Was YouTube für Videos ist, könnte podcast.de für Podcasts werden. Und so wie es aussieht, kann podcast.de sogar noch mehr.
Derzeit kann man zwischen etwa 4.000 Podcasts wählen und diese entweder runterladen oder online hören. Auch einige Videos sind im Angebot. Die Wege zu den Lieblingspodcasts sind vielfältig und gehen über
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An der Spitze der Beliebtheitsskala stehen Podcasts zum Thema Wissen und Kabarett, die aus Funk und Fernsehen bekannt sind. Neben vielen deutschen Sendern sind auch Österreichische und Schweizer Sender mit etlichen guten Beiträgen enthalten. Aber das Themenspektrum geht natürlich noch viel weiter: Musik, Persönlich, Privates, Videopodcast, Berlin, Interviews und Sport sind in der Tag-Wolke am fettesten geschrieben. Aber auch zu Themen wie Zeitmanagement, Verkaufstraining, Mentaltraining und zu Literatur findet der Interessierte etwas zum Hören. Neben Radiosendern sind Privatpersonen und auch Unternehmen die Anbieter der Podcasts.
Wer keinen Podcast seiner Lieblingsserie versäumen möchte, kann sich diese per RSS-Feed abonnieren und seinen ganz individuellen RSS-Mix zusammenstellen.
Der Gemeinschaftsgedanke kommt auch nicht zu kurz, denn es hat sich bereits eine Community gebildet, die die Podcasts bewertet und kommentiert. Bis zu 6 Sterne können pro Podcast vergeben werden. Und natürlich fehlt auch die Empfehlen-Funktion nicht, mit der man ganz leicht einem Freund einen Hinweis auf den Lieblingspodcast mailen kann.
Damit der Podcast-Pool immer weiter wächst, kann jeder eigene und fremde neue Podcasts anmelden oder bestehende Podcasts aktualisieren.
Wer noch nicht so fit im Podcast-Geschäft ist, kann sich im Podcast-Wiki über alle Details informieren und dann gleich seinen ersten Podcast selber produzieren.
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Gepostet in SEO durch Josef Willkommer am 30 Oktober, 2007
Die letzte Woche war ja mehr als turbulent. Google hat nach längerer Zeit mal wieder etwas an der PR-Schraube gedreht - und das lang “ersehnte” PR-Update wurde für manchen Seitenbetreiber zum echten Gemetzel. Mein Feedreeder konnte sich gar nicht mehr beruhigen aufgrund ständig neuer Posts über das Thema. Hierzu nur noch mal exemplarich drei Beiträge aus der Blogosphäre:
Lange hielt man sich bei Google ja bedeckt über den Grund und genauere Details des Updates, bis gestern Matt Cutts erstmals Stellung bezog und das alte Lied von wegen Abstrafung diverser Linkverkäufer wieder auspackte. Interessant ist dabei aber, dass - wie bereits etliche male zu lesen war - zum Teil auch Seiten betroffen sind, die niemals Linkverkauf betrieben haben und auch nicht Teil eines Link-Netzwerkes waren.
Hierzu meine Theorie. Da beim PR-Kahlschlag neben unzähligen Blogs auch sehr bekannte News-Seiten betroffen sind, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, ob es hier denn irgendwelche Parallelen gibt - und die gibt es auch. Sowohl Nachrichtenseiten als auch Blogs geizen häufig nicht mit Links. D.h. es werden zum Teil auch Links gesetzt, die nicht sehr themenrelevant sind oder zu wenig Relevanz besitzen. Hier spielt dann natürlich auch gleich wieder die Linkverkäufer-Problematik eine Rolle.
In der Folge könnte dies bedeuten, dass Google die ausgehende Links hinsichtlich themenrelevanz noch genauer unter die Lupe nimmt. Wenn hier zu große Abweichungen vom Thema vorhanden sind - Peng (ganz unabhängig davon, ob es sich um bezahlte Links handelt oder nicht)! Im Umkehrschluss erhalten Seiten, die ausschließlich themenrelevante Inhalte verlinken einen Bonus.
Das Problem an dieser Theorie: Nachrichtenseiten haben natürlich ein anderes Standing als ein “popeliges” Blog, insofern könnte das Google-Klima für Blogs zukünftig möglicherweise etwas frostiger werden.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 30 Oktober, 2007
Page Rank und kein Ende… Hier ein weiteres kleines Mosaiksteinchen, das hoffentlich bald zu einem klar erkennbaren Bild verhilft.
