Silvester und Fondue
Wer noch auf der Suche nach dem passenden Essen für den Silvesterabend ist, der sollte sich am allgemeinen Trend orientieren. Mit einem Fondue ist man hier definitiv auf der sicheren Seite. Dies bestätigt auch ein Blick auf Google-Trends.
Ich werde mich heute allerdings gegen den Trend entscheiden. Beim Italiener gibt es meines Wissens nach nur sehr selten Fondue, obwohl Pizza und Pasta aus dem Fondue-Kessel sicherlich ganz interessant wäre….
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008 - vor allem aber Gesundheit und keinen zu schweren Kopf am 01. Januar ;-).
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Magento - Marktstart rückt immer näher
Wie ich soeben im Magento-Blog gelesen habe, wird Magento auf der kommenden SCALE 6x, Southern California Linux Expo im Rahmen eines Vortrages zum Thema „Erstellung einer e-Commerce-Webseite mit Open Source Tools / Ein Überblick über Open Source Shoplösungen“ vorgestellt.
Der Vortrag wird vom Magento-CEO Roy Rubin gehalten. Es würde mich daher nicht wundern, wenn bis dahin eine erste offizielle Version von Magento - Magento 1.0 - verfügbar wäre. Als Marktstart würde sich so eine Veranstaltung perfekt eignen. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass man dort mit einer Beta-Version – die derzeit nicht updatefähig ist – auftritt.
Der offizielle Start von Magento wurde ja für das erste Quartal 2008 angekündigt, wobei Shopbetreiber weltweit sehnlichst diesen Tag herbei wünschen. Verfolgt man die Historie im Magento-Blog und auf der Webseite so hat sich in den letzten Wochen und Monaten einiges getan. Erst kürzlich wurde ein Magento Design Guide veröffentlicht, der als Anleitung für die individuelle Anpassung der Templates dient.
Bereits Mitte Dezember wurde verkündet, dass man mit Magento auf der Twiistup 3 dabei sein wird. Wer sich darunter nichts vorstellen kann eine kurze Erklärung: „Twiistup showcases some of the best and brightest tech talent in Southern California. Twiistup’s goal is to allow start-ups to showcase their ideas and create a friendly atmosphere where guests can network with fellow innovators, investors, job seekers, and established industry leaders. We believe that one of the most important ingredients in a successful business venture is generating energy and excitement from those that can help move an idea along - and Twiistup is a catalyst for making that happen.”
Vieles spricht also mittlerweile dafür, dass der Start von Version 1.0 des Magento-Shops nicht mehr allzu weit entfernt ist. Warten wir´s einfach mal ab und hoffen, dass Varien den Speed der letzten Wochen und Monate beibehält. Eine stable-Version von Magento bis Februar 2008 wäre genau das, was wir uns wünschen würden. Wenngleich es hier sicherlich noch Platz für neue Magento-Features gibt.
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Laure Manaudou Nacktfotos
Laure Manaudou sagt Ihnen nichts? Bis vor wenigen Tagen ging es mir genauso. Bei Madame Manaudou handelt es sich um eine recht erfolgreiche französische Schwimmerin, die 2004 über 400 m Freistil olympisches Gold, die Silbermedaille über 800 m Freistil sowie die Bronzemedaille über 100 m Rücken gewann. Damals war der Wirbel um Laure Manaudou vermutlich aber nicht größer als in den letzten Tagen. Der Grund: Die französische Schwimmerin hat sich von Ihrem (Ex-) Freund nackt ablichten lassen. Die so entstandenen Nacktbilder sind – wie es der Teufel haben will - jetzt irgendwie im Web gelandet, worauf ein regelrechter Run auf diese Nacktbilder von Laure Manaudou eingesetzt hat.
Ich hab mir den Spaß erlaubt und die Suchhäufigkeit über Google-Trends ermittelt. In nachfolgender Grafik sieht man das Ergebnis recht deutlich.
Und was sagt uns das jetzt? Nacktbilder von Promis verhelfen in der Regel zu deutlich mehr Publicity als irgendwelche anderen Leistungen. Oder anders ausgedrückt: Frau Manaudou kann gar nicht so schnell schwimmen, wie sie Aufmerksamkeit durch einen verrutschten Badeanzug oder ein intimes Privatbild erzeugen kann. Wenn es teilweise nicht schon gemacht werden würde, könnte man das Ganze glatt als Patentrezept eines Turbos für so manche Karriere betrachten.
