SEO- und Internet-News by TechDivision


Neuer Release von Magento verfügbar

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 29 January, 2008

Das Warten auf die finale Version von Magento fällt ja fast so schwer wie den Kindern das Warten auf das Christkind. Immerhin haben wir den Vorteil, dass es nicht nur einmal Geschenke gibt, sondern schon zwischendurch immer mal wieder ein paar Goodies. Und so auch heute mit Release 0.7.15480.

Ich habe mir die Liste der Highlights und Verbesserungen durchgesehen und auch gleich ein wenig im Demo-Shop gespielt, um einen authentischen Eindruck zu bekommen. Hier meine persönlichen Lieblinge:

Aufräumen im Code
“Cleaned HTML for validation purposes” und “Cleanup css” heißt es da in den Release Notes. Was da im Hintergrund passiert ist, sieht sicher niemand im Shop, weder vor noch hinter der Ladentheke, aber als Insider der Web-Programmierung beeindruckt mich diese Aussage doch sehr. Denn ein HTML-Code, der eine Validierung übersteht, birgt wenig Risiken für Anwender und Weiter-Entwickler. Und allein die Tatsache, dass sich Varien dieses Thema auf die Fahne schreibt, finde ich aller Ehren wert und ein gutes Zeichen für die Professionalität.

Paypal
Das Bezahlen über Paypal ist inzwischen auch Bestandteil von Magento und funktioniert - wie im Video demonstriert - wie geschmiert. Vielleicht ist Paypal bei uns nicht ganz so populär wie in den USA, aber wer es anbieten will, kann es auf jeden Fall tun.

Preisregeln
Ein paar Gimmicks gibt es bei den Preisen. So kann man einen abweichenden Preis für einen bestimmten Zeitraum festlegen, individuell für jedes Produkt. Und man kann auch für bestimmte Kundengruppen eigene Preise festlegen, die zusätzlich von einer bestimmten Menge aufwärts gelten.

Suche
Wie sich die erweiterte Suche von der bisherigen Volltextsuche unterscheidet, konnte ich im Demoshop bis jetzt noch nicht ausmachen. Gewisse Einschränkungen der Suche sind durchaus wünschenswert, denn dass die Suche nach “T-Shirt” auch den Schuh zeigt, der laut Beschreibungstext auch zum T-Shirt getragen werden kann, ist sicher nicht sooo sinnvoll. Aber ich habe keine Bedenken, dass sich hier schon etwas getan hat.

Reorders
Auch dieses Feature konnte ich noch nicht sehen. Ich stelle mir darunter aber vor, dass ich die gleiche Bestellung immer wieder absetzen kann, ohne jedes Mal die Produktdaten neue eingeben zu müssen. Das ist für Verbrauchsgüter eine sinnvolle Sache und hilft dem Shop-Betreiber, einen treuen Kundenstamm zu erhalten.

Verfügbarkeit
Dass man auch die Verfügbarkeit des Produkts festlegen kann, habe ich eben noch nebenbei entdeckt. Vielleicht ist es mir auch jetzt besonders aufgefallen, weil ich kürzlich etwas in einem Online-Shop bestellt habe und mit der Lieferung eines Artikels die Nachricht bekommen habe, dass der zweite bestellte Artikel nicht mehr vorrätig ist. Das hat mir nicht so gut gefallen, denn wenn ich beim Bestellen schon gewusst hätte, dass es den Artikel nicht mehr gibt, hätte ich gleich einen anderen bestellt. Der Shop hat mir dann freundlicherweise eine verpackungskostenfreie Ersatzlieferung geschickt, womit ich als Kunde zufrieden war. Als Konzeptionierer von Online-Shops werde ich auf diesen Punkt aber sicher in Zukunft weiter achten. Vielleicht gibt es ja dann in einer Magento-Version 1.x auch eine Anbindung an Warenwirtschaftssysteme.

Aber nun warten wir erstmal weiter gespannt auf die 1.0 oder die offizielle Freigabe, auch eine 0.7.x oder höher produktiv nutzen zu dürfen, ohne die Update-Möglichkeiten zu verlieren.

