Neue Suchmaschine
Ganz in der Nähe von uns, an der Fachhochschule Rosenheim, wurde eine interessante neue Suchmaschine entwickelt. Wenn die Zeitungen schon darüber berichten, gehört diese neue Suchmaschine auch von mir einmal genauer untersucht und vorgestellt - und das nicht nur aus Lokalpatriotismus.
Google braucht zwar derzeit keine Angst vor der bayerischen IRIS zu haben, denn dieses Informationssystem enthält “nur” Fachinformationen zum Thema Holz. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, auch andere Themengebiete damit zu strukturieren.
Die Suchergebnisse werden in Bild und Text dargestellt. Das Bild zeigt den Suchbegriff in der Mitte ausgehend verwandte Begriffe mit ihren Beziehungen.

Ab der zweiten Suche, deren Button treffenderweise “Finden” heißt, wird auch der vorherige Suchbegriff im Bild angezeigt. Denn möglicherweise gibt es ja Verbindungen zwischen den Begriffen und möglicherweise hangelt sich der Suchende von Ergebnis zu Ergebnis weiter.
Unter dem Bild werden zunächst sprachliche Alternativen angeboten, Tipps also für eine weitere Suche, möglicherweise auch in anderen Suchmaschinen oder Quellen. Schließlich folgt die Liste der tatsächlichen Suchergebnisse, die mit einer Zusammenfassung einen ersten Eindruck über das Dokument gibt. Dazu kommen die Treffergüte und die Quelle. Der Benutzer kann auch nach Geschmack wählen, ob er alle Ergebnisdarstellungen wünscht oder nur eine davon sehen möchte. Wer auf Grafik steht, kann seinen Blickwinkel noch erweitern und sich das Begriffe-Netz anzeigen lassen:

Hier erscheint der Suchbegriff (rechts in lila) in einem noch größeren Zusammenhang. Jedes Kästchen lässt sich wieder anklicken und führt zu einem noch größeren Baum. Dieser war bei meinem Suchbegriff allerdings so riesig, dass sich Kästchen und Pfeile teilweise überlappt haben. Aber da ich ja kein Holzspezialist bin, war mein Suchbegriff sicher auch zu unspezifisch. Andererseits kann diese Darstellung durchaus hilfreich sein, wenn man den genauen Suchbegriff nicht kennt und sich langsam vortasten muss oder wenn man sich über ein Gebiet informieren möchte. Die Suche nach “Holzbau” beispielsweise zeigt auf einen Blick, wie vielfältig dieses Gebiet ist, wo Holzbau eingesetzt wird, welche Institutionen es gibt und vieles mehr.
Verwunderlich ist für mich allerdings, dass mir auf den Suchbegriff “Bergwald” das Begriffenetz um “Bitumenkleber” angezeigt wird. Auch der Suchbegriff “schwenden” bringt mir “Abwassergeräusch” im Begriffenetz, mit sprachlichen Alternativen, die aber überhaupt nichts mit dem Entfernen von Bäumen von Almflächen zu tun haben. Neja, IRIS scheint nicht nein sagen zu können, denn sie bringt auch auf völlig absurde Begriffe eine (natürlich nicht passende) Antwort anstatt zuzugeben, dass sie zu dem gesuchten Begriff keine Quellen finden kann…oder dass sie der Benutzer möglicherweise zum Narren halten will - wenn er beim Holzbau nach “Roggenbrot” sucht…
Vielleicht sind das ja Kinderkrankheiten, an denen das Entwicklerteam noch arbeitet. Vielleicht hätte ich als angemeldeter Benutzer auch mehr gesehen als als anonymer Gast.
Alles in allem gefällt mir aber der Ansatz des Informationssystems sehr gut. Und wenn die Inhalte passen, würde ich mir ein solches System auch für meine speziellen Fachgebiete wünschen. Warten wir ab, ob wir demnächst mehr von IRIS oder einer weiterentwickelten Schwester hören werden.
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Magento-Starttermin erstmal offiziell bestätigt
Dass der Magento-Starttermin gehalten wird und die Software bis 31.03. in einem ersten finalen Release verfügbar sein wird, hat Roy Rubin - CEO von Magento - auf der Konferenz “Under the Radar” am 21.03.08 in Mountain View (kein schlechtes Omen!!!) bestätigt. Somit wurde der bereits vor Monaten angekündigte Zeitplan jetzt erstmal offiziell bestätigt. Im Rahmen seiner Präsentation wurde eine Folie gezeigt, auf der man lesen konnte:
“Today, here, now, we´re announcing the pending launch (in the next 10 days) of Magento 1.0″
Wen´s interessiert: Die vollständige Präsentation kann man sich im offiziellen Magento-Blog ansehen.
Und weil´s so schon war, wurde Magento auch gleich mit dem ersten Award in der Kategorie “Manage Up” (was auch immer das genau war…) ausgezeichnet.
Dann warten wir mal gespannt bis Montag nächster Woche. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das warten lohnen wird. Das Interesse an der neue Open-Source-Shopsoftware ist mittlerweile ja doch enorm…
Quelle: magentocommerce
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Live-Shopping - Online-Shopping der Zukunft!
Mit dem Live-Shopping haben wir vor kurzem bereits einen DER kommenden Trends im Bereich E-Commerce vorgestellt. Inzwischen gibt es in Deutschland auch bereits einige Plattformen, die auf diesen Zug aufgesprungen sind und recht erfolgreich Geschäfte im Web machen. Exciting Commerce berichtet beispielsweise, dass die erfolgreichsten Live-Shopping-Anbieter in Deutschland zwischenzeitlich bis zu EUR 40.000.- Umsatz pro Tag (USA: bis zu 1,25 Mio. Dollar pro Tag) generieren, wobei nach deren Schätzungen das Marktvolumen im Bereich Live-Shopping dieses Jahr bei 15 - 20 Mio. Euro liegt. Weiter geht Exciting Commerce davon aus, dass das Potential dieser neuen Form des Shoppings im Web das Potential im TV (derzeit ca. 1,1 Mrd. Euro) übertreffen wird.