Es wäre natürlich jetzt interessant zu erfahren, ob Laure Manaudou tatsächlich so schusselig war und derartige Fotos „aus versehen“ im Web gelandet sind oder ob da jemand „beratend“ nachgeholfen hat und Frau Manaudou´s Nacktbilder Ihrer Karriere weitere (Schwimm-)Flügel verleihen sollten.
Natürlich haben sich auch andere im Web darüber bereits Gedanken gemacht. So hat Gordo beispielsweise eine Liste mit Topkeywords für die Nacktbilder von Frau Manaudou erstellt:
- laure manaudou nackt
- Laure Manaudou nackt
- manaudou nackt
- Laure Manaudou
- manaudou
- Laure Manaudou Nackt
- Laure manaudou sex
Dem würde ich eigentlich nur noch folgende Begriffe hinzufügen:
- Nacktbilder Manaudou
- Manaudou Nacktfotos
- Laure Manaudou Nude
Gemäß eigenen Aussagen konnte Gordo über den Nacktbilder-Artikel von Laure Manaudou einen Besucheranstieg von 500% verzeichnen, wobei dieser eine Artikel öfter aufgerufen wurde als der gesamte restliche Blog.
Ach ja, für diejenigen, die jetzt auch tatsächlich auf der Suche nach entsprechenden Bilder sind. Die Laure Manaudou Nacktfotos findet man beispielsweise unter http://idontlikeyouinthatway.com
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Heimelektronik ist das Zugpferd beim Weihnachtsshopping
Der Amazon-Chef Jeff Bezos hat in einer aktuellen Mitteilung einen neuen Rekord im Weihnachtsgeschäft bestätigt. Es wurde zwar keine konkreten Zahlen genannt, die nachfolgenden zwei Werte sollte man sich in einer ruhigen Minuten aber auf der Zunge zergehen lassen:
- Der 10.12. war der erfolgreichste Geschäftstag mit mehr als 5,4 Mio. bestellten Artikeln (Vorjahr: gut 4 Mio.)!!!!
- Allein in den USA hat man pro Sekunde 17 Nintendo-Wii-Spielkonsolen verkauft, solange sie lieferbar waren!!!
Insgesamt wurde das Weihnachtsgeschäft primär von der Heimelektronik bestimmt. Neben der angesprochenen Wii-Konsole als absolutes Highlight wurde vor allem GPS-Geräte und Digicams verkauft.
Die Erfolgsmeldung von Amazon deckt sich dabei auch mit einer Meldung des Kreditkartenunternehmens Mastercard. Demzufolge verzeichnete das Finanzunternehmen im Online-Weihnachtsgeschäft ein Wachstum von 22,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Quelle: zdnet
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6 Gründe für den Rückgang Ihrer Suchmaschinenplatzierungen
Wer hat nicht schon mal die Erfahrung gemacht? Ihre Platzierung in den Suchergebnislisten hat sich verschlechtert und sie kennen die Gründe für eine derartige Entwicklung nicht. Bevor sie jetzt in Panik ausbrechen, sollten Sie sich Ihre Seite in Ruhe zu Gemüte führen und versuchen zu analysieren, welche Gründe hierfür eine Rolle spielen könnten.
Nachfolgend haben wir sechs mögliche Gründe aufgeführt:
1. Ihre Webseite wurde verändert
Die meisten Webmaster führen regelmäßige Updates Ihrer Seite durch. Solange die Veränderungen nur marginal sind, haben diese keinen Einfluss auf das Ranking. Wenn Sie Ihre Seite jedoch grundlegend umgestalten oder bestimmte Unterseiten für neue bzw. andere Keywords optimieren kann dies dazu führen, dass Suchmaschinen Ihre Platzierung neu berechnen. Google hat hierzu sogar einen Filter implementiert, der dafür sorgen kann, dass geänderte Webseiten erstmal in der sog. Sandbox landen und sich erst Ihren Trust „zurück verdienen“ müssen.
Für sie als Webmaster bedeutet dies, dass sie bei Änderungen an gut platzierten Seiten besonders umsichtig vorgehen sollten um Ihre Platzierungen nicht zu gefährden.
