Alle Testberichte in einem Portal
Das ist kein Wunschtraum von jemandem, der sich vor dem Kauf eines Elektronikgeräts informieren möchte, sondern wirklich Realität. Testfreaks nennen sich die Anbieter dieses Services im Web, und so schaut das Ganze aus:

Über Farben und Geschmack lässt sich streiten, aber die Grundidee ist schon genial. Alle Testberichte und Benutzerbewertungen zu einem Produkt sind hier nur jeweils einen Mausklick voneinander entfernt. Dazu gibt es ein Informationsangebot der Community aus
- Beschreibung
- Bewertungen und Zusammenfassung der Bewertungen
- Herstellerbeschreibung
- ähnliche Produkte
- Bildersammlung
- Preisvergleiche mit Direktlink in den jeweiligen Shop
- Videobewertungen
- Möglichkeit, der Community Fragen zu stellen, mit Benachrichtigung bei Antwort.
Alle Angaben kann man sich in einer Übersicht ansehen. Interessiert man sich für die Details, kann man jede Kategorie auch über eine Navigation ansteuern. Alle Angaben werden dann alleine in der Hauptspalte angezeigt.
Die Testfreaks kommen ursprünglich aus Schweden, bieten ihr Portal aber inzwischen in verschiedenen Sprachen an. So auch auf Deutsch. Da aber die Produkte international sind, kommen auch die Bewertungen aus aller Herren Länder. Und das kann durchaus Quelle der Verwirrung werden. Denn zu jedem Produkt wird angezeigt, wieviele Experten- und wieviele Benutzerbewertungen es gibt. Lässt man sich dann die Bewertungsdetails auf der deutschen Seite anzeigen, glaubt man, einen Fehler der Beta-Version gefunden zu haben, wenn von den versprochenen 12 Bewertungen plötzlich nur 3 sichtbar sind. Diese 3 sind die deutschen Bewertungen. Die restlichen 9 Bewertungen kann man sehen, wenn man den Link “alle Bewertungen” anklickt. Bei Englisch können sicher noch viele mithalten, der ein oder andere noch bei Französisch oder mit etwas Phantasie bei Niederländisch, aber schwedisch… Neja, die Punktzahlen der Bewertung sind international und natürlich auch Grundlage für eine Sortierung der Geräte einer Kategorie.
Zum Angebot gehören ferner ein Blog und ein Forum. Beide sind allerdings in Englisch gehalten, und verlinken auf testfreaks.com. In der Fußzeile findet man aber die Möglichkeit zum Umschalten. In der Auswahlbox “Testfreaks in other countries” findet man dann aber leicht die Testfreaks in Deutschland.
Auch an die Suchmaschinenoptimierung haben die Testfreaks gedacht. Die URLs sind sprechend, die Titel und das Meta-Tag Description sprechend und individuell. Bein ein paar stichprobenartige Suchläufen bei Google nach Produktnamen konnte ich die Testfreaks auf Seite 1 oder 2 der Suchergebnisse finden. Ein Blick in den Code verrät, dass nur die Übersichtsseite eines Produkts indiziert werden soll. Die Seiten mit den Herstellerangaben und den Preisvergleichen sind von der Indizierung ausgeschlossen.
Auf der Startseite finden sich dann auch noch die “üblichen” Zusammenfassungen der beliebtesten Produkte, der Topbewertungen und der neuesten Produkte. Der Einstieg kann über eine komfortable Suche erfolgen, die jeweils nach Eingabe eines Buchstaben das zugehörige Angebot zeigt. Wer den kompletten Produktnamen kennt, ist natürlich auch damit schnell am Ziel. Unentschlossene können sich über die Kategorien und Unterkategorien, z.B. Telefone mit Handys und Faxgeräten informieren.
Soweit erkennbar geschieht die Finanzierung über Google-Anzeigen, die in der Hauptspalte und in einer Randspalte angezeigt werden. In den meisten Fällen passen sie thematisch zum Produkt, und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.
Alles in allem ein wirklich nützliches, empfehlenswertes Portal, das man sich merken sollte. Denn der nächste Kauf eines Elektronikgeräts kommt bestimmt. Beim einen früher, beim anderen später, vielleicht ja auch im kommenden Weihnachtsgeschäft.
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Portalfinanzierung durch Klickbetrug?
Der Aufbau eines Portals im Web ist nicht einfach. Das Ganze kostet nicht zur Zeit, sondern vor allem auch Geld - sowohl in der Entwicklung als auch im Betrieb. Das ist eine Tatsache, die ich auf keinen Fall in Abrede stellen möchte. Und sobald die Idee für das Portal geboren ist, sollte man sich Gedanken machen, wie und durch wen die Anfangsinvestitionen gedeckt werden können und wie im Laufe des Betriebs ausreichende Zahlungseingänge zu verzeichnen sind. Denn es müssen ja nicht nur die Anfangsinvestitionen wieder reingeholt werden, sondern es sollen natürlich auch in der Folge weitere Einnahmen generieren werden.
Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Vor- und Nachteile aufweisen.