Nachfolgend eine Aufstellung der aktuellen Live-Shopping-Anbieter in Deutschland:
- www.guut.de
- www.schutzgeld.de
- www.topvision24.de
- www.alternate.de
- www.preisbock.de
- www.abedi.de
- www.ibood.com
- www.live-shopping-24.de
- www.dealirio.com
- www.urdeal.de
- www.niboki.com
- www.sportlet.de
- www.smileandbuy.de
- onedealoneday.de
- www.a-better-tomorrow.com
- www.weedoo.de
- www.schnellig.de
- www.today-only.de
Wie in obenstehender Grafik ersichtlich könnte sich der Markt bei ähnlich dynamischer Entwicklung wie in den letzten Monat bis Jahresende auf bis zu 50 Anbieter ausdehnen und damit zum amerikanischen Markt beinahe aufschließen, der aktuell über 61 Live-Shopping-Anbieter verfügt.
Quelle: Exciting Commerce
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Abstrafungen - Wenn Google einen nicht mehr lieb hat!
Im Prinzip ist jeder Webmaster auf das Wohlwollen von Google angewiesen. Nur eine sauber indizierte Seite erscheint auch in den Suchergebnislisten. Wie weit vorne man dort dann landet, hängt von vielen Faktoren – den sog. Rankingfaktoren – ab. Mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung kann man nun versuchen, bestimmte für die Platzierung einer Webseite wichtige Faktoren so zu trimmen, dass Google der Webseite mehr Gewicht und damit eine höhere Platzierung verleiht.
Wie in vielen anderen Bereichen, führen auch bei der Suchmaschinenoptimierung viele Wege zum Ziel. Ganz grundlegend unterscheidet man zwischen sog. White-Hat-Methoden – darunter versteht man Maßnahmen, die von Google akzeptiert - ja sogar empfohlen werden. Primär geht es hier um die Verbesserung der Crawlability – also der Indizierbarkeit einer Seite. Mit White-Hat-SEO ist man langfristig auf der sicheren Seite. Fairerweise sollte aber erwähnt werden, dass man – je nach Themenumfeld – einiges an Geduld und Fleiß mitbringen muss um mit derart „legalen“ Methoden zum Erfolg zu kommen.
Einen ganz anderen Ansatz verspricht dagegen das sog. Black-Hat-SEO. Hierbei handelt es sich um manipulative Methoden, mit denen versucht wird, die Google-Algorithmen zu täuschen und so bessere Platzierungen zu erzwingen. Auf derartigen Möglichkeiten möchte ich im Detail nicht näher eingehen. Nur soviel dazu: Black-Hat kann sehr gute Ergebnisse erziele – auch kurzfristig. Da es sich hier aber um eine besondere Form des Betruges handelt, wird Google – sobald die Methoden entdeckt werden – nicht zimperlich vorgehen. Hierzu verfügt Big-G über unterschiedlichste Saktionsmaßnahmen, die zum Teil gravierende Folgen haben können. Insofern lohnt es sich vor Beginn der Optimierung genau zu überlegen, wie viel Risiko man bereit ist einzugehen.
Dass es sich bei den Sanktionen – auch Google-Penalties genannt – nicht nur um Worthülsen handelt, musste ein bekannter Münchner Autobauer vor einiger Zeit am eigenen Leib spüren. Hier wurde versucht, sich durch „nicht ganz saubere Methode“ einen Platzierungsvorsprung zu verschaffen. Natürlich würde der Manipulationsversuch entdeckt und die Strafe war nicht von Pappe. Google sperrte kurzerhand sämtliche Seite für mehrere Tage aus dem Index. Die Folge kann man sich an einer Hand abzählen. Natürlich wollte man dadurch auch ein Exempel statuieren. Ein riesiges Medienecho sorgte für den von Google gewünschten Effekt….
Soviel zur Einführung. In der Folge möchte ich die „Google Abstrafungen“ etwas näher beleuchten.
Die Hauptursache für Abstrafungen (Penalties)
Ein Großteil der Penalties resultiert aus einem falschen Linkaufbau. Gerade Anfänger begehen häufig den Fehler möglichst schnell möglichst viele Links zu generieren. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass man damit kurzfristig Erfolge verbuchen kann, sich nach kurzer Zeit das Blatt aber wendet und die Platzierungen abstürzen. Wenn man das Thema mit gesundem Menschenverstand betrachtet, leuchtet dies aber auch durchaus ein. Hinter Google stehen Algorithmen, die versuchen, das menschliche Verhalten möglichst genau nachzubilden. Wie würde ein Mensch also über eine Webseite denken, die urplötzlich und ohne erkennbaren Grund einen extremen Zuwachs an Links erfährt. Möglicherweise wird man hier auch etwas skeptisch und stellt sich die Frage, woher diese Zunahme kommt. Auch Google geht hier ähnlich vor, nur dass sie über viel mehr Möglichkeiten verfügen, um den Linkaufbau und die Linkstruktur auszuwerten:
- Eine Vielzahl an themenfremden Links von irgendwelchen Linklisten oder Verzeichnissen
- Gekaufte Links, die durch „Sponsored Links“ markiert sind und bei denen ein Reisebüro- neben einem Webdesign-Link steht
- Untereinander verlinkte Webseiten, die auf der selben Class C IP-Adresse liegen
- etc.