2. Eingehende Links haben sich geändert
Wenn Sie über eine ältere Domain mit einer natürlich gewachsenen Linkstruktur verfügen ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Ihre Platzierungen aufgrund von geänderten Links signifikant verändern.
Wenn die Links auf Ihre Seite primär aus bezahlten Links bestehen, die plötzlich wegfallen oder von Google abgestraft werden, kann sich dieser Verlust jedoch in deutlichen Abstrafungen beim Ranking niederschlagen. Zusätzlich können derartige Veränderungen der Linkstruktur unter Umständen auch dazu führen, dass die Seite bei Google „verdächtig“ erscheint und so unter besondere Beobachtung gestellt wird.
Versuchen Sie daher, Ihre eingehenden Links mit Sorgfalt auszuwählen und auf solche Links zu setzen, die möglichst natürlich gesetzt werden und somit eine – zumindest theoretisch – unbegrenzte Laufzeit haben.
3. Die Webseiten Ihrer Konkurrenten wurde verändert
Natürlich muss das Ziel eines jeden Webseitenbetreibers eine Top-Ten-Platzierung für relevante Suchbegriffe sein. Insofern ist es ganz natürlich, dass auch andere Seitenbetreiber versuchen, für entsprechende Suchbegriffe möglichst gut platziert zu sein. Je allgemeiner die Suchbegriffe dabei ausfallen, desto größer ist natürlich auch die Konkurrenz. Wenn andere Seiten nun über umfangreicheren und besseren Content sowie bessere Links verfügen, werden diese Seiten in aller Regel auch bessere Platzierungen bei Google erreichen.
Achten Sie daher darauf, möglichst einzigartigen und guten Content anzubieten, der sonst nirgends verfügbar ist. Hier sollten Sie unbedingt etwas Fleiß an den Tag legen. Mit Inhalt ist hier im Übrigen nicht nur Textinhalt gemeint, auch Videos oder Audiofiles werden immer beliebter und damit auch gerne verlinkt. Gute Inhalte sorgen in aller Regel bereits automatisch für relevante, eingehende Links.
4. Spam auf Ihrer Webseite
Verständlicherweise hassen Suchmaschinen Spam. Wenn Sie erkennen, dass auf Ihren Seiten Cloaking, versteckte Texte, Doorwaypages oder andere Spam-Techniken verwendet werden, ist eine Abstrafung der jeweiligen Seite häufig die Konsequenz.
Als Webmaster sollten Sie daher auf derartigen Spam-Techniken vollständig verzichten. Sollten Sie – aus welchen Gründen auch immer – in der Vergangenheit Spam-Elemente verwendet haben, empfiehlt es sich, diese möglichst umgehend zu entfernen.
5. Änderungen am Suchalgorithmus
Suchmaschinen verbessern laufend Ihre Suchalgorithmen um noch besserer Suchergebnisse liefern zu können. Während ein Großteil dieser Änderungen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Platzierungen hat, kann es bei bestimmten Anpassungen des Algorithmus durchaus zu signifikanten Änderungen in den Suchergebnissen kommen.
Sollten Sie derartige Änderungen feststellen, empfiehlt es sich einige Tage zu warten und zu beobachten ob es sich bei den Änderungen nicht um eine temporäre Erscheinung handelt. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten sie nach entsprechenden Änderungen recherchieren und Ihre Seite dementsprechend anpassen.
6. Technische Probleme
Gründe für Änderungen in den Suchergebnissen können auch technischer Natur sein. Ein klassischer Fall: Ihr Webserver ist down, wenn der Suchmaschinenspider Ihre Seite besucht. In diesem Fall bekommt der Spider eine Fehlermeldung und kann so die Inhalte Ihre Seite nicht erfassen. Eine nicht indizierte Seite kann auch nicht in den Suchergebnissen erscheinen.
Gerade bei größeren Webprojekten oder bei Webseiten die professionell betrieben werden sollte besonderes Augenmerk auf ein verlässliches Hosting gelegt werden. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende!