Klickbetrug
Folgendes Phänomen habe ich kürzlich in einem Portal gefunden:

In bestimmten Bereichen kommt man nur dann weiter, wenn man auf die Anzeige klickt. Während sich die Webseite des Werbetreibenden in einem neuen Fenster öffnet, erscheint auf der ursprünglichen Seite der gewünschte Inhalt. Die Einblendung dieser Werbepause scheint allerdings nach einem Zufallsprinzip zu erfolgen, d.h. sie erscheint nicht immer, und natürlich wechseln auch die Anzeigen.
Auf den ersten Blick hätte nichts gegen eine offizielle Mitgliedschaft ohne Werbung gesprochen. Allerdings wird zur Registrierung eine Festnetz-Telefonnummer verlangt, die auch durch Kontrollanrufe überprüft werden soll. Welchen Sinn das wohl hat? In unserer zunehmend mobilen Gesellschaft gibt es ja tatsächlich schon Leute, die ihr Festnetztelefon abgeschafft haben und nur mehr mobil telefonieren. Und wenn ich mich in einem Web-Portal bewege, ist die elektronische Kontaktaufnahme - sei es innerhalb des Portals oder per Mail - eigentlich die naheliegendste Möglichkeit.
Klickbetrug ist also sicher keine empfehlenswerte Finanzierungsmethode, da anzunehmen ist, dass einer zwar hohen Klickrate nur eine sehr mäßige Konversionsrate gegenübersteht. Analysiert der Werbetreibende seine Statistik aufmerksam, kann man es ihm nicht verdenken, wenn er solche unrentablen Werbepartner früher oder später aussortiert.
Werbung
Was gegen den Klickbetrug spricht, spricht natürlich nicht gegen Werbung im allgemeinen. Wenn sich das Portal auf ein bestimmtes Thema bezieht, sollte die Werbung aus dem gleichen thematischen Umfeld kommen. Dann können nämlich die Streuverluste der Werbeeinblendungen minimiert werden, weil die richtige Zielgruppe angesprochen wird. Bei Portalen, die sich an Privatpersonen richten, ist außerdem davon auszugehen, dass sich die Zielgruppe meist in einer positiven Stimmung befindet, weil sie sich ihrem Lieblingshobby widmet, für das mitunter auch viel Geld ausgegeben wird. Also ist die Bereitschaft, hier weitere Käufe zu tätigen, erhöht. Und wer im Internet stöbert, sucht oft auch nach der Lösung eines speziellen Problems. Und wenn per Werbung eine Lösung angeboten wird, gewinnen beide Seiten.
Natürlich sollte die Werbung dosiert verwendet werden. Die Anzahl an Werbeeinblendungen pro Seite sollte so begrenzt werden, dass der Seiteninhalt klar erkennbar bleibt. Der Benutzer sollte nicht durch laufend blinkende, rotierende und animierte Anzeigen nervös gemacht werden. Gerade wenn auch Inhalte als Grafiken angeboten werden, sollte dennoch leicht zwischen Inhalten und Werbung unterschieden werden können.
Affiliates
Affiliates sind immer dann eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Refinanzierung, wenn sie inhaltlich zur Seite passen. Dann werden sie für alle Seiten attraktiv, weil sich das Ganze innerhalb der passenden Zielgruppe abspielt und weil es den Benutzern, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, leicht gemacht wird, passende Produkte auf einfache Weise zu erwerben. Der Nutzen, den das Affiliate-Programm dem Benutzer bietet, sollte gut erkennbar sein. Denn dann ist der Kaufanreiz wesentlich höher - rein aus “Mitleid” mit dem Portalbetreiber wird sicher niemand kaufen.
Gebühren
Das Portal kann von seinen Benutzern natürlich auch Gebühren verlangen, bevor die Dienste in Anspruch genommen werden dürfen. Auch das ist gängige Praxis, die dem Motto “Was nix kost’ ist nix” folgt. Einerseits stellt das zwar eine Einstiegshürde dar, die mancher nicht nehmen möchte. Wer aber zahlt, hat sicher auch ein ernsthaftes Interesse am Portal und wird sich aktiv beteiligen. Dabei sind natürlich die Höhe der Gebühr und die Dauer der Mitgliedschaft wichtige Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen.
Wichtig ist ebenfalls ein seriöses Erscheinungsbild des Portals. Das bedeutet, dass allen Interessierten zunächst die Möglichkeit gegeben werden muss, die Leistungen des Portals kostenlos zu testen. Oftmals sind zwar nur einige Leistungen kostenlos verfügbar, aber auch das reicht meist schon aus, um zu erkennen, ob das Portal den vorhandenen Bedarf zu decken vermag.
Fazit
Klickbetrug ist keine gute Form der Refinanzierung. Wer die anderen Möglichkeiten gezielt einsetzt und vielleicht auch noch die eine oder andere neue Idee zur Finanzierung entwickelt, ist auf dem richtigen Weg. Der Erfolg für das Portal als Ganzes wird sich allerdings erst dann einstellen, wenn auch die Grundidee, die hinter dem Portal steckt, raffiniert und einzigartig ist.
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Google Analytics 3.0 - Analytics Reloaded
Google hat sein Analysetool “Google Analytics” mächtig überarbeitet und streckt die Arme jetzt in Richtung Enterprise-Lösungen.
