Google Friend Connect - Social-Media-Baukasten für Dummies
Über Google Friend Connect wurde in der Vergangenheit ja bereits spekuliert. Jetzt ist das Ganze amtlich! Google möchte groß ins “Social Media Business” einsteigen. Neben dem OpenSocial Ansatz schickt der Suchmaschinengigant mit Google Friend Connect jetzt ein neues Tool ins Rennen, dass der Gute-Laune-Truppe aus Mountain-View einen Platz an der Social-Media-Sonne bescheren soll.

Bei Google Friend Connect handelt es sich um eine Art Social Media Baukasten. Damit soll es Webseitenbetreibern, die bislang ohne soziale Komponenten (Social Features) ausgekommen sind, ermöglicht werden, aus einem bereits vorgefertigen Pool an Standard-Funktionalitäten wie z.B. eine Freundesliste, ein Fotoupload mit Bewertungsfunktionen und Sharing, Kommentar- und Postingfunktionen etc. diese ohne großen Programmieraufwand in die eigenen Seite zu integrieren.
Das Ganze funktioniert denkbar einfach: Man wählt aus den vorgefertigen Features, die gewünschten Funktionen aus, passt das Look & Feel der ausgewählten Gadgets über einen Editor an jeweilige Webseite an (wie man dies z.B. bei den Google-Adsense-Anzeigen ja auch macht) und integriert den dann fertigen Quellcode in die eigene Seite. Fertig!

Neben den vorgefertigen Standard-Gadget wird es auch möglich sein, eigene Funktionen (sog. Custom Gadgets) zu entwickeln und zu integrieren bzw. entwickeln zu lassen und den fertigen Programmcode über einen Dialog in Google Friend Connect zu integrieren. In den letzten 12 Monaten ist die Anzahl der Applikationen für Social Networks basierend auf dem OpenSocial Standard ja enorm angestiegen. Daher dürften bei einigen im positive Sinne jetzt sicherlich gleich die Alarmglocken losgehen….
Das wichtigste Gadget wird sicherlich das sog. Members-Gadget werden, das man auf der Webseite einbinden kann und mit dem man im Prinzip sofort seine eigene Community starten kann. Damit hat man die Standard-Social-Features bereits zur Verfügung:
- Login mit einem bestehenden Google, Yahoo, AIM oder OpenID account
- Einladen und austauschen von bestehenden Freunden aus Social Networks wie Facebook, Google Talk, hi5, orkut, Plaxo und vielen anderen
- Durchsuchen von Member-Profilen auf unterschiedlichsten Portalen
- Kontakte knüpfen mit neuen Freunden auf der eigenen Seite
In der Praxis bedeutet dies folgendens: User, die sich auf Ihrer Seite bei Google Friend Connect anmelden, sind danach sofort verknüpft mit Freunden, die bereits Mitglied sind und können dann wiederum weitere Freunde aus anderen Netzwerk einladen. Optional können Ihre “Social Acitivities” dann auch an Freunde in anderen Netzwerken weitergegeben bzw. nach außen frei gegeben werden. So kann dann beispielsweise ein Kommentar im eigenen Messageboard auch von anderen Usern in unterschiedlichsten Netzwerken gelesen und darauf reagiert werden. Wenn ein Besucher auf eine andere Webseite gelangt, die bereits Friend Connect einsetzt, ist das Ganze noch einfacher. Er muss lediglich einen Akzeptieren- Butten drücken. Danach ist er bereits Teil dieser neuen Community.
Einige Beispiele für den Einsatz von Google Friend Connect kann man auf der entsprechenden Webseite nachlesen.
Wer jetzt neugierig geworden ist und das Tool testen möchte, kann sich hierfür ab sofort anmelden:
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Die Anforderungsanalyse in der Software-Entwicklung
Bei der Entwicklung komplexer Software-Systeme und auch bei größeren Internet-Auftritten und Web-Anwendungen sollte die Anforderungsanalyse den ersten Schritt auf dem Weg zum Endprodukt darstellen.