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Tools für Web-Design und SEO

Gepostet in Tools durch Marion Engel am 28 January, 2008

Heute will ich ein sehr nützliches Tool vorstellen, das bei der Programmierung und Suchmaschinen-Optimierung von Web-Seiten verwendet werden kann. Den SEO-Browser gibt es kostenlos im Internet.

Der simple analysis mode zeigt die Webseite so, wie sie die Suchmaschinen sehen:

SEO-Browser

Auch wenn es auf diesem Screenshot schlecht erkennbar ist: Suchmaschinen können nur Text lesen und weder Bilder noch Farben erkennen oder gar beurteilen, ob das Layout hübsch ist. Alle Informationen, die in Bildern versteckt sind, also z.B. Texte, die als Grafik angezeigt werden, um einen besonderen Schrifttyp darstellen zu können, sind nur dann für die Suchmaschinen sichtbar, wenn Alternativtexte eingegeben wurden.

Der advanced analysis mode zeigt zunächst eine statistische Übersicht über die Seite an. Sie beginnt mit den Meta-Informationen, der Ladezeit, der Anzahl an Wörtern, Bildern und Links, und zeigt an, ob es eine robots.txt, Java Script oder Flash-Objekte gibt und mit welchem Tool bzw. CMS die Seite erstellt wurde. Und der Page Rank - was immer man inzwischen von ihm hält - wird auch angezeigt. Was in der Statistik in rot geschrieben ist, sollte genauer unter die Lupe genommen werden. Gegen interne Links, die auch rot dargestellt werden, ist zwar sicher nichts einzuwenden, aber zu viele Keywörter, Frames oder das Fehlen einer Robots.txt-Datei sind durchaus gute Hinweise auf ein Verbesserungspotenzial.

SEO-Browser advanced

Oberhalb der Statistik verbergen sich hinter mehreren Links weitere nützliche Tools. So kann man direkt aus dem SEO-Browser die Prüfung der Seite und des Style Sheets nach W3C aufrufen.

Ein Link-Checker prüft alle internen und externen Links auf ihre Funktionsfähigkeit und Link Stats zeigt an, wieviele Seiten bei Google, Yahoo und MSN indiziert und wieviele Backlinks jeweils gesetzt sind. Per Klick gelangt man dann auch auf die detaillierte Liste der Suchmaschinen, was hilfreich ist, da für Yahoo und MSN leider keine Werte angezeigt werden.

Für die Suchmaschinen-Optimierung ist sicher die Möglichkeit hilfreich, das Vorkommen der Keywörter im Text zu sehen. Das Meta-Tag “Keyword” hat zwar viel an Bedeutung verloren, aber hier ist es durchaus nützlich. Es gibt auch einen Index, der für jedes gefundene Wort angibt, wie oft es auf der Seite vorkommt und welchem Anteil dies entspricht - sicher auch mal eine sinnvolle Betrachtungsweise.

Der SEO-Browser erlaubt auch Einblicke in den Source-Code, den man beispielsweise auf Kommentare filtern kann. Und verschiedene Funktionen zum Hosting werden auch angezeigt.

Alles in allem ein nützliches Tool, das viele hilfreiche Funktionen unter einem Dach anbietet. Ich habe mir auf jeden Fall schon mal ein Bookmark gesetzt.


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Gehört die IP-Adresse zur Privatsphäre?

Gepostet in News durch Marion Engel am 25 January, 2008

Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz und die Informationsfreiheit und Vorsitzender eines EU-Ausschusses, der sich um das Thema Privatsphäre im Internet kümmert, hat gestern verlauten lassen, dass IP-Adressen von Rechnern über die eine Person identifiziert wird, zur Privatsphäre gehört.

Schaar vertritt damit eine andere Meinung als Google, für die die IP-Adresse nur den Ort eines Computers angibt, und nicht den einzelnen Nutzer identifiziert. Das ist zwar richtig, lässt aber die Tatsache außer Acht, dass viele Menschen regelmäßig den gleichen Rechner und die gleiche IP-Adresse verwenden.
Schaar gab zwar einschränkend an, dass die IP-Adresse eines Rechners tatsächlich nicht immer persönlich oder mit einer Person verbunden ist, da manche Rechner in Internet-Cafés oder Büros von mehreren Personen genutzt werden. Aber trotz dieser Ausnahmen sind etliche „whois“-Internetseiten entstanden, die nach der Eingabe einer IP-Adresse den Namen einer Person oder eines Unternehmens liefern.

