger Content - scheint somit zukünftig natürlich wichtiger denn je zu werden …


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