Meistens hat der Kunde bereits eine gewisse Vorstellung von der Site bzw. der Anwendung, die ihm sein Auftragnehmer erstellen soll. Manchmal werden bereits Pflichtenhefte zur Verfügung gestellt, wenn Angebote eingeholt werden. Das ist sicher sinnvoll, denn wenn man nicht weiß, was man bauen soll, kann man ja weder sagen, was das kostet noch wie lange die Realisierung dauert. Aber auch wenn der Kunden seinen Auftragnehmer ausgewählt hat, sollte sie zusammen eine ausführliche Anforderungsanalyse erstellen. Was passiert nun während dieser Anforderungsanalyse? Was ist ihr Ziel und wer hat welche Aufgaben?
Zunächst das Ziel in Kurzform: Die Anforderungsanalyse ermittelt, was das fertige System können muss. Die Ergebnisse werden im Pflichtenheft festgehalten.
Der Auftragnehmer muss genau wissen, was der Kunde benötigt und erwartet. Denn nur in diesem Fall kann eine Anwendung gebaut werden, die die Erwartungen des Kunden auch tatsächlich erfüllt.
Zunächst müssen sich die Auftragnehmer in die Fachlichkeit des Kunden einarbeiten. Vielleicht kann der Kunde die erste Orientierung durch Firmenbroschüren und Produktbeschreibungen ermöglichen. Danach werden die Auftragnehmer dem Kunden etliche fachliche Fragen zu seiner Branche, seinen Aufgaben, Angeboten und zu den fachlichen Hintergründen des Projekts stellen. Diese Fragen der Fachfremden werden sicher auch dem Kunden helfen können, sein eigenes Geschäft einmal aus einem anderen Blickwinkel und ohne eine gewisse, normale „Betriebsblindheit“ zu sehen. Sobald der Auftragnehmer das Geschäft des Kunden verstanden hat, kann es Vorschläge für Funktionalitäten des Systems machen und abschätzen, ob sich die Anforderungen, die der Kunde bereits formuliert hat, realisieren lassen.
Anforderungen für das neue System können sich aus aus dem bisherigen System ergeben – sofern es ein solches gibt. Manche Inhalte der bisherigen Web-Site sollen möglicherweise übernommen werden, und manche Funktionalitäten der aktuellen Anwendung muss auch das neue System besitzen. Ein gewisser Blick auf die Mitbewerber des Kunden kann auch nicht schaden, denn hier kann man durchaus ein paar Anregungen für Dos und Don’ts bekommen.
In manchen Branchen gibt es Gesetze oder Regelungen, die bei der Realisierung der Anwendung berücksichtigt werden müssen.
Eine ganz wichtige Rollen spielen natürlich die späteren Anwender des Systems. Handelt es sich um eine interne Anwendung, so besteht sicher die Möglichkeit, die späteren Benutzer direkt zu befragen. Bei einer Internet-Anwendung oder einem Internet-Auftritt könnten ebenfalls einige mögliche Nutzer nach ihren Erwartungen befragt werden. Und das Team des Auftragnehmers kann sich natürlich auch selber fragen, wie es in der Rolle des Nutzers agieren würde und wie die Anwendung insgesamt einen möglichst hohen Nutzen stiften kann.
Hat man alle Anforderungen gesammelt, ist es mitunter nötig, diese zu priorisieren, weil sich einfach nicht alle davon im ersten Schritt realisieren lassen. Es gilt dann zu ermitteln, welche Anforderungen vom Kunden als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Daneben wird es weitere Anforderungen geben, die der Kunde explizit fordert. Möglicherweise bleiben dann noch weitere Anforderungen übrig. Für diese gilt zu ermitteln, wie stark die Zufriedenheit des Kunden steigen wird, wenn sie erfüllt werden. Je größer die Zufriedenheit, desto wahrscheinlicher die Realisierung.
Die Anforderungen fließen in die Spezifikation ein und bilden nach Abschluss der Realisierungsphase die Eckpunkte für die Testphase und die Abnahme.
Die Anforderungsanalyse sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden, auch wenn teilweise der Eindruck entstehen sollte, dass dafür nicht genug Zeit oder Geld vorhanden ist. Denn wenn man erst während der Realisierung feststellt, dass Anforderungen fehlen oder falsch definiert wurden, entsteht meist ein erheblich höherer Aufwand.