Fazit:
Früher oder später wird jede Webmaster mit einem Rückgang seiner Platzierungen in Suchmaschinen konfrontiert werden. Behalten Sie in diesem Fall einen kühlen Kopf und analysieren Sie in Ruhe die Gründe für einen derartigen Rückgang. Danach sollten Sie sukzessive versuchen, diese Gründe zu beseitigen und Ihre Seite zu optimieren. Handeln Sie hier aber nicht voreilig, sondern langfristig orientiert und beachten Sie immer, dass sich die Auswirkungen häufig erst mit deutlicher Verzögerung einstellen.
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Magento Connect
Varien, der “Erfinder” von Magento, scheint wirklich sehr sozial eingestellt zu sein. Dass eine so phantastische Shop-Anwendung als Open Source Projekt zur Verfügung gestellt wird, ist ja eigentlich schon positiv genug. Angesichts der Lage auf dem Markt für Online-Shop-Systeme wären sicher etliche Anwender auch gerne bereit gewesen, eine gewisse Lizenzgebühr zu entrichten.
Aber Varien will wohl auch andere an dem Magento-Kuchen teilhaben lassen - sowohl als Geber als auch als Nehmer. Denn Anfang 2008 soll es Magento Connect geben, eine Plattform, auf der Anbieter und Nachfrager vonMagento-Erweiterungen aller Art zueinander finden können. Und hier soll dann auch durchaus Geld fließen dürfen, sei es für Plugins, Templates, andere Designelemente, nationale Varianten, Installationshilfen oder viele andere Dinge.
Varien nimmt bereits seit einem Monat Anmeldungen von Einzelpersonen oder Unternehmen an, die mit ihnen bezüglich Magento an einem Strang ziehen wollen. Und dass es davon eine ganze Menge geben wird, dürfte klar sein. Denn der “Leidensdruck” angesichts der bestehenden Shop-Lösungen scheint ausreichend groß zu sein, dass die einen hier aktiv zupacken werden und die anderen die Erwartungen hoch genug hängen werden.
Weitergehende Details lassen sich derzeit noch nicht auftreiben. Also gibt es noch ein paar Gedanken meinerseits.
Interessant wird es, wie das Ganze organisatorisch abgewickelt wird. Es ist ja durchaus denkbar, dass mehrere Entwickler unabhängig voneinander das gleiche Plugin entwickeln. Wird sich dann nur eines davon durchsetzen? Das bessere - wie auch immer das auf die Schnelle festgestellt werden kann? Das mit dem niedrigereren Preis? Oder werden sich neben Magento Connect weitere Vertriebskanäle entwickeln? Sicher nicht von Anfang an, denn da wird jeder erstmal damit beschäftigt sein, die ersten Schritte mit Magento zu unternehmen und den allerersten eigenen Magento-Shop aufzubauen. Aber dann? Und wie werden die Entwicklungen der Community mit den Entwicklungen von Varien koordiniert? Und wie passen die Fremdentwicklungen zu Magento, wenn dieses parallel von Varien weiterentwickelt wird?
Wir werden sehen. Andere Meinungen und Gedanken sind in den Kommentaren willkommen.
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Frohe Weihnachten
Passen zur Weihnachtszeit ein recht interessanter Screen aus Google-Trends, der mich dann doch etwas überrascht hat. Ich habe hierzu einfach mal die beiden Begriffe “Christkind” und “Weihnachtsmann” eingegeben. Anscheinend ist es mittlerweile tatsächlich so, dass der “moderne Weihnachtsmann” dem traditionellen Christkind - zumindest im Web - den Rang abgelaufen hat. Er kommt dann wahrscheinlich auch nicht mehr mit Engeln geflogen, sondern wird gebeamt…
Noch interessanter finde ich aber fast, dass der Weihnachtsmann im traditionsbewussten Österreich beinahe noch stärker “eingeschlagen” hat als bei uns in Deutschland - zumindest möchte uns Google-Trends das vermitteln.
Wie dem auch sei: Wir wünschen unseren Lesern in diesem Sinne ein ganz tradionelles, frohes und besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns schon auf ein spannendes Jahr 2008.
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Blog oder Newsletter
Wer seine Kunden oder Interessenten regelmäßig informieren will, kann dies über einen Blog oder mit Newslettern tun. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich die beiden Möglichkeiten unterscheiden und wann man mit welchem Weg besser bedient ist.
