Gepostet in Google durch Marion Engel am 4 März, 2010
Als Musikantin komme ich natürlich nicht umhin, dem heutigen Google-Doodle ein paar Zeilen zu widmen…
4 Geigen in mysteriösem Gewand mit ein bisschen Hauch von Chemielabor - was ist das heute wohl für ein Tag?
Beim Mouse-Over wird es gleich klar: Antonio Vivaldi hat oder hätte Geburtstag. Dabei ist es nicht mal ein runder Geburtstag und auch knapp an der Schnapszahl vorbei, denn vor 332 Jahren hat er das Licht der Welt erblickt.
Schaut man sich die Geigen genauer an, erkennt man eine Systematik: Frühling, Sommer, Herbst und Winter - die Vier Jahreszeiten also, die als eines der bekanntesten Stücke von Vivaldi gelten. Und wenn man genauer nachliest, erfährt man auch den Grund für den Blitz auf der lilafarbenen Geige: Gewitter gehören nämlich musikalisch zu allen vier Jahreszeiten.
Von Gewittern zwischen Streichern und Bläsern wird ja in der Praxis immer wieder mal berichtet. Aber Vivaldi hat ein Herz für beide gehabt und neben Violinkonzerten auch Flötenkonzerte geschrieben. Und habe ich mir nicht gestern erst eine CD mit einem Vivaldi-Trompetenkonzert besorgt?
Also freuen sich sicher auch die Bläser über das Google-Doodle. Und gestalterisch hat es auf jeden Fall eine 1 mit Sternchen verdient - oder einen “sehr guten Erfolg mit Auszeichnung”, wie ja die Höchstnote bei den Musikwettbewerben lautet.
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Gepostet in Magento, Google durch Marion Engel am 11 Februar, 2010
Da war ich gerade ganz fleißig in MagentoConnect unterwegs, auf der Suche nach pfiffigen Themes, die ich unter Mag-Module vorstellen könnte. Dann knurrt der Magen meines Kollegens, und er erzählt mir, dass er gestern im Fernsehen gesehen hat, dass man das Borborygmus nennt.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 5 Januar, 2010
Vor kurzem hat Ann Smarty im Search Engine Journal den Versuch unternommen, die 200 Parameter des Google Algorithmus aufzulisten. Ganz 200 sind es dann doch nicht geworden, und nicht bei allen Faktoren kann man ganz sicher sein, wie Google damit umgeht. Die Liste ist aber dennoch wichtig genug, übersetzt und vorgestellt zu werden.