Im allgemeinen lässt sich sagen, dass bei einem Verstoß gegen die Webmaster Guidelines die Gefahr eines Penalties besteht.
Warum wird eine Seite abgestraft?
Das Ganze ist sehr einfach zu erklären: Wenn Google das was Sie auf oder mit Ihrer Seite machen nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, in den „Genuss“ einer Abstrafung zu kommen. Man kann jetzt natürlich darüber diskutieren, ob Google damit nicht Herrscher über das gesamte Web ist. Fakt ist, dass Google immensen Einfluss ausüben kann und dies bei Bedarf auch macht, wie es Matt Cutts – der Oberspamwächter von Google – etwas verniedlicht ausdruckt:
“Webmasters are welcome to make their site however they like, but Google in turn reserves the right to protect the quality and relevance of our index.“ Bang!
Dies bedeutet nichts anderes, als das man das Google-Spiel gerne mitspielen und davon auch profitieren darf – allerdings nach deren Regeln.
Die häufigsten Gründe für Google-Sanktionen
Die Do´s und Dont´s im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung findet man in den Webmaster-Guidelines. Obwohl diese von Zeit zu Zeit immer wieder angepasst werden, bilden sie eine sehr gute Ausgangsbasis um Gründe für Google-Penalties zu finden:
- Falsches Linkbuilding:
Eines der wichtigsten Themenfelder im Rahmen von SEO ist der Aufbau von Links. Sofern man hier auf Seiten verlinkt, die ausgeschlossen oder abgestraft wurden, begibt man sich als Webmaster schnell in sog. „Bad Neighbourhood“ was zu negativen Auswirku ngen auf die eigenen Seite führen kann. Gleiches gilt für die Vielzahl an Linknetzwerken und Partnerprogrammen, über die man Links tauschen kann. Beobachten Sie Ihre Linkstruktur genau und achten Sie in besonderem Maße darauf auf wen Sie verlinken und wer auf Sie verlinkt.
- Automatische Anfragen:
Dass Google automatische Anfragen (z.B. durch Positionschecksoftware) hasst, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Ein häufiger Einsatz derartiger Tools kann dazu führen, dass Google Ihre IP-Adresse sperrt, was sich mitunter auch auf Ihre Webseiten auswirken kann. Vermeiden Sie es daher, derartige Tools permanent einzusetzen.
- Anfängerfehler:
Gerade Anfänger tendieren dazu – möglichst ungeduldig – durch aggressives Linkbuilding sowie übermäßigen Keyword-Einsatz (Keyword-Stuffing) gute Platzierung kurzfristig zu erzwingen. Hier ist es vernünftiger sich in Geduld zu üben, das Linkbuilding langsam und kontinuierlich zu betreiben um das Ganze möglichst natürlich wirken zu lassen. Übertreiben Sie die Optimierungen nicht, d.h. variieren Sie Ihre Keywords und verwenden Sie nicht immer die „optimalen“ Linktexte, denn dadurch wirkt eine Seite sehr schnell überoptimiert. Etwas weniger als die „perfekte und vollständige Optimierung“ ist häufig die bessere Variante.
- Mininets:
Sofern Sie über mehr als eine Webseite verfügen, die alle auf den gleichen Class-C IP-Adressen liegen, sollten Sie mit der gegenseitigen Verlinkung derartiger Seiten vorsichtig sein. Google erkennt mittlerweile recht gut derartige Mininetze, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen.
- Keyword-Stuffing:
Darunter versteht man den übermäßigen Einsatz von Keywords. Google hasst dies und bestraft Seiten, die diese „Technik“ anwenden immer wieder. Gerade im Aufspüren von „versteckten“ Keywords (damit meine ich nicht nur die Spamversuche anno 1999 mit weißer Schrift auf weißem Grund) ist Google mittlerweile recht gut, so dass man möglichst die Finger davon lassen sollte. Denken Sie immer zuerst an die User. Wenn Sie vernünftige Seitentitel, Überschriften und etwas passenden Text einsetzen benötigen Sie keine erzwungenen Keywords.
- Automatische Redirects:
Vermeiden Sie nach Möglichkeit Meta und JavaScript Redirects, da diese Art von Weiterleitungen Google häufig mit Doorway-Pages in Verbindung bringt. Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – eine Seiter weiterleiten, machen Sie es richtig mit einem 301 permanent redirect, der über die .htaccess Datei gesteuert wird.
Abstrafung (Penalty) vs. Ausschluss (Ban)
Google unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Strafen, die jedoch deutliche Unterschiede aufweisen:
• Abstrafung: Hierbei handelt es sich um die schwächere Form der Strafe bei der Google die ursprüngliche Platzierung der Seite negativ beeinflusst, wobei es verschiedene Stufen der Beeinflussung gibt. D.h. sofern ein Penalty angewendet wird, bedeutet dies für eine Seite die vorher auf Platz 1 war, dass sie dadurch auf einen hinteren Platz verschoben wird. Die Seite ist demnach weiter im Index vertreten, allerdings schlechter gerankt. Abstrafungen können häufig auch durch Unwissenheit hervorgerufen werden, indem z.B. ein „nicht sauberer“ Link auf die Seite gesetzt wird.
• Ausschluss: Beim Ausschluss handelt es sich um die Höchststrafe. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird hier die gesamte Webseite aus dem Index gestrichen und erscheint für keinerlei Suchanfragen mehr. Diese Art der Sanktion wird für Spam in größerem Stil angewendet.