Streng genommen zeigt eine IP-Adresse nur an, dass ein spezieller Computer (oder genauer gesagt ein spezielles Gerät wie z.B. ein Router) mit dem Web verbunden ist. Und IP-Adressen werden tatsächlich von verschiedenen Rechnern benutzt. Aber „whois“-Abfragen können auch wirklich dazu verwendet werden, von einer IP-Adresse auf eine Firma zu schließen. In seltenen Fällen kann eine Firma die IP-Adresse sogar auflösen, um den Namen eines Mitarbeiters zu ermitteln.
Wenn IP-Adressen der Privatsphäre zugerechnet werden, könnte es für die Suchmaschinen und andere Anbieter strengere Regeln darüber geben, wie diese innerhalb der EU ausgelesen oder gespeichert werden dürfen.

Auch Microsoft protokolliert die IP-Adressen des Rechners, von dem eine Suchanfrage abgegeben wurde, auch wenn die gegenteilige Aussage durch die Presse gegangen ist. Microsoft wird die IP-Adressen jedoch nach 18 Monaten vollständig löschen, während Google plant, nur den letzten Teil der Adresse zu löschen.


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Zuula: Meta-Suchmaschine für Web, Bilder, Blogs und mehr

Gepostet in Suchmaschinen, Google durch Marion Engel am 23 January, 2008

Hinter dem Namen Zuula verbirgt sich eine weitere Meta-Suchmaschine, die aber nicht nur wie SearchBoth die Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen in einem Suchvorgang zur Verfügung stellt. Zuula kann einiges mehr.

Meta-Suchmaschine Zuula

Neben der Suche im Web kann auch separat nach Bildern, Videos, News, Blogs und Jobs gesucht werden. Für jede Kategorie stehen mehrere Anbieter zur Verfügung. Bei den Suchmaschinen sind es beispielsweise

  • Google
  • Yahoo
  • MSN
  • Gigablast
  • Exalead
  • Alexa
  • Accoona
  • Mojeek

Bei der Suche in Blogs kann man zwischen

  • Google
  • Technorati
  • IceRocket
  • Blogpulse
  • Sphere
  • Bloglines
  • Blogdigger
  • BlogDimension
  • Topix

wählen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Jeder eingegebene Suchbegriff wird automatisch in allen Bereichen gesucht, so dass man sich nur durch die Navigation klicken muss, um von den Web-Ergebnissen zu den Bildern oder Blogs zu gelangen. Von der Bedienung ist das ziemlich praktisch.
Wie aber steht es mit der Qualität der Suchergebnisse? Dazu habe ich mal ein wenig gesucht, geklickt und geschaut und dies und das festgestellt.

Mit meiner Vermutung, Zuula würde die Original-Suchergebnisse der Suchmaschinen anzeigen, habe ich mich gleich einmal getäuscht. Denn die Zuula-Suchergebnisse von Google haben ziemlich wenig mit den Original-Google-Ergebnissen gemeinsam. Ich habe wieder eine Test-Suche mit den Begriffen “Online Marketing Rosenheim” durchgeführt und bei Zuula folgende Google-Ergebnisse bekommen:

Online Marketing Rosenheim bei Zuula gesucht

In diesem Suchergebnis sind nur die Plätze 1 bis 5 des Google-Suchergebnisses enthalten. Die anderen Ergebnisse, die Zuula anbietet, haben nichts mit meiner Suchanfrage und stehen inhaltlich auch nicht auf der gleichen Ebene mit den 5 anderen Ergebnissen zu tun.

Online Marketing Rosenheim bei Google gesucht

Ein kurzer Blick auf die Ergebnisse der anderen Suchmaschinen, die mir Zuula anbietet, kann mich auch wenig begeistern. Ich erinnere mich an meinen Vergleich von SearchBoth, bei dem ich ja festgestellt hatte, dass die anderen Suchmaschinen neben Google die Suchbegriffe isoliert betrachten und es nicht höher schätzen, wenn die Begriffe nahe beieinander stehen.