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Kostenlose Tools zur Bildbearbeitung
Richtig gute Bildbearbeitungsprogramme sind richtig teuer. Aber oft braucht man gar nicht die ganze Palette an professionellen Werkzeugen, sondern nur die grundlegendsten Funktionen. Und manchmal braucht man diese Funktionen auch unterwegs auf einem anderen Rechner, auf dem kein Bildbearbeitungsprogramm installiert ist. Was tut man in solchen Situationen? Klar, man geht ins Web. Denn dort gibt es die Möglichkeit, kostenlos Bilder hochzuladen, zu bearbeiten und danach wieder runterzuladen. Hier die Vorstellung von zwei Anbietern:
Phixr
Phixr lässt sich jeweils 2 Stunden ohne Registrierung testen. Nach Ablauf dieser Zeit werden alle Daten gelöscht. Wer öfter und länger mit phixr arbeiten möchte, registriert sich ganz einfach unter Angabe eines Benutzernamens und eines Passworts - allerdings nur, wenn er die Anwendung ausschließlich für private Zwecke nutzen möchte. Aber selbst innerhalb der Testzeit bekommt man schon einen guten Eindruck von den Funktionalitäten, die zur Verfügung stehen.

Der Werkzeugkasten steht in einer kleineren und größeren Fassung zur Verfügung. Die Funktionen sind:
- Drehen und Spiegeln
- Zuschneiden und Skalieren
- Farben ändern
- Text einfügen
- rote Augen entfernen
- diverse Effekte anwenden
- Rahmen einfügen
Jede Änderung kann vor dem Speichern in einem kleinen Vorschaufenster angesehen werden. Zusätzlich gibt es eine kurze Beschreibung des Fotoeffekts:

Das bearbeitete Foto kann in verschiedenen Formaten gespeichert und per Mail versendet werden. Insgesamt schein mir Phixr eine nützliche Anwendung zu sein, die von der Optik und der Funktionalität durchaus an “echte” Bildbearbeitungsprogramme angelehnt ist.
Picnik
Picnik findet tatsächlich auf der grünen Wiese statt, und es ist auch so unkompliziert wie das Essen unterwegs. Zum Ausprobieren kann man auch ohne Registrierung ein Foto hochladen oder an einem der vorhandenen Bilder etwas experimentieren.

Die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten werden über 8 Buttons in der Kopfzeile angeboten. Hat man sich für eine Option entschieden, erhält man in der gleichen Kopfzeile die Buttons oder Schieberegler zur Veränderung der aktuellen Werte. Die Änderungen werden sofort am Originalbild durchgeführt, sind also deutlich sichtbar. Mit dem Button “zurücksetzen” kann man jederzeit wieder zum Ausgangswert zurückkehren. Der Funktionsumfang von Picnik umfasst allerdings nur die wirklich grundlegenden Schritte der Bildbearbeitung wie:
- Drehen und Spiegeln
- Zuschneiden und Skalieren
- rote Augen korrigieren
- Farbe und Kontrast verändern
Alle Bearbeitungsmöglichkeiten werden erklärt, so dass sich Picnik auch für mit der Bildbearbeitung unerfahrene Nutzer eignet. In einem anderen Bereich von Picnik besteht die Möglichkeit, diverse Effekte sowohl auf ein Foto anzuwenden als auch ein eigenes Bild zu erstellen. Manche Optionen stehen allerdings nur für Premium-Nutzer zur Verfügung, die 24,95 USD pro Jahr bezahlt haben. Für die Registrierung ist hier neben Benutzername und Passwort auch noch eine Mailadresse erforderlich, über die man auf Wunsch über neue Versionen informiert wird.
Wenn man mit seinen Fotos ansonsten in Facebook, Flickr oder Picasa zu Hause ist, findet man in den beiden Tools eine gute Ergänzung für die Bildbearbeitung. Picnik liefert die reinen “Basics”, während Phixr auch fortgeschrittene Möglichkeiten bietet. Ein Versuch ist es allemal wert.