Meist ist es so, dass man als Webseitenbetreiber nicht über eine derartige Sanktion informiert wird, wodurch die Gründe häufig erstmal unklar sind. Gerade wenn eine Seite plötzlich deutlich an Traffic verliert, sollte man seine Platzierungen und die Zahl der indizierten Seiten etwas genauer überprüfen.
Welche unterschiedlichen Google-Penalties gibt es?
- - 6 Ranking Penalty
Hierbei handelt es sich um die neueste Form der Google-Strafen. Erstmal wurde im Januar 2008 darüber berichtet. Ältere, etablierte Seiten die bislang für bestimmten Suchbegriffe auf der Pole Position zu finden waren, standen plötzlich auf Position 6. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Penalty bei Seiten angewendet wurde, die es mit der Optimierung „etwas zu gut“ gemeint hatten. Google hat dies dementiert und die Verschiebungen in den Suchergebnissen auf eine Panne während eines Updates zurückgeführt. Ob dies tatsächlich so war bleibt aber nach wie vor offen.
- - 30 Suppression Penalty
Dieser Penalty, bei dem die ursprüngliche Platzierung um 30 Positionen nach hinten verschoben wird, kommt häufig bei Seiten zum Einsatz, die verstärkt auf Adwords setzen aber nur über wenig Content verfügen. Auch Seiten, die Gästebuchspam, JavaScript Redirects oder Doorway Pages einsetzen sehen sich häufig damit konfrontiert. Aber auch Webpages, die über eine Vielzahl an identischen Linktexten verfügen können sich sehr schnell auf Position jenseits der dritten Seite wieder finden.
- - 50 Paid Links Penalty
Diese Art der Google-Abstrafung trifft in der Regel Seiten, die sich Ihre Positionen durch Links erkauft haben oder die auf der anderen Seite von Ihrer „starken Position“ durch Linkverkauf profitieren wollten. Gerade im vierten Quartal 2007 hat Google die Schrauben in diesem Bereich deutlich angezogen und hier einige Exempel statuiert. Auch durch die Teilnahme an Link-Netzwerken und ähnlichem kann man sehr schnell in den „Genuss“ eines derartigen Penalties kommen.
- PageRank Penalty
Hierbei handelt es sich um eine „Sonderform“ der Google-Strafen, die im Rahmen der PageRank-Säuberungsaktion im vierten Quartal 2007 eingesetzt wurde. Bei PR-starken Seiten, die sich durch den Linkverkauf ein Zusatzeinkommen gesichert hatten, wurde der (sichtbare) PageRank nach unten korrigiert, wodurch die Attraktivität für Linkkäufer deutlich zurückging. Nachdem betroffene Seite Ihre Sponsored-Links mit nofollow maskiert oder ganz entfernt hatten, wurde der ursprüngliche PageRank größtenteils wieder aktiviert. Die Rankings der meisten, betroffenen Seiten wurden dadurch nicht beeinflusst.
- - 950 Penalty
Hierbei handelt es sich um die stärkste Penalty-Form, bei der eine Webpage auf die letzte Seite in den Suchergebnissen „verbannt“ wird. Über diesen Penalty gibt es relativ wenige Infos. Es scheint so zu sein, dass in diesem Fall nicht ein kompletter Webauftritt betroffen ist, sondern nur einzelnen Seiten herausgepickt werden. Über die Gründe wird spekuliert. Man kann aber davon ausgehen, dass es mit exzessivem Linkbuilding, übertriebenen Affiliate-Links und einer übermäßigen Onpage-Optimierung zusammenhängt.
Wie kann man prüfen, ob man abgestraft oder ausgeschlossen wurde?
Eine Abstrafung wird sich am schnellsten in den Seitenzugriffen abzeichnen. D.h. wenn die Anzahl der Seitenbesucher – ohne nachvollziehbaren Grund - plötzlich merklich nachlässt sollte man seine Platzierungen etwas genauer prüfen.
Hierzu sollte man als erstes die Indizierung der Seite prüfen, indem man in Google nach „site:domain.de“ sucht. Eine weitere Möglichkeit um festzustellen, ob eine oder mehrere Seiten nach wie vor im Google-Index vertreten sind, stellt die Abfrage „cache:domain.de“ dar. Taucht Ihre Seiten bei diesen Abfragen nicht mehr bei Google auf, wurden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Index entfernt. In diesem Fall hilft dann nur noch eines: Die Gründe für den Ausschluss beheben (z.B. Doorway-Pages entfernen) und danach einen Reinclusion Request bei Google starten.
Wenn Ihre Seite über die Kommandos “site” oder “cache” angezeigt werden, Ihre Platzierung aber nicht mehr der ursprünglichen entspricht, sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach in den „Genuss“ eines Penalties gekommen. Überprüfen Sie in dem Fall die betroffenen Seiten genau, versuchen Sie zu analysieren ob sie gegen die Google-Guidelines verstoßen haben und berichtigen Sie Ihre Fehler.
Danach hilft nur noch warten und hoffen – und für das nächste Mal die Google Guidelines noch besser zu studieren…
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Live-Shopping, noch eine Variante des Shopping 2.0
Eine weitere Spielart des Shopping 2.0 neben dem Social Shopping ist das Live Shopping. Während sich die Betreiber von Web-Shops (oder solche, die es werden wollen), auf die Freigabe von Magento freuen, weil dort auch eine sehr große Menge an Produkten gut strukturiert angeboten werden können, gelten im Live Shopping andere Vorgaben. “Weniger ist mehr” lautet hier die Devise, und so wird pro Tag nur ein Produkt angeboten. Somit gibt es auch jeden Tag ein neues Produkt, und das wird so lange angeboten, wie der Vorrat reicht. Ist dieser Vorrat vor Ende des Tages ausverkauft, wird der Shop eben für einige Stunden zum Geistershop. Gibt es nach Ablauf der Verkaufsfrist noch Lagerbestände, hat der Anbieter sozusagen Pech gehabt. Ist diese Restmenge ausreichend groß, kann er damit eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Aktion starten. Sind es nur noch wenige Stücke, muss er sie anders “weiter bringen”.
guut.de ist ein deutschsprachiges Beispiel für diese Form des Live Shopping.