Herstellung
Blogbeiträge lassen sich schneller und einfacher erstellen und publizieren als Newsletter. Der Blogbeitrag wird geschrieben, geprüft und veröffentlicht und fertig. Das Layout der Seite ist eingerichtet und gilt für alle Beiträge. Beim Newsletter ist ein ansprechendes Layout und Format sehr vorteilhaft. Zwar kann ein einmal erstelltes Template für mehrere Newsletter verwendet werden, aber bis es einmal so weit ist, ist unter Umständen eine ganze Menge Arbeit erforderlich, denn wie die Web-Browser verhalten sich auch manche Mail-Clients unterschiedlich. Betrachtet man Newsletter in Mailboxen von Free-Mailern, erlebt man manchmal sein blaues Wunder.
Dieses Problem versuchen einige Newsletter-Anbieter wohl dadurch zu umgehen, dass sie nur einen einfachen Text-Newsletter versenden, der einen kurzen Teaser-Text mit Link auf eine Web-Seite enthält. Das spartanische Layout und diesen zusätzlichen Klick werden die Empfänger allerdings nur dann machen, wenn der Inhalt erfahrungsgemäß wertvoll ist und die Teasertext so ansprechend sind, dass man den ganzen Artikel einfach lesen muss.
Häufigkeit
Wer ernsthaft einen Blog betreiben will, sollte ungefähr 3 mal pro Woche einen neuen Beitrag liefern. An dieser Grenze jedenfalls orientieren sich Profi-Blogger. Bei einem Newsletter ist eine Frequenz von einem pro Monat angemessen. Es gibt allerdings auch Newsletter die täglich oder wöchentlich erscheinen, was entsprechend viele tagesaktuelle Inhalte voraussetzt.
Länge
Blogbeiträge können durchaus mal kürzer ausfallen, während das für Newsletter nicht angebracht ist. Allerdings ist hier ein Spagat erforderlich, denn ist ein Newsletter zu lang, sinken die Chancen, dass er gelesen wird ebenso, wie wenn er zu kurz und damit inhaltsleer ist. Bei den häufiger erscheinenden Blogbeiträgen kann man dann variieren, mal kürzer und mal länger schreiben, je nachdem, wieviel ein Thema “hergibt”.
Kosten
Hier haben Blogs deutlich die Nase vorn, denn die bekanntesten Tools für Blogs stehen kostenlos zur Verfügung. Dagegen sind Newsletter-Tools an sich schon kostenpflichtig. Dazu kommen bei verschiedenen Anbietern noch Kosten pro versendetem Newsletter.
Leserschaft
Newsletter erreichen nur die Abonnenten und haben selbst bei diesen eine begrenzte Lebensdauer. Blogbeiträge stehen ab der Veröffentlichung permanent und für jeden Benutzer zugänglich im Internet. Sie haben auch gute Chancen, in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt zu werden und so eine breite Leserschaft zu erreichen. Treue Leser abonnieren sich die Beiträge per RSS-Feed, um keinen Beitrag zu verpassen.
Auch rechtlich verhält es sich mit der Leserschaft von Blogbeiträgen einfacher als bei Newslettern. Denn es gibt durchaus findige Rechtsanwälte, die mit Abmahnung drohen können, wenn der Versender nicht nachweisen kann, dass sich der Abonnent selber in den Verteiler eingetragen hat und die Anmeldung per Double-Opt-In bestätigt hat. Wer sich per RSS-Feed einen Blog abonniert, tut das eigenständig, ohne dass der Blogbetreiber irgendeine Verantwortung dafür hätte.
Bei Newslettern besteht leider auch immer die Gefahr, dass sie von Spam-Filtern aufgehalten werden und erst gar nicht zum Empfänger gelangen.
Statistik
Zur Ermittlung des Erfolgs eines Blogs kann man die Zugriffszahlen auf den Blog, die dabei verwendeten Suchbegriffe, die Herkunft der Nutzer und die Zahl an Abonnenten per RSS heranziehen. Darüberhinaus gibt auch die Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen einen guten Anhaltspunkt zur Bedeutung des Beitrags. Beim Newsletter gibt es als Pendant zum letzteren die Zahl an Abonnenten abzüglich der Bounces, also der unzustellbaren Newsletter. Wenn man den Newsletter entsprechend einrichtet und mit einem Statistik-Tool verknüpft, kann man hier weitere interessante Aussagen über die Zugriffszahlen und Öffnungsraten der einzelnen Beträge, Links und Bilder gewinnen.