Domain: 12 Faktoren
1. Alter der Domain
2. Dauer der Domain-Registrierung
3. Sichtbarkeit der Registrierungsinformationen der Domain
4. Site Top-Level Domain (geographische Ausrichtung, z.B. .com versus co.uk)
5. Site Top.Level Domain (e.g. .com versus .info);
6. Subdomain oder Root-Domain?
7. Historie der Domain (Wie oft hat sich die IP verändert?)
8. Inhaber der Domain (Wie viele Eigentümerwechsel gab es?)
9. Schlüsselwörter in der Domain
10. IP-Adresse der Domain
11. Nachbarn auf der IP-Adressse
12. Externe Erwähnungen der Domain (nicht verlinkt)
Server: 2 Faktoren
1. Geographische Lage des Servers
2. Verfügbarkeit des Servers
Inhalt: 11 Faktoren
1. Sprache des Inhalts
2. Einzigartigkeit
3. Menge an Inhalten (Text versus HTML)
4. Dichte des nicht verlinkten Inhalts (Links versus Text)
5. Anteil an textuellen Inhalten (ohne Links, Bilder, Code usw.)
6. Aktualität und Zeitlosigkeit der Inhalte (z.B. für saisonale Suche)
7. Semantische Informationen (phrasenbasierte Indizierung und mehrfach verwendete Phrasen-Indikatoren)
8. Content-Flag für übergreifende Kategorie (Transaktion, Information, Navigation)
9. Inhalt/Marktnische
10. Verwendung bestimmter Schlüsselwörter (Glücksspiel usw.)
11. Text in Bildern (?)
Interne Verlinkung: 5 Faktoren
1. Anzahl der internen Links auf eine Seite
2. Anzahl der internen Links auf eine Seite mit identischem/gezieltem Ankertext
3. Anzahl interner Links auf die Seite aus dem Seiteninhalt (statt Links aus der Navigation, Breadcrumb usw.)
4. Anzahl an Links mit dem “nofollow”-Attribut (?)
5. Interne Linkdichte
Website-Faktoren: 6 Faktoren
1. Inhalt der robots.txt-Datei
2. Häufigkeit von Updates der Site
3. Umfang der Site (Anzahl an Seiten)
4. Alter der Seite im Sinne der ersten Aufnahme bei Google
5. XML Sitemap
6. On-Page-Faktoren zur Vertrauensbildung (z.B. Über Uns-Seite, korrekte Rechtschreibung und Grammatik, Meiden von Wörtern aus bestimmten Bereichen, vollständige Kontaktdaten)
Seitenspezifische Faktoren: 9 Faktoren
1. Meta-Robots Tags
2. Alter der Seite
3. Aktualität der Seite (Häufigkeit von Änderungen und Prozentsatz der geänderten Teile der Seite)
4. Doppelte Inhalte mit anderen Seiten der Site (interner duplicate Content)
5. Lesbarkeit der Seiteninhalte
6. Ladezeit der Seite
7. Seitentyp (Über Uns-Seite versus Hauptseite mit Inhalt)
8. Interne Popularität der Seite (Anzahl der internen Links)
9. Externe Popularität der Seite (Anzahl der externen Links im Verhältnis zu anderen Seiten der Site)
Verwendung von Schlüsselwörtern und Prominenz der Schlüsselwörter: 11 Faktoren
1. Schlüsselwörter im Seitentitel
2. Schlüsselwörter am Anfang des Seitentitels
3. Schlüsselwörter in den Alt-Tags
4. Schlüsselwörter im Ankertext der internen Links (interner Ankertext)
5. Schlüsselwörter im Ankertext ausgehender Links
6. Schlüsselwörter in fettem oder kursiven Text (?)
7. Schlüsselwörter am Anfang des Haupttexts
8. Schlüsselwörter im Haupttext
9. Synonyme Schlüsselwörter mit Bezug auf das Thema der Seite/Site
10. Schlüsselwörter in Dateinamen
11. Schlüsselwörter in der URL
ausgehene Links: 8 Faktoren
1. Anzahl ausgehender Links (pro Domain)
2. Anzahl ausgehender Links (pro Seite)
3. Qualität der Seiten, auf die verlinkt wird
4. Link auf schlechte Nachbarschaft
5. Relevanz der ausgehenden Links
6. Links auf 404- und andere Fehlerseiten
7. Links auf SEO-Agenturen von Kundensite
8. verlinkte Bilder
Backlink-Profil: 20 Faktoren
1. Relevanz der verlinkenden Sites
2. Relevanz der verlinkenden Seiten
3. Qualität der verlinkenden Sites
4. Qualität der verlinkenden Webseite
5. Backlinks innerhalb eines Netzwerks aus Seiten
6. Erwähnungen (Seiten mit ähnlichen Backlink-Quellen)
7. Vielfalt der Profile
a. Vielfalt der Linktexte
b. unterschiedliche IP-Adressen der verlinkenden Sites
c. geographiche Vielfalt
d. unterschiedliche TLDs
e. Thematische Vielfalt
f. Unterschiedliche Arten verlinkender Sites (Logs, Verzeichnisse etc);