Googles größtes Problem scheint derzeit zu sein, wirklich verlässlich zu erkennen, welche Seiten mit gekauften Links arbeiten und welche nicht. Einige Seiten, die fälschlicherweise bestraft wurden, haben nach Antrag bereits wieder ihren ursprünglichen Page Rank bekommen.
Wie stellt man also einen solchen Antrag auf Wiederaufnahme bei Google?
Das sollte man grundsätzlich nur dann tun, wenn man ganz sicher ist, dass man nicht gegen die Google Regeln verstößt und auch nichts mit gekauften Links zu tun hat, d.h. dass die Reduzierung des Page Ranks unberechtigt war. Man sollte Google gegenüber also ehrlich sein und nicht behaupten, etwas nie getan zu haben, wenn man es noch immer tut.
Melden Sie sich bei den Google Webmaster Tools an, loggen Sie sich ein und überprüfen Sie Ihre Seiten damit. Wenn die Überprüfung erfolgreich war, können Sie dort dann auch die Wiederaufnahme beantragen.
Lesen Sie das Kleingedruckte aufmerksam. Mit dem Antrag auf Wiederaufnahme geben Sie nämlich zu, gegen die Regeln verstoßen zu haben und versichern, dies in Zukunft nicht mehr zu tun. Beseitigen Sie also alle Regelverstöße, bevor Sie Änderungen an Ihrer Site mitteilen, wenn Sie nicht Gefahr laufen wollen, in ein riesiges Wespennest zu stechen.
Wenn also alles passt und Ihre Site den Richtlinien entspricht, füllen Sie das Formular aus, berichten Sie von Ihren Änderungen und schicken Sie den Antrag ab.
Aber bedenken Sie, dass der Page Rank Update noch in vollem Gange ist. Vielleicht ist es ja besser, erstmal abzuwarten, bis alles vorbei ist und sich die Ungewissheit gelegt hat.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 29 Oktober, 2007
Matt Cutts hat sich gegenüber dem Search Engine Journal nun ganz knapp zum Absturz etlicher Page Rank-Werte geäußert. Wie bereits vermutet, soll dadurch wirklich die Weitergabe des Page Ranks über den Kauf von Links bestraft werden. Details hat er allerdings nicht bekanntgegeben, und so herrscht noch immer Unklarheit über das exakte Vorgehen und mögliche Gegenmaßnahmen betroffener Seiten. Die Gerüchteküche brodelt also weiter, und etliche Seiteninhaber geben an, dass ihr Page Rank gefallen ist, obwohl sie nie Links gekauft haben. Scheinbar gibt es auch einige Grenzfälle, wie z.B. die Seite, auf die aus einem Verzeichnis verlinkt wird, das inzwischen zwar kostenpflichtig ist, aber zur Zeit, als die Links gesetzt wurden, noch frei war.
Da wird Matt Cutts also noch ein paar Erklärungen nachschieben müssen, um die Bedeutung des Page Ranks klarzustellen und die Gemüter endgültig zu beruhigen.
Gepostet in SEO durch Josef Willkommer am 28 Oktober, 2007
Die Jungs von SEO-United.de haben sich richtige Mühe gegeben und die ersten SEO Blogcharts zusammengestellt. Derzeit befinden sich dort 25 aktive Blogs, die sich mit der Thematik Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing beschäftigen.
Da freut es uns natürlich, dass unser Blog auch dabei ist! Wir werden auf alle Fälle auch zukünftig versuchen, über aktuelle und interessante Themen zu schreiben. Anregungen nehmen wir dabei natürlich jederzeit gerne entgegen.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 26 Oktober, 2007
Das Search Engine Journal hat ergänzende Informationen zur Vorauszahlung von Google AdWords veröffentlicht, und so will ich diese auch als Zusatz zu meinem diesbezüglichen Beitrag weitergeben.
Wie berichtet, hört Amex in manchen Fällen das Gras wachsen und schützt seine Kunden vor intensiven Aktivitäten im Online-Marketing, indem immer wieder mal zulässige Belastungen für Google AdWords zurückgebucht werden. Dies kann auch den Wechsel zur Zahlung per Rechnung verhindern, selbst wenn der Karteninhaber gar keine Schuld hat.