guut.de, ein u aus “Gut”, weil man ein solches kaufen kann, und eines für “gut”, weil der Preis so ist? Kann gut sein, denn nach einer stichprobenartigen Recherche zu den Produkten der vergangenen Tage kann ich bestätigen, dass es sich um aktuelle Güter (Produkte) handelt - also nicht etwa um Auslaufmodelle oder Ladenhüter - und dass die Preise von guut.de wirklich unschlagbar sind. Beim Domainnamen lässt sich auch eine gewisse Ähnlichkeit mit woot.com, dem amerikanischen Pendant, nicht verleugnen.
Worin liegt nun der Reiz dieses Live Shoppings? Es geht schnell. Man verliert keine Zeit mit der Suche nach Produkten im Shop, muss nicht Navigieren oder Vergleichen und hat nicht die Qual der Wahl zwischen mehreren ähnlichen Produkten. Wer Offline gerne im Discounter kauft, weil dort in jeder Filiale die Regalplatzierungen gleich sind und man zielstrebig über einen kurzen Weg zum gewünschten Artikel kommt, und große Supermärkte meidet, weil man sich dort “die Hacken abläuft”, bis man die Kühltheke am anderen Ende der riesigen Halle erreicht hat und dort, wo gestern noch das Brot lag, heute Seife angeboten ist, der wird am Live Shopping seinen Gefallen finden. Allerdings erfordert Live Shopping unter Umständen auch eine kleine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Da das neue Produkt jeweils um Mitternacht online geht, ist die zweite Nachthälfte bei begehrten Gütern die beste Einkaufszeit. Langschläfer könnten also um die Mittagszeit durchaus schon “in die Röhre” schauen.
Und zudem ist eine ständige Beobachtung des zukünftigen Angebots erforderlich. Newsletter, RSS-Feeds oder SMS-Benachrichtigungen wollen studiert und ausgewertet werden, damit man zur rechten Zeit vor dem Rechner sitzen kann. Ob allerdings wirklich in jedem Fall die Kaufentscheidung in Ruhe und nach reiflicher Überlegung fällt? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mancher Kauf nicht wirklich notwendig war und mehr von dem Schnäppchengedanken getragen war. So wurde jedenfalls mal über die Non-Food-Sonderprodukten der Discounter gesagt. Dort würde etliche Dinge nur gekauft, weil man es für ein günstiges Angebot hält und das Erfolgserlebnis hat, zu den erfolgreichen Käufern zu gehören, obwohl man eigentlich keinen echten Bedarf hat.
Beim Online-Kauf sehe ich zudem noch die Gefahr, dass man ohne Berücksichtigung seiner Budgetgrenzen kauft, weil man ja nicht mehr die Geldbörse zücken muss und an der Kasse merken könnte, dass diese leer ist. Aber das ist ein anderes Thema, um das es hier nicht vorrangig gehen soll. Werfen wir stattdessen lieber noch einen Blick auf Varianten im Live Shopping:
Eine netter Ziegenbock tummelt sich auf www.preisbock.de im weiten Grün vor imposanter Bergkulisse und bietet auch jeden Tag ein neues Produkt an.

Der Unterschied zu guut.de ist, dass die Produkte bei preisbock.de 7 Tage im Angebot sind - sofern sie nicht vorher ausverkauft sind. Unter der Produktdarstellung wird angezeigt, wie groß das Angebot noch ist. Die Prozentangabe ist allerdings relativ, da man ja nicht weiß, wieviel Stück insgesamt im Angebot waren und wie eilig es ist, wenn noch 30% oder 10% an Lager sind.
Was beim Preisbock auch noch positiv auffällt: Es ist ein Trusted Shop, der risikoloses Einkaufen garantiert.
Diese beiden Plattformen sind nicht die einzigen ihrer Art im Web. So gibt es nach ähnlichem Muster u.a. ibood.com, schutzgeld.de und sportlet.de. Details der Bedingungen unterscheiden sich jedoch im Einzelfall. So ist das Angebot von ibood.de international, während Schutzgeld.de nur angemeldeten Benutzer zeigt, welches Produkt aktuell im Angebot ist. Also: erst lesen, dann überlegen, was man wirklich braucht…und wenn die innere Ampel auf grün steht: schnell zuschlagen.
Aus Anbietersicht handelt es sich hier um echte Nischenstrategien. Die ein oder andere hat bei einem überfluteten Markt sicher gute Erfolgschancen. Schau’n wir mal, welche es sein wird und was Shopping 2.0 noch so alles zu bieten haben wird.
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Gebet des Web-Entwicklers
Lieber Mozilla Firefox, geehrt wirst du in Web-Entwickler-Kreisen
gelobt werde deine Standardkonformität!
Deine Zeit komme, wie bei Entwicklern, so bei allen Anwendern.
Des Programmierers Wille geschehe, nicht nur im Firefox, sondern in allen Browsern.
Unsere tägliche Freude bei der Web-Entwicklung gib uns heute,
und bewahre uns vor Hacks für den Internet Explorer.
Führe uns nicht zur falschen Darstellung von paddings,
sondern erlöse uns von der fehlenden Standardkonformität des IE.
Deine Beachtung der Standards sei das Vorbild,
unter Windows, Linux und Mac.