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Suchmaschinen-Optimierung im Magento-Shop
Suchmaschinenoptimierung ist in aller Munde und wer in einem Online-Shop etwas verkaufen möchte, muss natürlich auch in den Suchmaschinen gefunden werden. Wer sich für einen Magento-Shop entschieden hat, wird bei der Suchmaschinenoptimierung auch sehr gut unterstützt. Aber wie bei vielen anderen Dingen zahlt es sich aus, wenn man sich vor der Befüllung des Shops wenigstens ein paar konzeptionelle Gedanken macht, wie denn die angebotenen Produkte am besten in den Suchmaschinen gefunden werden.
Denn je nach Art der verkauften Produkte gibt es unterschiedliche Strategien. Bei Markenartikeln sollten die Marke und die genaue Produktbezeichnung in die Suchmaschinenoptimierung einbezogen werden (z.B. Immergelb XT47S). Bei generischen Produkten ohne eigenen Namen eignet sich eine griffige Kurzbeschreibung für die Suchmaschinenoptimierung (z.B. Fleece-Kinderjacke rot). Je nach Zielgruppe und Erklärungsbedarf ist auch eine Kombination aus beiden Strategien angebracht (z.B. Campingdusche Immergelb XT47S).
Wenn man beim Einpflegen von Produkten in den Shop die Felder für die Suchmaschinenoptimierung nicht separat ausfüllt, verwendet Magento dafür Standardwerte. In vielen Fällen sind diese Standardwerte durchaus akzeptabel, in manchen Fällen ist jedoch eine individuelle Optimierung ratsam. Generell kann man für Magento-Shops sagen, dass sich Handarbeit bei der Pflege der Produkte in einer höheren Benutzerfreundlichkeit niederschlagen wird.
Was also tut Magento, was kann der Administrator tun? Schauen wir uns die Stellschrauben der Suchmaschinenoptimierung einmal im Detail an:
URL
Die URL kann bei den allgemeinen Informationen zum Produkt im Feld “URL key” eingetragen werden. Bleibt dieses Feld leer, so verwendet Magento den Namen des Produkts und die Navigationshierarchie für die URL. Besteht die Produktbezeichnung aus mehreren Wörtern, trennt Magento diese mit Bindestrichen. Enthält der Produktname einen Umlaut, so sollte auf jeden Fall eine individuelle URL angegeben werden, da Magento sonst nämlich einfach die Pünktchen des Umlauts weglässt.
Seitentitel
Auch der Seitentitel wird automatisch aus dem Produktnamen und der Navigationsstruktur übernommen. Hier werden mehrere Wörter des Produktnamens durch Leerzeichen und die Stufen der Navigation durch Bindestriche voneinander getrennt. Das Feld zur manuellen Eingabe des Seitentitels findet man unter dem Menüpunkt “Meta Informationen”.
Meta-Tag “Description”
Dieses Meta-Tag für das Snippet in den Suchergebnissen wird ebenfalls im Menüpunkt “Meta Information” gepflegt. Magento weist den Administrator freundlicherweise gleich auf die Längenbegrenzung von 255 Zeichen hin. Ist dieses Feld leer, so wird die Produktbeschreibung (Description) verwendet. Um den Suchenden aus den Suchergebnissen tatsächlich auf die Seite zu locken, ist die reine Produktbeschreibung sicher nicht so günstig. Ein Hinweis auf die Tatsache, dass der Link in einen Online-Shop führt, sollte zumindest enthalten sein.
M eta-Tag “Keywords”
Da die Bedeutung dieses Meta-Tags nicht mehr so groß ist wie einst, kann man sich überlegen, ob man es Magento überlässt, den Titel des Produkts als Tag zu verwenden, oder ob man sich die Mühe macht, individuelle Begriffe durch Komma getrennt zu hinterlegen. Das Feld ist jedenfalls auch im Menü “Meta Informationen” enthalten.
Alt-Tag bei Bildern
Dies ist der einzige Fall, in dem Magento keine automatische Übernahme durchführt. Wenn das “Label” beim jeweiligen Bild nicht gefüllt ist, erhält das Bild auch kein Alt-Tag im Code.
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