In diversen, amerikanischen Blogs ist von einer neuen Google Analytics Version die Rede, die es in sich haben wird. Dabei handelt es sich allem Anschein nach nicht nur um ein paar neue Features – Google hat hier mächtig nachgelegt und scheint mit Analytics jetzt ernst machen zu wollen… Willkommen Google Analytics 3.0?
Hier noch eines vorweg: Die neue Version ist derzeit (leider) nur für den amerikanischen Markt verfügbar.
Was ist Neu?
• Motion Charts
• Neues Segmentierungstool (sehr geil!!!)
• Custom Reports
• Adsense Integration
• API
• Neue Admin-Oberfläche
Wobei die API und die Adsense Reports noch im Private Beta Stadium sind – d.h. man muss sich hierfür anmelden.
Das coolste Feature ist allerdings die User-Segmentierung. Das Thema war in der Vergangenheit zwar machbar, allerdings nur mit erhöhtem Aufwand. Mit dem neuen Segmentierungstool wird das Ganze zum Kinderspiel.
Dabei ist das Thema enorm „heiß“ – geht es doch darum, herauszufinden bzw. zu filtern, welche Kundenströme erfolgsversprechend sind und bei welchen Verbesserungspotential besteht. Und das Beste daran: Es stehen historische Daten zur Verfügung. D.h. man kann mit diesem Tool mit wenigen Mausklicks sofort Daten aus der Vergangenheit auswerten. Bingo!
Wie funktioniert das Ganze? Google hat hierzu ein neues Admin-Werkzeug implementiert mit dem per Drag & Drop die gewünschten Kennzahlen einfach ausgewählt werden. Dabei stehen einem alle relevanten Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Keywords, Besuchsdauer usw. zur Verfügung.
Google-Typisch funktioniert das Ganze recht simpel. Man wählt zuerst die auszuwertende Kennzahl aus (z.B. Besuchsdauer) und verknüpft diese dann mit einem Wert. In diesem Fall wollen wir Besucher auswerten, die mindestens 10 Sekunden auf unserer Seite waren. Wir wählen hierzu die Kennzahl „Besuchsdauer“, als Condition vergeben wir „Greater than“ und als Wert „10“. Das wars!
Für alle lesefaulen gibt´s das Ganze nachfolgend auch nochmals im Video:
Wem solche „eindimensionalen“ Segmentierungen nicht reichen, kann über Und- bzw. Oder-Verknüpfungen diese auch beliebig verschachteln und so selbst komplexeste Abfrage im Handumdrehen durchführen.
Nachdem die neue Segmentierung erstellt wurde, kann diese einem Profil zugewiesen werden. Hier stehen dann auch sämtliche, historischen Daten für diese Segmentierung zur Verfügung.
Google stellt bereits einige voreingestellte Segmentierungen bereit, die dann um die eigenen Segmentierungen ergänzt werden können.
Ich bin begeistert und hoffe, dass wir in auch Deutschland sehr bald von diesem neuen Feature profitieren können.
Quelle: Epikone
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10 Mrd. Seitenaufrufe, 60.000 Entwickler und jede Menge Spam
Jetzt hab ich doch glatt ein paar passende Infos für´s Wochenende gefunden.
Wikipedia
Im Blog von Infodisiac wurden jetzt die Zugriffszahlen von Wikipedia veröffentlicht. Demnach verzeichnet die freie Enzyklopädie pro Monat inzwischen ca. 10 Mrd. Seitenaufrufe. Davon steuert die englischsprachige Ausgabe mehr als 50% bei, die sich auf mehr als 2,5 Mio. Artikel verteilen. Die deutschsprachige Wikipedia verzeichnet immerhin über 800 Millionen Zugriffe und liegt international damit auf Rand drei.
Um diese Last in den Griff zu bekommen stehen am anderen Ende der Leitung ca. 400 Server in drei Rechenzentren, die mit Ubunt Linux 8.04 bestückt sind.
Wenn´s interessiert hier noch ein paar detaillierte Zugriffsdaten:
Linux
Analysten haben jetzt errechnet, dass bei einer vollständigen Neuentwicklung von Linux ca. 60.000 Entwickler ein Jahr beschäftigt wären. Die Kosten würde sich hier auf geschätzte 10 Mrd. Dollar belaufen. Beeindruckende Zahlen!
Spam-Flut
Gerade in den letzten Tage sind wieder vermeht Spam-Mails mit Zahlungsaufforderungen in unterschiedlicher Höhe unterwegs. Meist handelt es sich um Beträge im Bereich von mehreren Hundert Euro. Im Anhang wird eine “Rechnung” als Zip-Datei mitgesendet. Als Absender sind bekannte Firmen wie Stayfriends oder auch die SCHUFA angeführt. Die Email-Adressen variieren hier jedoch enorm. Diese Email am besten sofort löschen und den Anhang in keinem Fall öffnen. Hinter der “Rechnung” verbirgt sich ein Trojaner.