Return
Fernab von jeglicher Gotteslästerung - schon gar nicht in der Karwoche - ist mir dieses Gebet in den Sinn gekommen, nachdem mich die Familie der Internet Explorer gestern fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Viele Web-Entwickler werden mir dabei sicher nickend zustimmen, und wenn es einen Preis für den meist-verfluchtesten Browser gäbe, würde sich sicher ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Internet Explorer 6 und 7 ergeben. Sie würden konkurrenzlos um den Sieg fighten, während sich die anderen Browser gerade mal aus den Startblöcken erhoben hätten.
Dass der IE mit padding-left und padding-right nichts anfangen kann und entsprechend formatierte Stellen eben nicht einrückt, kann man ja noch verschmerzen, weil es dafür einfache Ausweichmöglichkeiten gibt. Aber dass der Internet Explorer mit meiner Web-Anwendung gerade macht, was er will, ist eigentlich ein fetter Reklamationsgrund. Das Beste daran: ein Codeschnipsel, der an zwei Stellen exakt gleich ist, wird an der einen Stelle korrekt ausgewertet und umgesetzt, an der anderen Stelle aber nicht. Im Firefox kann man solchen Problemen ja mit Hilfe des Firebugs noch recht gut auf den Grund gehen, aber der Internet Explorer kennt ja nicht mal ein solches Helferlein. Zwar bringt mich der IE 6 neuerdings immer mal wieder in einen Debug-Modus, aber er zeigt mir nur die Codestelle, wo das Unglück passiert. Das weiß ich hier schon selber - nur nicht, was den blauen Browser vom standardkonformen Verhalten abhält.
Ein weiteres Problemfeld, das ich mir gleich nochmal näher anschauen muss, sind URLs, in denen Parameter übergeben werden, z.B. www.xyz.html?userId=25&areaId=55&method=post. Im Firefox ist das natürlich kein Problem, und die so aufgerufene Seite kann problemlos mit den Parametern weiter arbeiten. Im IE wird aber bereits diese URL nicht korrekt zusammengebaut, d.h. anstelle der Parameter werden irgendwelche Zeichen verwendet. Dass die aufgerufene Seite dann mangels Informationen ein mehr oder weniger großes Problem bekommt, ist nicht mehr verwunderlich. Allerdings…könnte dieses Problem temporär sein. Denn auf der Suche nach einer solchen “verwuzzelten” URL bin ich eben nicht mehr fündig geworden - obwohl ich doch gestern abend noch froh war, wenigstens diesen Hinweis entdeckt zu haben….
Lieber Firefox…erlöse uns…. Können wir hoffen, dass der Internet Explorer 8 nicht nur standardfkonform, sondern auch bald verfügbar sein wird? Denn die Hoffnung, dass auch “Otto-Normal-Surfer” zum Firefox wechselt, wird sich wohl in absehbarer Zeit nicht erfüllen. Und dass man vor jede Web-Site eine Vorschaltseite baut, die den Benutzer auffordert, doch bitte den Firefox zu installieren, bevor er weitersurft, kann wohl auch nur einem Web-Novizen einfallen - auch wenn es aus der Sicht eines “alten Hasen” durchaus seinen Reiz hätte.
Aber nun zurück in die harte Realität - Fehler suchen im Internet Explorer…und jeden Abend brav beten, vielleicht hilft es ja irgendwann ![]()
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Social Shopping oder Shopping 2.0
Wer das Prinzip des Social Bookmarking verstanden hat, weiss auch gleich, was unter Social Shopping zu verstehen ist - jedenfalls von der Grundidee her. Beim Social Shopping geht es aber noch ein bisschen weiter, denn Produkte sind ja noch etwas vielfältiger als Links auf Webseiten.
Der Grundgedanke des Social Shopping ist, die Erfahrungen der großen Web-Community für eigene Einkäufe auszunutzen. Wer also verzweifelt nach einem originellen Geburtstagsgeschenk sucht, lässt sich einfach von den Lieblingsprodukten anderer inspirieren. Wer ein bestimmtes Produkt kaufen möchte, aber nicht sicher ist, ob es wirklich den Erwartungen entspricht, liest die Bewertungen der bisherigen Käufer und bildet sich dann erneut sein Urteil. Und wer etwas zu einem Produkt sagen kann, stellt seine Erfahrungen natürlich andersherum auch zur Verfügung. Wer keine Massenware, sondern Unikate kaufen möchte, kann auch das inzwischen im Internet tun. Und nicht zuletzt lässt sich das Internet im Rahmen des Social Shopping auch als Merkzettel verwenden. Betrachten wir die genannten Aspekte einmal etwas näher:
Produktempfehlungen
Welche Produkte werden, wurden oder würden gerne gekauft? Welche Erfahrungen haben andere Käufer mit einem Produkt gemacht? Produktbewertungen sind ja beispielsweise von Amazon gut bekannt, und auch andere Online-Shops nutzen diese Funktion. Die Empfehlungen von Kunden werden als vertrauenswürdig eingeschätzt, d.h. wenn andere Kunden das Produkt empfehlen, fällt die Kaufentscheidung oft leichter als mit den reinen Verkaufstexten des Anbieters allein. Diese Kundenbewertungen sind allerdings auch gerade in die Schlagzeilen geraten, da vermutet wird, dass nicht jede Bewertung auch tatsächlich von einem echten Kunden geschrieben wurde. So soll Amazon darüber nachdenken, Bewertungen nur von Käufern des betreffenden Artikels zuzulassen. Wie dem auch sein, in Online-Shops können nur die angebotenen Produkte bewertet werden. In Social Shopping-Plattformen gibt es jedoch keine Grenzen, d.h. jedes Mitglied kann alle seine Lieblingsprodukte einstellen, ob es sie nun bereits gekauft hat oder nur gerne kaufen würde. edelight ist eine derartige Plattform für Lieblingsprodukte aller Art, die dem Social Bookmarking am nächsten kommt:

Lieblingsprodukte vorstellen, Lieblingsprodukte anderer ebenfalls empfehlen, einen eigenen Wunschzettel erstellen, schauen, was das Lieblingsprodukt in den verlinkten Online-Shops kostet, Lieblingsprodukte ansehen und empfehlen. All das ist edelight-Nutzern möglich. Außerdem können sie Umfragen einstellen, wenn sie die Qual der Wahl zwischen 3 Produkten nicht alleine durchstehen wollen oder Tipps für Geschenke aus der Community erhalten möchten.