g . Vielfalt der Platzierung von Links
8. Links von Autoritätsseiten(CNN, BBC, etc)
9. Backlinks aus schlechten Nachbarschaften
10. Verhältnis an reziproken Links (im Vergleich zum allgemeinen Backlink-Profil)
11. Verhältnis der Links aus Social Media Diensten (Links aus Social-Media-Seiten vs. gesamtes Backlink-Profil)
12. Backlink-Trends und -Muster (z.B. plötzliches Ansteigen oder Fallen der Anzahl an Backlinks)
13. Nennung in Wikipedia und Dmoz
14. Historie des Backlink-Profiles (wegen Kauf oder Verkauf von Links erwischt usw.)
Jeder einzelne Backlink: 6 Faktoren
1. Autorität der TLD (.com versus .gov)
2. Autorität der verlinkenden Domain
3. Autorität der verlinkenden Seite
4. Ort eines Links(Fußzeile, Navigation, Hauptspalte)
5. Ankertext eines Links (und Alt-Tags verlinkender Bilder)
6. Titel-Attribut eines Links (?)
Profil und Verhalten der Besucher: 6 Faktoren
1. Anzahl an Besuchern
2. Demographische Eigenschaften der Besucher
3. Bounce-Rate
4. Browse-Eigenschaften der Besucher (andere Seiten, die sie besuchen)
5. Trends und Muster bei den Besuchern (z.B. plötzliche Zugriffssteigerungen)
6. Anzahl der Klicks in den Ergebnisseiten der Suchmaschinen (im Verhältnis zu anderen Einträgen)
Strafen, Filter und Manipulationen: 10 Faktoren
1. Übertriebene Verwendung von Schlüsselwörtern / Keyword stuffing
2. gekaufte Links
3. verkaufte Links
4. als Spammer bekannt (Kommentare, Foren, anderer Link-Spam)
5. Cloaking
6. Versteckter Text
7. Duplicate Content (externe Duplizierung)
8. Historie an Strafen für diese Domain
9. Historie an Strafen des Besitzers
10. Historie an Strafen anderer Sites dieses Besitzers (?)
Weitere Faktoren (6):
1. Registrierung der Domain bei den Google Webmaster Tools
2. Präsenz der Domain bei Google News
3. Präsenz der Domain in der Google Blog Search
4. Verwendung der Domain in Google AdWords
5. Verwendung der Domain bei Google Analytics
6. externe Erwähnung des Namens
Gepostet in Google durch Marion Engel am 16 November, 2009
Viele eingehende Links = guter Page Rank.
Diese Gleichung gehörte mal zum kleinen 1×1 der Suchmaschinen-Optimierung. Aber so einfach war die Rechnung wahrscheinlich nie, und ist es heute schon gleich gar nicht mehr.
Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 17 Oktober, 2009
Mit Google Wave steht ein neues Tool des Suchmaschinengiganten in den Startlöchern. Google Wave soll durch eine Mischung aus Email, Massenger und diverser anderer Collaboration-Tools dabei die Kommunikation im Web revolutionieren.
Inzwischen wurde - googletypisch - eine geschlossene Betaphase gestartet, an der weltweit 100.000 User nur auf Einladung hin teilnehmen und Google Wave testen. (weiterlesen…)
Gepostet in Google durch Josef Willkommer am 8 September, 2009
Google News ist - nicht zuletzt durch Universal Search und die damit verbundene, verstärkte Einbettung von News in die Suchergebnislisten - zu einem wichtigen Traffic-Lieferanten geworden. Allerdings ist es nicht ohne weiteres möglich, bei Google News gelistet zu werden. Was tun? (weiterlesen…)
Gepostet in Google durch Marion Engel am 17 August, 2009
Vor rund einem Jahr hatten wir ja das Google-Kamera-Auto in Rosenheim gesichtet. Da stellt sich natürlich die Frage, ob was mit den Aufnahmen inzwischen geschehen ist. (weiterlesen…)
Gepostet in Google durch Marion Engel am 12 März, 2009
Google-Anzeigen, die sich nach den persönlichen Interessen des Suchenden richten, sind die neueste Errungenschaften des Suchmaschinen-Primus.