Kommentare
Kommentare sind nur in Blogs möglich. Sie sind ein interessantes Instrument, um als Autor Rückmeldungen über den Artikel oder das jeweilige Thema zu bekommen. Unternehmen können auf diese Weise durchaus interessante Hinweise für Weiterentwicklungen von Produkten erhalten. Auch kann über die Kommentare zusätzliches Wissen der anderen Nutzer für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt oder eine Diskussion über ein Thema angeregt werden.
Fazit
Bei einigen Punkten zeigen sich klare Vorteile für Blogs. Aber das reicht nicht aus, um zu sagen, dass Blogs grundsätzlich besser sind als Newsletter. Welcher Weg der bessere ist, muss von Fall zu Fall geklärt werden - wobei auch noch klar gesagt werden muss, dass Blog und Newsletter keine Konkurrenten sind, die sich gegenseitig ausschließen. Manche Newsletter enthalten nämlich ausschließlich oder überwiegend Links auf Blogartikel. Für Unternehmen wäre es z.B. denkbar, dass sie einen Blog über fachliche Themen führen und in einem Newsletter eher unternehmensinterne Informationen an ihre Kunden senden - vorausgesetzt, sie haben die notwendigen Ressourcen, einen Blog regelmäßig mit Beiträgen zu “füttern”. Denn andernfalls könnte sogar eher der gegenteilige Effekt erreicht werden.
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Fakten über .edu-Domains
In jüngster Zeit wurde heftig über .edu-Domains diskutiert: Von der Frage, ob sie bei Google besser angesehen sind bis zur Frage, wie man sich eine solche Domain beschaffen kann. Im Web kursieren dazu viele Fehlinformationen, deshalb hier die korrekten Fakten über .edu-Domains.
Was sind .edu-Domains?
Edu-Domains enden auf .edu. Sie gehören wie .com, .net, .org und andere zu den Top Level Domains (TLD). Die meisten .edu-Domains gehören zu höheren amerikanischen Bildungseinrichtungen wie Colleges und Universitäten.
Wie bekommt man eine .edu-Domain? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Die Registrierung der .edu-Domains wird von Educase vorgenommen. Nur die oben genannten höheren Bildungseinrichtungen in den USA werden „institutionell akkreditiert“, also die gesamte Einrichtung und nicht nur einzelne Programme oder Abteilungen. Die Akkreditierung erfolgt durch eine der Agenturen, die das amerikanische Bildungsministerium zu diesem Zweck eingerichtet hat.
Was lernen wir daraus? Es ist nicht einfach, eine .edu-Domain zu bekommen.
Gibt es Ausnahmen?
Educause hat die Verwaltung der .edu-Domains erst 2001 übernommen. Nach dem „Cooperative Agreement” zwischen Educause und dem amerikanischen Wirtschaftsministerium fallen alle .edu-Domains, die am 29. Oktober 2001 bereits bestanden, unter die „Großvater-Regelung“. Für sie wird also rückwirkend nicht mehr geprüft, ob sie den heutigen Kriterien genügen. Es gibt aber nur eine Handvoll dieser alten Domains, so dass es schon schwierig sein wird, eine solche zu finden. Und selbst wenn das gelingt, wird der Preis in schwindelnder Höhe liegen.
Eine dieser „Großvater-Domains“ ist america.edu . Sie wurde vor kurzem verkauft. Am Anfang war es die Webseite einer Institution, die allerdings mit der Zeit zu einer verspammten Linksammlung wurde. Der neue Eigentümer hat das Ruder nun wieder rumgerissen und bietet Informationen für aktuelle und zukünftige College-Studenten, Lehrkräfte und Eltern.
Bringt eine .edu-Domain mehr Gewicht bei den Suchmaschinen?
Viele glauben, dass eine .edu-Domain unabhängig von der Qualität der Seite, den Inhalten und den eingehenden Links mehr Gewicht bei den Suchmaschinen hat. Das ist aber schlicht und ergreifend falsch. Und wenn das Matt Cutts persönlich sagt, muss das ja stimmen.