Auch bei meinem nächsten Test mit dem Suchbegriff “Magento”, dem kommenden Open-Source Online-Shop, sind die Suchergebnisse von Zuula-Google und Original-Google wieder unterschiedlich. Immerhin steht in beiden Fällen die Seite des Anbieters Varien an erster Stelle. In Google folgen dann relevante deutsche Blog-Beiträge, während es bei Zuula-Google englischsprachige Beiträge sind.

Offensichtlich kann ich als Suchender vor Google meine Herkunft nicht verheimlichen - was allerdings für die Suchergebnisse durchaus von Vorteil ist. Egal ob ich bei Google im gesamten Web suche oder sogar auf google.com gehe: die Suchergebnisse sind deutsch. Und da Zuula aus New Jersey, USA, kommt, sind die Ergebnisse aus seiner Sicht national gefärbt. Und so erklärt sich auch, dass bei der ersten Suche der “Chairman Andrew Rosenheim” wichtiger ist als die Ortsangabe aus unserer Sicht.

Das war zwar nur ein knapper Test, aber meine Meinung habe ich mir gebildet: Ich bleibe beim Google im Original, weil mich die Ergebnisse da noch immer am meisten überzeugen. Momentan und bis auf Widerruf.


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Terminologie im Online-Shop Magento - Nachtrag

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 23 January, 2008

Hier noch ein kleiner Nachtrag zur Terminologie bei Magento.

Eine Seite, so wie sie der Benutzer sieht, besteht aus mehreren einzelnen Elementen.

Structural Block
Über structural blocks wird die Seitenstruktur aufgebaut. Diese besteht beispielsweise aus einem Kopfbereich, einer linken und einer rechten Randspalte, einer Hauptspalte und einer Fußzeile.

Content Block
Diesen Begriff kann man mit Inhaltselement übersetzen. Der Bereich in der rechten Randspalte, in dem der Warenkorb angezeigt wird, ist ein Content Block. Ein anderes Beispiel wäre ein Kästchen, in dem die gewünschte Währung ausgewählt werden kann.
Diese Content Blocks können ganz einfach verschoben werden, z.B. von der rechten in die linke Spalte. Diese Änderungen müssen in xml vorgenommen werden.

Kleinere Änderungen am Layout sind jederzeit einfach möglich. Es brauchen nur die Teile ausgetauscht zu werden, die man ändern möchte. Alles andere bleibt unverändert. Es gibt allerdings Regeln für die Namen der Ordner und ihre Position, die eingehalten werden müssen, damit alles so funktioniert, wie man sich das wünscht.


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5 Initiativen, mit denen Google die Welt verändern will

Gepostet in Google durch Marion Engel am 21 January, 2008

Googles philantrophischer Arm, Google.org, hat seine 5 Initiativen vorgestellt, die im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zur sozialen Verantwortung stehen. Unter Zuhilfenahme seiner starken Infrastruktur hinsichtlich Informationen und Technologie, wird sich Google.org mit bekannten Experten in den Bereichen der 5 Initiativen zusammentun. Diese 5 Initiativen werden Google.org in den kommenden 5 bis 10 Jahren leiten. Hier eine kurze Zusammenfassung der Inhalte dieser Initiativen:

Voraussagen und Verhindern: Google.org wird mit verschiedenen internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um Naturkatastrophen, Unglücke und gesundheitliche Gefahren vorauszusagen und Möglichkeiten vorstellen, wie verhindert werden kann, dass solche Ereignisse zur nächsten weltweiten Pandemie werden.

Informieren und Stärken: Google.org wird mit erfahrenen Partnern zusammenarbeiten, um die Weitergabe wichtiger Informationen zu verbessern, um die grundlegende Versorgung der Armen in Indien, in Ostafrika und in den anderen Entwicklungsländern, wo diese grundlegende Versorgung den Ärmsten der Gesellschaft noch nicht zur Verfügung steht, zu verbessern.

