Mahalo - Eine neue Art des Suchens
Mahalo wurde am 31. Mai als die neue Suchmaschine vorgestellt, die die Suchergebnisse von Google durch manuell erstellte Bewertungen ergänzt.
Die 4.000 beliebtesten Suchbegriffe der USA wurden bisher von den Redakteuren kommentiert. Bis zum Jahresende sollen es dann 10.000 Begriffe sein.
Hinter dem Projekt steht Jason Calacanis mit einer Gruppe bekannter, finanzstarker Investoren, so die Zukunft des Projekts gesichert sein sollte.
Werden die Benutzer angesichts der Suchergebnisse aber tatsächlich „Mahalo“ sagen, was danke auf Hawaiianisch heißt? Das vorweggenommene Fazit eines kleinen Tests lautet: Es kommt drauf an.
Bei den bis jetzt bearbeiteten Suchbegriffen handelt es sich um allgemeine Wissensbegriffe, meist aus einem Wort oder zwei Wörtern. Viele Prominente aus Musik, Unterhaltung und Sport sind zu finden, ebenso wie Unternehmen und einzelne Produkte. Die Begriffe sind derzeit 12 Kategorien zugeordnet, innerhalb derer es etliche weitere Untergruppen gibt. Die Suche erfolgt entweder über diese Kategorien oder über eine Freitextsuche.
Gibt es zu dem gesuchten Begriff einen eindeutigen Treffer im Mahalo-Archiv, wird die entsprechende Seite geöffnet.
Gibt es mehrere Mahalo-Treffer, wird eine Liste dieser Treffer gefolgt von Google-Suchergebnissen angezeigt. In diesem Fall stehen die Mahalo-Treffer aber nicht immer in einem brauchbaren Zusammenhang zum Suchbegriff. So liefert beispielsweise die Suche nach „Hermann Maier“ Mahalo-Treffer zu den Begriffen „Buddha“, „Houston Vacation“, „Joe Mauer“ und „Ice Cream Maker“, in denen höchstens einmal „Hermann“ vorkommt, meist aber keiner der Suchbegriffe. Erweiterte Suchfunktionen sind nicht vorhanden, d.h. die Suche nach „Hermann Maier“ in Anführungszeichen liefert weder Mahalo- noch Google-Treffer.
Gibt es keinen Treffer bei Mahalo, werden ausschließlich Suchergebnisse von Google angezeigt. Während Mahalo grundsätzlich in Englisch gehalten ist, werden die Suchergebnisse aber in der deutschen Version geliefert. Die Google-Ergebnisse in Mahalo decken sich nur teilweise mit den Ergebnissen, die man bei der direkten Suche in Google findet. Auch die Anzeige der Pfade weicht voneinander ab.
Hier ein kleiner Vergleich für den Suchbegriff “Callanetics”:
Mahalo:

Google:

Die Mahalo-Seiten zu den bereits von der Redaktion bearbeiteten Begriffen enthalten verschiedene Links in unterschiedlichen Kategorien. Einige der Links sind vom Redakteur bewertet. So wird der Favorit der Redaktion gekennzeichnet und vor schlechten Seiten gewarnt, die Pop-Ups oder Flash enthalten, von schlechter Qualität sind oder eine Anmeldung erfordern.
Zwischen verwandten Themen erfolgt eine Querverlinkung.
Hier nun für zwei Suchbegriffe der Vergleich der als Mahalo Top 7 gelisteten Links mit den Treffern von Google.com. Es zeigt sich, dass Mahalo Seiten liefert, die bei Google nicht zu den Top-Ergebnissen zählen, und Top-Ergebnisse von Google nicht zwangsläufig bei Mahalo zu finden sind.
Suchbegriff: Pink Floyd
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Mahalo |
Position Google.com |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
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Seite 1, Nr. 2 |
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Seite 3 |
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Seite 1, Nr. 3 |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
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nicht bis einschl. Seite 5, aber als „Searches related to“ an jedem Seitenende |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
Suchbegriff: Pilates
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Mahalo |
Position Google.com |
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Seite 2, Nr. 9 |
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Seite 1, Nr. 1 und 2 |
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Seite 1, Nr. 7 |
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Seite 1, Nr. 5 |
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Seite 2, Nr. 8 |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
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nicht auf den ersten 5 Seiten |
Wer nicht nur Suchen und Finden möchte, kann bei Mahalo auch ein wenig hinter die Kulissen schauen und die Portraits der Redakteure, die jeweils bearbeiteten Begriffe und den Status der Bearbeitung betrachten.
Auch eine Mitwirkung der Benutzer ist gestattet. Sie können sowohl noch nicht bearbeitete Begriffe als auch noch nicht aufgenommene Websites zur Aufnahme in Mahalo vorschlagen.
Fazit:
- Wer spezifische deutsche Begriffe oder Sachverhalte sucht, braucht Mahalo nicht zu bemühen, weil er keine Ergebnisse finden wird.
- Wer umfangreiche Informationen sucht und Zeit hat, die Quellen der Links zu durchforsten, wird sich mit Mahalo anfreunden und noch mehr Informationen als in Wikipedia finden.
- Wer sich nur schnell und knapp über einen Begriff informieren möchte, ist mit Wikipedia deutlich besser bedient.
- Wer Daten und Fakten über Promis sucht, wird das mehrdimensionale Angebot von Lebenslauf, Fotos, Videos, Klatsch, Fanartikeln usw. bei Mahalo begrüßen.
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