Nachfolgend der Wortlaut dieser Emails zur Info:
“Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank fur Ihre Anmeldung bei stayfriends.de Sie haben Sich fuer unseren kostenpflichtigen Suchservice entschieden. 283,33- Euro werden Ihrem Konto fur ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Antworten auf Ihre Suchanfrage 2 Mal woechentlich zu, Sie koennen sich auch zu jeder Zeit einloggen und den
aktuellen Stand einsehen. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil den unten angefuehrten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusaetzliches Programm benoetigt.Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgefuehrt wurde,
fuehren Sie unverzueglich, den in dem Anhang aufgefuehrten Abmeldevorgang aus.Der Widerspruch ist nach unseren AGB’s
innerhalb von 7 Tagen schriftlich zulaessig!
Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nachsten Tagen per Post zugestellt.
mit freundlichen Gruessen
StayFriends GmbH Postanschrift
StayFriends GmbH
Neustaedter Kirchenplatz 1a
D-91054 Erlangen
USt-IdNr.
USt-IdNr. DE228247780
Amtsgericht Fuerth HRB 1066″
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TYPO3-Grundlagen für Einsteiger
Jeder fängt mal klein an, so auch Einsteiger in das Content Management System TYPO3. Da nicht jede Website von Anfang an ein CMS braucht, kann es also durchaus sein, dass Web-Entwickler den ersten Kontakt mit TYPO3 in der derzeitigen Version 4.2 haben. Für diese Zielgruppe hier ein paar Grundlagen:
Datenbank
Kernstück von TYPO3 ist die Datenbank. Der Benutzer im Web sieht natürlich Webseiten, und die sind auch für den Redakteur im Back-End im Seitenbaum sichtbar. Alle Texte sind allerdings in der Datenbank gespeichert. So sind alle Seiten in der Tabelle pages abgelegt. Die Inhalte befinden sich in der Tabelle tt_content und sind über den Fremdschlüssel aus der Tabelle pages mit einer Seite verknüpft.
Die einzelnen Webseiten werden also durch Datenbankabfragen zusammengesetzt. Da diese Abfragen mitunter kompliziert sind und die Lieferung eines Ergebnisses länger dauern kann, als der Websurfer warten möchte, werden die Seiten sozusagen auf Vorrat gebaut und im Cache abgelegt. Von dort können sie dann schnell angezeigt werden. Für den Entwickler bedeutet das, dass er nach Änderungen den Cache in TYPO3 löschen muss, um diese Änderungen auch tatsächlich auf der Seite zu sehen. Und wer beim Aufruf einer Seite schon mal auf eine leere Seite mit einer TYPO3-Meldung mit dem Tenor “Seite wird aufgebaut” gestoßen ist, kann sich nun vorstellen, woran das liegt.
Standard-Funktionalitäten
Nach der Basis-Installation bietet TYPO3 bereits eine Fülle von Funktionalitäten, mit denen einfache Webseiten erstellt werden können. Hierfür sind allerdings durchaus grundlegende Programmierkenntnisse erforderlich, denn bevor ein Redakteur die Seiteninhalte in einer grafischen Benutzeroberfläche anlegen kann, müssen die Grundlagen der Seiten konfiguriert werden. TYPO3 ist nämlich ein Content Management System, zu deutsch ein System zur Verwaltung von Inhalten. Die Inhalte können natürlich aus Texten und Bildern bestehen. Wie eine Seite strukturiert ist, z.B. mit Kopfzeile, 2 Hauptspalten und einer Fußzeile, kann leider nicht per Drag-and-Drop zusammengestellt werden.
Mit den Standard-Funktionalitäten lassen sich aber bereits einige interessante Features relativ einfach realisieren, z.B. die Suche in den Seiteninhalten, die Einrichtung eines geschützten Bereichs und die Anlage einer Sitemap. Man muss zwar wissen, wie es geht und auch einige Handgriffe durchführen, kommt aber doch ziemlich einfach zum gewünschten Ergebnis.
Extensions
In den meisten Fällen werden die Standard-Funktionalitäten aber doch nicht ausreichen, um die Anforderungen einer modernen Web-Site zu erfüllen. Möglicherweise soll es auf den Seiten einen Newsticker geben, wahrscheinlich sollen nicht nur die Seiteninhalte, sondern auch die Inhalte von Download-Elementen durchsucht werden, und eine Zugriffsstatistik ist sicher auch nicht uninteressant. Für diese und andere Anforderungen gibt es die sogenannten Extensions. Derer gibt es viele, so dass man unterscheiden muss. Für die oben genannten Fälle gibt es etablierte, oft verwendete Extensions, die ohne Bedenken eingebaut werden können.
Wer individuellere Anforderungen abdecken möchte, kann im großen Pool der Extensions suchen, ob sich bereits ein anderer Entwickler des Themas angenommen und seine Ergebnisse zur Verfügung gestellt hat. Wird man fündig, so sollte die Extension zunächst auf einer Testumgebung installiert und geprüft werden. Denn die Stati (Alpha, Beta, Stable), die die Entwickler ihren Extensions geben, stellen lediglich ihre persönliche Meinung dar. Erfahrene Entwickler sagen zwar, dass Beta-Versionen ihr Licht oft unter den Scheffel stellen. Trotzdem wird in Büchern aber auch gleich die Anleitung gegeben, wie man Extensions, die das ganze System lahmlegen, wieder entfernen kann.