Unterstützung der KMU-Entwicklung: Google.org wird die institutionelle Unterstützung für kleine und mittelgroße Unternehmen stärken, damit diese Zugang zu größeren Finanzmärkten und mehr Möglichkeiten für Investitionen bekommen.

Verwendung erneuerbarer Energien: Das im November 2007 gestartete RE<C-Programm will den Verbrauch von Kohle senken und den Energieverbrauch auf billigere und umweltfreundlichere erneuerbare Energien lenken.

Wiederaufladen: Mit dem Ziel, die CO2-Emissionen und den Ölverbrauch zu senken und das Stromnetz durch Elektro-Hybrid-Fahrzeuge zu stabilisieren, will Google.org 500.000 bis 2 Mio. Dollar in Form von Spenden zusammenbringen, um Elektro-Fahrzeuge verschiedener Art zu fördern.

Quelle: SearchEngineJournal


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Terminologie im Online-Shop Magento

Gepostet in Magento durch Marion Engel am 18 January, 2008

Die Verantwortlichen für den Online-Shop Magento haben ein Webinar zu den Templates herausgegeben. Die Tonqualität dieser wmv-Datei lässt zwar ein bisschen zu wünschen übrig - was die Macher auch selber anerkennen-, aber die Inhalte sind natürlich sehr wertvoll. Ich habe mir den ersten Teil des Webinars angesehen und stelle hier zunächst die Terminologie vor, die man kennen sollte, wenn man einen Shop mit Magento einrichten möchte. Die Original-Begriffe der Magento-Terminologie habe ich in Englisch belassen und im Text kursiv dargestellt.

Website
Die Website ist das Dach, unter dem alle Shops mit Magento zusammengefasst werden. In der Magento-Terminologie besteht eine Website aus einem oder mehreren Store-Views.

Store-View
Jeder einzelne Shop in Magento wird als Store-View bezeichnet. Gibt es beispielsweise einen Shop in Deutsch und einen in Englisch, so liegen zwei Store-Views vor. Bietet ein Online-Händler einen Shop für Privatkunden und einen für gewerbliche Kunden, so handelt es sich ebenfalls um zwei Store-Views. Und genauso verhält es sich, wenn ein Shop in Magento für reguläre Ware und einer für Lager- und 2B-Ware aufgesetzt wird. Natürlich kann bei den beiden letzten Beispielen auch noch eine weitere Ebene eingezogen werden, wenn es die fachlich unterschiedlichen Shops dann auch noch in mehreren Sprachen gibt.
Der Betreiber einer Website mit mehreren Store-Views kann nun entscheiden, ob alle Shops in Magento das gleiche Layout aufweisen sollen oder ob jeder Store-View ein individuelles Aussehen bekommen soll.

Interface
Unter einem Interface versteht man in einem Shop von Magento eine Sammlung aus einem oder mehreren Themes.

Theme
Unter Theme sind das Design und die Funktionalitäten der Benutzeroberfläche des Shops zusammengefasst. Dazu zählen das Layout, das Template und die Lokalisierung. Jeder Shop hat ein Base Theme, das alleine ausreicht, um den Shop betreiben zu können. Darüber hinaus kann es Custom Themes geben, mit denen man einen Shop mit Magento beispielsweise in der Vorweihnachtszeit mit einem saisonalen Theme ein entsprechendes Aussehen verschaffen kann, ohne die Grundlagen aus dem Base Themes ändern zu müssen.

Layout
Das Layout ist eines der vier Elemente eines Themes. Das Layout legt die Struktur der Seite fest und enthält XML-Anweisungen, die für die Funktionen, die Auswahl der Templates und die Verwendung von Javascript sorgen.

Template
Dabei handelt es sich um eine Datei mit HTML- und PHP-Tags, die für die Anwendungslogik in der Präsentation sorgen.

Skin
Unter Skin versteht man im Shop von Magento eine Sammlung von Bildern, Style Sheets (css) und Javaskript, mit denen die clientseitige Funktionalität hergestellt wird. Damit wird sozusagen der leere Shop erstellt, d.h. die Bilder der Produkte sind hier nicht enthalten.