Auch wenn das Ganze sozial heißt, ist es nicht unbedingt ehrenamtlich, denn verschiedene Partnershops bedanken sich mit Provisionen in Form von Rabatten bei den Empfehlungsgebern….ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn man die oben gemachten Aussagen zu den Produktempfehlungen bedenkt.
Unikate kaufen und verkaufen
Massenware nein danke, so denken viele, wenn sie Geschenke suchen oder auch für sich selber ein nettes Stück erwerben möchten. Handgefertigte Einzelstücke findet man aber oft nur auf speziellen Künstler- Handwerker oder Bauernmärkten, die meist gerade dann, wenn man den Bedarf hat, nicht stattfinden. Und mancher Anbieter von handgestrickten Socken, gefilzten Hüten, Töpferwaren usw. sucht günstige Absatzwege für seine Stücke. Diese Lücke ist nun auch gefüllt, seit etsy und DaWanda im Netz sind:

Anbieter zahlen eine geringe Gebühr für jedes eingestellte Produkt und eine Provision vom Verkaufswert, wobei es jedoch kleine Unterschiede zwischen beiden Plattformen gibt. Ich finde es auf jeden Fall sozial, dass kleinen Anbietern hier eine raum- und zeitunabhängige Verkaufsmöglichkeit gegeben wird. Bleibt zu hoffen, dass sie sich bei der erforderlichen Vorauskasse auch durch eine zuverlässige Lieferung revanchieren, da die Betreiber der Plattformen mit dem Austausch von Ware und Gegenleistung nichts zu tun haben und sich allenfalls als Schlichter zur Verfügung stellen würden. Aber Skepsis beiseite könnte ich mir gut vorstellen, demnächst bei DaWanda nach Geschenken zu suchen - gerade wenn man ein nettes Geschenk für solche Leute sein soll, die eigentlich schon alles haben.
Fazit
Social Shopping scheint mir ein guter Ansatz, die Vorteile aus On- und Offline-Shopping zu verbinden. Man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Ort der Welt schöne Produkte kaufen, ohne dabei alleine zu sein. Und man kann anderen Einkäufern mit seinen Erfahrungen zur Seite stehen, eben sozial sein. Eine feine Sache, oder? Mal sehen, wie es mit diesem Ansatz in der Praxis weiter geht.
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Google Analytics Alternative
Wer Google Analytics verwendet, seine Daten zukünftig aber nicht mehr auf dem “Silbertablett” nach Mountain View übertragen möchte, für den gibt es möglicherweise eine intereassante Alternative.
Mit Piwik befindet sich ein neues Analysetool in den Startlöchern, das sich in ein paar Monaten zu einem richtigen heißen Kandidaten im Bereich Webanalyse entwickelt könnte. Für April wurde eine erste Beta-Version angekündigt. Piwik ist der Nachfolger von phpMyVisits und wird als Open-Source-Tool unter der GPL-Lizenz zur Verfügung stehen. Um das Tool, das mit einem Javascript-Snippet eingebunden wird, nutzen zu können, wird PHP 5.1 sowie MySQL benötigt.
Mit einer Online-Demo kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Ganz cool finde ich hier die übersichtliche AJAX-Oberfläche, mit der per Drag & Drop die einzelnen Fenster individuell angeordnet werden können.
Das Tool sollte man in jedem Fall im Auge behalten.
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Google Ad Manager - Kostenloser Adserver
Mit dem Google Ad Manager ist man in Mountain View mal wieder auf dem Wohlfahrtstrip und wird zukünftig ein weiteres, interessantes Tool Seitenbetreibern kostenlos zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich um eine professionellen Adserver-Lösung, die es in sich hat.
Betreiber von mittleren und größeren Portalen kennen das ja bereits zur genüge. Die gebuchten Werbeplätze – also Banner in unterschiedlichsten Formaten – müssen zielgerichtet und vom Seitenbetreiber gesteuert ausgeliefert d.h. eingeblendet und getrackt werden können. Diesen Dienst übernehmen sog. Adserver. Auf einer Webseite werden sog. Adtags eingeblendet, die vom Adserver angesprochen werden und über die dann die Werbebanner gesteuert werden.
Neben zahlreichen kommerziellen Adserver-Produkten konnte man dies in der Vergangenheit z.B. über das Open-Source-Tool OpenX (vormals OpenAds) steuern.
Der Google Ad Manager übernimmt künftig diese Funktion, wobei nicht nur Google-Werbung (Adsense), sondern auch „externe“, eigenen Werbung über das Tool ausgeliefert werden kann. Naja, und wie bei vielen anderen Google-Tools steht auch dieser Google Adserver kostenlos zur Verfügung – im Moment allerdings noch in einer geschlossenen Betaversion. Bei Seoroundtable kann man sich das Ganze schon mal „live“ ansehen. In der Randspalte wird Werbung eingeblendet, wobei die unteren beiden Banner über den Ad Manager von Google gesteuert werden. Dies wird auch durch ein kleines Icon im Werbemittel verdeutlicht. Die vier oberen Werbemittel werden durch OpenX ausgeliefert.