Die berühmte “Make or buy”-Entscheidung stellt sich letztendlich auch bei ausgefalleneren Wünschen - wobei “buy” bei TYPO3 nicht wörtlich zu nehmen ist, da es sich ja um eine Open Source-Anwendung handelt. Findet man eine Extension, die die Anforderungen zum Teil abdeckt, kann man sich überlegen, ob man diese nimmt und verändert, oder ob man gleich seine eigene Extension baut. Denn auch das ist möglich und durchaus nicht ungewöhnlich. Denn wenn es keine eifrigen und freigiebigen TYPO3-Entwickler gäbe, wäre der “Zoo” an Extensions auch nicht so groß.
Programmiersprachen
Wer eine Website mit TYPO3 aufbauen möchte, sollte 4 “Programmier”-Sprachen kennen. Über die Bezeichnung der Sprachen lässt sich streiten. So richtige Programmiersprachen sind es nicht, eher Skriptsprachen - auf jeden Fall Sprachen, in denen Sachverhalte nach bestimmten Konventionen beschrieben werden, dass Computer in der Lage sind, die Anweisungen zu verstehen und umzusetzen.
Egal wie man sie nun nennt, ohne Kenntnisse in html, css und TypoScript sollte man nicht an den Start gehen. PHP braucht man streng genommen nur, wenn man eigene Extensions bauen möchte. Aber dieser Tag wird eher früher als später kommen, und wenn die Website schon TYPO3 verträgt, sollte der Entwickler eher ein Profi sein, der auch andere Programmieraufgaben bewältigen kann und somit keine Probleme mit PHP hat.
Vorgehen
Wie geht man nun vor, um eine Website in TYPO3 aufzubauen? Wenn TYPO3 installiert ist und das Seitenlayout festliegt, geht es mit folgenden Schritten weiter:
- Umsetzung des Layouts in einen Rahmen aus html und css
Die html-Datei enthält nur die div-Container mit Platzhaltern für die Inhalte, während die css-Datei die Positionierung der div-Container auf der Seite festlegt. - Import dieser Dateien in TYPO3
- Import von Grafiken und Schriften in TYPO3
- Aufbau des Seitenbaums
- Ausgestaltung der Platzhalter für die Inhalte in TypoScript
- Konfiguration der Standard-Funktionen
- Installation von Extensions und deren Integration in die Seiten
Zu diesen grundlegenden Schritte kommen natürlich noch etliche weitere Aufgaben. Sollen die Seiten suchmaschinenfreundlich gestaltet werden, sind weitere Maßnahmen erforderlich. Und bis die Redakteure eine übersichtliche und ihren Rechten angemessene Arbeitsumgebung vorfinden, dauert es auch noch ein Weilchen.
Für geschriebene Werke wird ja oft gesagt: “Einer muss sich plagen, entweder der Autor oder der Leser.” Und so ähnlich ist es auch bei TYPO3: Der Administrator muss etliche Vorarbeiten erledigen, damit der Redakteur die Inhalte der Webseiten ohne Programmierkenntnisse pflegen kann.
Wer TYPO3 lernen möchte, sollte sich aber dadurch nicht abschrecken lassen und unterstützt durch ein gutes Buch die ersten Schritte wagen. Auch wenn vieles am Anfang ungewohnt scheint: Übung macht den Meister…und gute TYPO3-Entwickler sind durchaus begehrt.
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Geschenkstress an Weihnachten?
Noch 2 Tage und 2 Monate, dann ist er wieder da, jener Tag, der im Vorfeld so viel Stress und im Nachgang so viel Frust auslöst.
- Was soll man schenken?
- Wo kriegt man die Geschenke am besten?
- Und was macht man mit den Geschenken, die man einfach nicht gebrauchen kann?
Dabei gibt es ganz einfache Antworten auf diese Fragen:
- Das steht im Web.
- im Online-Shop
- fällt aus wegen ist nicht
Oder noch kürzer geantwortet:

Bei beschenktmich.de kann jeder angemeldete Benutzer seine Wunschgeschenke speichern. Zur Auswahl stehen derzeit 7 Mio Produkte aus über 80 Shops. Darüber hinaus können aber auch Produkte aus anderen Shops über Bookmarks eingebunden werden.
Als nächstes müssen die Schenkenden die Berechtigung erhalten, diesen Wunschzettel einzusehen. Hat man sich für ein Geschenk entschieden, kann dieses ganz bequem im dazu angezeigten Online-Shop mit dem günstigsten Preis erworben werden. Der Artikel wird umgehend vom Wunschzettel gelöscht. Das erfolgt so, dass andere Schenkende ihn nicht mehr sehen, der Beschenkte allerdings nichts davon erfährt.
So einfach ist das. Und mehr Worte braucht es auch gar nicht.
Vielleicht noch die Ergänzung, dass es natürlich auch Tipps für Geschenke und die beliebtesten Geschenke gibt, von denen man sich inspirieren lassen kann - sowohl für die eigene Wunschliste als auch für Geschenke an Personen, die sich noch nicht bei beschenkmich.de eingetragen haben.
Also, einfach mal reinschauen und ein geruhsames Weihnachtsfest 2008 erleben.