Locale
Dies ist die Datei mit den Texten in der jeweiligen Sprachen. Ein Locale ist immer mit einem Theme verbunden. Möchte man beispielsweise statt vom “Warenkorb” von der “Einkaufstasche” sprechen, so wird diese Bezeichnung in der Locale geändert.

Soweit also die Terminologie, die im Online-Shop von Magento verwendet wird. Ich schaue mir natürlich auch noch den Rest des Webinars an und werde einen weiteren Beitrag verfassen, wenn es darin weitere interessante Informationen gibt.


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Traffic oder Kunden – was brauchen Sie?

Gepostet in SEO durch Marion Engel am 17 January, 2008

Wer im Internet aktiv ist, hat ein unbegrenztes Publikum – aber auch viele Mitbewerber. Aber glücklicherweise gibt es viele Wege zum individuellen Erfolg im Web. Und die kann man in zwei große Gruppen unterteilen: Traffic und Kunden.

Traffic erzielen
Traffic entsteht aus allen Personen, die Ihre Site sehen oder diese anderen empfehlen. Traffic im Web kann über bezahlte oder organische Suchmaschinen-Optimierung erreicht werden. Die Steigerung der Zugriffszahlen durch die Suchmaschinen-Ergebnisse kann ein sehr zeitaufwändiger Prozess sein, der viele Aktivitäten erfolgt. Die Ergebnisse sind aber nur so gut wie der aktuelle Zustand Ihrer Site. Außerdem gibt es auch immer wieder Änderungen bei den Suchmaschinen und den Anzeigen. Und Ihre Mitbewerber ändern ihre Seiten auch von Zeit zu Zeit, um ihre Sichtbarkeit zu steigern.
Eine Suchmaschinen-Optimierung setzt sich aus folgenden Maßnahmen zusammen:

  • Suche nach Schlüsselwörtern, Verlinkungsmöglichkeiten und Analyse der aktuellen Positionen
  • Verbesserung der Architektur und der Inhalte der Site
  • Erwerb von Links über Inhalte, Käufe und Link-Bait
  • Erfolgskontrolle
  • und eine Wiederholung dieses Prozesses

Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass Traffic das Ziel der Suchmaschinen-Optimierung ist. Es ist also falsch, sich einseitig auf die Position zu konzentrieren.
Suche ist eine gute Möglichkeit, wenn Sie schon gut im Rennen liegen. Dann werden Sie weiter wachsen, Ihre Position verbessern und auch Änderungen bei den Suchmaschinen gut überstehen.
Traffic im Web kann auch durch Offline-Marketing im Fernsehen und in Print-Medien erzielt werden. Das Internet ist keine Insel, und die meisten sind bereits immun gegenüber Bannern. Einigen bekannten Firmen ist es bereits gelungen, Fernsehwerbung in Web-Traffic umzumünzen.
Wer also bereits ein Werbebudget hat, sollte seine Website in diese Aktivitäten integrieren.

Mehr als Traffic
Wenn Sie bereits Traffic haben oder nicht warten können, erscheint Ihnen der nächste Meilenstein vielleicht in weiter Ferne. Der Traffic nimmt schnell ab, wenn er keine Beachtung findet. Wenn Sie sich auf Ihr Angebot konzentrieren, können Sie leichter wachsen. Denn gute Angebote verschwinden nicht, während Sie den Traffic erhöhen.
Wenn Sie also mehr als nur Ihre Eitelkeit befriedigen wollen, müssen Sie sich vor Beginn der Suchmaschinenoptimierung folgende Frage stellen: “Was mache ich mit den Besuchern, wenn sie einmal bei mir sind?”