Wie funktioniert es? In zwei Schritten:
1. Wenn man Seiten mit Google-AdSense-Anzeigen oder Videos in YouTube ansieht, speichert Google das Thema der Seite in einem Cookie ab. Bei späteren Besuchen von Seiten mit Google-Anzeigen werden diese Informationen herangezogen. Ermittelt Google also beispielsweise, dass sich jemand offensichtlich für Hunde interessiert, so werden ihm mehr Anzeigen zu diesem Thema angezeigt.
2. Bei Google kann man seine Präferenzen auch selber pflegen. In einer umfangreichen Liste können die zutreffenden Interessengebiete ausgewählt werden.
Alle Informationen werden in einem Cookie gespeichert. Google betont, dass die Daten nur auf dem Rechner des Benutzers abgelegt werden und außer Zahlen keine persönlichen Daten enthalten. Um das Vertrauen weiter zu stärken, wird auf der Seite auch der Code des Cookies angezeigt.
Ebenso besteht die Möglichkeit, die Verwendung des Cookies zu deaktivieren. Bevor man dies tut, kann man seine Einstellungen aber noch speichern, damit sie bei einer Re-aktivierung des Cookies wieder zur Verfügung stehen.
Was bringt das Ganze?
Für die Werbetreibenden ist es sicher ein interessanter Ansatz, da es die Streuverluste minimiert und dazu führt, dass die Zielgruppe der Anzeigen immer genauer erreicht wird. Und das wird sicher auch die Argumentation von Google sein, um die Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen.
Dabei profitieren sie natürlich von der Unwissenheit vieler Webnutzer. Denn wer um die Möglichkeit der Deaktivierung nicht weiß, wird sie nicht nutzen und Google somit stillschweigend gestatten, das Cookie mit Informationen zu befüllen. Wie auch immer der dahinterstehende Algorithmus aussieht - dumm wird er nicht sein und folglich einige häufig vorkommende Interessensgebiete des Nutzers ermitteln können.
Die Frage ist allerdings, wie sich das Ganze mit verschiedenen Themen verhält. Angenommen, Google weiß, dass sich ein Web-Surfer für Hunde interessiert. Wenn er eine Seite zum Thema Hunde besucht, ist es logisch, wenn dort Anzeigen zum Thema Hunde erscheinen. Sie passen zum Content, und wären dort sowieso am richtigen Ort, auch wenn man keine Informationen über den Besucher aus anderen Quellen hätte. Was ist aber, wenn dieser von Google für einen Hundefreund gehaltene Mensch auf eine Sportseite geht. Werden ihm dort dann Anzeigen zum Thema Hunde angezeigt?
Das wäre nicht so ganz logisch, denn in dem Moment, wo er sich für Sport interessiert, will er vielleicht bewusst nichts von Hunden wissen und ignoriert die Anzeigen. Oder aber er merkt, dass er Hunde doch lieber hat als Sport und verlässt die Sportseite durch Klick auf eine Hundeanzeige. Dann wird der Betreiber der Sportseite im Endeffekt nicht ganz glücklich sein, wenn er seinen Besucher mit freundlicher Unterstützung von Google verloren hat - auch wenn ihm der Klick ein paar Cent beschert hat.
Hat der Google-Kunde, der Anzeigen auf seinen Seiten einblendet, auch ein Mitspracherecht?
Und was ist, wenn jemand mehrere Interessensgebiete hat? Zu welchen Themen werden dann Anzeigen eingeblendet? Zu allen? Nach dem Zufallsprinzip? Oder erfolgt sogar eine Gewichtung?
Alles doch nicht so einfach, oder?
Vielleicht ist es ja auch nur ein Versuchsballon oder zumindest die erste Phase des Projekts, das schrittweise verfeinert wird.
Wer mit der ganzen Sache nichts zu tun haben möchte und um das Cookie weiß, kann es ja entweder regelmäßig löschen oder gleich deaktivieren - oder die Anzeigen ganz einfach ignorieren.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 30 Januar, 2009
Die Welt der Handybesitzer könnte in Zukunft dreigeteilt werden. Denn das Google Phone ist auf dem Markt, heute schon in Österreich, und ab Montag dann z.B. auch bei der Telekom in Deutschland erhältlich.