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Mein Verein im Internet
Die meisten Vereine präsentieren sich heutzutage im Web. Die Bandbreite des Angebots ist naturgemäß groß. Frame-Seiten, Besucherzähler, blinkende Schriften und animierte Icons sind noch immer nicht komplett verschwunden. Aber es gibt auch sehr professionelle Seiten in ansprechendem Layout, und einige Webmaster zeigen sogar mit dem W3C-Logos, dass sie fehlerfrei programmiert haben. Auch auf Vereinsebene werden zum Teil schon Content Management Systeme verwendet. Allerdings muss einschränkend gesagt werden, dass ein CMS alleine noch keine perfekte Website macht.
Und um Layout und Technik soll es hier auch gar nicht gehen, sondern viel mehr um die Personen, die hinter einer Website stehen und die Regeln und Vorgehensweisen, nach denen sie in Bezug auf die Website handeln.
Aber wie handeln sie? Das ist nämlich schon die erste entscheidende Frage. Für uns Web-Insider ist selbstverständlich, dass eine Website aktuell sein soll und als Drehscheibe für die schnelle Verteilung von Nachrichten bestens geeignet ist. Aber diese Erkenntnis ist leider nicht überall verbreitet.
Und so gibt es Vereine, in denen der Webmaster allein auf weiter Flur steht. Nur was ihm zu Ohren kommt, nur was er sich einfallen lässt, nur was er fotografiert, erscheint im Web. Das ist natürlich suboptimal, denn auch ein Webmaster ist nicht bei allen Vereinstreffen und -veranstaltungen anwesend. Wichtige Informationen wie z.B. kurzfristige Terminänderungen müssten auf kurzem Weg vom Vorstand an den Webmaster weitergegeben werden, damit dieser sie als Multiplikator im Web zur Verfügung stellen kann.
Und auch Berichte und Fotos von Veranstaltungen dürften durchaus von mehreren Personen kommen. Schließlich stellt das Web doch den ganzen Verein dar, und jeder sollte sich zumindest ein Stück weit damit identifizieren und daran interessiert sein, dass sich sein Verein gut darstelle. Das gilt natürlich für kleinere Vereine noch viel mehr als für große Vereine.
Es gibt allerdings auch Vereine, in denen der Webmaster diese Einzelkämper-Rolle bewusst herbeiführt. Vorstandsmitglieder, die gerne selber Beiträge einstellen würden, erhalten nicht die Erlaubnis, weil die Bedienung des CMS (angeblich) zu schwierig sei. Die Leidtragenden sind in diesem Fall die Mitglieder, die nicht am Ort des Vereins wohnen und für die das Internet somit die einzige regelmäßige Informationsquelle ist. Und diese Mitglieder sind sich durchaus der Tatsache bewusst, dass das Internet ein Pull-Medium ist, d.h. dass sie sich die Informationen selber holen müssen. Sie schauen im Web, finden keine Information über die aktuelle Änderung des Programms, halten sich an das dort befindliche (überholte) Programm und sind dann natürlich enttäuscht, wenn sich herausstellt, dass die Veranstaltung schon lange abgesagt worden ist. Entweder fragen sie beim nächsten Mal vorher in der Geschäftsstelle nach und erhöhen die Arbeitslast der dortigen Mitarbeiter. Oder sie bleiben gleich zu Hause, was der Veranstaltung auch nicht gut tut.
Und dann gibt es offenbar auch verwaiste Websites. An den Inhalten ist schon erkennbar, dass hier länger keine Pflege mehr stattgefunden hat. Wenn dann auf eine Anfrage an die auf der Kontakt-Seite angegebene Mailadresse keine Reaktion erfolgt, hat der Verein ein potenzielles Mitglied vergrault - und auch die Chance auf einen neuen Webmaster vertan.
Meine Empfehlungen
Jeder Verein, der grundsätzlich neue Mitglieder aufnimmt oder bei Veranstaltungen an die Öffentlichkeit tritt, sollte sich im Internet präsentieren. Das absolute Minimum ist die vollständige Angabe eines Vereinsvertreters mit Telefonnummer und Mailadresse in der Vereinsliste des jeweiligen Orts.
Besser ist allerdings ein eigenständiger Internet-Auftritt - auf den von der örtlichen Seite verlinkt wird. Dort kann das Angebot detaillierter dargestellt werden. Wer sich grundsätzlich für den Verein interessiert, kann dann viel besser entscheiden, ob dieser Verein genau das ist, was er sucht, welche Fragen eventuell noch zu klären sind oder warum der Verein für ihn nicht in Frage kommt. In ersterem Fall gewinnt der Verein schnell ein gutes neues Mitglied. Im zweiten Fall kann die Nachfrage gezielt erfolgen und zu einer klaren Entscheidung führen. Und im letzten Fall entsteht auf Seiten des Vereins kein Aufwand für Anfragen, die sowieso nicht zum Erfolg führen.
Vorstand und Webmaster sollten ein Team bilden, das sich gemeinsam für einen aktuelles und nutzbringenden Internet-Auftritt einsetzt. Auch Mitgliedern sollte es möglich sein, Beiträge zu leisten, wenn sie dazu in der Lage sind.