So ist es einem AdWords-Kunden gegangen. Der Antrag auf Änderung der Zahlungsbedingung wurde aufgrund einer Rückbuchung abgelehnt. Zwei Monate nach der ersten Rückbuchung hat Amex kürzlich eine erneute Rückbuchung vorgenommen, obwohl die Kampagne gerade pausiert ist und die Mittel aufgebraucht sind. Der Kunde hat Amex um ein Storno der Rückbuchung und Rücküberweisung des Betrags an Google gebeten. Amex jedoch vertritt die Meinung, dass Google den Betrag noch einmal einfordern muss. Natürlich sieht Google das nicht so…
In einem anderen Fall hat ein Kunde Monat für Monat $ 70.000 für Google AdWords gezahlt. In einem Monat kam Amex plötzlich auf die Idee, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann und hat eine Rückbuchung veranlasst. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum bei Amex auf einmal die Alarmglocken geläutet haben.
Bei Visa oder Mastercard ist bisher noch kein vergleichbares Verhalten festgestellt worden. Wenn irgendwie möglich, umgeht man diese Amex-Falle also von Anfang an mit der Zahlung per Rechnung.
Gepostet in Google durch Marion Engel am 25 Oktober, 2007
Auf der anderen Seite des großen Teichs herrscht mal wieder helle Aufregung, weil über Nacht erneut bei etlichen Seiten der Page Rank teilweise um bis zu 3 Punkte gefallen ist. Woran es wirklich liegt, wissen auch die großen SEO-Experten nicht so wirklich, und Matt Cutts schweigt auch weiterhin. Also bleibt die Vermutung, dass gekaufte Links bestraft werden. So einfach kann es aber auch nicht sein, denn es gibt auch Seiten mit gekauften Links und Seiten, die Links verkaufen, deren Page Rank unverändert ist. Deshalb gibt es weitere Überlegungen der Experten und auch der Kommentatoren.
Vielleicht wendet sich Google auch gegen eine zu massive Verlinkung, die durch Linkbait oder fleißiges Bloggen entsteht. Vielleicht wird auch der Page Rank an sich einfach abgewertet oder er wurde bisher schlicht und einfach überbewertet. Denn trotz fallendem Page Rank verzeichnen einige Seiten mehr Traffic durch Google als je zuvor. Vielleicht soll auch einfach der Markt für Links trockengelegt werden, indem der Page Rank als preisbestimmender Faktor abgeschafft wird.
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass immer mehr Seiten insgeheim no-follows einbauen? Manche neigen ja schon dazu, Blogs nach dem no-follow in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen und andere haben die Icons zum Bookmarken von Mister Wong von ihren Seiten entfernt, weil es auch dort inzwischen ein no-follow gibt.
Wie wäre es, bei den SEO-Aktivitäten nicht nur an die Suchmaschinen-Spider zu denken, sondern auch und viel mehr an die Menschen? Klar ist eine gute Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen wichtig, aber Web-Nutzer können auch über andere Wege auf neue Seiten kommen. Und wenn sie da sind, ist es ja auch noch wichtig, dass die Seiten so ansprechend sind, dass sie letztendlich die Kaufentscheidung begünstigen.
Vielleicht will Google also auch „nur“ die Kreativität und das Umdenken der SEO-Betreiber fördern? Denken wir mal nach und warten wir ab, ob es irgendwann offizielle Informationen gibt.
Gepostet in Web 2.0 durch Marion Engel am 24 Oktober, 2007
Viele Internet-Surfer nutzen Social Bookmark-Dienste bereits intensiv und wissen vielleicht gar nicht mehr, wie es früher ohne sie ging. Andere haben das Prinzip und die Vorteile noch nicht ganz erfasst. An letztere wendet sich dieser Beitrag.
Am Anfang waren die Bookmarks. Das waren und sind noch immer nützliche Lesezeichen für das Internet, die im Browser abgespeichert werden. Die Bookmarks sind aber browser- und rechnerspezifisch. Wer sich beispielsweise entschließt, seinem bisherigen Lieblingsbrowser zu entsagen und stattdessen einen anderen zu verwenden, steht zunächst mal ohne Bookmarks da. Sicher kann man sie ex- und importieren, aber automatisch geht das leider nicht.
Und wer hat nicht schon mal zu Hause eine Webseite gesucht und dann festgestellt, dass die zugehörigen Bookmarks leider nur auf dem Rechner im Büro gespeichert sind? Oder man will einem Freund auf dessen Rechner eine tolle Seite zeigen, erinnert sich aber nicht mehr genau an die URL, weil man dafür ja auf dem eigenen Rechner Bookmarks hat.
Wer viele Bookmarks gespeichert hat, verliert irgendwann den Überblick, kommt mit der einfachen Ordnerstruktur nicht mehr nach, weil manche Bookmarks vielleicht auch mehrere Themen abdecken.