Kunden binden
Kunden sind die Leute, die Ihre Site nutzen: für Downloads, um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, etwas zu kaufen usw.
Der Aufbau von Traffic bezieht sich überwiegend auf Distribution und Sichtbarkeit, während sich der Aufbau von Kunden auf Menschen bezieht. Einer Kundenbasis kann durch Retention oder Akquisition aufgebaut werden.
Retention bedeutet Loyalität, mit der man jedem Kunden einen Grund zum Zurückkommen gibt. Bei Zappos gibt es beispielsweise ein einjähriges Rückgaberecht. Die Kunden kommen immer wieder zurück, weil der Einkauf nur mit einem geringen Risiko verbunden ist. Der Service ist so hoch, dass manche Leute mehrere Paar Schuhe kaufen und diese häufig zurückschicken. Zappos ist auch so auf seine Kunden fokussiert, dass sie sogar Blumen zum Begräbnis der Mutter verschicken.
Der Service von Zappos ist so gut, dass treuen Kunden sogar die schlechte Usability und die geringe Wahrscheinlichkeit, passende Schuhe zu finden, in Kauf nehmen. Guter Kundenservice ist zwar arbeitsintensiv, aber Sie behalten die Kontrolle darüber und können ihn für Mundpropaganda nutzen.
Sie können auch über neue Kunden wachsen. Im Internet nennt man das Optimierung der Konversion. Aber wie kann man seine Konversion konkret optimieren?
Wirklich alles, was in Ihrem Einflussbereich liegt, kann Traffic in Kunden umwandeln:

  • die verwendeten Farben
  • der angebotene Service
  • das erzeugte Gefühl für die Marke

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, müssen Sie die Benutzeraktionen steuern und den Besuchern klar machen, wo sie hingehen und was sie tun sollen. Wenn die Aktion, die für Ihr Geschäft wichtig ist, auch für Ihre Benutzer wertvoll wird, haben Sie den Schlüssel für eine erfolgreiche Kundengewinnung gefunden.
Alle Maßnahmen, die Sie zur Optimierung der Konversion benötigen, liegen allein in Ihrer Macht. Wenn Google seinen Algorithmus ändert, bleiben Ihre Botschaft, Ihre Garantien und loyale Kunden erhalten. Änderungen, die zur Steigerung des Traffics vorgenommen werden, sollten also immer mit Maßnahmen zur Steigerung der Konversionsrate kombiniert werden.
Man kann Marken aufbauen, Eintrittsbarrieren abbauen, Unterhaltung anbieten: das Ziel ist immer gleich, nämlich mehr Traffic. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die tausend neuen Besucher zu Kunden werden, ist auch nicht höher als bei den vorherigen tausend.
Wenn Sie also Inhalte ändern, um diese für ein Schlüsselwort zu optimieren, sollten Sie auch den Aktionspfad ändern. Wenn Sie Traffic erzeugen, werden Sie aber schnell neue Hürden zeigen. Wenn Sie tausende neue Besucher durch ein löcheriges Sieb schicken, werden sich Fortschritte nur langsam einstellen. Wie aber kommt man schnell voran?

  • Ändern Sie Ihr Rückgaberecht.
  • Ändern Sie die Reaktion auf abgebrochene Einkäufe.
  • Ändern Sie die Gestaltung im oberen Bereich der Seite.
  • Überlegen Sie sich, was Sie haben wollen, wenn Sie der Kunde wären.

Wenn Sie gerade über die Suchmaschinen-Optimierung nachdenken, sollten Sie auch darüber nachdenken, warum Sie mehr Traffic brauchen. Wenn Sie mehr Traffic brauchen, weil sie zu wenig verkaufen, dann haben Sie einen weiten Weg vor sich. Wenn Sie Traffic brauchen, um zu wachsen, können Sie alternativ auch überlegen, wie Sie Hindernisse für die Kunden abbauen können.
Wenn man sich um die tief hängenden Früchte beim Aufbau von Traffic und der Kundenakquise kümmert, erreicht man den größten Nutzen aus beidem.

Quelle: SEOmoz


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Verzichten Sie auf eine Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung!

Gepostet in SEO durch Marion Engel am 14 January, 2008

Manchmal muss man die Dinge ja etwas pointiert darstellen, damit sie verstanden werden. Genau das hat das Search Engine Journal im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit einer Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) getan. Der Artikel hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier übersetzt wiedergebe:

Es ist zwar schon etwas merkwürdig, wenn eine SEO-Agentur einen derartigen Artikel schreibt. Aber es gibt einfach Fälle, in denen ein Unternehmen schlicht und einfach keine SEO-Agentur braucht. Aus Sicht der Agentur mag es zwar schwer fallen, einen Auftrag abzulehnen. Manchmal ist das aber besser, als sich damit eine Menge Ärger für die Zukunft einzuhandeln. Es gibt ganz einfach Websites und Menschen, die besser ohne eine Agentur für die Suchmaschinen-Optimierung auskommen. Und auf die meisten von ihnen treffen folgende Merkmale zu:

Sie wollen alles sofort
Menschen und Unternehmen aus dieser Kategorie wissen, wer sie sind. Die Suchmaschinen-Optimierung nach White-Hat-Methoden erfordert aber Zeit, Handarbeit und Geduld. Das muss man einfach verstehen. Und wer das nicht tut, braucht keine SEO-Agentur zu beauftragen. Sicher gibt es viele Vertriebler, die sofort Ergebnisse versprechen, um den Auftrag zu bekommen. Aber bei der Suchmaschinen-Optimierung gibt es keine Hexerei. Und seriöse Agenturen verzichten lieber auf Kunden mit unrealistischen Erwartungen.

Ich kann das selber machen
Es ist vergebene Liebensmühe, jemanden davon überzeugen zu wollen, dass er das gewünschte Ergebnis nicht selbst erreichen kann, ohne ihn damit vor den Kopf zu stoßen. Und wo es doch möglich sein sollte, lohnt es sich nicht. Diejenigen, die ihre Website seit Jahren selbst betreuen, werden das auch noch Jahre so tun wollen. Für manche geht es auch gar nicht um Suchergebnisse. Manchen Leuten macht es Spaß, ganz alleine gegen die Konkurrenz zu kämpfen. Es gibt auch Leute, denen es Spaß macht, wenn auf ihrem Ego rumgetrampelt wird.

Ich kann mich nicht entscheiden
Wenn man eine SEO-Agentur verpflichtet, geht man ein gewisses Risiko ein und muss der Agentur vertrauen. Dabei muss man manchmal sogar seine Website einer Firma anvertrauen, deren Mitarbeiter man noch nicht einmal persönlich kennen gelernt hat. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss. Wenn ein Unternehmen zu einer SEO-Agentur kommt und so etwas sagt wie: “Wir sind seit Jahren auf der Suche nach einer passenden Agentur“, dann sollte die angesprochene Agentur das als Warnung betrachten. Sicher besteht ein gewisses Interesse, denn sonst hätte das Unternehmen ja keinen Kontakt mit der Agentur aufgenommen, aber letztere sollte sich selbst nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Wenn ein Unternehmen nach Jahren der Suche noch keine SEO-Agentur gefunden hat, wird sie sich auch jetzt nicht plötzlich anders entscheiden.

Die Liste ist natürlich nicht vollständig. Da sich immer mehr Anbieter auf dem Markt der Suchmaschinen-Optimierung tummeln, kann man sich als Agentur eine Menge Zeit sparen, wenn man sich mit Interessenten, von denen eher kein Auftrag erteilt wird, nicht lange abgibt. Andersherum betrachtet: Die Personen oder Firmen, auf die die genannten Kriterien zutreffen, können sich ebenfalls Zeit sparen, indem sie sich eingestehen, dass sie gar keine SEO-Agentur verpflichten wollen.


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Ein Web-Wochenrückblick

Gepostet in News durch Josef Willkommer am 11 January, 2008

Passend zum Wochenende möchte ich auf einen recht gelungenen Blogbeitrag auf Selbständig im Netz hinweisen. Peer beleuchtet in seinem Wochenrückblick die Links der Woche.

Einige interessante Themen der vergangenen Woche hier nochmals als Stichpunkte:

  •  Beginnt 2008 das große Blogsterben?
  • 115 Social Media Websites
  • Google antwortet auf Fragen
  • Google erkennt jetzt Text in Bildern
  • Kostenlose Newsletter-Vorlagen
  • Wie viele Besucher bringen Social News Websites?
  • Neue Ausgabe der PHP-Solutions
  • AdAware SE eingestellt

Wie bereits erwähnt: Mehr dazu findet ihr bei Selbständig im Netz!

In diesem Sinne ein schönes Wochenende! Wen´s interessiert: Ich werde mich mal auf die Skipiste begeben und hoffe dass das Wetter einigermaßen passt…


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