Im Grunde unterscheiden sich Vereins-Websites also gar nicht so sehr von Firmen-Websites. Die Ziele, Möglichkeiten und Anforderungen sind die gleichen. Nur bei den finanziellen Möglichkeiten gibt es meist Unterschiede, so dass positive Rückmeldungen und Erfolge mit dem Internet-Auftritt das Ehrenamt stützen müssen. Aber dafür kann sich ein Verein mit einer guten Website auch viel leichter von anderen Vereinen differenzieren.
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Privatsphäre im Kuhstall?
Nicht nur wir werden auf öffentlichen Plätzen, auf Autobahnen und in U-Bahnen ständig per Video überwacht. Auch Kühe können nun keine Schritt mehr vor dem “Big Brother” verbergen. Angeboten wird das Ganze unter dem Namen Kuhstall-TV im Internet.

Den Benutzern wird abwechselnd das Recht zur Steuerung der Kamera gegeben. Wer an der Reihe ist, kann aus einer Liste auswählen, welche Stelle im Stall er gerne betrachten möchte. Und kaum hat man sich ein wenig umgesehen, ist auch schon der nächste dran, um zwischen Melkstand, Esszimmer und Abkalbebox hin- und her zu schwenken.
Wer bisher noch im Zweifel war: Die Sache ist wirklich ernstzunehmen, und es handelt sich nicht um einen “billigen” Quotengag. Die Idee dazu stammt von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) und gezeigt wird ein Stall in der Oberpfalz. So kann man verfolgen, wie die Kühe ihren Tag und auch ihre Nacht verbringen. Und auf den anderen Seiten kann man viel Interessantes zur Rinderhaltung und Landwirtschaft im Allgemeinen lernen. In Zeiten, wo manche Stadtkinder tatsächlich meinen, Kühe seien lila, ist das keine schlechte Sache.
Allerdings muss man auch sagen, dass dieser Stall nur einer von vielen ist. Denn Melkroboter lohnen sich erst ab einer gewissen Betriebsgröße. Und nicht jeder landwirtschaftliche Betrieb hat die Möglichkeit, seine Kühe im Stall frei herumlaufen zu lassen. Etliche Kühe stehen in Anbindeställen, aber andere genießen auch die Sommerfrische auf der Alm.
Es ist wichtig, der Landwirtschaft wieder den richtigen Stellenwert in der Produktion wertvoller Nahrungsmittel zu geben. Transparenz fördert das Vertrauen der Konsumenten und kann helfen, faire Preise akzeptabel zu machen. Ein interessanter Ansatz in dieser Richtung wird auch von Hofer (dem Aldi in Österreich) gefahren. Die Produkte der Marke “Zurück zum Ursprung” sind nicht nur sehr gut, sondern werden auch durch einen modernen, interaktiven Web-Auftritt begleitet.

Tradition und Innovation lassen sich also ganz gut vereinbaren, und mit modernen Web-Techniken wird sogar ein Kuhstall zur Erlebniswelt. Und Aktualität lässt sich im Web ja auch ganz vorzüglich abbilden.
Einfach mal reinschauen, es lohnt sich bestimmt.
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SEO-Insider-News
Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Das gilt auch für das Wissen bei der Suchmaschinenoptimierung.
Rand Fishkin berichtet von einer Fragerunde mit den Suchmaschinen-Ingenieuren von Google, Yahoo! und Microsoft auf der SMX East. Gute Fragen und ausgezeichnete Antworten auf etliche Themen, die in der SEO-Welt noch vor kurzem kontrovers diskutiert werden.
Session-IDs in der URL
Die Suchmaschinen können Session-IDs erkennen, wenn sie mit SESSID oder SESSIONID beginnen. Es ist aber nicht klar, ob eine URL mit dem gleichen Stamm, die es mit und ohne Session-ID gibt, auch mehrfach berücksichtigt wird. Deshalb sollte auf Session-IDs in URLs verzichtet werden. Lässt sich dies nicht vermeiden, ist eine 301-Umleitung ratsam.
Links auf Affiliates
Verlinken gute, relevante und vertrauenswürdige Seiten auf empfehlenswerte Affiliates, so werden diese Links von den Suchmaschinen berücksichtigt. Und das passiert sogar, wenn die verlinkende Seite nofollow oder ähnliches eingebaut hat, um dem Link weniger Gewicht zu verleihen.
Spam
Spam kann in Ausnahmefällen positive Auswirkungen haben. Das ist nicht beabsichtigt, und so bitten die Suchmaschinen alle diejenigen, die negative Auswirkungen auf die eigene Site durch Spam feststellen, dies zu melden.
Links noch immer wichtig
Links sind noch immer sehr wichtig für die Position in den Suchmaschinen. Sie sind zwar nicht der einzige Faktor, aber deutlich wichtiger als der Titel-Tag. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass die Bedeutung von Links in Zukunft abnehmen oder durch einen anderen Aspekt ersetzt wird.
Sitemaps nicht unterschätzen
Nicht alle Seiten einer Site gehören in die Sitemap, sondern nur w irklich wichtige Seiten. Yahoo! ermittelt nämlich die Bedeutung der Seiten über die Sitemap. Halten sich die Seitenbetreiber an diese Regel, werden dies auch die Suchmaschinen zunehmend tun.