Diese Probleme kann man mit den Social Bookmarking-Diensten leicht umgehen. Wer seine Bookmarks dort abspeichert, kann von jedem Rechner und Browser darauf zugreifen. Alles, was man dazu im Kopf haben muss, sind die Login-Daten.
Ordnung im Bookmark-Wald wird durch Tags geschaffen. Jedes Bookmark kann mit mehreren Tags versehen werden. Die Tags werden so angezeigt, dass leicht erkennbar ist, zu welchen es die meisten Bookmarks gibt. Soviel für den einzelnen Benutzer, der einsam vor seinem Rechner sitzt.
Wer sozial sein möchte, veröffentlicht seine Bookmarks und Tags, so dass sie auch von anderen Nutzern eingesehen werden können. Tut das jeder, ergibt sich eine riesige Tag-Wolke mit den beliebtesten Internet-Seiten zu den verschiedenen Themen. Natürlich kann man innerhalb der Bookmarks auch suchen. Die Ergebnisliste zeigt nicht nur die eingestellten Seiten, sondern auch die Anzahl der Benutzer, die sie gespeichert haben.
Die zuletzt eingestellten Seiten werden auf der Startseite gezeigt, so dass man auch einfach nur mal stöbern kann und vielleicht eine neue, interessante Seite kennen lernt, die man nicht unbedingt gesucht hätte.
Zur Aufnahme der Lieblingsseiten in den Social Bookmarking Dienst kann sich jeder Nutzer in seinem Lieblingsdienst Buttons für den Toolbar herunterladen. Viele Webseiten-Besitzer stellen aber auch schon von sich aus Icons bereit, über die einfach ein Bookmark gesetzt werden kann. Denn natürlich ist das Interesse der Webmaster hoch, Links aus den Social Bookmarking-Diensten zu erhalten.
Wer das Social Bookmarking auf seiner Website oder im Blog erleichtern will, aber nicht Unmengen an Icons einbauen möchte, kann sich beim Infopirat zwei verschiedene Buttons holen, denen Listen mit Links zu deutschen und internationalen Social Bookmarking Services und anderen anderen Social Media-Diensten hinterlegt sind.
Gepostet in Trends durch Josef Willkommer am 24 Oktober, 2007
Einem aktuellen Spiegel-Online-Artikel zufolge müssen die bislang veröffentlichten Browserstatistiken möglicherweise überarbeitet werden - das Ergebnis dürfte selbst Insider überraschen. Spiegel-Online veröffentlich hierzu nämlich Daten aus den eigenen Log-Files. Insofern dürfte das Ergebnis auch eine gewisse Aussagekraft besitzen, da sich bei einer derartig stark frequentierten Seiten durchaus bestimmte Tendenzen verallgemeinern lassen…
In dem Artikel geht es primär um die grandiose Entwicklung von Apple in den letzten Jahren. Aus einer verloren geglaubten Company wurde innerhalb weniger Jahre ein absolutes Vorzeige-unternehmen. Dies belegen alleine schon die nackten Zahlen. Wer 2003 Apple-Aktien gekauft hat, kann sich heute über eine Vervierzehnfachung (!) seiner Anteile freuen.
Diesen Boom verdankt Apple nicht zuletzt dem IPod, der sich zum absoluten Liebling im MP3-Markt gemausert hat. Im Spiegel-Online-Artikel wird angeführt, dass der IPod vermutlich auch dazu geführt hat, dass immer mehr Privatuser den Windows-PC gegen einen MAC tauschen. Hierzu werden die Log-Files herangezogen um diese Entwicklung zu untermauern und jetzt sind wir auch beim Eingangsthema.
Die Auswertung der Zugriffsstatistiken gehören mittlerweile ja zum guten Ton im Online-Marketing. Beinahe jeder, der sich mit der Thematik auseinandersetzt hat zumindest schon einmal davon gehört, selbst getestet oder setzt bereits entsprechende Tools ein, um möglichst viele Informationen über seine Besucher herauszufiltern.
Neben so grundlegenden Dingen wie Besucheranzahl, Besucherquellen und Beliebteste Seiten liefern Webstatistik-Tools auch sehr interessante technische Infos: verwendete Betriebssysteme, Internetanschluss, Bildschirmauflösung und auch Browser.
Bei letzteren werden einige interessante Infos angeführt. So hat sich der Anteil der Safari-User (Mac-Browser) auf den Spiegel-Online Seiten innerhalb von drei Jahren von unter 3 Prozent auf gut 5,2 Prozent fast verdoppelt.