Eine Zweiteilung gibt es heute schon: Die einen benutzen ihr Handy zum Telefonieren, SMS schreiben und (!) ausschalten. Die anderen sind seit Wochen im iPhone-Fieber und immer mobil einsatzfähig: ob Kalender- oder Adressdaten verwalten, surfen, spielen oder Musik hören, mit dem iPhone geht ja alles auf einmal.
Und jetzt also noch eine dritte Gruppe? Was bietet das Google Phone, damit sich auch hier eine Fangemeinde bilden kann?
Alles ohne Kabel, könnte man kurz gefasst sagen. Denn die Synchronisierung zwischen Rechner und Mobilgerät entfällt, weil alle Daten im Internet liegen und von überall erreichbar und stets aktuell sind. Aber dieser Vorteil birgt natürlich auch gleich einen großen Nachteil. Die Daten liegen irgendwo auf den Servern von Google, und ob da sonst noch jemand mitliest, kann zumindest nicht ausgeschlossen werden. Es wurde ja schon öfter über Fälle berichtet, in denen sich Bösewichte über den Google-Kalender informiert haben, wer wo wohnt und wann nicht zu Hause ist, um einen günstigen Zeitpunkt für einen Einbruch im unbewachten Haus zu ermitteln.
Und wozu Adressdaten ge- und missbraucht werden können, ist ja auch durchaus bekannt.
An jedem Ort aktuell, gilt als zweite Überschrift. Man kann den Code eines Buches vom Google Phone einlesen lassen und erhält dann eine Beschreibung des Buchs, einen Preisvergleich und die Liste der nächstgelegenen Buchhändler und eine Anfahrtsskizze dorthin.
Das ist natürlich so gesehen eine tolle Dienstleistung, aber braucht man das wirklich? Da gehe ich also irgendwo durch eine fremde Stadt und plötzlich fällt ein Buch vom Himmel. Ich weiß sofort: Das muss ich haben. Ich scanne den Code und begebe mich sofort in den nächsten Buchladen?
Neja, ich werde wohl eher ein Weilchen brauchen, um zu entscheiden, dass ich genau dieses Buch besitzen möchte. Und entweder kenne ich die Buchläden am Ort oder ich kenne einen der Buchläden im Internet. Aber vielleicht kommt das ja mit Version 2, dass ich das gescannte Buch automatisch online bestellen kann. Da mich das Google Phone ja kennt, muss ich dann nicht mal mehr meine persönlichen Daten eingeben.
Der Astronom in der Jackentasche: Das Google Phone hat eine Funktion, die mir den Sternenhimmel über mir erklärt. Das geht natürlich nur, wenn das Phone weiß, wo ich bin. Und das tut es, denn es kann auch als GPS benutzt werden. Und natürlich kann man damit auch feststellen, ob die Kinder tatsächlich in der Schule sind - oder nur ihr Google Phone dort deponiert haben? - oder ob……
In Einzelfällen wird die Ortung sicher eine hilfreiche Funktion sein, vorausgesetzt, das Google Phone ist in dieser Situation eingeschaltet, hat Empfang und ausreichend Strom.
Die Tastatur dürfte der einzige echte Unterschied zum iPhone sein. Inwieweit große Finger allerdings mit der doch recht kleinen Tastatur zurechtkommen, wird sich erst noch zeigen müssen.
Fazit: Wem der Schutz der Privatsphäre, der eigenen Daten und der Daten all derer, die im Adressbuch stehen, am Herzen liegt, sollte sich nicht von den 1 Euro Angeboten für das Google Phone verlocken lassen. Denn einerseits kommt da ja noch die monatliche Gebühr dazu, die in Österreich z.B. EUR 40 beträgt. Und sind andererseits die Daten erstmal im Umlauf, kann man sie kaum mehr zurückholen.