Die kürzeste URL, die die Suchmaschinen in den Index aufnehmen soll, muss in der Sitemap erscheinen. Darüber können die Suchmaschinen dann auch zwischen Duplikaten unterscheiden.
Die Suchmaschinen belohnen Sites, die eine Sitemap verwenden. Und das lässt sich auch durch eine höhere Besucherzahl erkennen.
Einfluß auf Page Rank testen
Die Verwendung von nofollow zur Steuerung der Linkkraft von und innerhalb einer Site kann nützlich sein, steht aber auf der Prioritäten-Liste der SEOs nicht besonders weit oben. Hier muss man experimentieren, um herauszufinden, welche Art der Verlinkung einen Nutzen bringt. Das ist nämlich nicht immer der Fall.
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Support für Magento
Mit neuen Support-Paketen für Magento, reagiert Varien auf das Feedback zu den bisherigen Supportmöglichkeiten für das Open Source Shopsystem.
Nichts ist so alt wie das Support-Modell von gestern…. Und so gibt es bei Magento nun wieder ein neues Angebot zum Support. Es ist natürlich verständlich, dass Varien bestrebt ist, einen gewissen finanziellen Rückfluss für die hohen Entwicklungsaufwände zu erhalten. Und bei Open Source-Software geht das eben nur mit kostenpflichtigen Support-Leistungen. Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass Varien sich möglicherweise über die Support-Möglichkeiten und –Bedingungen selbst noch nicht ganz im Klaren ist. Da Varien in der Vergangenheit sehr genau auf das Feedback und die Wünsche der User geachtet hat, dürfte beim neuen Support-Modell hier einiges an Rückmeldungen eingeflossen sein. Insofern würde ich es eher so formulieren: Varien passt sich den Reaktionen des Marktes an und versucht ein möglichst transparentes und tragbares Support-Modell zu finden, was ich als durchaus legitim erachte. Und das Modell, das nun veröffentlicht wurde, ist auch deutlich transparenter als sein Vorgänger.
Wie funktioniert nun der Support von Magento im Detail?
Support wird ausschließlich für den Magento-Core angeboten. Varien nimmt neue Installationen vor, berät bezüglich Server und Hosting und beantwortet Fragen rund um Installation und Download. Auch bei der Konfiguration des Shops hilft der Support, ebenso bei Problemen oder Fehlern, die mit dem Core zu tun haben.
Der Support übernimmt allerdings keine Programmierungsarbeiten und liefert keinerlei Unterstützung zu kundenspezifischen Erweiterungen und Schnittstellen. Auch die Performance-Optimierung und Upgrades des Core werden vom Support nicht übernommen. Dafür sind die Berater von Varien oder auch die externen Partner zuständig.
Wer also grundlegende Fragen zum Core erwartet, muss sich für eine der drei Säulen des Supports entscheiden: Silber, Gold und Platin. Alle Verträge werden dabei für 12 Monate abgeschlossen.
Die Unterschiede liegen in folgenden Kriterien:
- Art des Supports (Web oder Telefon)
- Anzahl an Anfragen pro Jahr
- Anzahl der Kontaktpersonen, die Anfragen stellen dürfen
- Reaktionszeit
- Erreichbarkeit der Telefon-Hotline
- Höhe des Rabatts für Consulting-Dienstleistungen
Das Silber-Paket ist nur für einen einzigen Shop auf einem Server zulässig. Wer mehr Server betreibt, kann nur noch zwischen Gold oder Platin wählen. Dabei beginnt die Preisspanne bei $ 42.- pro Monate für das Silber-Paket und reicht erstmal bis $ 1.250.- pro Monat für die Platin-Version mit bis zu drei Servern.
Grundsätzlich gilt: Je mehr Server, desto höher auch der monatliche Beitrag für den Support. Die Platin-Pakete sind ungefähr doppelt so teuer wie die Gold-Pakete. Dafür erhält man aber auch rund um die Uhr und binnen 2 Stunden für beliebig viele Anfragen eine Antwort. Beim Gold-Paket werden maximal 20 Anfragen pro Jahr nur innerhalb der üblichen Bürozeiten innerhalb 4 Stunden beantwortet.
Reichen diese 20 Anfragen nicht aus, kann man für $ 500.- jeweils 10 weitere Anfragen zukaufen. Und hier gerät der Support-Kunde in eine gewisse Zwickmühle. Schon beim einmaligen Zukauf weiterer Anfragen wird das Gesamtpaket wesentlich teurer als das nächsthöhere Paket. Andererseits verfallen aus dem Kontingent nicht genutzte Anfragen zum Ende des Jahres, so dass Sparsamkeit nicht belohnt wird.
Wie bereits erwähnt reicht die Preisspanne von $ 42 pro Monat für den Silber-Support bis zu $ 1250 pro Monat für den Platin-Support mit 3 Servern.
Die Preise für Großkunden mit mehr als 4 Servern werden individuell festgelegt.
Magento-Partner erhalten im Rahmen ihres Pakets den Silber-Support und Rabatte auf die anderen Support-Ebenen.
Alle Support-Kunden erhalten Zugang zur Wissensdatenbank, können sich innerhalb der Community austauschen und werden über Neuigkeiten informiert. Pro Quartal gibt es außerdem ein Webinar zur weiteren Entwicklung des Produkts.
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