Der Workflow bei der der Arbeit mit dem Ad Manager sieht dabei die nachfolgenden fünf Schritte vor:
- Definition der Werbeplätze auf der jeweiligen Seite (z.B. Skyscraper rechts neben dem Content, Fullbanner im Header etc.)
- Generierung der benötigten Adtags im Ad Manager, die dann im Quelltext der jeweiligen Seite eingebunden werden
- Prüfung der Verfügbarkeit von Werbeplätzen (verfügbare Seitenaufrufe vs. Gebuchte Werbeeinblendungen)
- Upload der Werbemittel und Aktivierung der Kampagne
- Auswertung der Kampagne über umfangreiche Reports

Der DoubleClick-Deal trägt also bereits erste Früchte, wobei abzuwarten ist, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. Hier lohnt es sich sicherlich, die weitere Entwicklung zu verfolgen…
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Acht Tipps für erfolgreiche B2B-Blogs
In den Marketing-Abteilungen hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass Blogs ein wichtiger Bestandteil einer übergreifenden Online-Marketing-Strategie sind. Das gilt vor allem im B2C-Bereich. Und wie ist dann mit Unternehmen im B2B-Bereich? Was haben erfolgreiche B2B-Blogs gemeinsam?
Bei der Analyse von ein paar hundert B2B-Blogs haben sich acht Gemeinsamkeiten gezeigt. Daraus sind folgende Tipps entstanden, wie man B2B-Blogs aufbauen kann, die die Loyalität (und Verlinkung) fördern.
Schreiben Sie regelmäßig…aber nur, wenn Sie etwas Sinnvolles anbieten können. Wie oft regelmäßig ist, kann jeder selber festlegen. Man sollte sich aber einen Fahrplan setzen und diesen auch einhalten, ohne allerdings einfach irgendwas zusammenzuschreiben. Leser eines B2B-Blogs suchen nach internen Informationen, Tipps für ihre Karriere und Verbesserungsvorschlägen. Sorgen Sie also dafür, dass in jedem Beitrag etwas zu diesen Themen enthalten ist.
Bilder und andere Medien einbauen. Die meisten B2B-Blogs sind derzeit reine Textblogs. Geben Sie Ihrem Blog mit Fotos, Bildern, Grafiken und Videos eine eigene visuelle Note. Dadurch liest sich der Blog besser, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Leser wiederkommen oder auf den Blog verlinken, steigt.
Seien Sie lustig. Humor kann die Treue der Leser steigern. Wer lacht oder schmunzelt nicht gerne einmal? Schreiben Sie also regelmäßig etwas Lustiges, stellen Sie einen Cartoon über ein wichtiges Thema ein oder verweisen Sie auf andere lustige Inhalte. Das wird in einem B2B-Blog nicht erwartet. Wenn die Besucher aber Humor finden, werden Sie ein Lächeln mit Ihrem Blog verbinden, ihn wieder besuchen und ihn in Gesprächen und über Links weiterempfehlen.
Seien Sie authentisch. Schreiben Sie wie im Gespräch. Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit, so dass die Leser die Person wahrnehmen, die hinter den Worten steht. Autoren werden nicht wegen ihrer Wortwahl, sondern wegen ihres Stils geschätzt. Verwenden Sie Ihren Stil und lassen Sie diesen durchscheinen – denn dann entsteht eine persönliche Verbindung.
Bringen Sie Neues. Im B2B-Bereich kann man mit einem Blog die Meinungsführerschaft übernehmen und Glaubwürdigkeit für das Unternehmen und die Person aufzubauen. Meinungsführer sind keine Papageien, die nur auf die Aussagen anderer verweisen und diese wiederholen. Stellen Sie Ihre eigene Meinung dar und interpretieren Sie für andere, was Sie sehen. Fordern Sie andere auf, quer zu denken. Bringen Sie neue Gedanken ein, die die Leser anderswo nicht finden.
Vermarkten Sie Ihr Angebot nicht zu offenkundig. Denn damit verliert man seine Blog-Leser ganz schnell wieder. Klar wollen Sie etwas verkaufen, aber Leser von B2B-Blogs wollen im Blog keine Verkaufsargumente hören. Natürlich können Sie über Ihre Produkte und Dienstleistungen schreiben, aber so, dass es den Lesern hilft und nicht vertriebsorientiert ist.
Erstellen Sie einen Verhaltenskodex. Teilen Sie den Lesern und Autoren in Ihrem Blog mit, was Sie erwarten. So können Sie Grenzen für das erwartete Verhalten der Autoren und aller anderen ziehen, die sich an der Konversation beteiligen. Dieser Verhaltenskodex kann verschiedene Bereiche betreffen, z.B.: Offenlegung von Interessenskonflikten, richtiges Zitieren und Verlinken, Verpflichtung zur sofortigen Korrektur von Fehlern, ob alle Kommentare veröffentlicht werden usw. Mit dem Verhaltenskodex teilen Sie Ihren Besuchern einiges über sich und Ihr Unternehmen mit.
Bleiben Sie fokussiert. Die Geschäftswelt braucht keine weiteren Generalisten, die über alles reden, was sie sehen. Positionieren Sie sich als Experte in einem bestimmten Bereich. Es ist wesentlich einfacher, Glaubwürdigkeit in einem abgegrenzten als in einem weiten Feld aufzubauen. Dadurch wird zwar die Schar der Leser etwas geringer, aber sie wird loyaler sein.
Quelle: Search Engine Land
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