Aber haben nicht die meisten .edu-Domains besonders hohe Werte beim Page Rank? Und bringen Links von einer .edu-Seite nicht wesentlich mehr für den Page Rank der verlinkten Seite. Ja, aber nur manchmal.
Der Grund für den hohen Page Rank der .edu-Domains liegt darin, dass es qualitative hochwertige, anerkannte Seiten sind. Es ist wohl verständlich, dass eine bekannte Institution wie Harvard einen höheren Page Rank hat als ein privater Finanz-Blog. Deshalb sind die Links von .edu-Seiten auch wertvoller. Die Seiten haben sich das also verdient, denn es gibt sonst keine Sonderbehandlung durch die Suchmaschinen. Da nicht alle .edu-Links gleichwertig sind, sollten Sie gut überlegen, wenn sie .edu-Links bei ihrer Verlinkungsstrategie berücksichtigen möchten.
Wie können mir .edu-Links helfen? Und wie komme ich dran?
Wir freuen uns alle über Links auf unsere Website, und ganz besonders über solche mit hohem Traffic, vielen Besuchern und einem hohen Page Rank. Mit einem guten .edu-Link bekommt man von alldem ein wenig ab. Vielleicht bekommen sie zufällig auf organischen Wege einen solchen, aber in den meisten Fällen müssen sie für solche Premium-Links eine Stange Geld zahlen – wenn Sie sie überhaupt bekommen.
Egal, welche „Bestechungsversuche“ Sie unternehmen: Stanford wird weder von der Startseite noch von einer Unterseite auf Ihre SEO-Webseite verlinken. Die Gründe liegen auf der Hand: Sie wollen ihre Integrität nicht auf’s Spiel setzen. Einige wenige Schulen sind dazu unter Umständen bereit.
Wie bekommt man also einen?
Sie können hoffen und beten, dass eine Schule auf Sie verlinkt. Die Chancen stehen aber ziemlich schlecht. Wenn sie das tun, dann meist nur zufällig, weil sie auf der verlinkten Seite nützliche Inhalte gefunden haben, und dann auch meistens nur aus Blogs, die von der Schule betrieben wurden.
Wenn .edu-Links verkauft werden, sind dafür meistens Studenten zuständig, die Links von den Blogs, die von der Schule unterstützt werden und sich auf einer Subdomain der Website der Schule befinden, anbieten. Derartige Angebote sollte man immer erst genau durchlesen. Der Link wird sich nämlich eher auf fsu.edu/student/blog/jdoe als auf fsu.edu befinden. Und dieser Link ist genauso viel wert wie jeder andere Link. Bringt er Traffic? Wie viel? Wie ist der Page Rank? Wie viele eingehende Links gibt es? Diese Fragen sollten sie berücksichtigen. Lassen Sie sich nicht einfach von .edu blenden, sondern denken Sie nach, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Fazit
Ein guter Link einer bekannten .edu-Domain ist super, aber setzen Sie nicht nur auf ein Pferd.
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Magento - die nächsten Features
Nachdem ich ja vor Kurzem schon “frohlockt” hatte, dass in Magento schon alles enthalten ist, was ich mir wünschen würde, stellt sich ja fast die Frage, was denn wohl die nächsten Features sein werden. Dass es da noch einiges gibt, ist klar. Also, fangen wir mal an:
Schnittstellen zu internen Systemen
Das ist natürlich ein ganz wichtiges Thema, denn durch eine geschickte Vernetzung des Online-Shops mit anderen internen Systemen lassen sich große Erleichterungen im Arbeitsablauf des Shopbetreibers erzielen. Wird der Magento-Shop mit dem Warenwirtschaftssystem gekoppelt, erhalten die Online-Käufer gleich Angaben zur Verfügbarkeit und Lieferzeit des betrachteten Artikels. Wird auf der anderen Seite durch eine Bestellung die Mindestmenge des Artikels im Lager des Anbieters erreicht, kann automatisch eine Nachbestellung beim Hersteller ausgelöst werden. Läuft die Bestellung gleich in ein Buchhaltungssystem, werden die Rechnungsstellung und Verbuchung des Verkaufsgeschäfts für alle Seiten beschleunigt und vereinfacht. Magento denkt offenbar nicht nur an alles, sondern auch an alle.