Und warum muss immer alles sofort und mobil gehen? Manche Dinge haben und brauchen auch einfach etwas Zeit. Aber da unterscheiden sich die Meinungen natürlich sicher auch altersbedingt sehr deutlich voneinander.
Die Fakten zum Google Phone stammen aus dem Bericht von Radio Tirol, das mich heute früh geweckt hat.
Gepostet in Marketing, Google durch Marion Engel am 27 Januar, 2009
Viele nutzen es, viele wollen es, aber dennoch gibt es rund um Google AdWords immer noch etliche falsche Annahmen. Und wer falsch informiert ist, kann nicht die richtige Strategie entwickeln und letztendlich nicht optimal von Google AdWords profitieren.
Woher kommt es, dass so viel Dichtung existiert? Nun, einiges davon war sogar mal Wahrheit. Aber Google hat natürlich in den letzten Jahren einige Änderungen am Algorithmus vorgenommen, so dass die alten Aussagen schlicht nicht mehr gültig sind.
Und teilweise wird auch nicht ausreichend zwischen Google AdWords und anderen Werbemöglichkeiten im Web differenziert.
AdWords im Vergleich mit Online-Anzeigen
Online-Anzeigen werden irgendwo für einen festen Preis platziert und fertig. Der Erfolg einer Anzeige kann mit einer eigenen URL und einem Statistikprogramm ausgewertet werden. Das ist jedoch eine nachträgliche Aktivität, die höchstens eine Entscheidung über die weitere Schaltung der Anzeige ermöglicht. Eine Verbesserung der Ergebnisse ist nicht möglich, und somit lässt sich auch der ROI kurzfristig nicht optimieren.
Bei Google AdWords geht es zwar irgendwo auch um die Platzierung einer Anzeige, aber die Details sind doch ganz anders, werden doch die Anzeigen für bestimmte Schlüsselwörter auf bestimmten Sites platziert. Die Stellschrauben sind vielfältig und fein und erlauben die Schaltung für bestimmte Schlüsselwörter, zusätzlich für verwandte Schlüsselwörter, nur auf bestimmten Seiten, auf allen Seiten mit Ausnahme bestimmter Seiten oder in bestimmten Regionen.
Entsprechend kompliziert ist natürlich dann auch die Verwaltung einer AdWords-Kampagne. Und vor allem braucht sie laufende Betreuung. Das allerdings ist auch wieder ihr Vorteil gegenüber einer Online-Anzeige. Die Statistiken über das Klick-Verhalten der Web-Nutzer sind sehr aussagekräftig, und die Kampagne kann jederzeit mit sofortiger Wirkung verändert und an die neuen Erkenntnisse angepasst werden. So lässt sich der Return-On-Investment (ROI) stetig beeinflussen und optimieren.
AdWords zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten?
Vor 6 Jahren lief es so. Da haben diejenigen bei AdWords gewonnen, die den höchsten Klickpreis (CPC) geboten haben. Aber das alte Overture-Auktionsmodell hat längst ausgedient, und wer heute noch zu verstehen gibt, dass AdWords etwas mit einer Auktion zu tun hat, hinkt der Zeit mächtig hinterher.
Denn inzwischen werden AdWords-Anzeigen von einer Reihe an Faktoren gesteuert. Das Gebot ist nur einer dieser Faktoren und nicht mal der wichtigste.
Die Relevanz der Anzeige in Bezug auf die Suchbegriffe und die Klick-Rate (CTR) haben einen wesentlich höheren Einfluss auf die Platzierung der Anzeige als das Gebot. Natürlich muss das Gebot ausreichend hoch sein, aber das ist schon alles.
Unabhängige Studien haben ergeben, dass sich die Klickpreise bei unterschiedlichen Anzeigen-Positionen nicht groß unterscheiden. Besonders in der Randspalte entscheidet hauptsächlich die Klickrate über die Position.
Nur der 1. Platz zählt?