Noch spannender finde ich aber die Tatsache, dass 43 Prozent (!) der Spiegel-Online Nutzer mit dem Firefox-Browser unterwegs sind. Am Wochenende erhöht sich dieser Wert sogar noch auf 57 Prozent. Diese Zahlen dürfte insbesondere auch Microsoft interessieren!
Wenn man sich die aktuellen Browserstatistiken von Webhits im Vergleich ansieht, stellt man fest, dass der Firefox dort über einen Marktanteil von lediglich 21,4% verfügt. Da bleibt jetzt natürlich genügend Raum für Spekulationen…
Gepostet in Keywords durch Marion Engel am 23 Oktober, 2007
Wir haben ja hier im Blog schon etliche Keywort-Recherche-Tools vorgestellt. Darüber hinaus gibt es aber auch noch einige einfache, interessante Möglichkeiten, Informationen über das Keywort direkt in den Suchmaschinen zu ermitteln. Dabei ist natürlich in jedem Fall individuell abzuwägen, welche Schritte der Recherche am besten geeignet sind.
Anzahl Treffer
Wenn man für das potenzielle Schlüsselwort eine Suche in Google startet, wird im oberen blauen Balken die Anzahl der Treffer angezeigt. Der Wert ist allerdings nicht immer korrekt, aber dennoch ein guter Daumenwert. Oft erhält man genauere Werte, wenn man zur letzten Ergebnisseite geht. Dazu muss man einfach &start=990 ans Ende der URL einfügen und die Suche erneut durchführen.
Vorkommen im Titel
Bei Google und Yahoo! kann man herausfinden, wie oft der Suchparameter im Titel einer Seite vorkommt. Das zeigt, wie viele Seiten sich wirklich auf den Suchbegriff fokussiert haben. Geben Sie intitle:<Suchbegriff> ein und springen Sie wieder zur letzten Seite.
Vorkummen in der URL
Die Suche nach inurl:<Suchbegriff> zeigt an, wie oft ein Begriff in der URL vorkommt. Dadurch wird die Menge der tatsächlichen Konkurrenz weiter eingeschränkt.
Vorkommen im Ankertext
Gleiches Muster: Mit der Suche nach inachor:<Suchbegriff> findet man die Seiten, auf denen der Schlüsselbegriff im Ankertext eines Links vorkommt. Die Seiten, die so gefunden werden, sind sicher Zeugnis guter SEO-Arbeit.
Kombinationen
Alle oben genannten Analysemöglichkeiten können kombiniert werden. Mit einer geschickten Kombination kann man herausfinden, wie viele Seiten wirklich mit guten SEO-Praktiken für einen bestimmten Begriff optimiert wurden.
Blogsuche
Über Mehr – Blogsuche gelangt man von der „normalen“ Google-Seite zur Blogsuchmaschine, die natürlich auch direkt erreichbar ist. Aus den Ergebnissen einer Blogsuche kann man die heißen Themen oder Schlüsselwörter in der Blogosphäre und in den Social Media-Diensten ermitteln. Die hier ermittelten Daten haben allerdings eine begrenzte Lebenszeit von nur wenigen Monaten. Die Trefferzahlen in der Blogsuche und in der Suchmaschine können sich also erheblich unterscheiden.
Verwandte Begriffe
Auch die verwandten Begriffe zu einem Suchwort können interessant sein. Sie werden in Google und Yahoo! in der Fußzeile angezeigt.
Sprachgebrauch und zusammengesetzte Worte
Eine Suche mit * <Suchbegriff> zeigt, welche Wörter häufig vor dem Suchbegriff oder in seinem Umfeld verwendet werden.
Suchhäufigkeit in den letzten Stunden
Wie oft wurde in den letzten 24 Stunden nach einem Begriff gesucht? Als Beispiel kann das Ergebnis für SEO betrachtet werden. Führt man diese Abfrage regelmäßig durch, können saisonale Schwankungen ermittelt werden.
Aktivitäten bei News
Bei Google News und Yahoo! News kann man ein wenig spielen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wer Pressemeldungen benutzt und eine hohe Medienresonanz bei bestimmten Schlüsselwörtern erhält. Wenn sich also im Pressebereich einiges (seriöses) abspielt, können Sie sicher sein, dass die Begriffe stärker umkämpft sind.
Nun gilt es also, individuell festzulegen, welche der vorgestellten Analysemöglichkeiten für welche Suchbegriffe sinnvoll sind und die gewonnenen Ergebnisse richtig zu interpretieren. Dann können die Steinchen dieses Schlüsselwort-Mosaiks sehr aufschlussreich sein.
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