Schnittstellen zu externen Anwendungen
Auch außerhalb der Geschäftsräume des Betreibers des Magento-Shops gibt es natürlich einige Anwendungen, mit denen eine Zusammenarbeit interessant ist. Dazu zählen einerseits Produktsuchmaschinen und andererseits RSS-Feeds. Hier bietet Magento Unterstützung in Form von Export- oder Anbindungsmöglichkeiten, damit die Produkte noch besser gefunden werden können und der Anbieter besondere Angebote oder Statusänderungen während der Bestellung leicht an den Kunden bringen kann.
Export aus bestehendem Shop
Wer bereits über einen Shop verfügt, wird es begrüßen, wenn zumindest ein Teil der Daten per Ex- und Import aus dem Altsystem in den Magento-Shop übertragen werden können. Ein Import aus osCommerce ist angekündigt. Allerdings muss ich hier aus der bisherigen Erfahrung die Hoffnung ein wenig dämpfen. Nicht, dass Magento das Feature nicht ordentlich anbieten wird, daran habe ich keine Zweifel. Die Frage ist vielmehr, ob sich die Struktur des bestehenden Shops mit der Struktur des neuen Magento-Shops vertragen wird. Magento bietet wesentlich mehr Möglichkeiten zur Kategorisierung der Produkte, zur Strukturierung der Artikelbeschreibungen und zum Einstellen von Bildern, die sich allerdings nur dann nutzen lassen, wenn die Daten entsprechend ausführlich und strukturiert eingepflegt werden. Und in dieser Form werden sie sicher nicht aus dem bestehenden Shop kommen. Also sollte man mit einer gewissen manuellen Nachbearbeitung rechnen.
Lokale Shops
Da das Web ja bekanntlich keine Grenzen hat, eröffnet ein Online-Shop die Möglichkeit, Produkte auch grenzüberschreitend anzubieten. Aber selbst im vereinten Europa ändert sich die Einkaufswelt an der Grenze doch zumindest in einigen Aspekten. Mehrwertsteuersatz, Währung, Sprache sind hier die Stichwörter, zu denen Magento eine gute Unterstützung anbieten will. Ein wenig davon sieht man ja bereits im Admin-Bereich des Demo Shops, wo die einzelnen Produkte den verschiedenen Shops zugewiesen werden können.
Kunden-Dienst
Hier ist nicht die Reparatur oder Wartung eines im Magento-Shop gekauften Geräts gemeint, sondern der Dienst, den der Shop dem Kunden bietet, und mit dem den Kunden der Einkauf erleichtert oder noch schmackhafter gemacht wird. Dazu zählt die Nachverfolgung von Sendungen, die Möglichkeit, eine Bestellung zu späteren Zeitpunkten komfortabel zu wiederholen, Geschenkwünsche über den Shop mitzuteilen oder Artikel weiter zu empfehlen. Auch die Personalisierung des Shops kann ein entscheidender Faktor zur Kundenbindung und -treue sein.
Artikel
Wer bei einem Online-Shop vorrangig an Bücher, CDs oder Pullover denkt, liegt sicher nicht verkehrt. Aber er vergisst, dass es auch virtuelle Güter gibt, die aufgrund dieser Eigenschaft für den Online-Verkauf prädestiniert sind. Software wird online heruntergeladen, ist gleich auf dem Rechner, wo sie hingehört und man spart Verpackungsmaterial und Versandaufwand. Auch Hörbücher oder eBooks fallen in die Gruppe der Angebote, die demnächst auch komfortabel in einem Magento-Shop verkauft werden können. Und virtuell sind auch Geschenkgutscheine, deren Code beim Online-Einkauf eingegeben werden kann und den Rechnungsbetrag des Käufers reduziert. Das Eingabefeld für den Gutschein-Code ist im Demo-Shop sogar schon sichtbar.
Da ist sie also doch noch recht lang geworden, die Liste der Features, über die wir bald in Magento-Shops verfügen können. Und sie ist sicher nicht vollständig, denn die Väter von Magento haben sicher noch etliche weitere gute Ideen im Hinterkopf. Denn mit der Version 1.0 geht es ja erst richtig los, und in der Nummerierung sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Warten wir’s ab und freuen wir uns drauf. Es lohnt sich ganz bestimmt!
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