Manche Werbetreibenden können sich einfach nicht von der falschen Annahme trennen, dass die erste Stelle die beste sei. Ob die Web-Benutzer, die auf eine Anzeige an der 1. Stelle klicken, eine höhere Kaufbereitschaft haben oder sich nur umschauen wollen (es scheint mal so, mal so zu sein), ist eine Frage. Aber schauen wir auf die Ergebnisse.
Man sollte den Key-Performance-Indikator (KPI) betrachten, der meistens aus den Kosten pro Lead (CPL) oder dem Return-On-Anzeigenausgabe (ROAS) besteht. Wenn man den CPC zu stark erhöht, um auf die 1. Stelle zu gelangen, steigt der CPL ebenfalls in die Höhe, während der ROAS absackt. Und das ist schlecht.
Selbst wenn man mit einem hohen Klickpreis die 1. Stelle erreicht, können die Kosten pro Kontakt um ein Vielfaches über dem normalen Wert liegen. Die Top-Position lohnt sich also nur für sehr relevante Schlüsselwörter, bei denen die Konversion ausreichend hoch ist, um die hohen Kosten zu rechtfertigen.
Ist Google voreingenommen und mag mich nicht?
Zugegeben, Google will mit AdWords Geld verdienen. Es ist ihre größte Einnahmequelle. Nutzen sie das zu ihrem eigenen Vorteil aus? Ja, teilweise schon. Aber wer sich auskennt, kann mit dem richtigen Angebot einen unglaublich guten ROI erzielen.
Was tut Google im eigenen Sinne?
Der Kampagnen-Optimierer soll eher die Klickrate steigern als relevante Schlüsselwörter ausgeben. Man sollte ihn also mit Vorsicht genießen und negative Schlüsselwörter im Search Query Report verwenden, damit die AdWords-Anzeige nur bei relevanten Suchläufen angezeigt wird.
Der Konversions-Optimierer kann den CPL erhöhen. Natürlich ist Googles Algorithmus nicht bekannt, und vielleicht enthält er sogar Fehler. Wer kann, sollte sich selber um die Optimierung seiner Konversion kümmern.
Auf den ersten Blick erscheinen AdWords einfach, und auch Anfänger sind geneigt, es einfach mal auszuprobieren. Mit dieser Strategie wird man aber selten erfolgreich sein. Denn AdWords gehören in Expertenhände, wenn man sein Geld nicht zum Fenster herauswerfen will.
Selbst wenn man mit Google AdWords Reps oder dem JumpStart-Programm arbeitet, muss man sich eingehend mit der Konversion beschäftigen und sie überwachen. Nur so bekommen Sie Antworten oder Tipps.
Sind AdWords zu teuer?
Das gilt nicht mehr und weniger für Google AdWords als für alle anderen Werbeformen. Alle Werbeaktionen müssen an das Produkt und die Zielgruppe angepasst sein, wenn man damit einen positiven ROI erzielen möchte.
Auf jeden Fall muss man sein Geschäft gut kennen und rechnen können, wenn man mit AdWords erfolgreich sein will.
Um die Sinnhaftigkeit Ihres PPC abschätzen zu können, müssen Sie folgende Werte kennen:
Marge pro Verkauf
durchschnittliche CPC in Ihrem Markt
Konversionsrate der Site
Prüfen Sie, ob Ihre CPC in Ihrem Markt zu hoch ist:
Break-Even CPC = Marge * Konversionsrate
Zur Berechnung der Konversionsrate brauchen Sie den Break-Even:
Break-Even-Konversionsrate = durchschnittliche CPC des Geschäftsfelds/Marge pro Verkauf
Der Break-Even ist schön, aber sicher wollen Sie viel lieber einen Gewinn erzielen. Aber das erste Teilziel darf durchaus der Break-Even sein. Denn wenn dieser erreichbar ist, besteht auch die Chance, dass Sie das Ergebnis weiter optimieren können und dass Ihnen die PPC-Investition sehr viel Nutzen bringt.
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